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Windows 10: Die Übertragungsgeschwindigkeit von Updates selbst bestimmen

Wenn Microsoft seine Updates für Windows 10 veröffentlicht, laufen viele Computer zu langsam, weil im Hintergrund der Download ein zu großes Stück der Bandbreite belegt. Eigentlich sollte der eingebaute intelligente Hintergrundübertragungsdienst diese Aufgabe zufriedenstellend erledigen. Man muss sich aber nicht zwingend auf diesen Dienst verlassen. Du kannst auch selber einstellen, welche Übertragungsrate das Windows-Update nutzen darf.

Damit die maximale Bandbreite manuell eingestellt werden kann, musst du den Gruppenrichtlinieneditor starten. Öffne dazu das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl gpedit.msc ein, und bestätige die Aktion mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

Gruppenrichtlinieneditor

Nach ein paar Sekunden startet der Editor für lokale Gruppenrichtlinien in einem eigenen Dialogfenster. Im Verzeichnisbaum auf der linken Seite klickst du nacheinander auf Administrative Vorlagen | Netzwerk | Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst.

Im rechten Anzeigebereich suchst du nach dem Eintrag Maximale Netzwerkbandbreite für BITS-Übertragungen im Hintergrund begrenzen und öffnest ihn mit einem Doppelklick.

Im nächsten Dialogfenster aktivierst du diese Option oben links und stellst dann die gewünschte Übertragungsrate (KBit/s) ein. Standardmäßig ist hier eine Zeitspanne von 8.00 – 17.00 voreingestellt, die du nun auch noch ändern kannst.

Abschließend kannst du außerhalb der eingestellten Zeit die volle Bandbreite zulassen. Ist das nicht gewünscht, entfernst du das Häkchen im Bereich Zu allen anderen Zeiten aus der Checkbox der Funktion Gesamte verfügbare Bandbreite verwenden und legst dann auch hier die gewünschte Übertragungsrate fest. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, bestätigst du die Änderung mit dem Button Übernehmen und OK.

GPEDIT nicht vorhanden?

Leider sind die Gruppenrichtlinien für die Home-Version von Windows 10 nicht verfügbar. Erst ab der Pro-Version kann gpedit.msc genutzt werden.

Damit die Home-Version-Nutzer keinen Eingriff in die Registry vornehmen müssen, ist es wesentlich vorteilhafter den Computer mit GPEDIT nachzurüsten. Wie einfach das geht, erfährst du in unserem Artikel Windows nachträglich mit den Gruppenrichtlinien (gpedit) ausstatten.

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Adobe-Programme billiger kaufen: Sonderkonditionen für Teilnehmer an VHS-Kursen

Adobe-Produkte sind gut. Aber auch teuer. Für Adobe Photoshop CS6 Extended werden zum Beispiel in der Vollversion knapp 1.300 Euro fällig. Dabei geht es auch günstiger. Im Rahmen des „Education“-Programms kommen Lehrer, Schüler und Studenten wesentlich günstiger an Adobe-Produkte. Photoshop Extended kostet dann nur noch knapp 230 Euro. Es geht sogar noch günstiger: Als Teilnehmer eines VHS-Kurses erhalten Sie Photoshop CS 6 Extended zum Beispiel für 199 Euro.

Adobe Education jetzt auch für VHS-Teilnehmer

Die Sonderkonditionen für Teilnehmer eines Volkshochschulkurses gab es schon einmal; die Aktion wurde von Adobe aber vor einigen Jahren gestoppt bzw. stark eingeschränkt. Jetzt die Kehrtwende: In Kooperation mit dem Deutschen Volkshochschul­-Verband e.V. bietet Adobe wieder Sonderkonditionen für VHS-Teilnehmer an. Im Vorgänger-Modell waren nur VHS-Kursteilnehmer zum reduzierten Kauf der Adobe-Programme berechtigt, die IT- oder Bildbearbeitungskurse belegt hatten. Im Rahmen des neuen Angebots können jetzt ausnahmslos alle Teilnehmer von VHS-Kursen die Software als Electronic Software Download (ESD) über den zentralen Online-Store des DVV erwerben. Wichtig: Der VHS-Kurs darf nicht länger als 6 Monate zurückliegen.

Bei den günstigen Adobe-Programmen handelt es sich um uneingeschränkte Vollversionen für den privaten und nicht-kommerziellen Einsatz. Der Funktionsumfang ist identisch mit der „richtigen“ Vollversion. Einzige Einschränkungen: Für die erworbenen Adobe-Programme gibt es keine Upgrade-Möglichkeit auf die Folgeversionen, und Sie dürfen die Produkte nicht kommerziell nutzen.

Diese Adobe-Programme gibt es günstiger

Zu den Adobe-Programmen, die Sie als Teilnehmer eines VHS-Kurses günstiger bekommen, gehören:

  • Adobe® Creative Suite® 6 Master Collection (679 €)
  • Adobe Creative Suite 6 Design & Web Premium (349 €)
  • Adobe Creative Suite 6 Production Premium (349 €)
  • Adobe Creative Suite 6 Design Standard (249 €)
  • Adobe Dreamweaver® CS6 (119 €)
  • Adobe Flash® Professional CS6 (149 €)
  • Adobe Photoshop® CS6 Extended (199 €)
  • Lightroom 4 (69 €)
  • Adobe Acrobat® X Pro (119 €)
  • Adobe Photoshop und Premiere Elements Bundle 10® (99 €)

Weitere Informationen zum Angebot und zum Erwerb finden Sie auf der Webseite www.dvv-vhs.de/adobe. Dort geht es auch direkt zum Shop für VHS-Teilnehmer.