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Hardware & Software Office Outlook

Outlook: Bilder nicht als Anhang, sondern direkt im Nachrichtentext versenden

Der Versand von Bildern in E-Mails wird von Outlook in der Regel als Anhang durchgeführt. Das macht eventuelle Bildbeschreibungen etwas schwierig. Auch das Einfügen per Copy and Paste ignoriert Outlook und erzeugt stattdessen einen Anhang. Für das Einfügen in den Nachrichtentext ist daher eine andere Vorgehensweise notwendig.

Erstelle den E-Mail-Text wie gewohnt und platziere den Cursor an der Stelle, wo das Foto oder die Grafik eingefügt werden soll.

Dann wechselst du zum Register Einfügen und wählst im Menüband die Option Bilder aus. In älteren Outlook-Versionen kann diese Option auch Grafik heißen. Abschließend navigierst du zu dem gewünschten Bild und bestätigst deine Auswahl mit Einfügen.

Im Nachrichtentext deiner E-Mail kannst du nun noch über die Anfasspunkte des eingefügten Bildes das Objekt verkleinern, vergrößern und drehen.

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Excel Hardware & Software Office Software

Excel: Den Inhalt einer Spalte in eine Zeile umwandeln

Oft merkt man erst nach dem Eintippen in eine Excel-Spalte, dass der Inhalt besser in eine Zeile gepasst hätte. Also alles noch einmal in eine Zeile eintippen. Bevor du die alten Eingaben löschst, um sie in eine Zeile einzugeben, solltest du diesen Artikel lesen. Denn es geht auch komfortabler.

Office Excel enthält eine sehr praktische Funktion, mit der sich die Inhalte einer Spalte ins Zeilenformat übertragen lassen.

Dazu markierst du den betreffenden Spalteninhalt und kopierst ihn in die Zwischenablage, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Strg][C]. Dann klickst du  mit der rechten Maustaste in eine freie Zelle, in deren Zeile der Inhalt eingefügt werden soll. Im Kontextmenü wählst du in den Einfügeoptionen abschließend die Funktion Transponieren aus. Das war´s schon.

So einfach kann es sein, Spalten in Zeilen umzuwandeln.

Tipp:

Der Trick funktioniert übrigens auch umgekehrt, falls du Zeileninhalte lieber im Spaltenformat darstellen willst.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Emojis blitzschnell in Texte einfügen

Seit dem April-Update (Redstone 4) ist bei Windows 10, Version 1803, eine Emoji-Vorschau aktiviert, mit der man schnell und einfach die beliebten Bildchen in einen Text einfügen kann.

Die Emoji-Funktion wird mit der Tastenkombination [Windows][.] gestartet. Ein Mausklick auf das gewünschte Symbol fügt es dann an der Stelle in den Text ein, an der sich dein Cursor befindet. Das war´s schon.

Die Emojis gibt es schon seit dem Fall Creators Update aus dem letzten Jahr (2017). Hier waren sie allerdings noch versteckt und mussten über die Registry manuell aktiviert werden. Nun sind sie standardmäßig aktiv.

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Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone WhatsApp Windows Phone

Jetzt wird´s nervig: WhatsApp ist offen für Werbung

Den beiden WhatsApp-Erfindern Jan Koum und Brian Acton war es zu verdanken, dass der Messenger-Dienst eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekam und auch auf Werbung verzichtete. Nun hat auch der letzte Gründer, Jan Koum, das WhatsApp-Team verlassen. Das WhatsApp sich zukünftig für Werbung öffnen wird, bestätigte der Facebook-Messenger-Chef David Marcus im Rahmen der Entwicklerkonferenz F8 Anfang Mai 2018.

Ärger bei Facebook

Ob diese Ankündigung Jan Koum zu seinem Weggang bewegt hat, oder die Tatsache, dass die Datenschutzbestimmungen bei WhatsApp ebenfalls gelockert werden, ist nicht ganz klar. Seine Follower wurden über die Kündigung bereits am 30. April per Facebook informiert.

WhatsApp ohne Acton und Koum

Jan Koums Partner, Brian Acton, verließ Facebook bereits im Herbst 2017, offensichtlich auch nicht in gegenseitigem Einvernehmen. Denn nach dem Datenskandal von Cambridge Analytica rief er die Nutzer zum Löschen ihrer Facebook-Konten auf. Um bessere Verschlüsselungen zu entwickeln investierte Acton 50 Millionen US-Dollar in den Messenger Signal.

Messenger blendet Werbung ein

Aber zurück zur WhatsApp-Werbung. Wie diese aussehen soll, gab der Facebook-Messenger-Boss David Marcus noch nicht bekannt. Ähnlich wie beim Facebook-Messenger könnten zwischen den Chats Werbebanner platziert werden, die anklickbar sind. Aber auch Push-Nachrichten mit Werbebotschaften sind denkbar.

Die notwendigen Änderung werden wohl schon mit den nächsten Updates der Datenschutzverordnungen ausgerollt.

Alternativen zu WhatsApp

Mir persönlich ist die WhatsApp-Werbung ein Dorn im Auge, da ich seinerzeit dafür gezahlt habe, um einen werbefreien Messengerdienst zu nutzen. Vielleicht werde ich dann doch mal zu einem anderen Dienst wechseln.

Vergleichbare Dienste gibt es glücklicherweise genug. Am besten haben Telegram, Threema und Signal in puncto Sicherheit und Komfort abgeschnitten.

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Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone WhatsApp Windows Phone

WhatsApp: Das Kopieren von URL´s ist jetzt noch einfacher

Bei WhatsApp ist das Weiterleiten von Nachrichten und Web-Links schon seit einiger Zeit recht einfach. Etwas komplexer gestaltete sich aber das Teilen von Weblinks aus anderen Quellen, wie beispielsweise aus dem mobilen Browser. Dies ist seit dem März-Update noch einfacher geworden.

Ab sofort ist die Copy-&-Paste-Funktion Vergangenheit. Kein langes Drücken auf die URL oder die Webseite, um die Markierungs- und Kopierfunktion aufzurufen. Der Zwischenschritt des Kopierens wurde nämlich entfernt. Somit wird die Gefahr unvollständig markierter Links erheblich verringert.

Ab sofort wird der Link automatisch in den Zwischenspeicher kopiert, wenn man länger auf eine URL drückt. Es erfolgt lediglich die Meldung Link wurde kopiert. Anschließend kann er dann wie gewohnt in WhatsApp eingefügt werden.

Der Nachteil: Diese Funktion ist leider nur für Android-Geräte verfügbar.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Oft verwendete Textpassagen per Mausklick einfügen

Häufig verwendete Texte, wie Grußformeln, Lieferhinweise oder Disclaimer erfordern viel Tipperei und kostet wertvolle Zeit. Egal ob du E-Mails schreiben, Web-Formulare ausfüllen oder mehrere Artikel bei eBay einstellen möchtest, mit dem richtigen Tool fügst du wiederkehrende Textbausteine blitzschnell ein.

Lade dir von der Firefox Add-Ons-Seite die Erweiterung Clippings herunter und füge sie deinem Browser hinzu. Ein Neustart ist nicht erforderlich. Clippings ist übrigens auch mit dem E-Mail-Client Mozilla Thunderbird kompatibel.

Über das Clippings-Icon in der Browserleiste startest du das Tool und klickst auf Neuer Textbaustein. In der Titelzeile legst du den Namen des Bausteins fest und gibst dann im Eingabebereich den benötigten Text ein. Er wird beim Beenden der Eingabemaske automatisch gespeichert.

Um gespeicherte Textbausteine einzufügen, klickst du mit der rechten Maustaste in das betreffende Eingabefeld und gelangst im Kontextmenü über Clippings zu deinen gespeicherten Textbausteinen. Mit einem Mausklick wählst du den gewünschten Text aus, der anschließend automatisch eingefügt wird.

Fazit:

Clippings ist eine sehr sinnvolle Browser-Erweiterung für alle Nutzer, die mit häufig wiederkehrenden Texten arbeiten müssen.

Allerdings gibt es auch einen Nachteil. Das Tool funktioniert mit Outlook leider nicht. Wohl aber mit Webmailern wie Gmail, GMX oder Web.de.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Löschen der Zwischenablage

Für das schnelle Kopieren und Einfügen von Texten oder Bildern gibt es seit vielen Jahren die Shortcuts [Strg][C] und [Strg][V]. Die markierten Elemente werden dabei in der Zwischenablage (Clipboard) gespeichert und dann gelöscht, wenn neue Inhalte kopiert werden oder der Computer ausgeschaltet wird. Mit einem kleinen Befehl lässt sich die Zwischenablage aber auch manuell löschen.

Fenster „Ausführen“ aufrufen

Mit der Tastenkombination [Windows][R] startest du die Dialogbox Ausführen, gibst den Befehl cmd /c „echo off | clip“ ein und klickst auf den Button OK. Damit ist der Zwischenspeicher gelöscht.

Tipp:

Möchtest du deinen Zwischenspeicher häufiger löschen, dann empfiehlt sich das Erstellen einer Verknüpfung. Dann reicht ein Doppelklick aus, damit die Inhalte der Zwischenablage entfernt werden.

Mit der rechten Maustaste klickst du auf eine freie Stelle des Desktops und wählst Neu | Verknüpfung.

Im nachfolgenden Fenster gibst du den obigen Befehl cmd /c „echo off | clip“ ein, klickst auf Weiter und legst abschließend den Namen für die Verknüpfung fest (z. B. Clipboard löschen). Nach Bestätigung mit Fertig stellen ist die Verknüpfung einsatzbereit.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Im Windows-Autostart Viren und Trojaner aufstöbern

Im Autostart-Bereich des Windows Betriebssystems befinden sich System-Prozesse und Einträge von installierten Programmen, die beim Hochfahren automatisch starten sollen und/oder müssen. Leider trägt sich dort, meist unbemerkt, auch Schadsoftware ein, die nicht immer sofort erkannt wird. Um diese zu identifizieren und zu entfernen, ist ein Scan des Windows-Autostart erforderlich, dass vom Tool HijackThis mit ein paar Mausklicks zuverlässig durchgeführt wird.

Das kostenlose Tool HijackThis ist im Web kostenlos erhältlich (z. B. bei Softonic oder Sourceforge) und nach dem Download problemlos auch von USB-Sticks ausführbar. Eine Installation ist nicht erforderlich.

Nachdem HijackThis heruntergeladen wurde, startest du es mit einem Doppelklick auf die Startdatei. Im Programmfenster klickst du auf die Schaltfläche Do a system scan and save a logfile um den Scanvorgang zu starten.

Nach Abschluss der Analyse öffnet sich das Logfile in einem Texteditor. Markiere den Inhalt dieser Datei und kopiere ihn in den Zwischenspeicher.

Rufe in deinem Webbrowser die Seite www.hijackthis.de auf und füge den Inhalt dieser Logdatei mit [Strg][V] in das Feld Automatische Logfileauswertung ein. Der Button Auswerten zeigt anschließend an, welche Einträge repariert, beziehungsweise gelöscht werden sollten.

Notiere dir die fehlerhaften oder schädlichen Elemente und setze im Tool HijackThis das Häkchen vor die gleichnamigen Einträge.  Abschließend klickst du auf Fix checked und führst dann einen Computer-Neustart durch, damit die Änderungen aktiviert werden können.

HijackThis erkennt nicht nur Viren und Trojaner. Er entfernt auch lästige Adware, Spyware und nicht mehr benötigte Tools, die den PC ausbremsen.