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Word: Dateiberechtigungsfehler verhindern

Beim Speichern von Dokumenten kommt es bisweilen vor, dass Word den Vorgang wegen eines Dateiberechtigungsfehlers nicht abschließen kann. Die Folge ist, dass die aktuelle Textdatei nicht mehr gespeichert werden kann und daher mit einem neuen Namen gesichert werden muss. Kommt diese Fehlermeldung häufiger vor, dann lässt er sich mit über das Trust-Center vermeiden.

Über das Trust-Center (Vertrauensstellungscenter) wird ein „vertrauenswürdiger Speicherort“ festgelegt, der diesen Fehler behebt. Dazu klickst du in Word auf Datei | Optionen und öffnest das Trust-Center.

Anschließend wählst du auf der linken Seite in der Menüspalte den Eintrag Vertrauenswürdige Speicherorte aus und legst mit der Schaltfläche Neuen Speicherort hinzufügen den neuen Speicherplatz fest. Alternativ kannst du auch mit dem Button Durchsuchen zum neuen Speicherort navigieren.

Besonders wichtig ist es, die Option Unterordner dieses Speicherorts sind ebenfalls vertrauenswürdig auch zu aktivieren. Abschließend bestätigst du alle offenen Fenster mit OK.

Ab sofort sollte die Fehlermeldung Der Speichervorgang kann aufgrund eines Dateiberechtigungsfehlers nicht abgeschlossen werden nicht mehr auftauchen.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: NAS-Festplatten als Netzlaufwerk mit dem PC verbinden

Auf NAS-Festplatten ist jede Menge Platz für Daten. Insbesondere Fotos und Multimedia-Dateien werden auf diesen Netzwerkspeichern abgelegt und sind für jeden Nutzer, der eine Freigabe für diese Dateien hat, abrufbar. Zudem kann man dann auf den Desktop-Computern und/oder Notebooks den Speicherplatz anderweitig nutzen. Wenn du eine NAS-Festplatte als Laufwerk mit festem Laufwerksbuchstaben in dein Netzwerk einbinden willst, ist das schnell und einfach erledigt.

Verbinde deinen NAS-Speicher mit dem Computer, öffne den Windows Explorer und klicke mit der rechten Maustaste auf Dieser PC. Dann wählst du im Kontextmenü den Eintrag Netzlaufwerk verbinden aus.

Im Dialogfenster Netzlaufwerk verbinden legst du als erstes über das Aufklappmenü den gewünschten Laufwerksbuchstaben fest. Im zweiten Schritt tippst du in das Eingabefeld von Ordner den Pfad zur benötigten Freigabe nach dem Vorbild \\NAS-Name\Ordner ein.

Dann bestätigst du den Vorgang mit Fertig stellen und gibst abschließend deine Anmeldeinformationen ein. Ab sofort findest du deinen NAS-Speicher im Explorer unter dem ausgewählten Laufwerksbuchstaben.

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Android Handy & Telefon iPhone

Endlich! Der Edge-Browser für Android und iOS

Auch mehr als anderthalb Jahre nach der Einführung des Edge-Browsers, verzeichnet Microsoft im November 2017 einen Marktanteil von mickrigen 2,06 Prozent (Quelle: StatCounter). Da ist es sehr verwunderlich, dass Microsoft nicht viel früher auch eine mobile Version des Browsers für Android und iPhone veröffentlicht hat. Die Redmonder sind die Letzten, die ihren Browser für Android und iOS freigegeben haben.

Der mobile Edge-Browser synchronisiert Favoriten, Leseliste und die Top-Seiten zwischen PC und Smartphone. Hierzu ist natürlich die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto erforderlich.

In den App-Stores von Apple und Android ist der Edge-Browser als kostenloser Download erhältlich. Der einzige Nachteil für Android-Nutzer ist, dass im deutschen Play Store die Browser-App nicht erhältlich ist. Der Edge-Browser ist nur in USA, China, Großbritannien und Frankreich verfügbar.

Es ist aber trotzdem möglich, in Deutschland den Microsoft-Browser herunterzuladen. Du benötigst nur eine VPN-Verbindung und stellst den VPN-Server des Landes ein, dessen Play Store du besuchen möchtest. Dann sollte der Download funktionieren. Wir empfehlen Opera VPN, der ebenfalls kostenlos ist und unbegrenzten, schnellen Datenverkehr erlaubt.

Fazit:

Der mobile Edge präsentierte sich auf unserem Test-Android-Gerät, einem Motorola Moto G4, sehr positiv. Schneller Seitenaufbau und stabile Wiedergabe von Multimediainhalten inklusive.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows 10: Versehentlich falsche Dateizuordnung korrigieren

Dateien, wie zum Beispiel Video-Clips, Bilder, Texte und andere Formate, lassen sich mit unterschiedlichen Programmen öffnen. Man kann sogar aus Versehen das falsche Programm auswählen. Einer der am häufigsten Fehler dürfte beim Öffnen von Bildern passieren. Anstatt den Foto-Editor zu verwenden, wurde fälschlicherweise ein Editor für Textdateien ausgewählt. Das ist mir auch schon passiert. Dieser Fehler lässt sich aber leicht korrigieren.

Bei Windows 10 stehen dafür mehrere Lösungswege zur Auswahl. Zuerst sollte man sicherheitshalber das Dateiformat kontrollieren. Dazu klickst du im Dateiexplorer auf die Detailansicht. Hier sieht man dann auf einen Blick welches Format die Datei hat (jpg, txt, ogg, etc.). Wenn dir die Dateiendung unbekannt vorkommt, dann bringt eine Webrecherche Klarheit.

Dateizuordnung über die Einstellungen festlegen

Diese Variante eignet sich besonders dann, wenn du Standard-Programme zum Öffnen mehrerer Dateiformate auf einmal festlegen willst.

Starte die App Einstellungen per Tastenkombination [Windows][I] und navigiere zu Apps | Standard-Apps | Standard-Apps nach Dateityp auswählen.

Nach ein paar Sekunden werden alle verfügbaren Dateiformate aufgelistet. Für das definieren eines Standard-Programms klickst du zuerst das betreffende Format (z. B. avi) an, dann klickst du im rechten Bereich auf Standard wählen und legst das Programm zum Öffnen fest. Ist bei einem Format das falsche Programm ausgewählt, so wird dessen Programmname an Stelle des Eintrags Standard wählen angezeigt.

Leider fehlt in dieser Variante eine Suchfunktion, so dass du die Formate über das Scrollen mit dem Mausrad suchen musst.

Dateizuordnung per Datei-Eigenschaften ändern

Wesentlich schneller lässt sich ein Standardprogramm über die Eigenschaften einer Datei auswählen, beziehungsweise ändern.

Mit einem Rechtsklick auf die betreffende Datei öffnest du das Kontextmenü und wählst den Eintrag Eigenschaften aus. Auf der Registerkarte Allgemein klickst du im Bereich Öffnen mit auf den Button Ändern. Im nächsten Dialogfenster wählst du dann das passende Programm aus und bestätigst den Vorgang mit OK.

Abschließend noch im Fenster Eigenschaften den Button Übernehmen anklicken, um die Änderungen für dieses Dateiformat zu speichern.

Weitere Variante des Kontextmenüs

Das gleiche Ergebnis kannst du über das Kontextmenü auch mit der Funktion Öffnen mit erreichen.

Hier wählst du ebenfalls das gewünschte Programm zum Öffnen deiner Datei aus, musst aber das Häkchen bei der Option Immer diese App zum Öffnen von… verwenden setzen, um zukünftig immer dieses Programm zu benutzen. Ist die Checkbox nicht aktiviert, gilt die Programmauswahl nur für die aktuelle Anzeige/Bearbeitung.

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Android Handy & Telefon

Android: WhatsApp-Bilder nicht in der Galerie speichern

Was beim iPhone über die Geräte-Einstellungen möglich ist, bleibt den Android-Nutzern leider verwehrt. Multi-Media-Nachrichten, wie Fotos und Videos, die per WhatsApp versendet werden, belegen mit der Zeit jede Menge Speicherplatz. Dazu kommt noch, dass nicht jedes Bild für andere Personen sichtbar sein sollte. Bei Android muss man jedoch einen anderen Weg einschlagen, wenn keine Multi-Media-Nachrichten in der Handy-Galerie gespeichert werden sollen.

Hier klappt es nur mit einer zusätzlichen App, die kostenlos im Play Store erhältlich ist. Lade dir den ES Datei Explorer herunter und installiere ihn auf deinem Androiden.

Öffne den ES Datei Explorer und navigiere zu Interner Speicher | WhatsApp | WhatsApp Images. Dann tippst du auf den Menübutton mit den drei Punkten und wählst dann Neu | Datei. Dieser neuen Datei gibst du den Namen .nomedia und bestätigst mit OK.

Ab sofort werden keine Multimedia-Dateien mehr in der Galerie gespeichert und bisher empfangene Bilder werden gelöscht.

Den ES Datei Explorer kannst du nun wieder löschen, wenn er sonst nicht mehr gebraucht wird.

Wie am Anfang des Artikels schon erwähnt, ist die Abschaltung der Speicherfunktion bei iPhones über die Geräteeinstellungen möglich. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Den Schatten der Explorer-Fenster abschalten

Das Aussehen der Windows-Oberfläche und der Bedienelemente können nach Belieben dem eigenen Geschmack angepasst werden. Quietschbunt, durchsichtig oder ganz schlicht, alles ist möglich. Auch bei Windows 10, das standardmäßig einfach und mit flachen Elementen ausgestattet ist, kann man noch ein paar Dinge wegoptimieren. Zum Beispiel den Schatten der Popup-Fenster des Datei Explorers.

Um die Schatten zu entfernen, öffnest du die Systemsteuerung per Rechtsklick über den Windows-Startbutton. Anschließend klickst du auf die Kategorie System und im linken Bereich dann auf Erweiterte Systemeinstellungen.

Im nächsten Dialogfenster öffnest du im Bereich Leistung die Einstellungen und suchst in der Liste den Eintrag Fensterschatten anzeigen.

Entferne den Haken aus der Checkbox und bestätige die Änderung mit den Schaltflächen Übernehmen und OK. Ab sofort werden keine Fensterschatten mehr angezeigt.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Windows 10: Startbutton und -Menü individuell anpassen

Im Bereich Personalisierung der Windows-10-Einstellungen lässt sich das Aussehen von Startmenü und -Button verändern. Wem aber das Windows-10-Startmenü nicht gefällt und lieber das klassische Design wieder zurückhaben will, ist mit dem Tool Classic Shell gut bedient.

Mehrere Designs zur Auswahl

Bei Classic Shell kannst du zwischen drei Design-Varianten auswählen. Auch der Startbutton lässt sich anpassen, beispielsweise mit einem anderen Bild (ideale Größe: 32×32 Pixel).

Das Tool Classic Shell ist kostenlos im Netz oder auf der Herstellerwebseite erhältlich.

Nach der Installation startest du das Programm und rufst die Classic Start Menü Einstellungen auf.

Startbutton individuell anpassen

Im Register Startmenü Design kannst du aus den Design-Varianten dein Lieblingslayout auswählen und den Startbutton anpassen.

Classic Shell kann aber noch viel mehr. Im Register Grundlegende Einstellungen legst du beispielsweise fest, wie Windows auf Shortcuts reagieren soll und welche Optionen der Button Herunterfahren noch bietet.

Bei Skin wählst du zwischen sechs Oberflächen aus und im Register Startmenü anpassen nimmst du abschließend das Feintuning deines „neuen“ Startmenüs vor.

Es lohnt sich auf jeden Fall Classic Shell zu testen und alle Features mal auszuprobieren.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Explorer-Liste der zuletzt verwendeten Dateien bearbeiten

Das Windows-Betriebssystem merkt sich im Hintergrund eine ganze Menge, um im Bedarfsfall schnell auf diese Daten zurückgreifen zu können. Der Dateiexplorer von Windows 10 zeigt in diesem Zusammenhang im Schnellzugriff die zuletzt geöffneten Dateien an. Diese Liste kann bei Bedarf bearbeitet oder auch gelöscht werden.

Variante 1:

Am einfachsten geht das direkt über den Dateiexplorer. Im Bereich Schnellzugriff werden bis zu 20 Dateien aufgelistet, die du zuletzt geöffnet oder bearbeitet hast.

Um alle Einträge der Liste auf einen Schlag zu entfernen, klickst du mit der rechten Maustaste auf den Link Zuletzt verwendete Dateien und wählst im Kontextmenü die Option Aus Schnellzugriff entfernen aus.

Einzelne Einträge werden mit der gleichen Methode aus der Liste entfernt. Einfach markieren und im Rechtsklickmenü die Löschfunktion auswählen.

Variante 2:

Eine weitere Methode, die Schnellzugriffsliste zu löschen, führt über die Registerkarte Ansicht, die auch noch weitere Einstellungsmöglichkeiten bietet.

Wechsle im Dateiexplorer zum Register Ansicht, klicke im Menüband auf den Button Optionen, und rufe die Registerkarte Allgemein auf.

Im Bereich Datenschutz entfernst du mit dem Button Löschen alle Einträge des Datei-Explorer-Verlaufs. Zudem kannst du in diesem Bereich die Anzeige der zuletzt und häufig verwendeten Dateien unterbinden.

Entferne dazu einfach die Häkchen vor den entsprechenden Optionen und bestätigt die Abwahl mit dem Button OK oder Übernehmen.

Bei gemeinsam mit anderen Personen genutzten Computern sieht dann keiner mehr, welche Dateien du geöffnet und bearbeitet hast.