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Wavosaur: große MP3- oder WAV-Dateien in mehrere Teile aufsplitten

Werden per Computer beispielsweise ganze Konzerte oder Radiosendungen aufgenommen, entstehen sehr große Audio-Dateien. Solche Mega-Dateien sind aber sehr unpraktisch. Möchte man einen einzelnen Beitrag oder ein bestimmtes Musikstück hören, muss man erst dorthin navigieren. Natürlich gibt es viele Programme mit denen sich Audio-Dateien bearbeiten lassen. Entweder sind sie kostenpflichtig oder die kostenlosen Programme enthalten unnötige Zusatz-Toolbars. Die Bedienung vieler Programme ist auch nicht gerade einfach. Nicht so beim kostenlosen Audio-Editor „Wavosaur“.

Riesendateien zerschneiden

Mit diesem 22 KByte kleinen Programm lassen sich große Musikdateien in ganz einfach und in wenigen Augenblicken in beliebig große Teildateien aufsplitten. Die Originaldatei bleibt dabei erhalten und kann später gelöscht werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Zum Download des „Wavosaur“ rufen Sie die Webseite des Herstellers auf und klicken im linken Navigationsbereich auf „Download“.

Auf der Download-Seite klicken Sie auf „Wavosaur (en)“ für die englische, oder auf „Wavosaur (fr)“ für die französische Version.

Das Programm wird als ZIP-Datei heruntergeladen. Speichern Sie die Datei im gewünschten Zielordner und extrahieren sie dort.

Anschließend starten Sie die Anwendung mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

Um die zu bearbeitende Audiodatei zu laden, klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Open“ und navigieren zum Speicherort.

Mit einem Doppelklick auf die WAV- oder MP3-Datei wird sie in das Programm geladen und als Wellengrafik dargestellt.

Die ideale Stelle um zwei Musikstücke zu trennen ist die dazwischenliegende Pause. In der Wellengrafik ist an dieser Stelle kein Ausschlag. Die angezeigte Wellengrafik kann zur besseren Übersicht per Zoom vergrößert werden. Dazu fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die Grafik und scrollen mit dem Mausrad bis zur gewünschten Größe.

Anschließend suchen Sie eine passende Stelle zur Trennung zweier Lieder. Mit einem Linksklick an dieser Stelle wird eine senkrechte, blaue Markierung gesetzt. Zur Überprüfung dieser Trennung klicken Sie in der Symbolleiste auf das dreieckige Symbol „Start“. Das Abspielen startet an der blauen Markierung. Mit dem viereckigen „Stop“-Symbol wird das Abspielen beendet.

Zur Korrektur kann die blaue Markierung mit der Maus verschoben werden. Befindet sie sich an der richtigen Trennstelle, dann drücken Sie auf Ihrer Tastatur die [M]-Taste, um die erste Trennung zu markieren (gestrichelte Linie). Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft wie nötig, um alle Musikstücke oder Beiträge zu trennen.

Sind alle Trennmarker gesetzt, können nun alle Teilstücke auf einmal als separate Dateien gespeichert werden. Klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Export | Export all regions“.

Im Windows-Explorer navigieren Sie zum gewünschten Zielordner. Abschließend klicken Sie auf „Speichern“ und alle Teilstücke werden entsprechend der Markierungen abgelegt und durchnummeriert.

Unabhängig davon, welches Format die Ursprungsdatei hatte, werden die separierten Dateien im WAV-Format abgelegt und können bei Bedarf in MP3-Dateien konvertiert werden. Es existiert zwar auch die Funktion „Export as MP3“, die erfordert aber die vorherige Installation des „Lame MP3 Encoder“.

„Wavosaur“ ist, obwohl nur in englisch und französisch erhältlich, sehr einfach zu bedienen. Das Programm bietet noch eine Vielzahl von weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten. So lassen sich beispielsweise Soundfilter über die Musik legen. Damit geben Sie dem Lied einen individuellen Touch. Kompatibel ist „Wavosaur“ mit Windows 7, Vista und XP.

Tipp: Auf diese Weise können beispielsweise auch Klingeltöne und Melodien für die Wecker-Funktion von Handys selbst erstellt werden.

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Hardware & Software Word

Word: PDF-Dokumente mit Lesezeichen erstellen

Im Gegensatz zu den Vorgängern ist seit der Version Word 2007 das Ausgabewerkzeug für PDF-Dateien direkt in der Textverarbeitung integriert. So lassen sich PDF Dokumente noch einfacher und schneller erstellen. Für ein wirklich perfektes PDF Dokument sollten sie nach Möglichkeit Lesezeichen erstellen. Gerade bei größeren Dokumenten finden sich Leser so wesentlich besser zurecht. Ein PDF Dokument mit Lesezeichen können Sie mit Word in wenigen Schritten erstellen.

Word-PDF plus Lesezeichen

Öffnen Sie zunächst das Word Dokument, das später mit Lesezeichen in das PDF Format umgewandelt werden soll. Die Lesezeichen werden dabei direkt aus den vorhandenen Überschriften des Word-Dokuments gebildet. Führen sie noch eventuelle Änderungen durch und rufen Sie anschließend den entsprechenden Befehl auf, um das Dokument im PDF Format zu speichern.

In Word 2010 finden gehen Sie hierzu auf „Datei | Speichern und Senden“. Danach suchen Sie unter den angegebenen Dateitypen den Eintrag „PDF/XPS Dokument erstellen“ aus. Anschließend wird ein neuer Bereich angezeigt, indem Sie nochmals auf „PDF/XPS Dokument erstellen“ klicken. In Word 2007 funktioniert dies etwas anders. Öffnen Sie hier zunächst das Office Menü und klicken Sie anschließend auf den sich neben „Speichern unter“ befindlichen Pfeil. Es öffnet sich daraufhin ein Menü, indem Sie den Eintrag „PDF oder XPS“ anklicken.

Nun geht es darum die Lesezeichen im späteren PDF Dokument anzulegen. Klicken Sie hierzu zunächst auf die Schaltfläche „Optionen“. Im sich nun öffnenden Dialogfeld müssen Sie nun den Eintrag markieren, dass Textmarken erstellt werden sollen. Direkt darunter aktivieren Sie nun noch die Option „Überschriften“. Bestätigen sie die gemachten Änderungen anschließend mit einem Klick auf „OK“.

Nun können Sie noch einen passenden Namen für die PDF Datei eingeben und festlegen, wo diese abgespeichert werden soll. Mit einem Klick auf „Veröffentlichen“ wird die PDF Datei innerhalb von wenigen Sekunden erstellt. Wird die Datei später zum Beispiel mit dem Adobe Reader geöffnet und gelesen, so besteht die Möglichkeit, direkt über die eingetragenen Lesezeichen zu den einzelnen Bereichen zu springen.

Statt automatisch alle Überschriften zu PDF-Lesezeichen zu machen, können Sie die Lesezeichen auch manuell über Textmarken setzen. Dazu setzen Sie die Schreibmarke an die gewünschte Stelle im Dokument. Dann rufen Sie den Befehl „Einfügen | Textmarken“ auf bzw. klicken im Menüband „Einfügen“ auf „Textmarke“. Anschließend geben Sie der Textmarke einen passenden Namen und klicken auf OK. Im Dialogfenster „Optionen“ verwenden Sie anschließend bei „Textmarken erstellen mithilfe von“ nicht die „Überschriften“, sondern mit dem Eintrag „Word-Textmarken“ die selbst definierten Textmarken als Lesezeichen.

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Hardware & Software

Kontakte und Termine aus Thunderbird übernehmen

Wenn Sie einen iPod nutzen, möchten Sie sicher auch ihre Termine und Kontakte stets aktuell dabei haben, ohne diese jedes Mal neu einzugeben. In diesem Fall können Sie die Daten direkt von Thunderbird auf den iPod übertragen. Eine direkte Verbindung von Thunderbird zum iPod besteht zwar nicht, jedoch lassen sich die Daten mit den richtigen Formaten ebenfalls übertragen.

Termine übernehmen mit „Lightning“

Für den Fall, dass Sie mit dem Add-on Lightning Kalender in Thunderbird arbeite, sollten Sie mit dessen Einträgen beginnen. Dazu öffnen Sie zunächst in Thunderbird die Kalenderansicht. Nun können Sie im Kombinationsfeld zu Filtern entweder die Einstellung „Alle Termine“ auswählen oder eine gewünschte Auswahl vorgeben. Anschließen öffnen Sie bitte den Befehl „Termine und Aufgaben | Exportieren“. Zum Exportieren können Sie dann einfach das bereits vorgeschlagene ICS-Format nutzen. Geben Sie der Datei den gewünschten Namen und speichern Sie diese auf Ihrem Rechner ab.

Kontakte exportieren mit „Dawn“

Als Nächstes kommen dann die Kontakte dran. Leider bietet Thunderbird kein zum Export geeignetes Format an. Sie können zum Umwandeln jedoch einfach das kostenlose Tool „Dawn“ benutzen. Dies steht unter dem Link mysite.verizon.net/zakharin/software/Dawn/ zum Download bereit. Nach dem Herunterladen des Zip-Archives können Sie dieses entpacken und mit der Datei „setup.exe“ installieren. Starten Sie das Programm dann mit dem Aufruf von „Dawn Wizard“ über das Startmenü.

Nach dem Start rufen Sie den Befehl „File | Open | Open Address Book“ auf und wählen als Quelle „Thunderbird“ aus. Wählen Sie danach ein Verzeichnis aus. Üblicherweise befinden sich die Kontakte im „Personal Address Book“. Nachdem Sie dieses markiert haben, werden Ihre Kontakte im Programm gelistet. Öffnen Sie anschließend den Befehl „File | Save | Save as file“ und wählen Sie als Format „Becky! Address Book“ aus. Den Dateinamen können Sie frei wählen, wichtig ist jedoch, dass Sie die Dateiendung „.vcf“ an den Dateinamen anhängen. Nach einem Klick auf „Speichern“ wird die Datei exportiert und Sie können „Dawn“ wieder schließen.

Nun können Sie den iPod mit dem Computer verbinden und das entsprechende Laufwerk im Windows Explorer öffnen. Die gespeicherte ICS-Datei kopieren Sie in den Ordner „Calendars“ und die VCF-Datei kommt in den Ordner „Conatcts“. Sobald Sie den iPod wieder trennen, sind alle Termine und Kontakte auf dem Apple-Medienplayer verfügbar.

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Mozilla Firefox: Passwörter von Webseiten sichern und auf andere Computer übertragen

Mozilla Firefox speichert auf Wunsch im Laufe der Zeit alle im Internet vergebenen Passwörter im Hintergrund ab. Von Zeit zu Zeit sollte aber eine Sicherheitskopie aller Passwörter angelegt werden, da man sich nicht immer alle Zugangsdaten merken kann. Das Add-On „Password Exporter“ ermöglicht auf einfache Weise das extrahieren aller vorhandenen Kennwörter und das Abspeichern auf Festplatte, USB-Stick oder Speicherkarte. Dadurch hat man auch die Möglichkeit, die Daten auf das Notebook, oder den Computer am Arbeitsplatz zu übertragen.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit mit „Firefox Sync“ alle, von Ihnen genutzte Computer, zu synchronisieren. Das ist zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, aber bei dem eigenen PC und Notebook normalerweise kein Problem. Da aber alle Browserdaten auf einem externen Server gespeichert werden, muss jeder für sich entscheiden, ob er das mit einem gewissen Risiko behaftete Auslagern von Dateien eingehen will. Zum Anderen ist es aber auch nicht allen Mitarbeitern gestattet, private Computer mit dem PC am Arbeitsplatz zu synchronisieren. Wie Sie die Synchronisierung durchführen, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Aber nun zur Passwort-Sicherung mit dem Add-On „Password Exporter“:

1. Starten Sie den Firefox Browser und rufen die Seite „https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/password-exporter/“ auf.

2. Mit dem Button „Add to Firefox“ laden Sie das Add-On herunter und folgen dann den Installationsanweisungen. Nach einem Neustart des Browsers ist die Installation des „Password Exporters“ abgeschlossen.

3.  Klicken Sie nun oben links auf den „Firefox“ Button und rufen im Kontextmenü die Option „Add-ons“ auf.

4. Im Bereich „Erweiterungen“ suchen Sie den Eintrag „Password Exporter“, klicken dort auf die Schaltfläche „Einstellungen“ und im neuen Dialogfenster auf „Passwörter exportieren“. Den Sicherheitshinweis bestätigen Sie mit dem Button „Akzeptieren“, andernfalls wird das Exportieren der Daten abgebrochen.

5. Wählen Sie nun einen Speicherort aus und klicken auf „Speichern“. Nach ein paar Sekunden sind die Passwörter exportiert. Bestätigen Sie das Informationsfenster mit „OK“ und schließen das offene Dialogfenster.

6. Wechseln Sie nun zu dem anderen Computer oder Notebook, starten den Firefox-Browser und prüfen, ob dort auch das Tool „Password Exporter“ installiert ist. Wenn nicht, dann wiederholen Sie hier die ersten beiden Arbeitsschritte. Danach schließen Sie den USB-Stick oder die Speicherkarte an den PC an.

7. Wechseln Sie im Browser zu den Add-Ons mit Klick auf den „Firefox“ Button und im Kontextmenü auf „Add-ons“ und suchen im Register „Erweiterungen“ den Eintrag „Password Exporter“.

8.  Hier klicken Sie wieder auf „Einstellungen“ und dann auf „Passwörter importieren“.

9. Wählen Sie nun den Speicherort auf Ihrem Wechseldatenträger. Mit einem Doppelklick auf die Datei „password-export…“ werden alle Kennwörter auf diesem PC gespeichert.

10. Im Dialogfenster „Passwörter importieren/exportieren“ wird der Fortschritt des Kopiervorganges angezeigt. Warten Sie, bis die Anzeige komplett ist und der „Import abgeschlossen“ ist. Danach können Sie das Fenster schließen und den Wechseldatenträger wieder entfernen.

Sicherheitshinweis: Sollten Sie die Passwörter auf einen Computer/Notebook übertragen haben, mit dem mehrere Personen arbeiten, ist ratsam alle Passwörter wieder zu entfernen.

In diesem Artikel können Sie nachlesen, wie die Löschung der Kennwörter vorgenommen wird. 

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Outlook

Outlook: Zusätzliche Import-Filter für Symantec Act, NetManage Ecco und Starfish Sidekick installieren

Outlook ist keineswegs eigennützig. Im Gegenteil: Im Kalender und Kontaktregister von Outlook sind auch die Termine und Adressen der Konkurrenz gerne gesehen. Wenn Sie Ihre Daten bereits mit anderen Organizern – beispielsweise mit Schedule+ – verwaltet haben, zaubert der Import-Assistent von Outlook im Handumdrehen aus dem „alten“ Datenbestand neue, moderne Outlook-Daten.

Bislang kamen jedoch nur Anwender von Microsoft-Produkten, wie Schedule+ oder Access in den Genuß der Importfilter. Wer Daten aus den Terminplanern von Symantec, NetManage oder Starfish importieren wollte, mußte bis dato den beschwerlichen Weg über manuell exportierte ASCII-Tabellen gehen. Die Zeit der Umwege ist jedoch vorbei: Microsoft stellt im Internet auf den Outlook-Webseiten zusätzliche Import-Filter zur Verfügung. Damit können jetzt auch Anwender von Symantec Act 2.0, NetManage Ecco Pro 3.0x und Starfish Sidekick 1.0/95 ihre Daten nahtlos nach Outlook überführen.

Download nur per Paßwort

Bevor Sie die zusätzlichen Filter herunterladen können, müssen Sie sich auf der Microsoft-Seite anmelden. Erst nachdem Sie sich ein Paßwort ausgesucht und die nachfolgenden Formulare ausgefüllt haben, gewährt Microsoft freien Zugriff auf alle Dateien des Outlook-Bereichs.

Neue Filter braucht das Land

http://www.microsoft.com/officefreestuff/outlook/default.htm

Klicken Sie auf der Outlook-Seite auf den Eintrag „Additional Microsoft Outlook Converters“, um mit der Datenübertragung bzw. der Anmeldung zu beginnen.

Die neuen Filter sind schnell installiert: Nachdem Sie die Datei OUTCVT.EXE von der Microsoft-Webseite (siehe links) heruntergeladen haben, starten Sie die Installation per Doppelklick auf die Datei OUTCVT.EXE. Nach der erfolgreichen Installation stehen die neuen Filter sofort im Importieren/Exportieren-Assistenten zur Verfügung, den Sie mit dem Menübefehl „Datei -> Importieren/Exportieren“ aufrufen. Wählen Sie im ersten Dialogfenster des Assistenten den Eintrag „Import aus Schedule+ oder anderen Programmen/Dateien“, um die neuen Filter einzusetzen.

Dank des Assistenten erfolgt der Import der Act-, Ecco- und Sidekick-Daten nun genauso komfortabel, wie die Übernahme von Schedule+- oder Access-Daten. Je nach verwendetem Filter erfolgt der Import nahezu automatisch oder erfordert lediglich kleinere Eingriffe, beispielsweise zur eindeutigen Zuordnung der einzelnen Datenfelder des Kontaktregisters.

Einziger Wermutstropfen: Die neuen Filter sind eine Einbahnstraße; Sie können die „fremden“ Daten lediglich importieren, das Exportieren Ihrer Outlook-Kontakte oder Termine in das Act-, Sidekick- oder Ecco-Format ist leider nicht möglich. 

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Outlook

Outlook Safety first: Sie Sicherheitskopien Ihrer Outlook-Daten anlegen

Sicherheit ist Trumpf, oder sollte es zumindest sein. Denn Termine, Adressen und E-Mail-Nachrichten gehören zu den wichtigsten Daten eines Computers. Sollte es zu einem GAU kommen, ist das manuelle Restaurieren der Daten in den meisten Fällen ein mühsames Unterfangen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, empfiehlt sich das regelmäßige Anlegen von Sicherheitskopien.

Alles oder nichts?

Die einfachste Möglichkeit, die Outlook-Daten für den Fall der Fälle in Sicherheit zu bringen, ist das Kopieren der Postfachdatei auf einen externen Datenträger. In der Postfachdatei speichert Outlook sämtliche Daten; Sie finden die Datei namens OUTLOOK.PST bzw. POSTFACH.PST zumeist im EXCHANGE oder WINDOWS-Ordner. Wo genau sich die Datei befindet, erfahren Sie im Dialogfenster Extras -> Dienste. Wenn Sie den Eintrag Persönlicher Ordner markieren und auf die Schaltfläche Eigenschaften klicken, verrät Ihnen Outlook im Feld Pfad, wo Sie die PST-Datei finden. Jetzt brauchen Sie sie nur noch im Windows-Explorer oder mit einem Backup-Programm auf einen anderen Datenträger zu kopieren.

Weniger ist mehr

Nicht immer ist es notwendig, gleich den gesamten Datenbestand zu sichern. Wer beispielsweise lediglich seine Adressen oder Termine extern speichern möchte, kann auf die Exportfunktion von Outlook zurückgreifen. Rufen Sie hierzu den Menübefehl Datei -> Importieren/Exportieren auf. Wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster des Assistenten den Eintrag Export in einen persönlichen Ordner (PST-Datei), und klicken Sie auf Weiter.

Im nächsten Fenster können Sie den Ordner bestimmen, dessen Daten Sie exportieren möchten. Soll Outlook alle untergeordneten Ordner einbeziehen, aktivieren Sie zusätzlich das Kontrollkästchen Untergeordnete Ordner einbeziehen. Geben Sie im nächsten Fenster den gewünschten Dateinamen an, und klicken Sie auf die Schaltfläche Fertigstellen. Outlook kopiert anschließend den Inhalt des gewünschten Ordner in eine andere PST-Datei. Im Falle eines Falles können Sie die exportierten Daten dann wieder über den Menübefehl Datei -> Importieren/Exportieren in Outlook importieren.

Nicht nur für Sicherheitskopien

Die Exportfunktion eignet sich nicht nur zum Anlegen von Sicherheitskopien einzelner Ordner. Sie können auf diese Weise auch Daten austauschen und beispielsweise einem Freund oder Mitarbeiter Ihren Adreßbestand zukommen lassen.