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Im Taskleisten-Icon des Firefox alle Tabs als Vorschau anzeigen

Mit Einführung von Windows 7 können über die Taskleiste kleine Vorschaufenster der aktiven Programme angezeigt werden. Mit Webbrowsern funktioniert das aber nur eingeschränkt. Hier wird meist nur das aktive Tab als Vorschau eingeblendet. Ein kleiner Trick erlaubt zumindest dem Firefox-Browser alle geöffneten Tabs als Taskleistenvorschau anzuzeigen.

browser-tasklieiste-taskbar-windows-7-firefox-alle-tabs-anzeigen-vorschau

Der Trick erfordert nur eine Änderung über about:config. Geben Sie diesen Befehl in die Adresszeile Ihres Firefox-Browsers ein, drücken Sie dann die Taste [Enter], und bestätigen Sie die nachfolgende Sicherheitsmeldung.

Dann tragen Sie das Eingabefeld von Suchen den benötigten Eintrag namens browser.taskbar.previews.enable ein.

browser-taskbar-previews-enable-about-config-firefox-vorschau-alle-tabs-anzeigen

In der Spalte Wert dieses Eintrags ändern Sie per Doppelklick den Wert von false auf true. Die Änderung wird sofort vom Browser übernommen und aktiviert.

Fahren Sie nun über das Firefox-Symbol in der Taskleiste…

alle-geoeffneten-tabs-anzeigen-firefox-windows-7-vorschau-fenster

…so werden alle geöffneten Tabs als Vorschaufenster angezeigt.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Mit Windows 7 Firewall Control auch ausgehende Datenverbindungen kontrollieren

Die Windows Firewall ist so konzipiert, dass sie eingehende Bedrohungen abwehren soll. Leider gibt es keine automatisierte Rückfrage, sobald ein Programm Daten ins Internet sendet. Abgehende Datenverbindungen lassen sich nur komplett oder gar nicht blockieren. Um abgehende Datenströme zu unterbinden, benötigt man ein kleines Zusatzprogramm vom Anbieter „Sphinx Software“. In der Regel reicht die kostenlose Version „Windows 7 Firewall Control“ aus.

Die Software erweitert die Windows-Firewall und meldet automatisch, sobald eine Anwendung versucht eine Datenverbindung aufzubauen. Sie meldet aber auch eingehende Datenströme. Die einzige Einschränkung der kostenlosen Version ist, dass sie Verbindungen von Windows-Systemprogrammen nicht blockiert.

Download und Installation

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite „www.sphinx-soft.com“ in Ihrem Browser auf und wechseln zum Bereich „Download & Buy„. Dort wählen Sie in der Spalte „Free“ die für Sie passende Version aus, klicken auf den Button „Download“ und folgen den Installationsanweisungen.

Bearbeiten der Meldungen

Nach dem Herunterladen und der Installation ist das Programm direkt aktiv und überwacht die Datenverbindungen. Wird eine Verbindung erkannt, öffnet sich das Programmfenster automatisch.

Im linken Bereich „Application“ wird das Programm angezeigt, dass versucht Daten zu senden. Darunter wird der Speicherort der Anwendung angezeigt. Im rechten Bereich „Quick apply“ legen Sie mit den Schaltflächen fest, wie mit der Datenverbindung zu verfahren ist. Mit dem Button „EnableAll“ gestatten Sie alle Verbindungen dieses Programms, mit „DisableAll“ wird die Verbindung verhindert. Der Schalter „IncomingOnly“ erlaubt nur eingehende Datenströme, „OutgoingOnly“ erlaubt nur ausgehende Datenverbindungen.

Kompatibilität von „Windows 7 Firewall Control“

Auch wenn der Name dieses Programms etwas irreführend ist (Windows 7 Firewall Control Free), ist es doch kompatibel mit Windows 7, 8, Vista und XP. Es wurde ebenfalls an beide Versionen (32- und 64-bit) gedacht.

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Hardware & Software Windows 7

Windows Superfetch: Häufig benötigte Dateien schon im Vorfeld laden, um schnelleren Zugriff zu erhalten

Wenn regelmäßig auf die gleichen Dateien zugegriffen wird, kann sich die Ladezeit erheblich verzögern, wenn diese auf langsameren Speichermedien abgelegt sind. Mit einer integrierten Windows-Funktion lässt sich die Ladezeit verkürzen, indem man Windows so konfiguriert, dass häufig genutzte Dateien schon im Vorfeld geladen werden.

Durch die Funktion „Superfetch“ erhält man bereits beim booten einen Zeitvorteil. Leider werden dadurch manche Programme wie die zur Bildbearbeitung im Nachhinein etwas ausgebremst. Das ist aber kein Argument, um auf „Superfetch“ zu verzichten, da diese Funktion über den Registrierungs-Editor so eingestellt werden kann, dass es nur beim Booten zum Einsatz kommt.

Superfetch nur beim Booten

So konfigurieren Sie „Superfetch“ richtig:

1.  Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnen Sie das Fenster „Ausführen“, geben in das Suchfeld „regedit“ ein und drücken die [Enter]-Taste oder klicken auf „OK“.

2. Im Registrierungs-Editor navigieren Sie im linken Verzeichnisbaum zum Ordner

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlSession ManagerMemory ManagementPrefetchParameters

3. Im rechten Bildschirmbereich öffnen Sie mit einem Doppelklick den Eintrag „EnableSuperfetch“. Im Bereich „Wert“ legen Sie fest, ob und wie Superfetch arbeiten soll. Folgende Werte sind möglich:

  • 0 (Null) – SuperFetch deaktivieren
  • 1  – Nur den Start von Programmen beschleunigen
  • 2 – Nur den Bootvorgang (Windows-Start) beschleunigen
  • 3 – Programme und den Bootvorgang beschleunigen

In der Praxis sich der Wert „2“ bewährt, mit dem sie ausschließlich die Startdateien vorausladen und damit den Windows-Start beschleunigen.

Anschließend kann der Registrierungs-Editor mit der Systemschaltfläche „X“ oben rechts beendet werden.

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Mozilla Firefox: Tabs mit gleichem Thema zur besseren Übersicht farblich markieren

Im Verlauf einer Internet-Suche werden etliche Tabs geöffnet. Das kann mit der Zeit unübersichtlich werden, insbesondere, wenn man in verschiedene Foren unterschiedliche Themen recherchiert. Für Firefox-Nutzer gibt es das kostenlose Tool „Colorful Tabs“ zum Download. Einmal installiert, kann man Tabs mit gleichen Themen die gewünschte Farbe zuordnen. Das führt zur besseren Übersicht der aufgerufenen Seiten.

Und so „bekennen Sie Farbe“:

1. Starten Sie Ihren Firefox-Browser und rufen die Seite der Mozilla Add-Ons auf (https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/colorfultabs/).

2. Zum installieren klicken Sie auf den Button „Add to Firefox“. Nach erfolgter Installation starten Sie den Firefox neu.

3.  Das Add-on kann nun konfiguriert werden. Mit einem Rechtsklick wählen Sie im Kontextmenü „Colorful Tabs | Options“.

4. Im Fenster „Coloful Tabs Options“ ändern Sie in der Kategorie „General“ die Option für „Coloring Scheme“ auf „Generate Colors by Domain Hostname“.

5. Ganz unten in diesem Fenster ist die Option „Enable a Background Image for Tabs“, deren Checkbox leer bleiben sollte. Diese Funktion aktiviert ein Hintergrundbild in der Tab-Leiste, das aber nicht gerade zu einer besseren Übersicht beiträgt.

6. Wechseln Sie nun zu der Kategorie „Presets“ und setzten das Häkchen in die Checkbox vor dem Eintrag „Enable Preset Domain Colors“. Hier können Sie nun die Farben für die Webseiten eintragen, die Sie häufig nutzen. Standardmäßig sind nur zwei Domains eingetragen. Mit einem Klick auf den Button „Add Domain“ fügen Sie weitere Webseiten hinzu. In das Textfeld tragen Sie die Webseite ein (hier als Beispiel schwarzer-abt.de) und mit einem Klick auf die Farbleiste wählen Sie aus der Farbpalette die gewünschte Farbe aus. Mit „OK“ werden die Änderungen gespeichert.

7. Starten Sie den Firefox neu und die Änderungen sind wirksam.

Für Seiten die nicht oft besucht werden, kann die Farbe der Tabs auch nur für eine Browser-Sitzung geändert werden. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Tab, dessen Farbe geändert werden soll und wählen im Kontextmenü „Colorful Tabs | Tab Color“ aus.

Hier können Sie nun mit einem Klick auf Farbfläche die Farbenpalette öffnen und dem Tab die passende Farbe zuordnen. Mit der Bestätigung „OK“ ändern Sie die Tabfarbe sofort.

Wenn Sie die Browser-Sitzung beenden, werden diese Änderungen wieder rückgängig gemacht.

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Beruf Firefox Internet & Medien

Firefox: Sicherheits-Verzögerung bei der Installation von Programmen und Add-Ons austricksen

Für erfahrene sowie professionelle Firefox-Nutzer, die oft Programme und Add-Ons herunterladen, ist die Wartezeit für die Installation dieser heruntergeladenen Programme ein Dorn im Auge. Die Verzögerung im Sicherheitsdialog soll bewirken, das der User den Sicherheitshinweis tatsächlich liest. In der Regel sind erfahrene User (und solche die es werden wollen) sich der Installation und deren Risiken bewusst und benötigen diese Sicherheitsverzögerung nicht. Diese kann unproblematisch geändert oder auch abgeschaltet werden.

1. Starten Sie den Firefox und geben die die Adresszeile „about:config“ ein und drücken die [Enter]-Taste.

2. Die Warnung „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“ bestätigen Sie mit einem Klick.

3. In das Feld „Filter“ geben Sie folgenden Text ein: „security.dialog_enable_delay“.

4. Den Eintrag mit einem Doppelklick auswählen und den angezeigten Millisekunden-Wert zum Abschalten auf Null setzen.

5. Die Änderung mit „OK“ bestätigen.

Nun kann die Installation ohne Wartezeit beginnen.