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Das neue Windows-10-Snipping Tool

Seit Windows Vista ist das Snipping Tool eines der interessanten Windows-Programme zum Thema Screenshot. Denn nicht nur mit der Taste [Druck] lassen sich Screenshots erstellen, sondern auch mit dem Snipping Tool. Es hat den Vorteil, dass man mit diesem kleinen Programm auch individuelle Ausschnitte des Desktops erstellen kann.

Seit einiger Zeit ist das Snipping Tool natürlich auch ein Bestandteil des Windows-10-Betriebssystems. Man kann es über das Suchfeld der Taskleiste starten, oder direkt per Tastenkombination [Windows][Shift][S].

Standardmäßig kannst du nach dem Drücken der Tastenkombination mit gedrückter Maustaste einen beliebigen, rechteckigen Ausschnitt des Desktops anfertigen.

Anhand von weiteren, eingebauten Funktionen lassen sich Füllfarben und oder Farbmarkierungen einfügen. Es gibt natürlich auch eine Radiergummi-Funktion, die vorgenommenen Änderungen wieder rückgängig macht.

Der fertige Screenshot lässt sich dann ganz einfach in die Zwischenablage kopieren oder direkt in ein Dokument oder eine E-Mail einfügen.

Das Snipping Tool ist eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Screenshot-Funktion, da sie individuelle Ausschnitte der Desktop-Anzeige ermöglicht.

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iPhone: Interne Mausfunktion aktivieren

Beim Schreiben von Texten fällt es oftmals erst später auf, dass Fehler oder Inhalte korrigiert werden müssen. Damit nicht zu viel Text gelöscht werden muss um zu der betreffenden Stelle zu gelangen, kannst du die eingebaute Mausfunktion deines iPhones aktivieren.

Eingebaute Maus-Funktion

Ähnlich wie bei der Computermaus, ist die Navigation mit der „iPhone-Maus“ zu jeder beliebigen Textstelle möglich, ohne Text löschen zu müssen.

Das Feature dürfte noch nicht jedem Nutzer bekannt sein, da es erstmals im iPhone 6s eingebaut wurde. Diese Modellreihe ist mit einer 3D-Touch-Technologie ausgestattet, die auf unterschiedlich starken Fingerdruck weitere Funktionen aktiviert.

Zum Aktivieren auf das Display drücken

Um die Maus-Funktion auf dem iPhone zu aktivieren, ist lediglich ein stärkerer Fingerdruck auf das Display erforderlich. Dadurch verschwinden die Buchstaben der Tastatur und der Bildschirm funktioniert nun wie ein Touchpad. Bewege den Cursor nun an die gewünschte Stelle des Textes und hebe den Finger vom Display.

Nur für Textanwendungen

Die „iPhone-Maus“ funktioniert aber nur dort, wo Texte eingegeben werden. Hierzu zählen Messenger-Dienste wie Threema, Telegram und WhatsApp, sowie E-Mail-Programme, Notizen, Chats und der Browser. Apps öffnen ist mit der Mausfunktion leider nicht möglich.

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Fehlerhafter Druckauftrag lässt sich nicht löschen?

Wenn Windows ein Dokument nicht ausdruckt, dann wiederholen wir in der Regel den Druckauftrag durch einen Mausklick auf den entsprechenden Button. Wenn es dann immer noch nicht klappt, dann versucht man den widerspenstigen Druckauftrag aus der Druckwarteschlange zu löschen. Manchmal klappt aber auch das nicht und weitere Ausdrucke werden dadurch behindert. Dieser Fehler lässt sich mit ein paar Arbeitsschritten leicht beheben.

Nicht löschbaren Druckbefehl entfernen

Als erstes beendest du die Druckwarteschlange. Mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl services.msc öffnest du das Dialogfenster Dienste. Hier suchst du den Eintrag Druckwarteschlange und beendest ihn per Rechtsklick und dem Befehl Beenden.

Minimiere das Dienste-Fenster, starte dann den Windows Explorer, und navigiere zu dem Druckerspeicher C:\Windows\System32\spool\PRINTERS. Im Verzeichnis PRINTERS löschst du nun alle vorhandenen Einträge.

Anschließend wechselst du wieder zum Dialogfenster Dienste und startest wieder die Druckwarteschlange über das Rechtsklick-Menü.

Ab sofort sollte dein Drucker wieder richtig funktionieren. Die fehlenden Druckaufträge musst du natürlich wieder neu anstoßen.

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Screenshots direkt in eigenem Verzeichnis speichern

Das Erstellen von Bildschirmfotos (Screenshots) mit der Taste [Druck] oder [Print] ist ein alter Hut und wird tagtäglich millionenfach genutzt. Genau so oft wird danach ein Bildbearbeitungsprogramm oder ein Office-Tool geöffnet um den Screenshot einzufügen und abzuspeichern. Beide Tätigkeiten, Screenshot erstellen und der Speichervorgang, können mit einem Tastendruck erledigt werden. Schneller und komfortabler geht es kaum noch.

Ein zusätzliches Problem ist der Zwischenspeicher, in den der Screenshot hineinkopiert wird. Es ist nur Platz für einen Eintrag. Wird ein weiteres Bildschirmfoto erstellt, oder eine Textpassage kopiert, dann wird der erste Eintrag automatisch gelöscht.

Mit Erweiterungstools, wie dem Clipboard Master, lässt sich die Zwischenablage zwar aufmotzen, aber das ist ein anderes Thema.

Zurück zu unseren Screenshots…

Mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Druck] wird bei den Betriebssystemen Windows 8.x/10 das Bildschirmfoto direkt im Ordner Screenshots gespeichert und durchgehend nummeriert.

Diesen Ordner findest du über den Windows Explorer und dem Pfad Dieser PC | Bilder.

Auf diese Weise lassen sich auch mehrere Screenshots schnell hintereinander anfertigen und speichern.

Zu beachten wäre hier lediglich, dass bei der Verwendung von zwei Monitoren beide Bildschirmanzeigen als ein Foto gespeichert werden.

Tipp:

Wenn die Screenshots aus diesem Ordner gelöscht werden und Neue hinzukommen, beginnt die Nummerierung nicht mehr bei 1, sondern wird automatisch fortgesetzt.

Damit wieder bei Nummer 1 begonnen wird, ist ein Zurücksetzen des Screenshot-Indexes erforderlich. Dieser kann auf zwei Wegen erfolgen: Über die Registry oder mit einer kleinen Reg-Datei, die auf dem Desktop abgelegt werden kann.

Da der Weg über den Registrierungseditor recht lang ist, beschränken wir uns heute nur auf die Desktop-Datei.

Klicke mit der rechten Maustaste auf eine freie Bildschirmstelle und wähle im Kontextmenü Neu | Textdokument aus. In diese Datei fügst du folgenden Text ein:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer]
„ScreenshotIndex“=dword:00000001

Dann speicherst du die Textdatei, die dann den Standard-Namen Neues Textdokument.txt erhält.  Benenne die Datei um und ändere die Dateiendung dabei auf .reg. Ein passender Name wäre zum Beispiel Counter.reg. Bestätige nur noch die Warnhinweise und die Zurücksetzung des Zähl-Indexes ist einsatzbereit.

Per Doppelklick kannst du nun jederzeit mit der Nummerierung neu beginnen.

Anderer Speicherort gewünscht?

Auch der Standard-Speicherpfad kann bei Bedarf geändert werden. Du rufst über den Windows Explorer den Pfad Dieser PC | Bilder auf und öffnest per Rechtsklick auf das Verzeichnis Screenshots dessen Kontextmenü.

Wähle Eigenschaften aus und wechsle im Dialogfenster in das Register Pfad. Tippe nun den neuen Speicherpfad ein oder lege ihn über den Button Ziel suchen fest. Dann speicherst du die Änderung mit Übernehmen oder OK.

Ab sofort werden die Bildschirmfotos im neuen Zielordner gespeichert.

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Outlook stürzt beim Drucken plötzlich ab? Daran kann es liegen.

Schnell mal eine Mail ausdrucken ist manchmal schwierig, wenn Outlook ausgerechnet dann streikt, wenn man es sehr eilig hat. In diesem Fall hat man nicht viel Auswahlmöglichkeiten, wenn der Ausdruck dringend gebraucht wird: Termin verschieben und die drei nachfolgenden Lösungsansätze testen.

Druckertreiber aktuell?

Einer der üblichen Verdächtigen ist immer der Druckertreiber, der aktuell gehalten werden sollte. Für eine Aktualisierung besuchst du am besten die Webseite des Druckerherstellers. Im Zweifelsfall hilft hier eine Neuinstallation des Druckers.

Beschädigte OutlPrnt-Datei

Eine weitere Ursache von Druckproblemen bei Outlook stellt die Datei OutlPrnt dar. Ist sie beschädigt, kann das ebenfalls zum Absturz des E-Mail-Clients führen.

Diese Datei findest du am schnellsten über das Dialogfenster Ausführen. Starte es mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], gibt den Befehl %appdata% ein, und bestätige mit [Eingabe] oder dem Button Ok.

Anschließend navigierst du im Windows-Explorer zu Microsoft | Outlook und löschst die Datei OutlPrnt. Dann führst du einen Computer-Neustart durch, damit diese Datei wieder korrekt durch Outlook angelegt werden kann. Dies geschieht automatisch.

Outlook-Add-Ins

Beschädigte Outlook-Add-Ins beteiligen sich auch gerne an den Programmabstürzen. Wie auch bei der Datei OutlPrnt bemerkt man eine Beschädigung erst dann, wenn Outlook Probleme macht. Über Datei | Optionen öffnest du die Add-Ins.

Bei älteren Versionen, wie zum Beispiel Outlook 2007, findest du die Add-Ins über Extras | Vertrauensstellungscenter.

Dann wählst du in der Kategorie Add-Ins ganz unten die Option COM Add-Ins aus und bestätigst die Auswahl mit Los oder Gehe zu.

Deaktiviere in der Dialogbox alle ausgewählten Add-Ins, klicke dann auf OK, und startest dein Outlook neu.

Letzter Ausweg

Sollten alle Lösungsansätze zu keinem Erfolg führen, dann wirst du vermutlich um eine Neuinstallation von Outlook nicht herumkommen.

In diesem Fall solltest du vorher ein Backup deiner Outlook-Daten vornehmen. Eine Auswahl passender Artikel zum Thema Outlook-Datensicherung findest du hier.

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Screenshots ohne Druck-Taste erstellen

Viele Tastaturen, insbesondere bei Notebooks oder Minitastaturen, enthalten keine separate [Druck]-Taste mehr. Bei manchen Keyboards ist diese Druck-Funktion für Screenshots über eine andere Taste oder über die Tastenkombination [Fn][F11] erreichbar. Wem das zu umständlich ist, der kann das bei Windows integrierte Snipping Tool nutzen.

Snipping Tool

Es wird über das Suchfeld der Taskleiste aufgerufen, indem du einfach nur den Programmnamen eingibst. Einen neuen Screenshot startest du mit dem Button Neu, mit dem kleinen Pfeil daneben wählst du aus vier verschiedenen Schneideoptionen aus:

  1. Freies Ausschneiden
  2. Rechteckiges Ausschneiden
  3. Fenster ausschneiden
  4. Vollbild ausschneiden

Das Bildschirmfoto kann übrigens noch bearbeitet werden. Hierzu stehen verschiedene Stifte und Textmarker zur Auswahl. Gespeichert wird es wie gewöhnlich im Zwischenspeicher (Clipboard), du kannst es auch über das Disketten-Icon in einem anderen, beliebigen Ordner ablegen oder es direkt per E-Mail versenden.

Mehr Funktionen mit Hardcopy

Ein Mehr an Bearbeitungs-Funktionen bringt das Tool Hardcopy mit. Hier kann sogar eine beliebige Taste als Druck-Taste definiert werden. Zusätzlich stehen hier sogar die Maustasten in Verbindung mit dem Hardcopy-Icon für Screenshots zur Verfügung.

Ein Klick mit der linken Maustaste auf das Symbol druckt das aktuelle Fenster aus, die mittlere Maustaste erzeugt einen Fensterausschnitt und die rechte Maustaste übergibt den Screenshot zum Beispiel an Office Word.

Das Programm ist für Privatanwender grundsätzlich als Freeware erhältlich und mit allen Betriebssystemen ab Windows 98 kompatibel. Sowohl als 32- als auch 64-Bit-Variante.

Eine kleine Spende ist dem Anbieter Siegfried Weckmann aber immer willkommen. Für gewerbliche Kunden sind die Preise nach Anzahl der Lizenzen gestaffelt.

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Windows 10: Screenshots automatisch in dem Ordner „Eigene Bilder“ speichern

Screenshots in Windows 10 lassen sich, wie auch in den anderen Windows-Versionen, ganz leicht mit der Taste [Druck] erstellen. Sie werden im Zwischenspeicher abgelegt und können dann im betreffenden Ordner gespeichert oder in ein Dokument oder Zeichenprogramm eingefügt werden. Zumindest das Speichern von Screenshots ist mit Windows 10 und einem kleinen Trick einfacher geworden.

Wenn du einen Screenshot automatisch im Ordner Eigene Bilder speichern möchtest, dann drückst du einfach nur die Tastenkombination [Windows][Druck]. Dadurch wird (alles automatisch) im Verzeichnis Eigene Bilder ein Unterordner mit Namen Screenshots erzeugt und die Bilder dort nummeriert abgelegt. Der Dateiname wird nach dem Muster Screenshot (1), Screenshot (2) u.s.w. vergeben.

Wenn die Screenshotfunktion häufig verwendet wird, dann ist die Nummerierung schnell drei- oder vierstellig. Soll der Counter wieder zurückgestellt werden, dann musst du hier auch zu einem Trick greifen, da es für einen Reset keine Einstellungsfunktion oder ein Kontext-Befehl gibt.

Zähler über die Registry zurücksetzen

Zwei unterschiedliche Varianten können für das Reset verwendet werden. Die erste Reset-Variante wird in der Registry vorgenommen. Öffne sie mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Navigiere dann zu folgendem Pfad:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer

Im Verzeichnis Explorer öffnest du nun den Eintrag ScreenshotIndex per Doppelklick, änderst den Wert auf 1 und bestätigst mit OK.

Wenn du regelmäßig den Zähler zurücksetzen möchtest, dann lohnt sich an dieser Stelle ein Registry-Lesezeichen zu setzen. So musst du dich nicht jedes mal durch die Verzeichnisstruktur klicken. Wie ein Lesezeichen im Registrierungseditor angelegt wird, erfährst du in diesem Artikel.

Desktop-Icon

Die andere Möglichkeit, ohne die Registry zu benutzen, ist das Anlegen einer Reg-Datei. Am einfachsten speichert man sie auf dem Desktop, dann kannst du mit einem Doppelklick den Counter zurücksetzen.

Per Rechtsklick auf den Desktop öffnest du das Kontextmenü und wählst Neu | Textdatei aus. In die Textdatei fügst du folgenden Text ein:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer]
„ScreenshotIndex“=dword:00000001

Speichere die Datei und benenne sie anschließend in Conter.reg um. Die nachfolgende Warnmeldung bestätigst du abschließend noch mit Ja um sie zu aktivieren.

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Linux Cheat Sheet: Linux lernen mit der downloadbaren Übersicht der Linux-Befehle

Server, Macs, Smartphones: überall trifft man auf das Linux-Betriebssystem – das so gar nichts mit der Windows-Welt zu tun hat. Statt bunter Oberflächen und Icons spielen bei Linux kryptische Befehle und Kommandos die Hauptrolle. Wer Linux beherrschen möchte, muss sich eine Menge Befehle, Schalter und Optionen merken. Da kommt das Cheat Sheet für Linux gerade recht.

Linux Cheat Sheet als Download

Das downloadbare Cheat Sheet eignet sich ideal als Gedächtnisstütze oder um eingerostete Linux-Kenntnisse wieder aufzufrischen. Die wichtigsten Linux-Befehle sind hier in 13 Kategorien unterteilt, etwa für die Bereiche System, Hardware, Benutzer, Dateiberechtigungen, Dateioperationen, Suche, Netzwerk oder Package-Installationen. Die PDF-Version des praktischen Linux-Helfers gibt es auf LinOxide:

Die Befehle werden hier zwar in englischer Sprache erklärt, aber das sollte für versierte Linux-Anwender ja wohl kein Problem sein. Was uns an der PDF-Datei etwas stört: In der PDF sind die Befehle in weißer Schrift auf schwarzem Grund formatiert. Das entspricht zwar optisch einer Linux-Shell, kostet beim Druck aber jede Menge schwarze Tinte. Besser und tintensparend wäre eine Schwarz-auf-Weiß-Variante.

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Ebenfalls hilfreich ist Online-Version der Linux-Hilfe auf der Seite linoxide.com/guide/linux-command-shelf.html. Hier sind nicht nur alle wichtigen Linux-Befehle in 15 Kategorien unterteilt, zu fast jedem Befehl gibt es zudem eine passenden Begleitartikel mit Beispielen.

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Linux-Profis werden in den Cheat-Sheets einige Befehle vermissen, etwa sudo oder man. Wer auch die exotischeren Linuxbefehle als Cheat Sheat braucht, findet in dieser GitHub-Liste eine weitaus ausführlichere Übersicht der Linuxbefehle.

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