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YouTube Nachtmodus im Chrome Browser testen

Seit einiger Zeit arbeitet Google an einem Dark Mode für die Video-Plattform YouTube und ist damit schon recht weit fortgeschritten. Wie gut der Nachtmodus aussieht, kannst du jetzt schon mit dem Chrome Browser testen. Aber du benötigst einen Code für die Freischaltung, der im Entwickler-Modus eingegeben werden muss.

Und so funktioniert´s:

Starte den Chrome Browser und rufe die Webseite von YouTube auf. Dann klickst du oben rechts im Browser auf die Menüschaltfläche mit den drei Punkten. Über den Menüeintrag Weitere Tools gelangst du zu den Entwicklertools.

Hier tippst du im Register Console den Code document.cookie=“VISITOR_INFO1_LIVE=fPQ4jCL6EiE“ ein und bestätigst mit der Taste [Enter].

Achtung: Beim Herauskopieren des Codes aus dem Artikeltext, müssen die Anführungszeichen beim Einfügen in die Console ersetzt werden. Verwende dazu die Zeichen auf der Taste [2]. 

Vielen Dank an unseren Leser Overscanner für diesen Hinweis!!

Mit [F5] lädst du die Webseite von YouTube neu, klickst dann auf dein Konto-Icon und schaltest über den Eintrag Nachtmodus den Dark Mode ein oder wieder aus.

Der Code gilt aber leider nur für die aktuelle Browser-Sitzung. Außer beim Chrome funktioniert der Nachtmodus auch beim Opera Browser. Beim nächsten Browserstart muss er neu eingegeben werden, wenn du den Dark Mode wieder verwenden willst.

Fazit:

Nettes Feature, das hoffentlich bald bei YouTube eingeführt wird. Der Nachtmodus ist eine sehr angenehme und augenfreundliche Bedieneroberfläche, insbesondere wenn man YouTube abends nutzen möchte.

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Internet & Medien Internet Explorer

Internet Explorer Sniffer: Welche Daten werden beim Surfen wohin übertragen?

Beim Surfen im Netz werden jede Menge Daten ins Netz und von und zum Browser geschickt. Doch was genau passiert da eigentlich unter der Oberfläche? Wann wird was wohin gesendet? Wer das genau wissen und einmal unter die Motorhaube eines Browsers blicken möchte, sollte den Entwicklermodus des Internet Explorers (ab Version 11) kennen. Damit können Sie genau nachverfolgen, was auf der Internetleitung passiert.

Datenübertragung bereits beim Tippen des ersten Buchstabens

Wussten Sie zum Beispiel, dass bereits beim Tippen des ersten Buchstabens in die Adressezeile des Browsers jede Menge Daten übertragen werden? Das können Sie selbst überprüfen:

1. Starten Sie den Internet Explorer, und drücken Sie die Taste [F12].

2. Am unteren Rand erscheinen die Entwicklertools. Hier klicken Sie auf das Netzwerktool, also das Icon mit dem WLAN-Funksymbol oder drücken die Tastenkombination [Strg][4].

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3. Um den Netzerksniffer zu starten und aufzuzeichnen, was so alles über die Leitung geht, klicken Sie in der oberen Symbolleiste auf den grünen Pfeil-Button oder drücken [F5].

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4. Ab sofort werden alle Daten, die vom Internet Explorer ins Netz geschickt oder empfangen werden, minutiös protokolliert. Wird zum Beispiel in die Adresszeile ein Suchbegriff eingegeben, überträgt der Internet Explorer bereits den ersten Buchstaben, um passende Suchvorschläge nachzuladen. Mit jedem weiteren Buchstaben startet eine neue Datenübertragung.

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Beim Aufruf einer kompletten Webseite, verrät die Liste genau, welche Elemente von wo geladen werden und wie lange das Laden gedauert hat. Hier sieht man auch sehr schön, wie viele Werbebanner und Tracking-Cookies von welchen Webseiten nachgeladen werden. Um die Aufzeichnung zu stoppen, reicht ein Klick auf das rote Stopp-Icon.

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Android Handy & Telefon

Android schneller machen: Animationen ausschalten und schneller zu Apps wechseln

Die Android-Entwickler achten penibel darauf, dass Android nicht nur gut funktioniert, sondern auch schick aussieht. Der Ergebnis: fast alles ist animiert. Das Öffnen und Schließen einer App oder der Wechsel in den Standby-Modus erfolgt nicht abrupt, sondern wird mit einer flüssigen Animation garniert. Das sieht zwar gut aus, verlangsamt allerdings das Arbeiten. Wer schneller mit Android arbeiten möchte, kann die Animationen ausschalten. Dann reagiert das Handy blitzschnell.

Android-Animationen abschalten

Ab der Version 4.0 lassen sich die Android-Animationen komplett abschalten und das Handy schneller machen, allerdings nur über den Entwicklermodus. Das klappt folgendermaßen:

1. Zuerst aktivieren Sie den Entwicklermodus. Dazu in die Einstellungen wechseln und ganz unten auf „Über das Telefon“ tippen. Dann nach unten blättern und mehrmals hintereinander auf die Spalte „Build-Nummer“ tippen. So lange, bis die Meldung erscheint, dass Sie jetzt ein Entwickler sind.

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2. Jetzt finden Sie in den Einstellungen den neuen Menüpunkt „Entwickleroptionen“. Hier finden Sie drei Optionen für Animationen:

  • Maßstab Fensteranimation
  • Maßstab Übergangsanimation
  • Maßstab für Animatorzeit

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Wechseln Sie jeweils in diese Optionen, und wählen Sie dort die Einstellung „Animation aus“. Sind alle drei Animationseinstellungen deaktiviert, sind Sie die Animationen endlich los, und das Handy reagiert beim Öffnen von Apps blitzschnell und ohne Verzögerung.

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Android Handy & Telefon

Android Entwicklermodus: Versteckte Entwickleroptionen einschalten und wieder ausschalten

In den Einstellungen lässt sich das Android-Handy nach Herzenslust konfigurieren. Aber das ist noch nicht alles. Neben den normalen Einstellungen gibt es noch jede Menge versteckte Konfigurationsmöglichkeiten. Die sind zwar eigentlich nur für App- und Handy-Entwickler gedacht, bieten aber auch für Otto-Normal-Nutzer interessante Möglichkeiten, etwa zum Deaktivieren der Animationen. Allerdings gibt es dort auch einige „gefährliche“ Optionen, die das Android-Handy unsicherer machen. Doch keine Sorge: man kann die versteckten Entwickleroptionen sich einfach nur gefahrlos einmal ansehen – und danach wieder deaktivieren.

Entwickleroptionen aktivieren

Um die Entwickleroptionen zu aktivieren, wechseln Sie in die Einstellungen und blättern ganz nach unten. Dort tippen Sie auf „Über das Telefon“. Auf der nächsten Seite blättern Sie wieder nach unten und tippen mehrmals hintereinander auf die Spalte „Build-Nummer“. Nachdem Sie vier bis fünf Mal auf „Build Nummer“ getippt haben, ist der Entwicklermodus aktiv.

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Jetzt finden Sie in den Einstellungen ganz unten als vorletzen Eintrag den neuen Befehl „Entwicklermodus“, über den Sie die sonst verborgenen Entwickleroptionen einblenden.

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Hier gibt es jede Menge Funktionen und Einstellungen, die normalerweise nicht zugänglich sind. Doch aufgepasst: mit einigen Optionen wie dem USB-Debugging-Modus öffnen Sie mitunter Sicherheitslücken, über die Andere einfacher auf sämtliche Daten des Handys zugreifen können. Unerfahrene Android-Nutzer sollten mit den Entwickleroptionen vorsichtig umgehen. Solange die Einstellungen unverändert bleiben, kann aber nichts passieren.

Entwickleroptionen wieder deaktivieren und ausschalten

Wenn Sie die Entwickleroptionen wieder ausschalten möchten, rufen Sie die Seite für die Entwickleroptionen auf und schieben den oberen Schalter auf „Aus“. Der Menüpunkt „Entwickleroptionen“ bleibt damit zwar in den Einstellungen erhalten, sämtliche Optionen werden automatisch deaktiviert und können auch nicht versehentlich aktiviert werden.

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Die Entwickleroptionen im Überblick

Die Entwickleroptionen sind vor allem für Entwickler interessant, die zum Beispiel Systemdateien auslesen bzw. austauschen oder Befehle direkt ans Handy schicken möchten. Hier eine Übersicht der wichtigsten Entwickleroptionen:

Allgemein:

  • Desktop-Sicherungspasswort: Sicherungskennwort für die vollständige Desktop-Sicherung einrichten.
  • Aktiv lassen: Der Bildschirm bleibt beim Aufladen eingeschaltet.
  • USB-Soeicher schützen: Apps  müssen vor dem Zugriff auf den USB-Speicher/die SD-Karte um Erlaubnis fragen.

Debugging:

  • USB-Debugging: Computer und Gerät können problemlos Daten austauschen und Apps lassen sich ohne Benachrichtigungen und Protokollierungen installieren. Vorsicht: Diese Option sollte nur für die App-Entwicklung und zum Testen eigener Apps aktiviert werden.
  • Fehlerberichte im Menü „Akku“: Im Ausschaltmenü eine Option zur Erstellung von Fehlerberichten anzeigen.
  • Falsche Standorte: Simuliert eine bestimmte Position.
  • Debugging-App auswählen: Auswahl der gewünschten Debugging-App – sofern installiert.
  • Auf Debugger warten: Die zum Debugging vorgesehene Applikation soll vor der Ausführung auf die Aktivierung des Debuggers warten.
  • Apps über USB bestätigen: Per ADB/ADT installierte Apps werden auf schädliches Verhalten geprüft.

Eingabe:

  • Berührungen anzeigen: Berührungen werden visuell auf dem Bildschirm dargestellt.
  • Zeigerposition: Blendet eine Overlay-Grafik mit aktuellen Touch-Daten ein.

Zeichnung:

  • Oberflächenaktualisierungen: Blendet eine blinkende Animation bei Oberflächenaktualisierungen ein.
  • Layoutgrenzen einblenden: Zeigt Klickgrenzen, Rahmen usw.
  • Maßstab Fensteranimation: Bestimmt die Fenster-Animationsgröße oder schaltet die Animationen aus.
  • Maßstab Übergangsanimation: Bestimmt die Übergangsanimationsgröße oder schaltet die Animationen aus.
  • Maßstab für Animatorzeit: Bestimmt das Animationsdauerverhältnis oder schaltet die Animationen aus.
  • Sekundäre Displays simulieren: Simuliert andere Display- und Bildschirmgrößen bzw. -auflösungen.

Hardwarebeschleunigtes Rendering

  • GPU-Rendering erzwingen: Erzwingt die Berechnung von 2D-Inhalten durch die die GPU (Grafikkarte).
  • Updates m. GPU-Ansicht: Bildschirmbereiche blinken auf, wenn diese von der GPU aktualisiert werden.
  • Hardwareebenen-Updates: Lässt die Hardwareebenen bei Aktualisierung grün aufblinken.
  • GPU-Überlastung anzeigen: Zeigt GPU-Überlastungsstatus grafisch an; in den Farben Blau -> Grün -> Hellrot -> Rot (von optimal bis schlecht).
  • 4x MSAA erzwingen: Aktiviert vierfaches MSAA bei OpenGL ES 2.0-Applikationen.
  • HW-Overlays deaktivieren: Der Bildaufbau soll immer von der GPU übernommen werden.

Überwachung

  • Strikter Modus aktiviert: Der Bildschirm blink, solange der Haupt-Thread ausgeführt wird.
  • CPU-Auslastung anzeigen: Zeigt ein Overlay mit der aktuellen CPU-Auslastung.
  • GPU-Rendering für Profil: Dient zum Messen der Rendering-Zeit bei adb shell dumpsys gfxinfo.
  • OpenGL-Traces aktivieren: Bestimmt die App für OpenGL-Traces.

Apps

  • Aktionen nicht speichen: Löscht sämtliche Aktivitäten, nachdem sie vom Nutzer beendet wurden.
  • Hintergrundprozesslimit: Bestimmt, wie viele Prozesse maximal im Hintergrund ausgeführt werden können.
  • Alle ANRs anzeigen: Zeigt die „App reagiert nicht“-Dialoge auch bei Hintergrund-Apps.
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Chrome Internet & Medien

Google Chrome: Cache leeren und Seiten vollständig neu laden

Caching macht das Surfen schnell: Damit Webseiten ab dem zweiten Besuch schneller geladen werden, legt der Browser viele Bestandteile wie Bilder oder Textschnipsel in den Cache-Zwischenspeicher. Beim nächsten Besuch müssen Grafiken dann zum Beispiel nicht neu geladen, sondern nur noch aus dem Cache-Speicher gefischt werden. Das spart Zeit und Traffic. Nachteil des Cacheing: Ändern sich die Grafiken oder das Layout der Webseite, sieht man statt der aktuellen Inhalte nur den Zwischenstand aus der Konserve. Damit das nicht passiert und der Browser tatsächlich das anzeigt, was der Webserver liefert, kann mit Chrome Seiten so laden, dass sie garantiert frisch vom Webserver und nicht aus dem Cache kommen.

Cache leeren per Entwicklermodus

Um nur für eine bestimmte Seite den Cache-Zwischenspeicher zu leeren und die Seite komplett neu aus dem Web zu laden, gibt es beim Chrome-Browser einen pfiffigen Trick. Über den Entwicklermodus haben Sie Zugriff auf zwei neue Methoden zum Aktualisieren von Webseiten. So geht’s:

1. Rufen Sie die Webseite auf, die Sie frische und ohne Cache-Inhalt neu laden möchten.

2. Drücken Sie die Taste [F12], um den Entwicklermodus von Chrome zu aktivieren.

3. In der unteren Fensterhälfte erscheinen die Entwicklertools. Viel wichtiger sind aber die versteckten und zunächst kaum sichtbaren Änderungen im Reload-Button der Adressleiste.

4. Klicken Sie in der Adresseleiste auf den Aktualisieren-Button und – ganz wichtig – halten die Maustaste gedrückt. Sobald das Dropdown-Menü erscheint, lassen Sie die Maustaste los und klicken auf den neu hinzugekommenen Befehl „Cache leeren und vollständig neu laden“.

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Daraufhin lädt Chrome die Seite neu, verwendet dabei aber keinerlei zwischengespeicherte Daten, sondern lädt alles taufrisch vom Server. Das dauert zwar etwas länger, dafür kann man sicher sein, auch wirklich die aktuellsten Daten und Grafiken zu erhalten.