Kategorien
Chrome Internet & Medien Opera

Google Chrome: Autostart von Werbevideos verhindern

Automatisch startende Browser-Videos können zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit mutieren. Wie beim Fernsehen, werden viele Werbevideos im Web ebenfalls zu laut abgespielt. Die Lautstärke kann hierbei oft nicht beeinflusst werden. Hier hilft dann nur das Stummstalten der Lautsprecher. Du kannst aber auch mit einem Addon deinem Chrome-Browser den Autostart von Videos verbieten.

Allerdings muss man zwischen Flash und dem neueren HTML5 unterscheiden. Flash-Videos kann man über die Browser-Einstellungen unterdrücken, bei HTML5-Inhalten geht das leider nicht.

Chrome Extensions

Für den Chrome-Browser ist im Web Store die Erweiterung Disable HTML5 Autoplay kostenlos erhältlich. Nach der Installation blockt das Addon automatisch jedes Video. Zum Abspielen ist dann wieder ein Mausklick auf den Start-Button erforderlich. Außerdem wird der Browser-Leiste ein Symbol hinzugefügt, über das die Erweiterung aus- und eingeschaltet werden kann.

Opera Browser

Auch andere, auf dem Chromium basierende Browser benötigen eine entsprechende Erweiterung. Der Comodo Dragon ist beispielsweise mit dem Chrome Web Store kompatibel und die Erweiterungen können ohne Probleme heruntergeladen werden.

Wer aber den norwegischen Opera verwendet, muss die Erweiterung Disable HTML5 Autoplay bei Opera-Add-ons herunterladen. Die Bedienung, sowie die Funktionen sind aber identisch.

Firefox

Nur beim Firefox ist diesmal kein Addon notwendig um den Autostart von Videos zu verhindern. Es reicht eine kleine Änderung per about:config. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Die Suchmaschinenverkoppelung von Adresszeile und Suchfeld wieder voneinander trennen

Wahrscheinlich ist vielen Firefox-Nutzern entgangen, dass die Suchmaschinenfunktion der Adresszeile und des Suchfeldes mit der Version 23 „harmonisiert“ wurden. Das heißt im Klartext: Ob Sie einen Suchbegriff in die Adresszeile oder in das Suchfeld eingeben, es wird von beiden die eingestellte Suchmaschine verwendet. In den alten Versionen konnten zwei unterschiedliche Suchmaschinen verwendet werden. So konnte man in der Adresszeile eine Suchmaschine wie Yahoo oder Google verwenden und im Suchfeld beispielsweise Wikipedia einstellen. Wer aber wieder zum früheren Zustand zurückkehren möchte, kann dies mit der Erweiterung „Keyword.URL Hack“ tun.

Aus Eins mach Zwei

Im ersten Schritt laden Sie das Add-on von der Webseite https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/keywordurl-hack/ herunter und installieren es. Ein Browser-Neustart zur Aktivierung ist nicht erforderlich.

bild-1-firefox-mozilla-ff-suchmaschine-trennen-unterschiedlich-adresszeile-suchfeld-addon-erweiterung-kostenlos

Im zweiten Arbeitsschritt geben Sie in die Adresszeile „about:config“ ein und bestätigen mit [Enter]. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit dem Button „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“

Filtern Sie die Einträge über das Feld „Suchen“, indem Sie „keyword“ eingeben. Stellen Sie dann sicher, dass der Eintrag „Keyword.enabled“ in der Spalte „Wert“ auf „true“ steht. Sollte das nicht der Fall sein, dann ändern Sie dies mit einem Doppelklick.

bild-2-ff-suchmaschine-firefox-extension-wert-true-about-config-adresszeile-keyword-url-hack-erweiterung-trennen-enabled

Welche Suchmaschine soll´s denn sein?

Die Suchmaschine der Adresszeile wird im Eintrag „keyword.URL“ geändert. Öffnen Sie „keyword.URL“ mit einem Doppelklick und tragen Sie folgenden Befehl ein: https://metager.de/search?btnG=Metager+search&q=

bild-3-firefox-addon-erweiterung-kostenlos-keyword-url-eingeben-suchmaschine-ändern-trennen-suchfeld

In diesem Beispiel haben wir der Adresszeile die Suchmaschine „Metager“ spendiert. Es kann aber jede beliebige Suchmaschine eingetragen werden. Ersetzen Sie „Metager“ durch eine Suchmaschine Ihrer Wahl (z. B. Google oder DuckDuckGo).

Die Suchmaschine des Suchfeldes stellen Sie wie gewohnt über dessen Aufklappmenü ein.

bild-4-suchmaschine-trennen-suchfeld-adressfeld-aufklappmenü-google-metager-gewohnt-üblich

Ab sofort ist die „Verschlimmbesserung“ wieder rückgängig gemacht worden und Sie können wieder zwei unterschiedliche Suchanbieter nutzen.

Kategorien
Facebook Firefox Internet & Medien

Soziale Netzwerke über die Firefox-Sidebar direkt erreichen

Seit dem Upgrade auf die Firefox-Version 17 ist eine der auffälligsten Neuerungen die Integration von sozialen Netzwerken direkt in eine Browser-Sidebar. Ab sofort erhält man den Zugriff auf sein Facebook-Account über einen kleinen Button in der Symbolleiste des Firefox-Browsers. Die Sidebar muss aber erst aktiviert werden.

Das geschieht über die Funktion „about:config“. Geben Sie diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein, drücken Sie die Taste [Enter], und bestätigen Sie die Sicherheitswarnung.

Tragen Sie in das Feld „Filter“ den Begriff „social.enabled“, beziehungsweise „social.active“ ein. In der Ergebnisliste führen Sie auf diese beiden Einträge einen Doppelklick aus. Der Wert ändert sich von „false“ auf „true“.

bild-1-facebook-firefox-integration-browser-sidebar-direkt-schnell-erreichen-sozial-netzwerk-weitere-folgen-social-api-funktion

Die Sidebar wird direkt angezeigt und Sie können sich über den Button „Anmelden“ bei Ihrem Facebook-Konto einloggen. Über den Facebook-Button in der Browser-Symbolleiste schalten Sie bei Bedarf die Sidebar ein und auch wieder aus.

bild-2-sidebar-button-aktivieren-anmelden-facebook-ff-mozilla-firefox-einblenden-symbolleiste-button-einschalten-ausschalten

Im Augenblick funktioniert das nur mit Facebook, weitere Netzwerke werden noch folgen. Diese Funktion – die „Social API“ – steht jedem Anbieter offen.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

WLAN-Schalter für Notebooks ohne WLAN-Schalter nachbauen

Bei modernen Notebooks gibt es einen separaten WLAN-Schalter, über den Sie auch ohne Fummelei in der Systemsteuerung das WLAN-Modus schnell aus- und wieder einschalten können. Falls bei Ihrem Notebook der Schalter für das Funknetzwerk fehlt, können Sie in Windows selbst einen solchen Schalter nachbauen. Geschaltet wird dann per Doppelklick.

Virtueller WLAN-Schalter

Um per Doppelklick den WLAN-Adapter ein- und ausschalten zu können, legen Sie folgendermaßen eine passende Verknüpfung auf den Desktop:

1. Im ersten Schritt müssen Sie den Namen Ihres WLAN-Adapters herausfinden. Hierzu öffnen Sie die Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung), wechseln in den Bereich „Netzwerk und Internet | Netzwerkwerk- und Freigabecenter“ und klicken auf „Adaptereinstellungen ändern“. Merken Sie sich den Namen der aktuellen WLAN-Verbindung; meist lautet sie „Drahtlosnetzwerkverbindung“.

2. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][D] den Desktop.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops, und wählen Sie den Befehl „Neu | Verknüpfung“.

4. Als Verknüpfungsziel geben Sie folgende Zeile ein (oder besser: kopieren Sie die Zeile, indem Sie sie mit gedrückter Maustaste markieren, [Strg][C] drücken, ins Eingabefeld klicken und [Strg][V] drücken):

cmd.exe /c netsh interface set interface „<WLAN-Verbindung>“ disabled 

Für <WLAN-Verbindung> geben Sie den in Schritt 1 ermittelten Namen Ihrer Funknetzverbindung ein, zum Beispiel:

cmd.exe /c netsh interface set interface „Drahtlosnetzwerkverbindung“ disabled

Anschließend klicken Sie auf „Weiter“.

5. Geben Sie der Verbindung den Namen „WLAN ausschalten“.

6. Wiederholen Sie die Schritte, und richten Sie eine zweite Verknüpfung ein; verwenden Sie hier aber den „enabled“-Befehle, also zum Beispiel

cmd.exe /c netsh interface set interface „Drahtlosnetzwerkverbindung“ enabled

Diese Verknüpfung bekommt den Namen „WLAN einschalten“.

7. Im letzten Schritt müssen Sie den beiden Verknüpfungen Administratorrechte geben, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und den Befehl „Eigenschaften“ aufrufen. Klicken Sie auf „Erweitert“, und kreuzen Sie die Option „Als Administrator ausführen“ an. Schließen Sie die Fenster mit OK.

Jetzt können Sie per Doppelklick auf die neuen Verknüpfungen „WLAN ausschalten“ und „WLAN einschalten“ den WLAN-Adapter ganz einfach deaktivieren und wieder aktivieren. Die Sicherheitsabfrage beantworten Sie dabei jeweils mit „Ja“.

Kategorien
Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Übermäßiges Datensammeln durch Supercookies verhindern

Fast alle Webseitenbetreiber nutzen Cookies, um Surf- und Einkaufsverhalten von Internet-Nutzern zu speichern und zu analysieren. Dabei werden aber auch sogenannte „Supercookies“ eingesetzt, deren Speicherfähigkeit weit über das der normalen Cookies hinaus geht. Welche Daten zu welchem Zweck da gesammelt werden, bleibt für den normalen User im Dunkeln. Um diese übermäßige Sammelwut einzudämmen und die eigene Privatsphäre zu schützen, kann man beim Firefox die Supercookies deaktivieren.

Supercookies? Nein Danke.

Starten Sie zuerst Ihren Firefox-Browser, geben in die Adresszeile „about:config“ ein, drücken die [Enter]-Taste und bestätigen die Sicherheitsmeldung mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

Danach tragen Sie in das Textfeld „Filter“ den Befehl „dom.storage.enabled“ ein.

In der Spalte „Wert“ ändern Sie durch einen Doppelklick den Eintrag „true“ in „false“.

Starten Sie den Browser neu, um die Änderung zu aktivieren. Der Wert „false“ deaktiviert die Supercookies, mit der Einstellung „true“ akzeptieren Sie die Datenspeicherung.

Kategorien
Hardware & Software

Firefox: Die Suche ins Adressfeld integrieren; direkt suchen wie bei Chrome

Mozilla Firefox ist einer der beliebtesten und meist genutzten Internetbrowser. Firefox-Nutzer schauen jedoch neidisch auf Anwender des Chrome-Browsers von Google. Denn beim Chrome-Browser ist die Suchfunktion direkt im Adressfeld integriert – es gibt kein eigenes Suchfeld. Chrome-Nutzer können damit selbst entscheiden, ob sie direkt auf die eingegebene Adresse möchten, oder erst eine Liste mit allen Treffern sehen möchten. Gut für Firefox-Nutzer: Die nützliche Doppelfunktion kann mit wenigen Schritten auch in Firefox integriert werden.

So machen Sie aus dem Adressefeld zusätzlich ein Suchfeld für Google:

1. Öffnen Sie Firefox und klicken Sie mit der linken Maustaste in das Adressfeld.

2. Geben Sie dort den Befehl „about:config“ ein und drücken Sie zur Bestätigung die [Enter] Taste.

3. Nachdem Sie auf „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“ geklickt haben, erscheint eine lange Liste aller Konfigurationseinträge.

4. Geben Sie im oberen Bereich neben das Wort „Filter“ das Wort „keyword“ ein, die große Liste wird verkleinert und es befinden sich nur noch zwei Wörter in dem Feld.

5. Als Nächstes klicken Sie doppelt auf den Eintrag „keyword.URL“.

6. Entfernen Sie bei dem langen Text den Teil „&sourceid=navclient&gfns=1“. Wichtig: Der letzte Teil „&q=“ muss erhalten bleiben. Die komplette Zeile sieht dann so aus:

http://www.google.com/search?ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=

7. Bestätigen Sie ihre Eingabe mit „OK“. Die Änderung ist sofort aktiv.

8. Um die neue Funktion von Firefox zu testen, tippen Sie in das „Adressfeld“ das Wort „test“ ein. Es erscheint nun nicht mehr wie bisher direkt die Webseite von www.test.de, sondern eine Fundliste von Google zu dem Wort „test“.

9. Alle Änderungen können Sie natürlich auch schnell und einfach zurücksetzen, dazu geben Sie „about:config“ ein, wählen „keyword“ aus und klicken bei „keyword.URL“ auf „Zurücksetzen“.

Dank der Konfigurationsänderung wird Firefox um eine sehr nützliche Funktion bereichert. Eine Suche nehmen Sie schnell und einfach direkt nach der Eingabe einer bestimmten Adresse vor.