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Powerpoint: Mit einer Abschlußüberprüfung wiederkehrende Ausdrücke vermeiden

Nach der Erstellung von Texten für Powerpoint-Präsentationen, sollte man generell eine Korrekturlesung vornehmen. Nicht nur Schreib- und Interpunktionsfehler, sondern auch Wiederholungen fallen in einem Text negativ auf. Während die automatische Rechtschreibprüfung schon während der Texteingabe ihren Dienst versieht, müssen Wortwiederholungen manuell korrigiert werden. Dazu nutzt man am besten den integrierten Dienst Thesaurus.

Ist deine Präsentation fertig erstellt, dann wechselst du in der Menüleiste zum Register Überprüfen. Fallen dir nun bei der Korrekturlesung Wörter auf, die sich zu oft wiederholen, dann markiere eins der Wörter und starte im Menüband den Thesaurus-Dienst.

Dieser öffnet sich auf der rechten Seite des Bildschirms und zeigt direkt verschiedene Varianten des markierten Begriffs an.

Wähle einen passenden Begriff der Thesaurus-Liste aus, öffne über den kleinen Pfeil das Aufklappmenü, und ersetze den Begriff in der Präsentation mit Einfügen.

Thesaurus kannst du übrigens auch in den Office-Anwendungen von Word

…und Outlook zur Suche von verwandten Begriffen nutzen.

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„Hello“ – Der neue Video-Chat des Firefox-Browsers

Das Programm Skype von Microsoft ist eines der bekanntesten Messenger für Video- und Sprachkommunikation im Web. Nun bekommt Skype ernst zu nehmende Konkurrenz von Mozilla. Seit der Firefox-Version 34 ist ein Chat-Tool namens Hello in dem beliebten Browser integriert, der aber vom Nutzer manuell aktiviert werden muss.

Mit Hello lassen sich Video- und Gesprächsanrufe ganz einfach online tätigen. Und das Beste ist, dein Chatpartner benötigt nicht einmal den Firefox-Browser. Die von Mozilla verwendete Open-Source-Technik WebRTC ermöglicht anderen kompatiblen Browsern, an deiner Unterhaltung teilzunehmen. Zu den WebRTC-kompatiblen Browsern gehören zum Beispiel auch der norwegische Opera-Browser und Google Chrome.

Um Hello im Firefox zu verwenden ist auch keine Registrierung, Anmeldung oder zusätzliche Downloads erforderlich. Die Chatfunktion wird einfach über about:config eingeschaltet.

Hello-Aktivierung über about:config

Starte dazu deinen Firefox-Browser, gib in die Adresszeile den Befehl about:config ein, und bestätige die Eingabe mit [Enter]. Die nachfolgende Sicherheitswarnung bestätigst du mit der Schaltfläche Ich werde vorsichtig sein, versprochen!

Gib nun in das Suchfeld den Begriff loop.throttled ein. In der Ergebnisliste wird dieser Eintrag direkt angezeigt. Mit einem Doppelklick auf loop.throttled änderst du den Wert von true auf false. Damit ist Hello aktiviert.

Hello-Icon in der Symbolleiste

Du erkennst das Chat-Tool an dem kleinen Sprechblasen-Icon in der Symbolleiste des Browsers. Ist das Icon nicht vorhanden, musst du es manuell der Symbolleiste hinzufügen. Du findest es über das Einstellungsmenü oben rechts in der Browserleiste und dann unter Anpassen. Ziehe dann das Icon einfach an eine beliebige freie Stelle in der Firefox-Symbolleiste.

Gesprächspartner anrufen

Um jemanden anzurufen, klickst du einfach auf die Sprechblase um das Dialogfenster von Hello zu öffnen.

Der angezeigte Link für die bevorstehende Konversation muss nun per E-Mail an den Gesprächspartner versendet werden. Der Button E-Mail senden öffnet deinen Standard-Email-Client, die Schaltfläche Kopieren verschiebt den Link in den Zwischenspeicher. So kann er auch über ein Webmail-Accont versendet werden.

Sobald der Gesprächspartner auf den Link klickt, öffnet sich ein Hello-Tab in seinem Browser. Hier kann er dann zwischen einer Video-Verbindung (Beginnen) oder einem herkömmlichen Audio-Gespräch auswählen.

Sobald er auf eines der Schaltflächen klickt, erscheint in deinem Firefox-Browser eine Gesprächsanfrage. Zusätzlich ertönt ein Klingelton. Jetzt kannst du das Gespräch ablehnen oder annehmen.

Bitte nicht stören!

Möchtest du für eine bestimmte Zeit deine Ruhe und willst nicht erreichbar sein, dann klickst du im Dialogfenster von Hello auf Verfügbar und wählst danach die Einstellung Bitte nicht stören.

Registrierung erforderlich?

In dem Hello-Fenster hast du außerdem die Möglichkeit ein Firefox-Account anzulegen, oder dich mit deinem bestehenden Konto anzumelden. Dies ist dann besonders vorteilhaft, wenn du Hello als deinen Standard-Messenger verwenden willst…

…weil du dann Kontakte manuell speichern oder aus einem bestehenden Konto importieren kannst.

Fazit

Insgesamt erscheint der Firefox-Messenger noch etwas spartanisch. Aber durch die Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter Telefonica, wird man sicherlich dieses Tool noch weiter verbessern. Aber auch jetzt schon hat Hello das Potential dem Platzhirsch Skype viele Kunden abzujagen.

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Hardware & Software Office Word

Bei Word das Aussehen der Anführungszeichen selbst bestimmen

Beim Einfügen von Texten fremder oder ältere Worddokumente können die Formate unterschiedlich sein. Schriftart, -farbe und -größe lassen sich noch recht einfach über die Bearbeitungsleiste an den bestehenden Text anpassen. Nicht so die Anführungszeichen. Verwenden Sie typographische Anführungszeichen, dann müssen die alten Gänsefüßchen angepasst werden. Da das automatische Ersetzen hier nicht den gewünschten Erfolg bringt, muss man diese Funktion mit einem Trick überlisten.

Als Erstes vergewissern Sie sich, dass Ihr Word-Programm automatisch die typografischen Zeichen nutzt. Klicken Sie dazu in Word 2007 auf den Office-Button und danach auf Word-Optionen. In Word 2013 klicken Sie auf Datei | Optionen.

Im nächsten Dialogfenster wechseln Sie in die Kategorie Dokumentprüfung und rufen die AutoKorrektur-Optionen auf. Im Unterfenster AutoKorrektur überprüfen Sie auf der Registerkarte AutoFormat während der Eingabe, ob im Bereich Während der Eingabe ersetzen, die Option „Gerade“ Anführungszeichen durch „typographische“ aktiviert ist. Ist sie nicht aktiviert, dann holen Sie es jetzt nach und bestätigen beide Fenster mit OK.

Da das direkte Austauschen der Anführungszeichen nicht funktioniert, dann tricksen Sie Word wie folgt aus:

Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Strg][F] das Dialogfenster Suchen und Ersetzen. Über das Register Suchen überprüfen Sie das Dokument auf eine nicht vorhandene Zeichenfolge, in diesem Beispiel sind es zwei Dollarzeichen. Haben Sie ein Zeichen oder eine Zeichenfolge gefunden, die in diesem Dokument nicht existiert, wird das durch eine Meldung entsprechend angegezeigt.

Rufen Sie nun die Registerkarte Ersetzen auf, geben Sie in das Feld Suchen nach ein Anführungszeichen und in das Feld Ersetzen durch die ausgewählte  Zeichenfolge ein. Die Schaltfläche Alle ersetzen führt den Zeichentausch durch.

Um wieder vom Dokumentbeginn zu starten, schließen Sie das Dialogfenster und starten es erneut. Geben Sie nun auf der Registerkarte Ersetzen im Feld Suchen nach die Hilfs-Zeichenfolge und im Feld Ersetzen durch ein Anführungszeichen ein. Mit Alle ersetzen wird erneut ein Austausch der Zeichen durchgeführt und der „alte“ Zustand ist wieder hergestellt.

Durch die AutoFormat-Option setzt Word nun das typografische Anführungszeichen ein. Dabei erkennt das Programm von selbst, wann die Anführungszeichen unten oder oben angeordnet werden müssen.

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Vorbeugung von Netzwerkproblemen: Löschen Sie alte WLAN-Verbindungen.

Treten mit der Zeit immer häufiger Netzwerkprobleme auf, könnte das an alten, gespeicherten WLAN-Profilen liegen. Da kann sich im Laufe eines Notebook-Lebens eine Menge an nicht mehr benötigten WLAN-Verbindungen ansammeln, die Netzwerkkonflikte auslösen können. Eine der ersten Handlungen sollte daher das Aufspüren und Entfernen dieser alten Verbindungen sein. Über die Eingabeaufforderung kommen Sie schnell und einfach allen WLAN-Profilen auf die Spur.

Öffnen Sie das Dialogfenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl cmd ein, und bestätigen Sie mit OK.

Im Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie folgenden Befehl ein und bestätigen ihn mit der [Enter]-Taste:

netsh wlan show profiles

Überprüfen Sie anschließend die Liste der gespeicherten WLAN-Verbindungen auf alte, oder nicht mehr benötigte Profile. Zum Löschen eines WLAN-Profils verwenden Sie den Befehl netsh wlan delete profile name= „12345“. Die Zeichenfolge „12345“ ist ein Platzhalter, den Sie durch den benötigten Profilnamen ersetzen müssen.

In diesem Beispiel heißt der komplette Befehl netsh wlan delete profile name= „Fritz!Box Fon WLAN 7270“. Mit einem Druck auf die Taste [Enter] wird das ausgewählte Profil von Ihrem Rechner gelöscht.

Wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt mit allen WLAN-Profilen die entfernt werden sollen. Eine abschließende Kontrolle mit dem Befehl netsh wlan show profiles zeigt dann eine aktualisierte Liste der verbleibenden Verbindungen.

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Sicher vor fremden Blicken: Der SMS-Versand über TextSecure

In der Vergangenheit berichteten wir bereits über abgesicherte Messenger undverschlüsseltes Telefonieren per RedPhone. Wer über sein Smartphone aber auch sensible Nachrichten per SMS versendet, sollte zu einer guten Verschlüsselung greifen. Viele der Verschlüsselungs-Apps sind jedoch kompliziert einzurichten und zu bedienen. Nicht so die SMS-App TextSecure, deren Macher auch für die App RedPhone zum verschlüsselten telefonieren verantwortlich sind.

Nur für Android, iPhone und Windows Phone sollen später folgen

Derzeit ist TextSecure nur für Android verfügbar. Zur Zeit wird aber auch an einer iPhone-App gearbeitet, die in naher Zukunft veröffentlicht werden soll. Für alle die hier auf dem Laufenden bleiben möchten, können sich für die Benachrichtigung der iPhone-Version eintragen.

Sicher durch End-To-End-Verschlüsselung

TextSecure setzt hier, genauso wie bei RedPhone auf eine End-To-End-Verschlüsselung. Verwendet werden folgende Verschlüsselungen:

Diese, zusammen mit Ihrem eigenen Passwort schaffen eine sehr schwer zu überwindende Verschlüsselung Ihrer Nachrichten.

Verschlüsselte Datenbank für gespeicherte Nachrichten

Nach dem Download der App TextSecure folgen Sie einfach dem Einrichtungsassistenten. Ausserdem können Sie Ihren derzeitigen SMS-Bestand in eine verschlüsselte Datenbank importieren (empfohlen). So können, bei einem Ausspähversuch Ihres Handys, keine gespeicherten Nachrichten von Dritten gelesen werden.

Über die Schaltfläche der Einstellungen können weitere Funktionen hinzugefügt und/oder geändert werden. So auch beispielsweise die automatische Übermittlung Ihres Schlüssels an Ihre Kommunikationspartner.

Erstellen von SMS-Nachrichten

Das Erstellen und Versenden von SMS-Nachrichten unterscheidet sich nicht von der „normalen“ Variante Ihres Handys. Vielmehr ersetzt TextSecure Ihre bisherige SMS-Anwendung. Diese bleibt aber auf Ihrem Telefon gespeichert und kann trotz allem weiterhin genutzt werden.

Der Vorteil ist, dass Sie TextSecure als vollständigen Ersatz Ihres bisherigen SMS-Dienstes verwenden können, da der Empfänger nicht zwingend TextSecure benötigt. In diesem Fall sind natürlich keine verschlüsselten Nachrichten möglich.

Die mit TextSecure erstellten SMS- und MMS-Nachrichten die verschlüsselt wurden, erkennen Sie an dem geschlossenen Vorhängeschloß-Symbol. Das erfordert aber bei allen Beteiligten die Installation von TextSecure.

Haben die Nutzer die Push-Funktion aktiviert, sendet die App automatisch die Textnachrichten als Push-Nachricht (blauer Hintergrund) per Datenverbindung.

Ist keine Datenverbindung über die SIM-Karte oder über WLAN aktiviert, dann nutzt TextSecure den ganz normalen SMS-Dienst Ihres Providers. Die als SMS versendetet Nachrichten erscheinen auf grünem Hintergrund.

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Mozilla Firefox: Geheimes Einstellungsmenü aufrufen

Seit dem Firefox Update auf Version 31 wurde ein Facelift des Einstellungsmenüs vorgenommen. In den nachfolgenden Firefox-Versionen soll das neue Einstellungsmenü das Alte ablösen. Wer möchte, kann aber schon mal einen neugierigen Blick auf das, bis dato noch versteckte Einstellungsmenü werfen.

Geben Sie in der Adresszeile Ihres Firefox-Browsers den Befehl about:preferences ein und bestätigen Sie mit [Enter].

Zur Erinnerung: So sieht das bisherige Einstellungs-Menü aus.

Wer öfters mal mit anderen Webbrowsern arbeitet, wird sicherlich die verblüffende Ähnlichkeit des neuen Firefox-Aussehens zum Chrome- und Opera-Browser bemerkt haben…

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Hardware & Software

Mit neuer Funktion bei „Irfan View“ ganz einfach Farben austauschen

Fotos kann man mit Programmen wie Photoshop gut und ziemlich professionell bearbeiten. Der Nachteil ist eigentlich nur in der Komplexität des Programms und seiner Werkzeuge zu sehen. Mal eben Foto hochladen, bearbeiten und das neue Bild speichern, funktioniert meist nicht. Bis man diese Programme gut beherrscht, vergeht schon eine ganze Weile. Nicht so die Bildbearbeitung mit „Irfan View“. Dieses Tool ist recht einfach und übersichtlich, die Bearbeitung von Fotos ist schnell durchgeführt.

Natürlich gehört auch ein wenig Übung dazu, aber auch ohne eingehende „Irfan View“-Kenntnisse kann man gute Ergebnisse erzielen. Zum Beispiel bestimmte Farben eines Fotos komplett durch eine andere Farbe ersetzen.

Diese Funktion wurde mit der Irfan View Version 4.36 eingeführt. Das Bildbearbeitungs-Tool „Irfan View“ ist beispielsweise bei Chip.de kostenlos als Download erhältlich.

Nach dem Download und der Installation starten Sie das Programm und öffnen das zu bearbeitende Foto. Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf „Datei | Öffnen“.

Als nächstes klicken Sie in der Menüleiste auf „Bild | Farbe ersetzen“.

Im Bearbeitungsfenster „Replace Color“ wählen Sie unter „Replace source color“ mit dem Button „Choose“ die ursprüngliche Farbe aus, die ersetzt werden soll. Wenn über „Choose“ nicht der richtige Farbton zu ermitteln ist, klicken Sie mit dem Mauszeiger einfach auf die entsprechende Farbfläche in dem Bild.

Danach wählen Sie im Bereich „with new color“ die Ersatzfarbe aus. Mit dem Wert bei „Tolerance value“ stellen Sie optional noch die Empfindlichkeit ein. Der Button „Apply to original image“ erzeugt eine Vorschau, bevor mit „OK“ die Änderungen gespeichert werden.

Jetzt nur noch das bearbeitete Bild mit neuem Namen speichern, fertig!

Mit ein bisschen Übung können schöne und kunstvolle Bilder geschaffen werden.

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Word: Bedingten Trennstrich aus Dokumenten entfernen

Trennstrich ist nicht gleich Trennstrich. Neben dem normalen Trennstrich (-), der stets dort ausgedruckt wird, wo er steht, bietet sich der bedingte Trennstrich (¬) an. Dieser Trennstrich, den Sie mit der Tastenkombination [Strg][-] eingeben, hat den Vorteil, dass er im Ausdruck nur dann erscheint, wenn das Wort an der vorgegebenen Stelle tatsächlich getrennt wird. Wird der Zeilenumbruch an einer anderen Stelle vollzogen, erscheint das Wort gänzlich ohne störende Unterbrechung auf dem Papier.

Das ist ganz schön schlau, kann aber zu Problemen führen, wenn das Word-Dokument zum Beispiel in andere Programme importiert wird. Dann tauchen dort mitunter die bedingten Trennstriche als störende Sonderzeichen auf. Wer das nicht möchte, kann mit folgendem Trick in Word alle bedingten Trennstriche auf einen Schlag aus dem Word-Dokument entfernen.

Dazu öffnen Sie in Word mit der Tastenkombination [Strg][H] das Dialogfenster Suchen und Ersetzen. Ins Feld „Suchen nach“ tragen Sie das folgende Sonderzeichen ein:

^-

Also das Caretzeichen (ganz oben links neben der Taste [1]) sowie den Trennstrich. Das Feld „Ersetzen“ bleibt leer. Nach einem Klick auf „Alle ersetzen“ sind die bedingten Trennstriche aus dem Word-Dokument verschwunden.

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