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Windows 7: Fotos nach Kategorie statt nach Speicherort anzeigen

Bei Windows 7, in der Bibliothek abgespeicherte Bilder können in verschiedenen Speicherorten auf der Festplatte oder externen Festplatte abgelegt sein. Standardmäßig werden diese Dateiordner nach Speicherort angezeigt. Hat man nun Bilder gleicher Kategorie, wie zum Beispiel Urlaubsbilder, Bilder vom Haustier, Bilder der eigenen Pflanzenzucht, usw. in verschiedenen Ordnern, kann man diese mit wenig zusätzlicher Arbeit katalogisiert in der Bibliothek anzeigen lassen. Dabei kann sogar der vorher vergebene Bildname beibehalten werden.

Windows 7 kann die Bilder nach folgenden Kriterien sortieren:

  • Ordner (Speicherort)
  • Monat  (Aufnahmemonat)
  • Tag        (Aufnahmetag)
  • Bewertung (Ermittlung der Beliebtheit anhand von Sternsymbolen)
  • Markierung (Freie Texteingabe, z. B. eine Kategoriebezeichnung)

Am effektivsten ist die Sortierung nach „Markierung“. Aber bevor diese Sortierung sinnvoll angezeigt wird, müssen die Eigenschaften der Bilder noch etwas bearbeitet werden:

1. Klicken Sie auf „Start | Bilder“ und öffnen einen Ordner mit einem Doppelklick.

2. Markieren Sie in diesem Ordner mit linker Maus- und gedrückter [Strg] Taste die Bilder aus, die in eine Kategorie gehören. In diesem Beispiel sind es Fotos von Beeren.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der markierten Fotos, wählen im Kontextmenü „Eigenschaften“ und wechseln zum Register „Details“.

4. Im Bereich „Beschreibung“ gehen Sie zum Eintrag „Markierung“ und klicken in die freie Fläche rechts daneben. Es erscheint dort das Textfeld „Markierung hinzufügen“. Geben Sie den gewünschten Sortierbegriff ein (in diesem Beispiel „Beeren“) und bestätigen diese Änderung mit „OK“. Der Sortierbegriff wird nun automatisch in die anderen, ausgewählten Fotos eingetragen.

Wiederholen Sie diese Arbeitschritte, wenn Sie weiteren Bilddateien Markierungen hinzufügen wollen.

5. In der Bibliothek „Bilder“ klicken Sie im oberen rechten Bereich auf den Button „Anordnen nach: Ordner“ und wählen die Option „Markierung“ aus.

Die Anordnungsänderung wird sofort aktiv und die Bilder werden nach „Markierung“ angezeigt.

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Windows 7 und Vista: Schnellere Aktualisierung von Inhalten, die in der Sidebar gezeigt werden

Viele Berufsgruppen sind auf aktuellste Informationen wie zum Beispiel Börsenberichte, Nachrichten, etc. angewiesen. Die meisten nutzen kostenpflichtige Programme, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, da sich die Windows Sidebar nicht immer rechtzeitig aktualisiert. Über die Systemsteuerung lassen sich aber insgesamt sechs verschiedene Aktualisierungsintervalle der Sidebar ganz einfach einstellen.

Die Sidebar hält Tools, Informationen und Nachrichten für den schnellen Zugriff bereit. Die Sidebar kann immer im Vordergrund angezeigt werden, unabhängig des gerade aktiven Programms. Erscheint in der Sidebar eine interessante Information, braucht man nur darauf zu klicken und der gesamte Artikel öffnet sich im Webbrowser. So bleibt man immer auf dem Laufenden und braucht die aktiven Programme nicht zu schließen oder zu minimieren.

Standardmäßig ist der Aktualisierungszeitraum auf „1 Tag“ eingestellt. Diese werden über die Systemsteuerung eingestellt.

1. Klicken Sie nacheinander auf „Start | Systemsteuerung | Netzwerk und Internet | Internetoptionen“.

2. Wählen Sie im Dialogfenster „Eigenschaften von Internet“ das Register „Inhalte“.

3. Im Bereich „Feeds und Web Slices“ klicken Sie auf den Button „Einstellungen“.

4. Im neuen Dialogfenster „Feed- und Web Silce-Einstellungen“ aktivieren Sie die Option „Feeds und Web Slices automatisch auf Aktualisierungen prüfen“. Mit der Schaltfläche neben „Häufigkeit:“ wählen Sie die Aktualisierungsintervalle. Insgesamt stehen sechs Intervalle zur Verfügung:

  • 15 Minuten
  • 30 Minuten
  • 1 Stunde
  • 4 Stunden
  • 1 Tag
  • 1 Woche

Suchen Sie sich den für Sie passenden Intervall aus und bestätigen mit „OK“.

Schließen Sie alle aktiven Fenster mit dem Button „OK“.

Die Änderungen werden erst mit dem nächsten Aktualisierungsintervall aktiv. Sie können den Vorgang beschleunigen, indem Sie die Sidebar neu starten. 

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Windows 7 und Vista: Persönliche und vertrauliche Metadaten aus Office- oder Bild-Dateien entfernen

Office-Dateien wie zum Beispiel Word- und Excel-Dateien oder auch Digitalfotos enthalten Daten, die zum Teil vertraulich, persönlich und systemtechnisch bedingt sind. Diese Metadaten können genutzt werden, um Nutzerprofile zu erstellen und um das Surf-Verhalten zu analysieren. Diese Daten werden von Windows automatisch erfasst und der Datei angehängt. Das verrückte daran ist, dass Sie Windows benötigen, um Ihre Dokumente von den Metadaten zu reinigen. Mit ein paar Klicks sind diese Daten schnell entfernt und Sie können dann sicher sein, dass keine unerwünschte Weitergabe von Dateieigenschaften stattfindet.

Um unerwünschte Metadaten aus Dateien zu entfernen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer und rufen den Ordner auf, der die Datei enthält, dessen Metadaten entfernt werden sollen.

2. Mit einem Rechtsklick auf die entsprechende Datei öffnet sich das Kontextmenü, in dem Sie die Option „Eigenschaften“ auswählen.

3. Im Dialogfenster „Eigenschaften von…(Ihr Dateiname)“ klicken Sie unten auf „Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen“.

4. Im neuen Fenster „Eigenschaften entfernen“ aktivieren Sie im oberen Bereich die Option „Folgende Eigenschaften aus dieser Datei entfernen“. Nun können Sie in der aktuellen Datei mit einem Häkchen in den Checkboxen die Eigenschaften herauslöschen, die nicht übermittelt werden sollen. Mit „OK“ bestätigen Sie in beiden offenen Fenstern die Auswahl.

Tipp: Möchten Sie aber trotz allem die Metadaten in der Datei behalten, können Sie im Dialogfenster „Eigenschaften entfernen“ die erste Option „Kopie erstellen, in der alle möglichen Eigenschaften entfernt sind“ auswählen. Diese Option erstellt sofort eine Kopie der Datei. Darin können Sie nun die Eigenschaften entfernen, die Sie nicht mit übermitteln wollen. Fahren Sie hier mit Arbeitsschritt zwei, wie oben beschrieben, weiter fort.

Noch ein Hinweis zur Löschung von den Eigenschaften: Wenn Sie die Schaltfläche „Alle auswählen“ nutzen, werden nicht alle Eigenschaften der Datei gelöscht. Für das System wichtige Angaben, wie zum Beispiel das Datum der letzten Speicherung bleiben erhalten, damit das System diese Datei richtig abspeichert und auch wiederfindet.

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Bei Windows 7, XP und Vista viel schneller auf die Programme der Systemsteuerung zugreifen

Egal, ob Sie Programme installieren, deinstallieren oder Einstellungen ändern wollen, der Weg führt immer über die separaten Fenster der Systemsteuerung. Mehrere Klicks sind da nötig, um zum gewünschten Programm zu gelangen. Das kann mit der Zeit ziemlich nervig sein. Es gibt da aber die Möglichkeit, sich im Startmenü alle Programme der Systemsteuerung direkt anzeigen zu lassen.

So nehmen Sie die Änderungen vor, um sich die einzelnen Programme anzeigen zu lassen:

1. Mit der rechten Maustaste auf „Start“ klicken und die Option „Eigenschaften“ auswählen.

2. Im Dialogfenster „Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü“ wechseln Sie zur Registerkarte „Startmenü“ und wählen dort „Anpassen“.

Nutzen Sie die klassische Ansicht in Vista, dann setzen Sie unter „Erweiterte Startmenüoptionen“ vor dem Eintrag „Systemsteuerung expandieren“ ein Häkchen. Bei XP setzen Sie den Haken vor den Eintrag „Systemsteuerung öffnen“. Dann bestätigen Sie die Änderungen mit „OK“.

3. Suchen Sie im Dialogfenster „Startmenü anpassen“ den Eintrag „Systemsteuerung“. Bei XP finden Sie diesen Eintrag auf der Registerkarte „Erweitert“ in der Liste „Startmenüelemente“.

4.  Unterhalb des Eintrages „Systemsteuerung“ können Sie zwischen drei Optionen wählen:

  • „Als Menü anzeigen“
  • „Als Verknüpfung anzeigen“
  • „Element niemals anzeigen“

Aktivieren Sie die erstgenannte Option und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Die geänderte Ansicht ist ab sofort wirksam.

Zur Erklärung:

Die zweite Option entspricht der gewohnten Ansicht, die dritte Option entfernt die „Systemsteuerung“ vollständig aus dem Startmenü.