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Einzelnen Programmen über die Windows-Firewall den Zugriff auf das Internet verbieten

Eine der grundlegenden Aufgaben von Firewalls ist nicht nur der Schutz vor äußeren Angriffen, sie soll auch verhindern, dass Programme ungefragt auf das Internet zugreifen. Die entsprechenden Einstellungsänderungen in der Windows-Firewall sind schnell vorgenommen.

Mit dem Befehl wf.msc rufst du über das Eingabefeld des Startmenüs die Konfiguration der Firewall auf.

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Im Fenster Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit klickst du auf der linken Seite auf Ausgehende Regeln und anschließend im rechten Bereich auf Neue Regel.

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Im ersten Schritt des Regel-Assistenten aktivierst du den Regeltyp Programm und klickst dann auf Weiter.

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Im zweiten Schritt wählst du das betreffende Programm aus, dessen Internetverbindung blockiert werden soll. Aktiviere die Option Dieser Programmpfad und lege die Startdatei (*.exe) über den Button Durchsuchen fest. Mit Weiter geht´s zum nächsten Arbeitsschritt.

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Im dritten Dialogfenster wählst du Verbindung blockieren und bestätigst auch diesen Schritt mit Weiter.

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Lege in nächsten Bildschirm das Profil fest, wann die Blockade eintreten soll. Bist du dir nicht sicher, welche der Auswahlmöglichkeiten (Domäne, Privat, Öffentlich) die richtige ist, dann aktiviere alle drei Optionen. Der Weiter-Button bringt dich nun zum letzten Arbeitsschritt.

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Hier gibst du der ausgehenden Regel einen Namen. Eine optionale Beschreibung der Regel ist ebenfalls möglich. Die Schaltfläche Fertig stellen legt die Regel an und aktiviert sie.

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Möchtest du weiteren Programmen die automatische Einwahl ins Internet verbieten, dann wiederhole die Arbeitsschritte entsprechend.

Alle Regeln werden auf der rechten Seite des Konfigurations-Fensters der Windows Firewall angezeigt. Hier hast du den direkten Zugriff auf die Regel und kannst sie bei Bedarf zum Beispiel deaktivieren, aktivieren oder auch direkt löschen.

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Das Blockieren des Internetzugriffs einzelner Programme funktioniert erst ab Windows Vista aufwärts. Nutzer des Betriebssystems Windows XP müssen auf Firewall-Software von Drittanbietern zurückgreifen, da der Support für XP eingestellt wurde. Empfehlenswert sind beispielsweise ZoneAlarm Free Antivirus + Firewall oder die Comodo Internet Security.

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Mit Windows 7 Firewall Control auch ausgehende Datenverbindungen kontrollieren

Die Windows Firewall ist so konzipiert, dass sie eingehende Bedrohungen abwehren soll. Leider gibt es keine automatisierte Rückfrage, sobald ein Programm Daten ins Internet sendet. Abgehende Datenverbindungen lassen sich nur komplett oder gar nicht blockieren. Um abgehende Datenströme zu unterbinden, benötigt man ein kleines Zusatzprogramm vom Anbieter „Sphinx Software“. In der Regel reicht die kostenlose Version „Windows 7 Firewall Control“ aus.

Die Software erweitert die Windows-Firewall und meldet automatisch, sobald eine Anwendung versucht eine Datenverbindung aufzubauen. Sie meldet aber auch eingehende Datenströme. Die einzige Einschränkung der kostenlosen Version ist, dass sie Verbindungen von Windows-Systemprogrammen nicht blockiert.

Download und Installation

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite „www.sphinx-soft.com“ in Ihrem Browser auf und wechseln zum Bereich „Download & Buy„. Dort wählen Sie in der Spalte „Free“ die für Sie passende Version aus, klicken auf den Button „Download“ und folgen den Installationsanweisungen.

Bearbeiten der Meldungen

Nach dem Herunterladen und der Installation ist das Programm direkt aktiv und überwacht die Datenverbindungen. Wird eine Verbindung erkannt, öffnet sich das Programmfenster automatisch.

Im linken Bereich „Application“ wird das Programm angezeigt, dass versucht Daten zu senden. Darunter wird der Speicherort der Anwendung angezeigt. Im rechten Bereich „Quick apply“ legen Sie mit den Schaltflächen fest, wie mit der Datenverbindung zu verfahren ist. Mit dem Button „EnableAll“ gestatten Sie alle Verbindungen dieses Programms, mit „DisableAll“ wird die Verbindung verhindert. Der Schalter „IncomingOnly“ erlaubt nur eingehende Datenströme, „OutgoingOnly“ erlaubt nur ausgehende Datenverbindungen.

Kompatibilität von „Windows 7 Firewall Control“

Auch wenn der Name dieses Programms etwas irreführend ist (Windows 7 Firewall Control Free), ist es doch kompatibel mit Windows 7, 8, Vista und XP. Es wurde ebenfalls an beide Versionen (32- und 64-bit) gedacht.

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iPhone: Anrufer ablehnen und mit einer Nachricht oder SMS vertrösten

Anrufer sind nicht immer willkommen. Möchte man gerade mit der Person nicht sprechen oder aus einem anderen Grund nicht gestört werden, können Sie das Gespräch ganz einfach ablehnen. Seit der Version iOS 6 geht es sogar noch komfortabler: wer möchte, kann gleichzeitig mit einer Nachricht antworten.

„Ich kann gerade nicht“

Sobald Sie ein Gespräch ablehnen, erfährt der Abgelehnte im Normalfall nicht, warum sie gerade nicht sprechen können oder möchten. Gut, dass Sie mit dem iPhone ab iOS 6 zumindest eine kleine Nachricht mit auf den Weg schicken können. Und zwar so:

1. Sobald ein Anruf eingeht, erscheint der gewohnte Anrufbildschirm mit dem „Annehmen“-Schieberegler. Neu ab iOS 6 ist der kleine Telefon-Schieberegler rechts daneben.

2. Wenn Sie das Telefon-Symbol nach oben schieben, erscheinen weitere Befehle. Jetzt können Sie den Anruf „Ablehnen“ oder „Mit einer Nachricht antworten“ oder „Später erinnern“.

3. Wenn Sie auf „Mit einer Nachricht antworten“, erscheint eine Liste vorgefertigter Ablehngründe:

  • Ich rufe später an
  • Ich bin unterwegs
  • Was gibt’s?
  • Eigene

Mit „Eigene“ können Sie eine individuelle Ablehnung formulieren. Und wenn Sie die Standardantworten wie „Ich rufe später an“ ändern möchten, wechseln Sie einfach in den Bereich „Einstellungen | Telefon | Mit Nachrichten antworten“ und ändern eine der drei Standardantworten.

4. Beim Tipp auf die Schaltfläche „Später erinnern“ erinnert das iPhone auf Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt an den Anruf, wahlweise:

  • In 1 Stunde
  • Beim Verlassen
  • Ankunft Zuhause
  • Ankunft Arbeit

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Android Handy & Telefon

Android Smartphones: Gesprächsdauer anzeigen

Kein Flatrate-Vertrag? Dann kommt es auf jede Gesprächsminute an. Jede Sekunde länge kostet bares Geld. Damit die Handykosten nicht explodieren, sollten Sie bei Minutenverträgen die Gesprächsdauer im Auge behalten. Das geht bei Android-Smartphones ganz einfach.

Um bei Android-Handys die Gesprächsdauer der zuletzt geführten Handygespräche in Minuten und Sekunden anzuzeigen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie zur Telefon-App, und tippen Sie auf „Anrufe“.

2. Es erscheint eine Liste aller zuletzt getätigten Anrufe. Tippen Sie auf das Gespräch, für das Sie die Gesprächsdauer in Erfahrung bringen möchten.

3. Auf der nächsten Seite steht oben im grauen Feld, wie viele Minuten und Sekunden das Gespräch gedauert hat und um welche Uhrzeit es geführt wurde.