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Hardware & Software Windows 10

Schon die Windows 10 Schnellstart-Funktion aktiviert?

Microsoft hat sich bei der Entwicklung von Windows 10 etliches einfallen lassen. Auch in puncto Geschwindigkeit konnte das Betriebssystem einiges zulegen. Man merkt dies schon beim Hochfahren des Computers. Im Vergleich zu Windows 7 bootet der Windows-10-PC bis zu 30 Prozent schneller. Allerdings kann man diesen Vorgang noch etwas beschleunigen.

Windows 10 enthält eine Schnellstart-Funktion, die bei vielen Computern erst aktiviert werden muss. Sie versteckt sich in komischerweise in den Energiesparoptionen.

Und so wird die Schnellstart-Funktion aktiviert:

Mit einem Rechtsklick auf das Windows-Symbol unten links öffnest du das erweiterte Startmenü und wählst anschließend Systemsteuerung | Hardware und Sound | Energieoptionen aus.

schnellstart-funktion-einschalten-windows-10-systemsteuerung-energiesparoption

Im nächsten Fenster klickst du links zuerst auf die Kategorie Auswählen, was beim Drücken des Netzschaltern geschehen soll

systemsteuerung-netzschalter-passieren-geschehen-win10-schnellstart-einschalten

…und dann auf den Link Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar.

win10-einstellungen-nicht-vorhanden-derzeit-schnellstart-funktion-aktivieren-standard

Scrolle ein wenig nach unten, bis der Bereich Einstellungen für das Herunterfahren erscheint.

windows-10-schnellstart-empfohlen-link-einstellungen-herunterfahren-abbild-system-aktuell-speichern

Aktiviere die Funktion Schnellstart aktivieren (empfohlen), bestätige mit dem Button Änderungen speichern, und führe dann einen PC-Neustart durch.

Durch die Aktivierung des Schnellstarts speichert Windows 10 ein Systemabbild und greift beim nächsten Start darauf zurück. Das geht viel schneller, als jeden Prozess separat anzusteuern.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Den Rechner zeitgesteuert herunterfahren

Normalerweise wird ein automatisches Herunterfahren des Windows-Rechners in den Energieoptionen der Systemsteuerung geregelt. Allerdings kann man das Ausschalten auch individuell gestalten. Dafür benötigt man einfach nur eine kleine CMD-Datei, die mit einem Texteditor wie zum Beispiel „Notepad“ schnell angelegt ist.

Countdown zum Herunterfahren

So geht’s: Starten Sie Ihren Texteditor indem Sie auf den „Windows“-Button klicken, geben Sie in das Eingabefeld „Notepad“ ein, und drücken Sie die Taste [Enter].

herunterfahren-automatisch-cmd-datei-erstellen-notepad-zeitgesteuert

Geben Sie bei Notepad folgende Befehle ein:

@echo off
set /p eingabe=“Minuten bis zum Herunterfahren: „
set /a sekunden=%eingabe%*60
shutdown -s -t %sekunden%
exit

text-editor-notepad-befehl-herunterfahren-cmd-datei

Danach speichern Sie die Datei am besten auf Ihrem Desktop mit Klick auf „Datei | Speichern unter“. Geben Sie als Dateiname „Herunterfahren.cmd“ ein.

cmd-datei-texteditor-zeitgesteuert-automatisch-rechner-herunterfahren-kommandozeile

Danach können Sie den Texteditor schließen.

Per Doppelklick zeitgesteuert herunterfahren

Zum Herunterfahren führen Sie einen Doppelklick auf die neue Verknüpfung aus und geben den gewünschten Zeitrahmen in die Eingabeaufforderung ein. In diesem Beispiel wurde 12o Minuten als Zeitrahmen festgelegt.

verknuepfung-starten-shutdown-minuten-eingegen-kommandozeile-eingabeaufforderung-enter

Mit der [Enter]-Taste startet der unsichtbare Countdown, der trotz Meldung weiterläuft.

meldung-herunterfahren-bordmittel-systemsteuerung-energieoptionen-ohne-selbst-festlegen

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Bildschirmsperre trotz automatischer Anmeldung?

Häufig kommt es vor, dass trotz aktivierter automatischer Anmeldung die Passworteingabe erscheint, wenn sich der Bildschirm abgeschaltet hat. Schuld daran sind die Energieoptionen. Nach einer festgelegten Zeitspanne wird aus Energiespargründen der Monitor ganz abgeschaltet. Bei der Reaktivierung fordern die Energieoptionen dann wieder das Passwort an. Diese Passwortfunktion lässt sich bei Bedarf abschalten.

Rufen Sie dafür die „Energieoptionen“ in der Systemsteuerung auf. Klicken Sie dazu auf „Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound“. Im Bereich der „Energieoptionen“ wählen Sie den Link „Kennwort bei Reaktivierung des Computers anfordern“.

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Unter „Kennworteingabe bei Reaktivierung“ klicken Sie als erstes auf „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ um die Passworteinstellungen zu aktivieren.

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Danach wählen Sie die Option „Kennwort ist nicht erforderlich“ aus. Bestätigen Sie die Änderung mit der Schaltfläche „Änderungen speichern“.

windows-7-kennworteingabe-bei-reaktivierung-sperrung-sperren

Ab sofort wird nach einer Abschaltung nicht mehr nach dem Passwort gefragt.

Zum Einschalten der Kennwortabfrage wiederholen Sie die oben genannten Arbeitsschritte und wählen wieder die Option „Kennwort ist erforderlich“ aus.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7 und XP: Strom sparen und beim Notebook die Festplatte früher ausschalten

Ist man oft mit dem Notebook unterwegs, muss man zwangsweise darauf achten, dass Strom gespart wird wo es nur geht. Zu den Stromfressern gehört leider auch die „normale“ Festplatte. Sie dreht auch dann weiter, wenn sie nicht gebraucht wird. Hier sollte der Energiesparplan angepasst werden.

Besonders bemerkbar macht sich das, wenn man unterwegs noch einen Film von DVD schauen möchte. Hier drehen sich dann gleich zwei Geräte.

Um Strom zu sparen und die Akkulaufleistung zu verlängern, rufen Sie die „Systemsteuerung“ auf und wechseln  mit einem Doppelklick zu den „Energieoptionen“.

Im nächsten Fenster wechseln Sie zu dem Register „Energieschemas“. Ändern Sie im Bereich „Batteriebetrieb“ die Ausschaltzeit der Festplatte auf den niedrigsten Wert. Mit „OK“ speichern Sie die Änderung.

Der niedrigste Wert bei Windows XP liegt bei „3 Minuten“, bei Windows 7 können die Festplatten schon nach „1 Minute“ abgeschaltet werden. Bei Notebooks mit SSD-Festplatte kann keine Ausschaltzeit eingestellt werden, da diese auf Flash-Speichertechnik basieren und keine beweglichen Teile besitzen.

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Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Bei Windows 7 und XP die Akku-Warnung manuell anpassen

Standardmäßig meldet sich das Windows Betriebssystem ab 10 Prozent Akku-Restladung mit einer Warnmeldung. Je nach Alter und Bauart des Akkus hält das Notebook aber noch lange durch. Wenn aber Warnmeldungen zu früh erscheinen, kann man im Stress des Arbeitsalltages die Meldung schon mal vergessen. Das Resultat ist dann: das System fährt herunter und die gerade bearbeitete Datei kann beschädigt werden, oder die Eingaben seit der letzten Speicherung werden verworfen. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie die Meldungen so verschieben, dass sie kurz vor dem kritischen Energiestand angezeigt werden. Dann haben Sie noch Zeit, offene Dateien zu speichern und alle Programme vernünftig zu beenden oder das Netzgerät zu suchen und anzuschließen.

So verschieben Sie die Akku-Warnung:

1. Rufen Sie die Befehle „Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound | Energieoptionen“ auf.

2. Aktivieren Sie den Eintrag „Energiesparmodus“. Klicken Sie rechts neben dem Eintrag auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“, danach auf  „Erweiterte Enerieeinstellungen ändern“.

3. Im neuen Fenster mit der Registerkarte „Erweiterte Einstellungen“ scrollen Sie bis ganz nach unten und klicken doppelt auf „Akku“, dann auf „Niedrige Akkukapazität“.

4. Klicken Sie einmal auf die Anzeige „Akkubetrieb: 10 %“. Mit den Pfeilsymbolen verändern Sie den Wert auf 6 bis 9. Mit „Übernehmen“ speichern Sie die Änderung.

Hinweis: Sie können die Meldung des niedrigen Akkustands auch ganz abschalten: Klicken Sie doppelt auf „Benachrichtigung bei niedriger Akkukapazität“ dann einmal auf „Auf Akku | Ein | Aus“ und zur Bestätigung auf „Übernehmen“.

Aber keine Angst, unter sechs Prozent Akku-Kapazität schaltet der Laptop automatisch in den Schlafmodus und die Daten gehen normalerweise nicht verloren.

Die Nutzer von Windows XP gehen so vor:

1. Klicken Sie nacheinander auf „Start | Systemsteuerung“.

2. Mit einem Doppelklick auf „Energieoptionen“ öffnen Sie das Dialogfenster „Eigenschaften von Energieoptionen“.

3. Wechseln Sie zur Kategorie „Alarme“.

4. Auf dieser Registerkarte können Sie mit den Schiebereglern die Alarmmeldungen anpassen. Bei „Alarm bei niedrigem Batteriestand“ empfiehlt es sich, die Einstellung nicht unter 6 Prozent zu setzen. Damit haben Sie noch genügend Zeit, alle Programme noch ordnungsgemäß zu beenden.

5. Mit den Schaltflächen „Alarmaktion“ können noch weitere Optionen ausgewählt werden:

  • Die Benachrichtigungsart (Akustischer Alarm / Meldung anzeigen)
  • Die Alarmaktion (in Standbymodus oder Ruhezustand wechseln / Computer herunterfahren)
  • Standby oder Herunterfahren erzwingen, wenn ein Programm nicht reagiert
  • Bei Alarm ein vorher festgelegtes Programm starten

6. Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden, bestätigen Sie die Änderungen in beiden offenen Fenstern mit „OK“.