Kategorien
Android Handy & Telefon

Chrome-Adresszeile bei Android an den unteren Bildschirmrand schieben

Die meisten Browser für Handys und Tablets haben die Adressleiste am oberen Bildschirmrand positioniert. So sind wir es auch von den PC-Versionen her gewohnt. Gerade bei den Smartphones, die größere Bildschirme haben, ist die Adresszeile nicht ganz so gut zu erreichen. Beim Chrome-Browser für Android-Geräte kannst du bei Bedarf diese an den unteren Bildschirmrand schieben. Und zwar so:

Starte deinen Chrome-Browser und tippe in das Adressfeld chrome://flags ein, um die Entwickler-Optionen zu öffnen.

Scrolle dann zum Eintrag Chrome Home und aktiviere das Feature.  Nachdem du den Chrome-Browser neu gestartet hast, erscheinen Adresszeile, der Tab-Umschalter und Menü-Button unten im Bildschirm und sind nun besser zu erreichen.

Wenn du die Funktion nicht mehr nutzen möchtest, kann sie mit den gleichen Schritten wieder deaktivieren.

Tipp:

Solltest du in den Entwickler-Optionen mal eine falsche Entscheidung getroffen haben und Chrome funktioniert dadurch nicht mehr richtig, dann kannst du mit dem Button Alle auf Standardeinstellung zurücksetzen wieder alles wieder ungeschehen machen.

Kategorien
Internet & Medien Opera

Opera Reborn: Die Wiedergeburt des Opera-Browsers mit spannenden Features

Der norwegische Opera-Browser erreicht vielleicht nicht die Beliebtheit von Firefox oder Google Chrome, er gehört aber zu den Innovativsten. Kein Wunder also, dass Opera immer mal wieder mit spannenden Funktionen Schlagzeilen schreibt. Aber bevor es die Neuerungen in eine aktuelle Version schafft, werden sie in der Developer-Variante getestet.

Wiedergeboren

Mit dem Code-Namen „Reborn“ bietet Opera mit der Developer-Version den Branchenführern Firefox und Chrome die Stirn. Im Browser wurden Funktionen eingebaut, die bei den Browsern von Mozilla und Google fehlen.

Neben modernerer Optik kann man über die Sidebar direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen. Neben der Schnellwahl und den Lesezeichen kannst du die personalisierten Nachrichten ebenso einfach aufrufen wie den Verlauf und die Erweiterungen.

Drei eingebaute Messenger

Aber auch die Messenger WhatsApp, Facebook und Telegram wurden in die Sidebar eingebaut und sind mit nur einem Klick erreichbar. Ebenfalls vorhanden sind Werbeblocker, Energiesparmodus, kostenloses und unbegrenztes VPN. Diese Features kennt man ja bereits aus dem aktuellen Opera 44.

Wer die vielversprechende Opera-Reborn-Variante (offiziell: Opera Developer 45) ausprobieren möchte, kann sie kostenlos von der Opera-Homepage herunterladen. Als Standard-Browser sollte er aber nicht verwendet werden, da dies nur eine Testversion ist, bei der es immer mal wieder zu Problemen kommen kann und die nicht immer stabil läuft.

Fazit:

Der Opera-Browser wird häufig als guter „Zweitbrowser“ empfohlen, da er einen Tick langsamer als Google Chrome ist und es im Gegensatz zum Firefox (noch) zu wenig Erweiterungen gibt. Ich persönlich verwende Opera schon seit Jahren als Hauptbrowser für die Arbeit und für´s Gaming. Bereut habe ich es bisher noch nicht.

Kategorien
Hardware & Software Software Windows 10 Windows 8

Windows 10: Eine App kann nicht ausgeführt werden? So behebst du das Problem.

Dass es bei Windows vorkommen kann, das Programme nicht ausgeführt werden können, ist seit langem bekannt. Da macht auch das Betriebssystem Windows 10 keine Ausnahme. Der häufigste Grund sind Kompatibilitätsprobleme. Ältere Programme vertragen sich meist nicht mit dem neuen Betriebssystem, obwohl sie mit Windows 7 problemlos liefen. In den meisten Fällen lässt sich dieses Problem schnell und einfach lösen.

Auch in den Windows-10-Vorgängerversionen ist dieses Problem nicht unbekannt gewesen. Daher gibt es schon einige Zeit einen eingebauten Kompatibilitätsmodus, über das ein Programm wieder lauffähig gemacht werden kann.

Der Kompatibilitätsmodus muss jedoch für jedes (streikende) Programm separat eingerichtet werden. Wenn danach das Programm gestartet wird, ist der Kompatibilitätsmodus automatisch aktiv und gaukelt ihm das passende Betriebssystem vor.

Kompatibilitätsprobleme oder fehlende Admin-Rechte?

Bevor der Kompatibilitätsmodus eingerichtet wird, lohnt sich auf jeden Fall der Test, ob das betreffende Programm vielleicht doch mit Administratorrechten läuft. Dazu klickst du mit der rechten Maustaste auf die Programm-App und wählst im Kontextmenü Mehr | Als Administrator ausführen.

Funktioniert die App dann immer noch nicht, navigierst du im Windows Explorer zur Startdatei des nicht lauffähigen Programms. Am schnellsten gelangst du dessen Speicherort, wenn du mit der rechten Maustaste wieder auf den Programmeintrag im Startmenü klickst und dann Mehr | Speicherort öffnen auswählst.

Dann öffnest du mit einem Rechtsklick auf die Startdatei (.exe-Datei) die Eigenschaften und wechselst im Dialogfenster zum Register Kompatibilität.

Im Bereich Kompatibilitätsmodus aktivierst du die Option Programm in Kompatibilitätsmodus ausführen für. Im darunterliegenden Aufklappmenü suchst du nun das Betriebssystem, mit dem das Programm zuletzt einwandfrei lief. Die Auswahl nur noch mit OK bestätigen, damit die Änderung aktiviert wird.

Nun sollte das Programm wieder wie gewohnt funktionieren.

Virtuelles Betriebssystem

Wenn das immer noch nicht der Fall ist, dann besteht noch die Möglichkeit, auf der Webseite des Programmentwicklers eine aktuelle Windows-10-Version des Tools herunter zu laden, oder das Programm über ein virtuelles Betriebssystem zu betreiben. Eines der besten Tools dafür ist die VirtualBox von Oracle.

Da aber das virtuelle Betriebssystem den gleichen Speicherplatz benötigt wie das „normale“, solltest du diese Entscheidung nur dann treffen, wenn für das betreffende Programm keine zufriedenstellende Alternative existiert.

Kategorien
Internet & Medien Microsoft Edge

Die ersten Browser-Erweiterungen für Edge sind verfügbar

Nach fast einem dreiviertel Jahr nach der Veröffentlichung von Windows 10 und dem Edge Browser sind endlich die ersten Add-Ons verfügbar. Wenn auch zunächst nur für die Teilnehmer der Windows Insider Builds (Entwicklerversionen) .

Auf der Microsoft Developer Webseite kannst du die Erweiterungen herunterladen. Im Einzelnen handelt es sich um den Microsoft Translator (Übersetzungsprogramm), ein Mausgesten Add-on und der Reddit Enhancement Suite.

Bis zur offiziellen Einführung müssen die Add-ons noch manuell heruntergeladen und installiert werden. Über die Download-Buttons lädst du die Erweiterungen herunter und startest sie über die eingeblendete Infobox.

Dann klickst du im Browser oben rechts auf die Schaltfläche mit den drei Punkten, wählst den Kontextmenüeintrag Erweiterungen aus und fügst abschließend das Add-On aus dem Installationsordner in den Edge-Browser ein.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Prozedur bis zur offiziellen Einführung noch optimiert wird und ebenso einfach ist wie bei Chrome oder Firefox.

Kategorien
Internet & Medien Microsoft Edge

Edge Browser: Mit dem neuen Build können Webseiten an die Tableiste angepinnt werden

Das bei Microsoft alles etwas länger dauert, ist ja nichts Neues. In fast jedem der konkurrierenden Webbrowser ist die Anpinnen-Funktion von Tabs schon seit einigen Jahren enthalten. Mit dem Insider Preview Build 14291 (Entwickler-Version) ist das Anheften von Tabs nun auch im Edge Browser möglich.

Bis das Anpinnen von Browser-Tabs auch in die „normale“ Windows-10-Version Einzug hält, kann also nicht mehr viel Zeit vergehen.

Das Anpinnen funktioniert wie bei anderen Browsern auch: Rechtsklick auf den betreffenden Tab mit der Webseite und im Kontextmenü Tab anheften auswählen. Damit bleibt die Webseite auch nach dem Schließen von Edge so lange angeheftet bis er wieder gelöst wird.

Wenn du nicht bis zur offiziellen Einführung dieser Funktion warten möchtest, kannst du dich über Start | Einstellungen | Update und Sicherheit im Register Windows Update und den erweiterten Optionen für die Insider Builds anmelden. Außerdem ist ein aktives Microsoft-Konto (kostenlos) erforderlich.

Welche Neuerungen der Insider Build 14291 noch enthält, erfährst du im Microsoft Developer Network.

Kategorien
Internet & Medien Microsoft Edge

Microsoft Edge: Verhindern, dass Schadsoftware deinen Rechner als Server verwendet

Verschiedene Schadprogramme verwenden die infizierten Computer als Mini-Server um beispielsweise Phishing-Seiten im Web zu verbreiten und anzuzeigen. Dafür wird im Edge-Browser eine Entwicklerfunktion missbraucht. Diese ist standardmäßig aktiviert. Mit nur ein paar Mausklicks wird sie schnell geschlossen.

Die Entwicklerfunktion Localhost-Loopback verwendet die IP-Adresse 127.0.0.1 um Mini-Server einrichten zu können. So lange du keinen öffentlichen Server betreibst und/oder kein Softwareentwickler bist, wirst du diese Funktion in der Regel nicht benötigen.

Zum Abschalten der Sicherheitslücke Localhost-Loopback tippst du in der Adresszeile des Edge-Browsers about:flags ein und bestätigst den Befehl mit der Taste [Eingabe].

microsoft-edge-browser-sicherheit-localhost-loopback-abschelten-neustart-aktivieren

Im Tab der Entwicklereinstellungen entfernst du im Bereich Entwicklereinstellungen das Häkchen der Option Localhost-Loopback zulassen (dies kann Ihr Gerät gefährden). Anschließend startest du den Browser neu, um die Änderung zu aktivieren.

Ich persönlich bin immer wieder erstaunt, wie sorglos Microsoft mit der Sicherheit seiner Kunden umgeht. Man könnte meinen, es wäre ihnen egal. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

 

Kategorien
Hardware & Software

TeamSpeak Sicherheitslücke wurde mit neuem Update geschlossen

Die Ende September 2015 erschienene TeamSpeak-Version 3.0.18 für Desktop-PC´s enthielt eine gefährliche Sicherheitslücke, über die ein Angreifer den kompletten Zugriff auf den kompletten Computer erhalten und so ungehindert weitere Schadsoftware installieren kann.

Diese Lücke wurde wurde jetzt geschlossen und die neue Version 3.0.18.1 auf der Webseite von TeamSpeak zum Download freigegeben.

teamspeak-malware-problem-sicherheit-hacker-angriff-geschlossen-version-3.0.18.1

TeamSpeak empfiehlt zudem allen Betreibern, diese und ältere Versionen auf  ihren Servern zu blockieren. Dies sperrt die ebenfalls betroffenen mobilen TeamSpeak-Clients für iOS und Android zwar nicht aus, minimiert aber trotz allem das Befallsrisiko.

Die Sicherheits-Updates für iOS und Android wurden bereits an Apple und Google übermittelt, sodaß die Verfügbarkeit der mobilen Updates nur noch eine Frage von ein paar Tagen ist.

Wer sich noch weiter auf dem Laufenden halten möchte, dem empfehlen wir die News der TeamSpeak-Homepage.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10

Windows 10 ändert automatisch den Standard-Drucker

In allen Windows Betriebssystemen ist die Druckerverwaltung sehr unkompliziert. Einmal festgelegt, bleibt der Drucker solange als Standard definiert, bis er wieder geändert wird. In Windows 10 Entwickler-Version (Build 10565) testet Microsoft eine neue, automatische Funktionsweise. Dabei wird der zuletzt verwendete Drucker automatisch als Standarddrucker festgelegt. Diese automatische Druckerverwaltung kann bei Bedarf ausgeschaltet und wieder eingeschaltet werden.

Besonders hinderlich kann die automatische Druckerverwaltung sein, wenn sich in einem Netzwerk mehrere Drucker befinden.

Ein Beispiel: Während eines Meetings hast du ein paar Seiten ausgedruckt. Später, wieder zurück an deinem Arbeitsplatz, druckst du weitere Dokumente ohne den Arbeitsplatzdrucker erneut auszuwählen. Diese Seiten landen dann im Drucker des Meeting-Raumes, der wahrscheinlich wieder anderweitig belegt ist.  Entweder du störst das neue Meeting, oder du wiederholst den Druck mit dem richtigen Gerät.

Empfehlenswerter ist es daher, die automatische Druckerverwaltung zu deaktivieren. Dazu tippst du in das Suchfeld des Startmenüs Drucker & Scanner ein und öffnest den ersten Eintrag der Ergebnisliste.

drucker-scanner-systemeinstellungen-automatisch-win10-druckerverwaltung-standard-letzter-festlegen

Im Bereich Drucker & Scanner der Systemeinstellungen stellst du den Schalter Let Windows manage my default printer auf Aus.

default-printer-funiktion-automatisch-standard-festlegen-windows-10-abschalten-option-drucker-scanner

Ab sofort wird der zuletzt angesteuerte Drucker nicht mehr automatisch als Standard-Drucker eingestellt.