Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Schnellkontrolle im Netzwerk, wer gerade auf freigegebene Dateien zugreift

Die Kontrolle von Zugriffen auf Dateien im Heim- oder Firmennetzwerk erfüllt mehrere Zwecke. Zum Einen muss man kontrollieren, ob unberechtigte Personen auf die Daten zugreifen. Ein anderer Grund ist auch ein Datenverlust, sollte es mal nötig sein, das Netzwerk herunterzufahren. Da kann man dann die Netzwerk-Nutzer benachrichtigen, rechtzeitig ihre Daten zu speichern. Diese Kontrollfunktion ist schnell und einfach auf dem Desktop als Verknüpfung angelegt.

Und so schnell ist das Kontroll-Tool eingerichtet:

1. Erstellen Sie mit einem Rechtsklick und „Neu | Verknüpfung“ eine neue Verknüpfung auf Ihrem Desktop.

2. Als Angabe in der Befehlszeile geben Sie „fsmgmt.msc“ ein und klicken auf „Weiter“.

3. Im neuen Fenster werden Sie nach einem neuen Namen für die Verknüpfung gefragt. Standardmäßig ist dort „fsmgmt“ eingetragen. Überschreiben Sie diesen Namen wenn Sie einen eigenen vergeben möchten. Bestätigen Sie dieses Fenster mit „Fertig stellen“.

4.  Öffnen Sie mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung die Freigabenkonsole aus der Computerverwaltung.

5. Klicken Sie im linken Bereich auf die Schaltfläche „Sitzungen“ um zu kontrollieren, wer gerade im Netzwerk auf Daten zugreift.

Außer dem Benutzernamen werden noch dessen Computername, verwendetes Betriebssystem, Anzahl der geöffneten Dateien, Verbindungs- und Leerlaufzeit und ob ein Gast-Benutzerkonto genutzt wird, angezeigt.

So können auch Mitarbeiter, die zu lange Leerlaufzeiten haben, aufgefordert werden, diese unnötig geöffneten Dateien zu schließen.  Das trägt zu einer besseren Performance bei und beschleunigt die Zugriffszeiten der anderen, im Netzwerk befindlichen Nutzer.

Dieses Kontroll-Tool funktioniert unter Windows 7, XP und Vista. 

Kategorien
Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, XP und Vista: Datendiebstahl per USB-Stick unterbinden

Datendiebstahl in der Firma wird normalerweise von einer EDV-Abteilung verhindert. Auf Arbeitsplatz-Computern, genauso wie auf Netzwerk-Servern. Kleine und Mittelständische Unternehmen haben aber oft keine IT-Abteilung. Dennoch sollten auch deren Computer gegen Datenklau abgesichert sein. Das fängt schon bei den USB-Anschlüssen an. Ganz schnell sind da interessante Daten auf USB-Sticks kopiert. Um die USB-Anschlüsse zu deaktivieren braucht es aber keine Admins oder EDV-Abteilungen. Ein Registry-Eintrag sorgt dafür, dass der Schreibzugriff verwehrt wird. Es ist ganz einfach, diesen Schreibzugriff zu deaktivieren.

Windows 7 und Vista-Nutzer sollten vorher prüfen, ob Ihr Benutzerkonto mit Administratorrechten ausgestattet ist. Wenn nicht, bitte vor dem ersten Arbeitsschritt zum Administratorkonto wechseln. Bei Windows XP funktioniert die Registry-Änderung nur ab installiertem Service-Pack 2.

1. Klicken Sie auf „Start“ und geben in das Suchfeld „regedit“ ein und drücken die [Enter] Taste. Bei Windows XP heisst der Befehl „Start | Ausführen“. Auch hier in das Suchfeld „regedit“ eingeben und mit „OK“ bestätigen.

2. In der Baumstruktur auf der linken Seite des Bildschirms folgen Sie dem Pfad zu dem Ordner „HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetControlStorageDevicePolicies“. Existiert der letzte Ordner „StorageDevicePolicies“ nicht, dann legen Sie ihn selbst an. Der Befehl dazu ist: mit einem Rechtsklick öffnen Sie das Kontextmenü und wählen „Bearbeiten | Neu | Schlüssel“.

3. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste in den rechten Bereich des Fensters, klicken auf „Neu | DWORD-Wert (32Bit)“. Bei Windows XP heißt der Befehl einfach nur „DWORD-Wert“.

Überschreiben Sie den vorgeschlagenen Dateinamen mit „WriteProtect“.

4. Mit einem Doppelklick auf die neue Datei „WriteProtect“ öffnen Sie das Dialogfenster „DWORD (32Bit) bearbeiten“ und ändern den darin enthaltenen Wert von „0“ auf „1“.

5. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“, verlassen den Registry-Editor mit „Datei | Beenden“ und führen einen Neustart durch.

Nach dem Neustart sind die USB-Ports gesperrt. Möchten Sie die Sperrung wieder rückgängig machen, navigieren Sie wieder zum Schlüssel „WriteProtect“ und ändern den Wert wieder auf „0“ und starten den Rechner erneut.