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Mit einem Klick alle Passwörter anzeigen

Die meisten Webbrowser bieten die Speicherung von Passwörtern an. Das ist sehr praktisch, da viele Nutzer für unterschiedliche Webseiten verschiedene Passwörter verwenden. Leider kommt es (auch bei mir) häufig vor, dass man mal ein Passwort vergisst. Mit dem richtigen Tool lassen sich sämtliche gespeicherten Zugangsdaten mit einem Mausklick finden.

Die Softwarefirma NirSoft bietet das Gratistool WebBrowserPassView als Download im ZIP-Format an. Es benötigt keine Installation und ist daher für den mobilen Einsatz bestens geeignet.

Um WebBrowserPassView zu starten, reicht ein Doppelklick auf die Startdatei (.exe). Nach ein paar Sekunden werden alle gespeicherten Passwörter, egal von welchem Browser, aufgelistet. Sie lassen sich über das Diskettenymbol in unterschiedlichen Formaten (text/html/csv/xml) speichern.

Hinweis: Das Programm ist in englischer Sprache und erfordert einmalig die Eingabe eines Zip-File-Passwort. Es wird unterhalb des Download-Links auf der Webseite von NirSoft angezeigt.

Für eine deutsche Sprachausgabe muss noch die Sprachdatei heruntergeladen und im gleichen Ordner wie die Programmdatei gespeichert werden.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Edge: Preload des Browsers deaktivieren

Im November 2018 wurde die Windows-10-Version 1809 an die User ausgeliefert. Damit wurde auch eine neue Funktion aktiviert, die den Edge Browser durch schneller starten lässt. Dies wird durch einen Preload im Hintergrund erreicht, der bei Bedarf deaktiviert werden kann.

Wenn du den Edge Browser ohnehin nicht verwendest, oder deine Hintergrundprozesse minimieren möchtest, dann schalte den Edge-Preload über die Registry einfach ab.

Öffne den Registrierungseditor mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit. Dann navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft

Im Ordner Microsoft legst du per Rechtsklick und Neu | Schlüssel einen neuen Eintrag mit Namen MicrosoftEdge an. Hier legst du einen weiteren Schlüssel an, dem du den Namen Main gibst.

Abschließend legst du in Main mit Neu | DWORD-Wert (32-Bit) den Eintrag AllowPrelaunch an und öffnest diesen mit einem Doppelklick. Gegebenenfalls änderst du hier den Wert auf Null. Speichere die Änderung und führe einen Computer-Neustart durch. Ab sofort findet kein Preload des Edge-Browsers mehr statt.

Tipp:

Bevor du die Änderungen im Registrierungseditor vornimmst, starte den Task-Manager mit [Strg][Umschalt][Entf] und überprüfe in den Prozessen, ob der Edge-Browser aktiv ist, ohne dass du ihn gestartet hast.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Microsoft Edge: Die Auswahlliste der Adressleiste unterdrücken

Wie andere Browser auch, zeigt Microsoft Edge in einer Drop-Down-Liste ebenfalls Suchvorschläge und bereits besuchte Webseiten an. Eigentlich ist diese Art der Schnellauswahl recht komfortabel. Trotzdem lässt sich diese Auswahlliste bei Bedarf deaktivieren.

Für die Abschaltung der Auswahlliste muss ein zusätzlicher Eintrag im Registrierungseditor erstellt werden. Wird die Liste später doch benötigt, dann kann die Deaktivierung auch wieder rückgängig gemacht werden.

Öffne die Registry mit dem Befehl regedit über das Fenster Ausführen, das mit der Tastenkombination [Windows][R] aufgerufen wird. Dann navigierst du zu folgendem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft

Im Verzeichnis Microsoft legst du mit Neu | Schlüssel einen neuen Eintrag an, den du MicrosoftEdge nennst. In diesem Schlüssel legst du nach diesem Vorbild einen Unterschlüssel namens ServiceUI an.

Anschließend erzeugst du hier den Eintrag DWORD-Wert (32-Bit) und gibst ihm den Namen ShowOneBox. Öffne mit einem Doppelklick den Eintrag ShowOneBox und kontrolliere ob der Wert 0 (Null) beträgt, da dieser für die Deaktivierung notwendig ist.

Für eine Reaktivierung der Auswahlliste, trägst du eine 1 ein und speicherst die Änderung mit OK. Ein Computer-Neustart ist in beiden Fällen nicht notwendig.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Windows 10: Mehr Funktionen im Edge-Browser verfügbar

Der Microsoft Internet Explorer war schon zu früheren Zeiten nicht besonders beliebt. Das scheint sich auf den Nachfolger Edge zu übertragen. Doch Microsoft gibt nicht auf und hat seinem Browser neue Funktionen spendiert.

Künftig kannst du beim Ausdrucken von Webseiten die Werbung und andere störende Elemente löschen. Damit lässt sich viel Tinte und Papier sparen.

Weitere Verbesserungen, neben der Oberflächenaktualisierung, sind die EPUB- und PDF-Unterstützung. Außerdem musst du den Vollbildmodus [F11] nicht mehr verlassen, wenn du zu einem anderen Tab wechseln oder der Adresszeile wechseln willst. Es reicht aus, den Mauszeiger an den oberen Bildschirmrand zu bewegen.

Zusätzlich lässt sich der Ton der Browser-Tabs selektiv abschalten. Diese neue Edge-Funktion ist bei anderen Browsers aber schon länger Standard.

Fazit:

Der Edge-Browser ist wesentlich besser als sein Ruf. Trotzdem funzt er nicht so richtig. Vielleicht liegt es auch mit daran, dass es noch nicht so viele Add-Ons für den Browser gibt.

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Internet & Medien Microsoft Edge

PDFs direkt im Edge Browser ausfüllen, speichern und drucken

Der Edge-Browser von Microsoft kann, wie viele seiner Konkurrenten, PDF-Dokumente direkt im Browser anzeigen. Vor einiger Zeit war dazu noch Zusatzsoftware wie beispielsweise der Adobe Reader notwendig. Aber der integrierte PDF-Client kann noch mehr.

Da auf vielen Webseiten, insbesondere von Institutionen und Behörden, PDF´s für die direkte Bildschirmeingabe angeboten werden, war der Adobe Reader bisher unerlässlich.

Das ändert sich mit dem Edge. PDF-Dokumente kannst du im Browser direkt mit den benötigten Daten ausfüllen. Zum Speichern und Drucken klickst du auf eine freie Stelle in dem Dokument, damit die Bearbeitungs-Leiste eingeblendet wird.

Auf der Bearbeitungsleiste befinden sich noch weitere Bedienelemente wie Dokument drehen, eine Zoom- und Vorlese-Funktion.

Wenn du den Edge PDF-Client direkt testen möchtest, dann kannst du das auf  dem Einsendeformluar von Mückenatlas.de versuchen.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Edge-Browser: Zugriff auf die Entwicklereinstellungen verhindern

Über die Entwicklereinstellungen (about:flags) lässt sich der Edge-Browser von Microsoft individuell anpassen. Unbedachte Änderungen können aber auch zu schwerwiegenden Problemen führen. Daher ist es manchmal besser, den Zugriff über about:flags ganz zu deaktivieren.

Die erforderlichen Arbeitsschritte sind von der installierten Windows-10-Version abhängig. Bei Windows 10 Pro, Ultimate und Enterprise öffnest du das Fenster Ausführen über den Shortcut [Windows][R], gibst den Befehl gpedit.msc ein und bestätigst die Aktion mit OK.

Im Fenster der Gruppenrichtlinien navigierst du auf der linken Seite zu Computerkonfiguration | Administrative Vorlagen | Windows Komponenten. Klicke hier auf den Eintrag des Microsoft Edge und suche im rechten Bereich nach Zugriff auf die Seite „about:flags“ in Microsoft Edge verhindern. Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, in dem du die Option Aktiviert auswählst und mit OK bestätigst.

Da bei Windows 10 Home keine Gruppenrichtlinien zur Verfügung stehen, muss about:flags über die Registry gesperrt werden.

Gib dazu in das Fenster Ausführen den Befehl regedit ein und bestätige ihn mit OK. Dann navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft

Im Verzeichnis Microsoft legst du per Rechtsklick mit Neu | Schlüssel einen Eintrag mit Namen MicrosoftEdge an. Hier legst du nach diesem Vorbild einen weiteren Unterschlüssel namens Main an.

In Main erstellst du per Rechtsklick und Neu | DWORD-Wert (32 Bit) den Eintrag PreventAccessToAboutFlagsInMicrosoftEdge. Öffne ihn mit einem Doppelklick, ändere den Wert auf 1 und speichere ihn mit dem Button OK.

Ab sofort ist der Zugriff auf about:flags auch in der Home-Edition gesperrt. Werden die Entwicklereinstellungen später doch mal gebraucht, dann änderst du den Wert einfach wieder auf Null.

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Windows 10: Falscheinträge im Wörterbuch finden und entfernen

Die Rechtschreibprüfung von Smartphones, Tablets und Computern erkennt in eingetippten Texten die Schreibfehler und schlägt Alternativen vor. Unbekannte Worte, wie Eigennahmen von Produkten oder Abkürzungen lassen sich dem Wörterbuch einfach hinzufügen. Gar nicht so einfach ist hingegen das Entfernen von versehentlich falsch geschriebenen Begriffen aus dem Windows-10-Wörterbuch. „Nicht einfach“ bedeutet aber nicht unmöglich.

Das Wörterbuch ist tief in den Eingeweiden von Windows 10 verborgen. Du findest es über den Dateiexplorer im folgenden Ordner:

C:\Benutzer\Dein Benutzername\AppData\Roaming\Microsoft\Spelling\de-DE

Tipp: Gib die Schnellzugriffszeile den Befehl %appdata% ein und du landest automatisch im Verzeichnis Roaming. Von hier aus erreichst du den Ordner de-DE viel schneller.

Die Wörterbuchdatei nennt sich Default.dic und muss für die Bearbeitung mit dem Texteditor von Windows 10 geöffnet werden. Das erledigst du per Rechtsklick auf Default.dic und wählst dann im Kontextmenü Öffnen mit | Editor aus.

In der geöffneten Wörterbuchdatei suchst du nun nach dem fehlerhaften Wort und löschst oder korrigierst es. Dann klickst du auf Datei | Speichern damit die Änderung im Wörterbuch übernommen wird.

Achte beim Löschen darauf, dass die erste Zeile (#LID 1031) keinesfalls geändert oder entfernt werden darf!

Ab sofort erscheint das falsche Wort in der Rechtschreibprüfung nicht mehr.

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Den Darkmode im Edge Mobile Browser aktivieren

Etliche Webbrowser bieten neben der Desktopversion auch in der mobilen Version für Handys und Tablets, ein dunkles Design an. Diesen Darkmode finde ich persönlich gerade für die Mobilgeräte sehr vorteilhaft. Der Kontrast ist sehr viel besser und alle Elemente sind gut sichtbar. Auch der seit kurzem in Deutschland erhältliche, mobile Edge Browser von Microsoft besitzt eine „dunkle Seite“.

Um zu dieser dunklen Seite von Edge zu wechseln, musst du die Funktion in den Einstellungen aktivieren.

Öffne den Browser und tippe unten rechts auf das Icon mit den drei Punkten und navigiere dann zu Einstellungen | Darstellungen | Design. Hier findest du drei Auswahlmöglichkeiten:

  1. Standard
  2. Hell
  3. Dunkel

Wenn du auf den Eintrag Dunkel tippst, dann wird das Design sofort und ohne Browser-Neustart aktiviert.