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Surfspuren löschen und den Browser sauber halten (Chrome, Firefox & Internet Explorer)

Ob mit oder ohne Anonymisierer: Wer im Internet surft, hinterlässt auf dem eigenen Rechner jede Menge Spuren. Während der Surftour speichert der Browser im temporären Ordner jede Menge Daten über die besuchten Seiten. Die bereits heruntergeladenen Texte und Bilder werden hier beispielsweise abgelegt. Das macht auch Sinn, denn wenn die Seite noch einmal besucht wird, muss der InternetBrowser sie nur noch aus dem temporären Ordner kopieren – das erneute Herunterladen entfällt.

Soviel Komfort hat aber auch einen Nachteil: Andere PC-Benutzer können anhand des temporären Ordners erkennen, welche Webseiten wann zuletzt besucht wurden. Dieses „Stöbern im digitalen Müll“ können Sie unterbinden. Browser wie Firefox, Chrome und Internet Explorer sind mit einer Löschfunktion für Surfspuren ausgestattet.

Surfspuren im Internet Explorer löschen

Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle Surfspuren des Internet Explorers zu tilgen:

1. Um alle zwischengespeicherten Daten wie Bilder und Webseitenelemente zu löschen, klicken Sie auf das Zahnradsymbol und rufen den Befehl „Sicherheit | Browserverlauf löschen“ auf.

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2. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Daten gelöscht werden sollen. Folgende Löschkandidaten stehen zur Auswahl:

  • Temporäre Internetdateien – Hier speichert der Browser Kopien bereits besuchter Internetseiten. Dazu gehören alle Texte, Bilder und Videos. Beim erneuten Besuch muss der Browser die Daten nur noch aus dem Zwischenspeicher laden.
  • Cookies und Websitedaten – In Cookies speichern Anbieter von Onlinediensten oder Onlineshops einen digitalen Fingerabdruck Ihres Computers. Daran können Anbieter ermitteln, wann Sie die Seite zuletzt besucht, unter welchen Namen Sie sich angemeldet oder welche Waren Sie gekauft haben.
  • Verlauf – Der Verlauf ist ein Logbuch, in dem alle zuletzt besuchten Webseiten aufgeführt sind.
  • Downloadverlauf – Hier speichert der Browser, welche Dateien heruntergeladen und wo sie gespeichert wurden.
  • Formulardaten – Wenn Sie Onlineformulare, etwa für Gewinnspiele oder Shopbestellungen ausfüllen, speichert der Browser die Inhalte der Eingabefelder. Wenn Sie später z.B. erneut Ihre Adresse eingeben müssen, können Sie auf die gespeicherten Daten zurückgreifen.
  • Kennwörter – Auf Wunsch werden Benutzernamen und Kennwörter von Onlinedienste gespeichert. Bei der Auswahl eines Benutzernamens füllt der Internet Explorer das Kennwortfeld automatisch aus.
  • Daten der ActiveX-Filterung und des Tracking-Schutzes – Hier steht, welche Seiten von der ActiveX-Filterung ausgeschlossen wurden sowie Informationen über den Tracking-Schutz.

3. Über die Häkchen entscheiden Sie, welche Spuren entfernt werden sollen. Mit einem Klick auf „Löschen“ werden die angekreuzten Surfspuren beseitigt. Um wirklich alle Spuren zu löschen, sollten Sie alle Optionen ankreuzen mit Ausnahme der obersten Option „Bevorzugte Websitedaten behalten“.

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Alle Surfspuren löschen beim Firefox

Auch beim Firefox-Browser werden Sie die Surfspuren mit wenigen Mausklicks los. Sie können den Browser sogar so konfigurieren, dass beim Beenden automatisch alles getilgt wird. Um gespeicherte Daten des Firefox-Browsers zu löschen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Rufen Sie den Befehl „Chronik | Neueste Chronik löschen“ auf, oder drücken Sie die Tastenkombination [Strg]+[Umschalten]+[Entf].

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2. Entscheiden Sie im nächsten Fenster, welche Daten entfernt werden sollen, und klicken Sie auf „Jetzt löschen“. Um wirklich alle Spuren zu verwischen, sollten Sie im oben im Dialogfenster die Option „Alles“ wählen und unten alles ankreuzen.

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Browserdaten in Chrome löschen

Um beim Google-Browser Chrome alle verräterischen Surfspurfen loszuwerden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie oben rechts auf die Menüschaltfläche, und rufen Sie den Befehl „Einstellungen“ auf.

2. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf „Verlauf“ und anschließend auf die Schaltfläche „Browserdaten löschen“.

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3. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, welche Surfspuren getilgt werden sollen. Auch hier gilt: Um alle Spuren zu verwischen, kreuzen Sie alle Optionen an und wählen im Feld „Folgendes für diesen Zeitraum löschen“ die Einstellung „Gesamter Zeitraum“. Nach einem Klick auf „Browserdaten löschen“ ist der Browser wieder sauber und niemand kann nachverfolgen, auf welchen Webseiten Sie gewesen sind oder welche Dateien heruntergeladen wurden.

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Excel Hardware & Software

Excel Duplikate und Dubletten: Doppelte Werte finden und löschen

Doppelte Werte und Einträge lassen sich oft nicht vermeiden. In einigen Tabellen sind doppelte Werte allerdings tabu, etwa bei Rechnungsnummern oder ISBN-Nummern in einer Bücherliste. Manuell die Duplikaten herauszufischen, gleicht der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Die Sisyphusarbeit können Sie sich sparen. Denn Excel kann doppelte Einträge und Werte per Mausklick herausfinden.

Doppelte Werte entfernen

Um eine Tabelle nach doppelten Werten zu durchsuchen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Markieren Sie den zu durchsuchenden Bereich.

2. Rufen Sie bei Excel bis Version 2003 den Befehl „Daten | Filter | Spezialfilter“ auf. Bei Excel 2007/2010/2013 wechseln Sie zur Menüleiste „Daten“ und klicken im Bereich „Sortieren und Filtern“ auf „Erweitert“.

2. Im Dialogfenster kreuzen Sie die Option „Keine Duplikate“ an und legen im Bereich „Aktion“ fest, ob die duplikatfreie Liste an der gleichen Stelle oder einem anderen Zellbereich eingesetzt werden soll. Bei der Option „An eine andere Stelle kopieren“ geben Sie im Feld „Kopieren nach“ die Position der bereinigten Liste an.

3. Klicken Sie auf OK, um alle doppelten Einträge zu entfernen bzw. eine bereinigte Kopie der Liste anzulegen.

Ab Excel 2007: Der Duplikate-Entfernen-Assistent

Wenn Sie die bereinigte Liste nicht an andere Position einfügen, sondern die doppelten Werte direkt an Ort und Stelle eliminieren möchten, können Sie ab Excel 2007 einen Assistenten verwenden. Der funktioniert folgendermaßen:

1. Markieren Sie den gewünschten Tabellenbereich, und klicken Sie in der Menüleiste „Daten“ auf „Duplikate entfernen“.

2. Im nächsten Fenster kreuzen Sie die Spalte an, die auf Dubletten überprüft werden soll.

3. Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.

Die doppelten Einträge werden ersatzlos aus der Liste entfernt. Nach dem Aufräumen erfahren Sie im Statusfenster, wie viele Duplikate entfernt wurden und wie viele eindeutige Werte übrig bleiben.

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Firefox Internet & Medien

DigiNotar CA Zertifikat Skandal: Gefälschtes SSL-Zertifikat aufspüren und löschen

Böses Erwachen für alle Google-Nutzer: Offenbar ist bei vielen Browsern ein ungültiges SSL-Zertifikat für Google-Dienste im Umlauf. Das gefälschte SSL-Zertifikat soll sich angeblich die iranische Regierung erschlichen haben, um darüber Nutzer von Google-Diensten wie Google Mail zu überwachen. Es wird mittlerweile von Chrome, Internet Explorer und Firefox blockiert – ist aber auf immer noch auf vielen Rechnern installiert. Aus Sicherheitsgründen sollte es besser gelöscht werden. Das dauert nur wenige Augenblicke.

DiginNotar CA Zertifikat ist gefälscht

Hintergrund des SSL-Gaus: SSL-Zertifikate sind dafür zuständig, sichere SSL-Verbindungen (erkennbar am https- statt http-Protokoll) zu verschlüsseln. Das Zertifikat ist praktisch der Schlüssel. Sicherheitsexperten sind darauf aufmerksam geworden, dass Google Chrome ein im Juli 2011 vom holländischen Unternehmen DigiNotar ausgestelltes SSL-Zertifikat, das für alle google-Domains gültig war, offensichtlich missbraucht wurde (die technischen Details finden Sie hier). Aufmerksam wurden Sicherheitsexperten durch eine neu eingeführte Sicherheitsfunktion in Google Chrome. Denn im Gegensatz zu anderen Browsern prüft Chrome nicht nur die Gültigkeit des Zertifikats, sondern auch dessen Zertifizierungsstelle (CA, Certificate-Authority).

Das gefälschte Zertifikat löschen

Die Browserhersteller haben bereits reagiert und angekündigt, in den nächsten Browserversionen und mit den nächsten Updates das gefälschte Zertifikat wieder zu entfernen. Microsoft hat das falsche DigiNotar-Root-Zertifikat bereits aus der Microsoft Certificate Trust Liste (eine Liste vertrausenswürdiger Zertifikate) entfernt und das gefälschte Root-Zertifikat damit unbrauchbar gemacht (weitere Infos finden Sie im Microsoft Security Advisor 2607712); es erscheint ein Zertifikatsfehler. Automatisch geschützt sind allerdings nur Nutzer ab Windows Vista; für Windows XP und Server 2003 hat Microsoft separate Sicherheitsupdates veröffentlichet. Weitere Infos dazu finden Sie im Tipp „Microsoft Update KB 2607712: Fix für das DigiNotar-Zertifikatsproblem„.

Wer nicht auf Updates warten oder auf ganz Nummer sicher gehen möchte, kann selbst Hand anlegen und das falsche SSL-Zertifikat für Google von Hand löschen. Beim Firefox-Browser geht das  folgendermaßen:

1. Klicken Sie auf den Firefox-Button, und rufen Sie den Befehl „Einstellungen“ auf.

2. Klicken Sie auf „Erweitert“ und dann aufs Register „Verschlüsselung“.

3. Es folgt ein Klick auf „Zertifikate anzeigen“

4. Markieren Sie in der Liste den Eintrag „DigitNotar Root CA“, und klicken Sie auf „Löschen und Vertrauen entziehen“.

5. Bestätigen Sie die nachfolgende Meldung per Klick auf „OK“. Das ungültige Zertifikat ist damit aus der Zertifikatsliste verschwunden und kann keinen Schaden mehr anrichten. Schließen Sie alle Fenster mit OK.

Weiterführende Links zum Thema: