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Notebook-Akku zu schwach? Mit „Battery Care“ die Qualität der Batterie prüfen

Mit der Zeit macht selbst der stärkste Akku schlapp. Da bilden Notebook-Batterien keine Ausnahme. Die Lebensdauer lässt sich zwar mit ein paar Tricks verlängern, aber irgendwann ist dann doch Schluss. Eine Faustregel besagt: Ab rund 200 bis 300 Ladezyklen und Aufladevorgängen geht es mit der Akkukapazität bergab. Wer unterwegs nicht von einem schwachen Akku überrascht werden will, sollte hin und wieder mal einen Akku-Qualitäts-Check durchführen.

Battery Care zeigt, wie’s um den Akku steht

Das Tool „Battery Care“ gibt es als kostenlosen Download auf der Webseite www.batterycare.net. Zu Installation klicken Sie auf den Button „Download“, starten die heruntergeladene Datei und folgen Sie anschließend den weiteren Anweisungen.

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Während der Installation werden Sie gefragt, ob „TuneUp Utilites 2013“ auch installiert werden soll. Diese sind für „Battery Care“ nicht notwendig, da es sich um ein Programm für Leistungsoptimierung handelt. Benötigen Sie dieses Zusatztool nicht, dann entfernen Sie das Häkchen aus der Checkbox und bestätigen Sie mit „Weiter“.

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Allgemeine Akku-Daten-Anzeige

Nach der Installation wird „Battery Care“ mit einem Symbol im Informationsbereich der Taskleiste angeheftet. Mit einem Rechtsklick auf dieses Icon öffnen Sie das Kontextmenü und wählen die Option „Anzeigen“. Die im Kontextmenü enthaltenen Einträge „Energieoptionen“ und „Energiesparpläne“ führen Sie direkt zu den gleichnamigen Funktionen in der Windows Systemsteuerung.

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Im Anzeigefenster von „Battery Care“ wird im Bereich „Allgemeine Infos“ der aktuelle Status des Akkus angezeigt.

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Detaillierte Datenanzeige

Der Bereich „Detaillierte Infos“ gibt Aufschluss darüber, in welchem Zustand das Notebook-Akku ist.

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Die Anzeige „Abnutzung (Wear level)“ ist das Maß des Leistungsverlustes gegenüber der „Nenn-Gesamtkapazität“, die den ursprünglichen (Neu-) Zustand des Akkus beschreibt. Um hier verlässliche Werte zu erhalten, sollte der Akku erst komplett aufgeladen werden.

Wann wird es Zeit für ein neues Akku?

Der Wert „Gesamtkapazität“ ist der verbleibende Rest der ursprünglichen Restkapazität nach Abzug der Abnutzung. Wird hier ein Wert angezeigt, der weniger als 25 Prozent der Nenn-Kapazität entspricht, sollte man über die Neuanschaffung eines Ersatz-Akkus nachdenken.

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Windows 7, XP und Vista: Grafikkarte auch ohne den Gerätemanager identifizieren

Wenn Treiber der Grafikkarte manuell heruntergeladen werden, wird zur Identifizierung der richtigen Treiber nach dem Typ der Grafikkarte gefragt. Ist der Rechner schon älter oder vielleicht auch gebraucht gekauft, hat man die Einzelheiten oft vergessen. Um den richtigen Typ zu identifizieren, wird normalerweise der Gerätemanager benutzt. Den muss man dann mühselig über die Systemsteuerung aufrufen. Aber es geht auch sehr viel schneller. Dank des integrierten DirectX-Diagnoseprogramms sind die benötigten Informationen in Windeseile ausgelesen.

Dazu öffnen Sie einfach nur den Dialog „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben in das Textfeld „dxdiag“ ein und klicken auf „OK“.

Wenn Sie eine Meldung erhalten, um zu überprüfen ob die Treiber digital signiert sind, bestätigen Sie diese mit „Ja“.

Anschließend wechseln Sie im Fenster „DirectX-Diagnoseprogramm“ zum Register „Anzeige“. Im Bereich „Gerät“ finden Sie nun alle benötigten Informationen rund um die eingebaute Grafikkarte.

Mit der Schaltfläche „Beenden“ wird das Fenster wieder geschlossen.