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Mit wenig Aufwand Texte aus Fotos exportieren

Manchmal liest man in einer Zeitung einen interessanten Artikel , den man später noch mal benötigt. Zum Beispiel im Wartezimmer beim Arzt finden Sie ein tolles Rezept in der Zeitschrift, haben aber nichts um es niederzuschreiben. Mit Sicherheit haben Sie aber Ihr Smartphone in der Tasche. Dann fotografieren Sie den Text einfach um ihn später daraus zu extrahieren. Damit der Text nicht mühsam abgeschrieben werden muss, kann man für diesen Zweck das FreeOCR  Texterkennungsprogramm benutzen.

Für alle User die kein Microsoft One Note besitzen, oder sich damit nicht befassen möchten, können FreeOCR kostenlos auf der Webseite www.papertile.net herunterladen.

Rufen Sie die Webseite auf und klicken Sie auf den Button Download Here.

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Folgen Sie danach den Download- und Installationsanweisungen. Nachdem der Installations-Assistent gestartet ist, wird versucht drei zusätzliche Programme (Toolbars) zu installieren. Die dazugehörigen Info-Fenster sehen aus wie Bestätigungsfenster von allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mit der Schaltfläche Decline (Ablehnen) verweigern Sie deren Installation.

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Nach erfolgreicher Installation starten Sie das Tool FreeOCR für den ersten Einsatz. Oben rechts über OCR-Language stellen Sie die Sprache über das Aufklapp-Menü auf deutsch (deu) ein, damit der Text später korrekt erkannt wird. Dann löschen Sie mit dem roten X-Symbol den vorhandenen Text auf der rechten Bildschirmseite und laden über den Button Open das betreffende Foto hoch.

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Mit gedrückter Maustaste ziehen Sie einen Rahmen um den zu extrahierenden Text. Klicken Sie dann in der Symbolleiste auf OCR | OCR Current Page um die Texterkennung zu starten.

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Nach ein paar Sekunden wird der erkannte Text auf der rechten Bildschirmseite angezeigt und kann gegebenenfalls noch bearbeitet werden. Die Qualität der Texterkennung ist natürlich auch von der Qualität des Fotos abhängig. Unscharfe Bilder führen zu fehlerhafter Textdarstellung.

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Mit dem Word-Symbol öffnen Sie ein neues Word-Dokument, in das der Text direkt eingefügt wird. Soll der Text in ein anderes Dokument, zum Beispiel in eine E-Mail eingefügt werden, dann kopieren Sie ihn über die Menüleiste Text | Copy Text to Clipboard in den Zwischenspeicher.

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Dann nur noch einfügen, fertig!

FreeOCR ist im Gegensatz zu OCR-Onlinediensten die bessere Wahl. Die Texterkennung von Online-Diensten ist oftmals fehlerhaft, da sie meist für englische Texte optimiert sind. Außerdem werden nicht bei jedem Programm alle Bildformate unterstützt.

FreeOCR unterstützt neben den populärsten Bildformaten wie JPG, TIFF, GIF auch das  PDF-Format.

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Hardware & Software Outlook Software

Das unbefugte (Mit)lesen Ihrer E-Mails kann verhindert werden

Nicht nur die Geheimdienste lesen unsere E-Mails, auch die E-Mail-Anbieter lesen die Inhalte unserer Nachrichten. Letzteres hat aber auch für uns User einen Vorteil: Spam-Filter müssen so arbeiten, damit Junk-Mails effektiv aussortiert werden. Das beste Beispiel hierfür ist Google Mail (Gmail). Was man immer vermutet hat, wurde vor kurzem Gewissheit: Google liest unsere E-Mails um uns zusätzlich noch individuellere Werbung zu präsentieren. Wer dies nicht will, hat wenig Möglichkeiten dies zu unterbinden. Man kann abgesicherte Messenger für Chats oder Sprachverbindungen nutzen (z. B. PhoneCrypt), oder wichtige Texte als verschlüsseltes Word-Dokument per Mail zu versenden (Simple File Encryptor). Mit dem Open Source Email-Client Thunderbird und persönlichen Email-Zertifikaten lassen sich E-Mail-Nachrichten vor fremden Blicken schützen.

Voraussetzung für abhörsicheren E-Mail-Verkehr

Sie benötigen dazu nur das E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird, sowie den Webbrowser Mozilla Firefox. Sollte beides noch nicht vorhanden sein, dann installieren Sie beide Programme und richten im Thunderbird Ihr E-Mail-Konto ein. Den Thunderbird-Einrichtungsassistenten finden Sie über Extras | Konten-Einstellungen. Es können alle großen Mailanbieter wie Microsoft, Google oder GMX verwendet werden, aber auch bei lokalen Anbietern wie Unitymedia klappt es problemlos.

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Vorhandene Mailzertifikate prüfen

Im Thunderbird bereits vorhandene Mailzertifikate können Sie über die erweiterten Einstellungen einsehen. Klicken Sie dazu auf Extras | Einstellungen | Erweitert. Danach wählen Sie die Registerkarte Zertifikate aus und rufen über den Button Zertifikate den Zertifikat-Manager auf. Im Register Zertifizierungsstellen werden alle bereits vorhandenen Zertifikate aufgelistet. Hier werden Sie später auch Ihr persönliches Zertifikat finden.

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Anbieter auswählen und ein persönliches Zertifikat erstellen

Kostenlose Mailzertifikate sind bei Anbietern wie WISeKey, StartCom oder bei der Comodo Group erhältlich. Für diesen Tipp verwenden wir die Zertifikate der Comodo Group. Rufen Sie die Webseite www.comodo.com/home/email-security/free-email-certificate.php auf und klicken Sie auf den Button Free EMail Certificate.

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Bestmögliche Verschlüsselung: 2048-Bit-RSA

Im nächsten Fenster füllen Sie die erforderlichen Formularfelder (First Name, Last Name, Email Address, Country) aus. Danach stellen Sie bei den Private Key Options den Grad der Verschlüsselung auf Hochgradig ein, um die sichere RSA-2048-Bit-Verschlüsselung zu gewährleisten. Dann tragen Sie noch ein Passwort ein, bestätigen das Subscriber Agreement und bestätigen mit dem Button Next.

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Ihr persönlicher Schlüssel wird nun erstellt und an die angegebene E-Mailadresse versendet.

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Zertifikat zum Firefox importieren

Öffnen Sie die E-Mail und klicken Sie auf den Button Click & Install Comodo Email Certificate.

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Die Installation ist nur dann erfolgreich, wenn der Firefox Webbrowser installiert ist, da nur er die Daten aus dem Mozilla-Keystore verarbeiten kann.

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Zertifikat exportieren und auf der Festplatte speichern

Im nächsten Schritt muss zuerst das neue Zertifikat auf Ihrem Rechner gesichert werden. Dazu öffnen Sie die erweiterten Einstellungen im Firefox-Browser über Extras | Einstellungen | Erweitert. Auf der Registerkarte Zertifikate öffnet die Schaltfläche Zertifikate anzeigen den Zertifikat-Manager.

Rufen Sie das Register Ihre Zertifikate auf, markieren Sie den neuen Eintrag, und klicken Sie dann auf Sichern. Speichern Sie die PKCS12-Datei mit einem Passwort in einem beliebigen Ordner auf Ihrer Festplatte.

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Import des Zertifikats nach Thunderbird

Starten Sie nun, wie bereits anfangs beschrieben, den Zertifikat-Manager des Mozilla Thunderbird. Auf der Registerkarte Ihre Zertifikate klicken Sie auf Importieren und navigieren anschließend zum Speicherort des vorher exportierten Zertifikats. Markieren Sie Ihr persönliches Zertifikat, klicken Sie auf Öffnen und geben in dem Nachfolgedialog das zuvor erstellte Passwort ein.

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Ab sofort steht einer sicheren Kommunikation nichts mehr im Wege.

Natürlich müssen Sie Ihre ausgehenden Nachrichten auch so konfigurieren, dass der persönliche Schlüssel auch tatsächlich verwendet wird.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Schnelle WLAN-Konfiguration per USB-Stick

Bei der häufigen Verwendung von unterschiedlichen Notebooks oder Tablet PC´s ist es notwendig, die WLAN-Konfiguration vorzunehmen. Unter Windows 7 ist das glücklicherweise nicht mehr so schwierig. Es geht aber trotz allem auch noch schneller. Gerade bei langen Passwörtern benötigt die Einrichtung dennoch einige Zeit. Durch das Exportieren der benötigten WLAN-Konfiguration auf einen USB-Stick wird das Einrichten neuer Geräte viel leichter.

So richten Sie den USB-Stick ein:

Über „Start | Systemsteuerung“, sowie anschließend über „Netzwerk und Internet“ gelangen Sie zum „Netzwerk und Freigabecenter“. Auf der linken Seite wählen Sie „Drahtlosnetzwerke verwalten“…

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…um zur Liste der gespeicherten WLAN-Profile zu gelangen. Markieren Sie das betreffende Profil mit einem Rechtsklick und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“ aus.

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Auf der Registerkarte „Verbindung“ klicken Sie auf „Dieses Netzwerkprofil auf ein USB-Flashlaufwerk kopieren“ und folgen Sie dann den weiteren Anweisungen.

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Um die auf den USB-Stick kopierten WLAN-Profile zu kopieren, stecken Sie ihn einfach nur in das neue Gerät ein, der Import startet dann automatisch.

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Hardware & Software Software

Mozilla Thunderbird: E-Mail-Import, -Export und Sicherung leichtgemacht

Beim Umzug des Mozilla Thunderbird auf einen anderen Computer, zur E-Mail-Archivierung oder nur zu Import- oder Exportzwecken muss man im Gegensatz zu Outlook zu einer Erweiterung greifen. Dazu benutzt man am besten das kostenlose Addon „ImportExportTools„. Mit diesem Tool lassen sich einzelne E-Mails oder ganze Ordner archivieren. Auch eine automatisierte, regelmäßige Datensicherung ist mit dem Programm möglich.

Alles oder einiges exportieren

Zum Download der Erweiterung „ImportExportTools“ starten Sie Ihren Thunderbird, klicken in der Menüleiste auf „Extras | Add-ons“ und geben im Suchfeld des „Add-ons-Manager“ den Namen der Erweiterung (ImportExportTools) ein.

Nachdem Sie die Suche gestartet haben, sollte das gesuchte Add-on direkt an erster Stelle in der Ergebnisliste aufgeführt werden. Mit dem Button „Installieren“ fügen Sie die Erweiterung Ihrem E-Mail-Client hinzu, die nach einem Neustart des Thunderbird aktiviert wird.

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Alle Funktionen des Add-ons „ImportExportTools“ sind nun über die Menüleiste „Extras | ImportExportTools“ erreichbar.

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Beispielsweise lassen sich über die Option „Alle Nachrichten des Ordners exportieren“ die enthaltenen Einzel-Nachrichten im EML, HTML, Reintext oder im CSV Format exportieren.

Eine regelmäßige Datensicherung aller Profildaten und/oder Nachrichten legen Sie über „Extras | ImportExportTools | Einstellungen“ vor. Im Register „Backup-Planung“…

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…legen Sie nur noch das „Feintuning“ fest. Die Änderungen bestätigen Sie dann nur noch mit „OK“ und das Backup ist aktiviert.

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Hardware & Software

Evernote-Backup: Notizen sichern und als Sicherheitskopie lokal speichern

Mit Cloud-Diensten ist das immer so eine Sache. Einerseits ist es toll, alles in der Datenwolke zu speichern und überall verfügbar zu haben. Allerdings ist das immer nur so lange eine klasse Sache wie der Cloud-Dienst einwandfrei funktioniert. Gibt’s Probleme, kommt man nicht mehr so leicht an die Daten heran; oder durch eigene Unachtsamkeit sind wichtige Notizen plötzlich futsch. Damit das nicht passiert, sollte man seine Evernote-Dateien ab und an lokal speichern. Dann kann man im Falle eines Falles die Backups einfach zurückspielen.

Evernote-Notizen lokal sichern

Da Evernote alle Notizen mit allen Geräten wie Rechner, Notebook und Smartphone synchronisiert, sind die Daten im Normalfall an mehreren Stellen vorhanden. Allerdings passiert es durch Softwarefehler oder eigene Unachtsamkeit, dass Notizen verloren gehen. Um das zu vermeiden, können Sie Ihre Evernote-Notizen folgendermaßen als Backup sichern:

1. Um lokale Evernote-Backups anlegen zu können, benötigen Sie die Desktop-App von Evernote; ob Windows oder Mac ist egal. Um einen Ordner zu sichern, klicken Sie in der Evernote-Desktopanwendung mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen den Befehl „Notizen exportieren“. Möchten Sie alle Notizen auf einmal sichern, führen Sie den Rechtsklick auf den obersten Ordner „Notizbücher“ aus.

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2. Anschließend wählen Sie in welcher Form die Daten exportiert werden sollen, etwa als XML-/ENEX- oder HTML-Datei. Beide Versionen lassen sich später problemlos wiederherstellen. Um zwischendurch einen Blick ins Backup werfen zu können, ist die HTML-Version empfehlenswert. Für einen schnellen und reibungslosen Import und Wiederherstellung der gesicherten Notizen, sollten Sie allerdings das Evernote-eigene ENEX-Format verwenden.

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3. Wählen Sie, in welchem Ordner das Backup abgelegt werden soll.

4. Nach dem Anlegen der Sicherheitskopie, können Sie bei HTML-Dateien per Klick auf „In einem Browser öffnen“ auch gleich einen Blick ins Backup werfen. Beim ENEX-Format ist das nicht möglich; dafür ist die Wiederherstellung einfacher.

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ENEX-Backups wiederherstellen

Sollten Notizen verloren gehen, lassen sie sich dank des Backups (bevorzugt im ENEX-Format) ganz einfach wiederherstellen. Dazu rufen Sie in der Desktop-App den Befehl „Datei | Importieren | Evernote-Dateien“ auf und wählen die Enex-Backup-Datei aus.

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Im folgenden Dialogfenster entscheiden Sie, ob die wiederhergestellten Notizen mit der Cloud synchronisiert werden sollen. Da das in den meisten Fällen empfehlenswert ist, beantworten Sie die Frage mit „Ja“.

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Sie finden die wiederherstellten Notizen anschließend im Ordner „Importierte Notizen“ wieder. Von dort können Sie sie dann zum Beispiel wieder in die korrekten Unterordner verschieben.

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Datenbankdateien sichern

Alternativ zur Backup- und Export-Funktion von Evernote, können Sie auch eine dateibasierte Sicherung durchführen und damit direkt die Evernote-Datenbank sichern. Das ist immer dann empfehlenswert, wenn Sie sowieso bereits mit einem eigenen Backup-Programm Ihre Dateien sichern. Dann können Sie im gleichen Atemzug auch die Evernote-Datenbank ins Backup packen. Die Evernote-Daten werden in folgenden Ordnern gespeichert:

  • Windows
    C:Benutzer[Benutzername]AppDataLocalEvernoteEvernoteDatabases
  • Mac OS X
    /Users/[Benutzername]/Library/Application Support/Evernote

Im Falle eines Datenverlusts müssen Sie dann nur noch die gesicherten Datenbankdateien in die jeweiligen Ordner zurückspielen.

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Hardware & Software Word

Word: Eingebettete Bilder und Fotos in Top-Qualität wieder exportieren

Bekommen Sie per Mail auch häufiger Word-Dateien mit eingebetteten Fotos? Auf den ersten Blick ist es recht bequem, alle Fotos statt als separate Anhänge kompakt in einer einzigen Word-Datei zu bekommen. Oft möchte man die Fotos jedoch weiterverwenden und zum Beispiel als Desktop-Hintergrund einbinden. Das ist gar nicht so einfach wie es sich anhört. Denn wenn Word-Fotos in die Zwischenablage kopiert und dann in ein Grafikprogramm eingefügt werden, geht’s mit der Bildqualität rapide bergab. Besser ist folgender Trick: Exportieren Sie das Word-Dokument als Webseite. Der Export als HTML-Seite sorgt dafür, dass die eingebetteten Bilder in Top-Qualität und als separate Bilddateien vorliegen.

Word-Bilder als HTML exportieren

Um alle in ein Word-Dokument eingebetteten Fotos in maximaler Qualität zu exportieren, gehen Sie wie folgt vor:

1. Rufen Sie den Befehl „Datei | Speicher unter“ auf.

2. Wählen Sie den Speicherordner und im Feld „Dateityp“ den Eintrag „Webseite (*.htm; *.html)“.

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3. Beim Klick auf „Speichern“ macht Word aus dem Dokument eine HTML-Webseite und speichert jedes eingebundene Bild als separate JPG-Datei. Die Bilder finden Sie im Unterordner mit der Endung „-Dateien“. Lautet der Name der Word-Datei zum Beispiel „Urlaub.docx“, heißt der Bilderordner „Urlaub-Dateien“.

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Am wichtigsten dabei: Jedes eingebettete Foto liegt einmal in geringer und einmal in Maximalauflösung vor. Um herauszufinden, unter welchem Dateinamen sich die Top-Bilder verstecken, klicken Sie im Explorer auf die JPG-Datei. Im kleinen Infofenster zeigt Windows Größe und Abmessungen der Fotos. Das jeweils größere Foto können Sie dann zum Beispiel als Windows-Hintergrund einrichten oder in den Ordner „Eigene Bilder“ kopieren.

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Handy & Telefon iPad iPhone

Dokumente auf dem iPhone sicher ablegen und verschlüsseln mit Hilfe von iOutBank bzw. OutBank

Das iPhone gilt mit seinem iOS-Betriebssystem als ein sehr sicheres und hoch funktionales Gerät. Aufgrund des geschlossenen Systems und der Überprüfung aller Apps durch Apple selbst, haben sich bisher so gut wie keine Schadprogramme auf iPhones einnisten können. Deshalb eignet sich das iPhone auch sehr gut, um seine Kontobewegungen zu überwachen und Onlinebanking damit auszuführen. Eines der beliebtesten Programme für das Onlinebanking auf Apple Geräten ist die iOutBank- bzw OutBank-App. Sie gilt als sehr sicher, funktionsreich und einfach bedienbar. Doch bietet sie darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten. So können Sie mit Hilfe der App jegliche Dokumente auf dem iPhone sicher und verschlüsselt in einer Art Datensafe ablegen.

Eigene Dateien auf dem iPhone verschlüsseln

Zunächst einmal benötigen Sie natürlich die App OutBank 2 (der Nachfolger von iOutBank), die Sie über Apples AppStore für einen relativ geringen Betrag herunterladen und installieren können.

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Vor dem ersten Start müssen Sie die App mit einem eigenen Anmeldekennwort absichern. Dies sollte möglichst schwer zu erraten sein, da es die Zugriffskontrolle auf Ihre Dokumente darstellt. Weitere Informationen zu sicheren Kennwörtern finden Sie in unserem Tipp „Unknackbare Kennwörter„.

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Ist iOutBank dann gestartet, öffnen Sie über das Symbol oben links das Menü und wählen auf der Menüseite die Option „Dokumente“ aus.

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Sie werden nun in den Dokumentensafe geführt, in dem allerdings noch keine Dateien abgelegt sind. Zum Übertragen von Dateien starten Sie unten links Die Funktion „Import/Export“. Sie bekommen nun einen Autorisierungscode und eine Webadresse angezeigt über die Sie den Dokumentensafe mit jedem beliebigen Rechner im gleichen LAN per Webbrowser öffnen können. Geben Sie exakt diese Adresse in die Adresszeile des Browsers ein, und geben Sie den angegebenen Autorisierungscode ein, und klicken Sie auf „Ja, verbinden“.

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Mit dem Rechner und dem Webbrowser übertragen Sie nun einfach die gewünschten Dateien auf das iPhone, indem Sie mit „“Datei auswählen“ die gewünschte Datei markieren und auf „Übertragen“ klicken.

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Zurück auf dem iPhone können Sie nun wieder in den Bereich „Dokumente“ wechseln und bekommen jetzt die gerade übertragenen Dateien angezeigt. Sie können Sie direkt per Antippen öffnen und sich anzeigen lassen. Alle übertragenen Dokumente liegen nun sicher und verschlüsselt im OutBank-Dokumentensafe und sind zusätzlich mit dem Anmeldepasswort der App vor unbefugtem Zugriff geschützt.

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Internet & Medien

Wikipedia als eBook: Mit der Funktion „Buch erstellen“ aus beliebig vielen Wikipedia-Artikeln ein E-Book machen

Wikipedia ist das Nachschlagewerk Nummer Eins. Viele Wiki-Artikel sind mittlerweile so lang, dass man daraus fast schon kleine Bücher machen könnten. Und das können Sie tatsächlich. Mit der kaum bekannten Funktion „Buch erstellen“ erzeugen Sie aus beliebig vielen Wikipedia-Artikel Ihr eigenes E-Book – das Sie dann offline mit jedem E-Book-Reader oder Smartphone lesen können.a

Wikipedia-Buchfunktion und Buchgenerator

Um aus einem oder mehreren Wikipedia-Beiträgen ein E-Book im universellen EPUB-Format zu machen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Rufen Sie Wikipedia auf, etwa über die Adresse de.wikipedia.org.

2. Navigieren Sie zum gewünschten Artikel, der als erstes ins E-Book soll.

3. Dann klicken Sie in der linken Spalte auf den Pfeil neben „Drucken/Exportieren“ und dann auf „Buch erstellen“.

4. Anschließend klicken Sie auf „Buchfunktion starten“.

5. Damit aktivieren Sie die Buch-Funktion. Bei jedem Aufruf einer Wikipedia-Seite finden Sie jetzt am oberen Rand die „Buchgenerator“-Leiste. Möchten Sie eine Seite zum E-Book ergänzen, klicken Sie auf „Diese Seite zu deinem Buch hinzufügen“. Wiederholen Sie den Schritt für alle gewünschten Seiten, um Stück für Stück das eigene E-Book zusammenzustellen.

6. Ist das Buch fertig, klicken Sie auf „Buch zeigen“. Auf der folgenden Seite können Sie dem Buch noch einen Titel und einen Untertitel geben oder die Reihenfolge der Artikel umstellen. Ist das Buch fertig, wählen Sie aus der Liste „Format“ das gewünschte Buchformat. Zur Verfügung stehen:

  • E-Book (PDF)
  • Textverarbeitung (OpenDocument)
  • Kiwix (OpenZIM)
  • E-Book (EPUB)

Für E-Book-Reader verwenden Sie am besten das EPUB-Format. Per Klick auf „Herunterladen“ wird das Ebook generiert. Ist das Buch fertig, startet per Klick auf „Dokument herunterladen“ auch gleich der Download. Die fertige .epub-Datei können Sie anschließend auf den E-Book-Reader oder das Smartphone oder Tablet kopieren und offline lesen.