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WhatsApp, Messenger und Instagram werden eins

Offenbar plant Facebook den Zusammenschluss der technischen Infrastruktur von WhatsApp, Instagram und dem Facebook Messenger. Diese Änderung hat für die Nutzer Vorteile, aber auch Nachteile.

Nachteile

Die Nachteile liegen in der Weitergabe von Nutzerdaten an die anderen Netzwerke. Zwar soll die Verschlüsselung, die es bei WhatsApp gibt, auch beim Messenger und bei Instagram funktionieren, trotzdem wird Facebook aber auf die Daten zugreifen können.

Vorteile

Durch die Zusammenlegung der drei Dienste soll es zukünftig möglich sein, plattformübergreifende Nachrichten zu senden, ohne dass man zwingend bei allen Mitglied sein muss. Eine Anmeldung bei einem Dienst ist dann ausreichend.

Welche Strategie verfolgt Mark Zuckerberg?

Was hinter dem Zusammenschluss wirklich steckt, kann man nur vermuten. Natürlich wird uns dies mit den bereits genannten Vorteilen als positiv verkauft, aber aus reiner Menschenfreundlichkeit macht Facebook das sicherlich nicht. Schließlich steht der Handel mit Nutzerdaten und Werbung im Vordergrund. Die Marktmacht dieser Netzwerke ist immens. Jeden Tag nutzen über drei Milliarden Menschen diese drei Dienste.

Als weiterer Grund für eine solche Entscheidung, könnte nach Kritikermeinung auch die Angst vor weiteren Auflagen der Politik sein, oder sogar eine Unternehmens-Zerschlagung zur Folge haben könnte. Diese wäre bei einer einzigen Infrastruktur nicht mehr so einfach.

Alternativen

Wer nach Alternativen zu WhatsApp sucht, wird schnell fündig. Hier einige Beispiele, die sogar mehr Sicherheit versprechen:

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Facebook drückt uns heimlich Amerikas puritanische Moralvorstellungen auf

Dass die USA strengere Moralvorstellungen haben, ist mittlerweile bekannt. Da werden nicht nur Brustwarzen in Film und Fernsehen wegretuschiert, auch die schwangere Barbie wurde vom Markt genommen. Dem stehen die großen amerikanischen Internet-Giganten ebenfalls in Nichts nach. Jetzt will auch Facebook komplett sexfrei werden und hat alle sexuellen Inhalte verboten.

Facebook will sauber werden

Bereits Mitte Oktober 2018 wurden die Gemeinschaftsstandards heimlich geändert. Hier werden unter anderem folgende Kontaktaufnahmen und die Nennung von sexuellen Handlungen verboten:

  • Vage anzügliche Bemerkungen wie „möchte heute Nacht noch Spaß haben“
  • Sexualisierter Slang
  • Sexuelle Andeutungen wie die Erwähnung sexueller Rollen, Stellungen oder Fetischszenarien
  • Inhalte (von Hand gezeichnet, digital oder echte Kunstobjekte), die explizite sexuelle Handlungen oder eine bzw. mehrere anzüglich positionierte Person(en) zeigen oder zu zeigen scheinen.

Das bedeutet im Klartext: Auch Flirten oder Bemerkungen wie „Wollen wir heute Nacht noch Spaß haben?“ sind ab sofort verboten. Ebenso die bloße Erwähnung von genitaler Sauberkeit ist nicht mehr erlaubt und ist von der Löschung bedroht.

Dies gilt übrigens auch für die Abbildung von Kunstobjekten (Aktmalerei, Statuen).

Das besondere daran ist, dass die Verbote nicht nur für die öffentlichen Posts und Kommentare gelten, sondern auch für private Chats und Gruppen. Allerdings muss mindestens ein Mitglied dieser Gruppen einen anzüglichen Post melden, bevor er gelöscht wird.

Kampf gegen sexuelle Ausbeutung oder doch Zensur?

Der Grund für diese Änderungen ist wohl ein sehr allgemein gehaltenes US-Gesetz zur Verhinderung von sexueller Ausbeutung, Prostitution und Menschenhandel. Facebook hat dies zwar verneint, wies aber auf die Problematik der Unterscheidung von einvernehmlichem Handeln und sexueller Ausbeutung hin. Also besser alles löschen als zu wenig.

Kritiker wie EFF (Electronic Frontier Foundation) bezeichnen dieses Verhalten als klassische Zensur. Es scheint eher so zu sein, als wollten die konservativen US-Politiker uns bevormunden und dem Rest der Welt ihre Wertvorstellungen aufzwingen.

Zumindest die Worte Erektion und feucht bleiben (noch) erlaubt. Schöne, neue digitale Welt!

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WhatsApp wird wieder kostenpflichtig?

Zum Glück nicht für uns als Privat-Nutzer. Aber größere Firmen sollen demnächst die Möglichkeit erhalten, mit uns per WhatsApp direkt in Kontakt zu treten. Dafür soll der bereits im Januar 2018 eingeführte Dienst WhatsApp Business sorgen.

Über eine API-Schnittstelle können Unternehmen ihren Kunden Informationen in Echtzeit senden. Das können beispielsweise der Status einer Paketsendung oder Fahrplandaten und -änderungen sein. Diese Echtzeit-Nachrichten sind für die Firmen kostenpflichtig. Die Chat-Funktion soll dabei auch für die Firmen weiterhin kostenlos bleiben.

Bei WhatsApp Business soll es darüber hinaus erweiterte Profile für Firmen-Accounts geben. Damit können Webseite und Social-Media-Accounts der Firmen beworben werden. Auch Werbeanzeigen soll es im WhatsApp-Status  zukünftig geben. Darüber haben wir im Mai 2018 auch schon einmal berichtet.

Damit eine WhatsApp-Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seinem Kunden zustande kommen kann, muss der Nutzer dieser explizit zustimmen. Damit würde auch den Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung Rechnung getragen werden, bestätigt der WhatsApp-Chef Matt Idema. Außerdem soll dem Privat-Nutzer, trotz vorheriger Zustimmung, auch möglich sein, das Unternehmen zu blockieren.

Spätestens im kommenden Jahr werden wir alle schlauer sein, denn dann soll auch die Werbung bei WhatsApp „scharf geschaltet“ werden.

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Bei Facebook die Gesichtserkennung wieder deaktivieren

Facebook hat schon vor einigen Jahren versucht, eine automatische Gesichtserkennungsfunktion einzuführen. Diese wurde aufgrund von massiven Protesten der EU-Datenschützer aber wieder abgeschafft. Doch seit Mitte April 2018 ist sie wieder da. Der Unterschied liegt aber darin, dass der Nutzer der Aktivierung zustimmen muss. Jeder, der voreilig dieser Berechtigung zugestimmt hat, kann auch nachträglich die Berechtigung noch widerrufen.

Klicke in der Facebook Menüleiste auf den kleinen Pfeil oben rechts und wähle im Dropdown-Menü die Einstellungen aus. Anschließend wechselst du in die Kategorie Gesichtserkennung, klickst auf Bearbeiten und wählst die Option Nein aus, um die Berechtigung für die Gesichtserkennung zu widerrufen.

Ab sofort ist die Gesichtserkennung bei Fotos und Videos wieder inaktiv.

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Jetzt wird´s nervig: WhatsApp ist offen für Werbung

Den beiden WhatsApp-Erfindern Jan Koum und Brian Acton war es zu verdanken, dass der Messenger-Dienst eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekam und auch auf Werbung verzichtete. Nun hat auch der letzte Gründer, Jan Koum, das WhatsApp-Team verlassen. Das WhatsApp sich zukünftig für Werbung öffnen wird, bestätigte der Facebook-Messenger-Chef David Marcus im Rahmen der Entwicklerkonferenz F8 Anfang Mai 2018.

Ärger bei Facebook

Ob diese Ankündigung Jan Koum zu seinem Weggang bewegt hat, oder die Tatsache, dass die Datenschutzbestimmungen bei WhatsApp ebenfalls gelockert werden, ist nicht ganz klar. Seine Follower wurden über die Kündigung bereits am 30. April per Facebook informiert.

WhatsApp ohne Acton und Koum

Jan Koums Partner, Brian Acton, verließ Facebook bereits im Herbst 2017, offensichtlich auch nicht in gegenseitigem Einvernehmen. Denn nach dem Datenskandal von Cambridge Analytica rief er die Nutzer zum Löschen ihrer Facebook-Konten auf. Um bessere Verschlüsselungen zu entwickeln investierte Acton 50 Millionen US-Dollar in den Messenger Signal.

Messenger blendet Werbung ein

Aber zurück zur WhatsApp-Werbung. Wie diese aussehen soll, gab der Facebook-Messenger-Boss David Marcus noch nicht bekannt. Ähnlich wie beim Facebook-Messenger könnten zwischen den Chats Werbebanner platziert werden, die anklickbar sind. Aber auch Push-Nachrichten mit Werbebotschaften sind denkbar.

Die notwendigen Änderung werden wohl schon mit den nächsten Updates der Datenschutzverordnungen ausgerollt.

Alternativen zu WhatsApp

Mir persönlich ist die WhatsApp-Werbung ein Dorn im Auge, da ich seinerzeit dafür gezahlt habe, um einen werbefreien Messengerdienst zu nutzen. Vielleicht werde ich dann doch mal zu einem anderen Dienst wechseln.

Vergleichbare Dienste gibt es glücklicherweise genug. Am besten haben Telegram, Threema und Signal in puncto Sicherheit und Komfort abgeschnitten.

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WhatsApp: Abrufen deiner Account-Informationen wird bald möglich sein

Bei Google, Instagram und Facebook ist die Anforderung der beim Anbieter gespeicherten Profildaten schon seit längerem möglich. Demnächst kannst du auch bei WhatsApp deine Accontdaten anfordern.

Zu den von WhatsApp gespeicherten Daten gehören beispielsweise dein Profilfoto, die Version der App und das Betriebssystem des Handys. Abgerufen werden die Account-Daten über die Einstellungen vonWhatsApp.

Tippe auf das Drei-Punkte-Icon und wähle dann Einstellungen | Account | Account-Info anfordern. Je nach verwendetem Mobilgerät und Version des Betriebssystems kann die Programmführung etwas abweichen. Das Erstellen der Daten wird ein bis zwei Tage dauern.  Zum Download (ZIP-Datei) wird dir anschließend ein Link zur Verfügung gestellt, der ein Woche gültig ist.

Die heruntergeladenen Daten werden im HTML- und JSON-Format zur Verfügung gestellt. Leider gibt es innerhalb von WhatsApp keine Betrachtungsmöglichkeit. Hierzu benötigst du einen Webbrowser oder eine entsprechende Reader-App.

Grundsätzlich lassen sich JSON-Dateien auch mit einem beliebigen Texteditor öffnen. Allerdings ist die Darstellung umfangreicher Inhalte ziemlich unübersichtlich.

In der offiziellen WhatsApp-Version ist diese Funktion noch nicht freigeschaltet. Dies soll bis Ende Mai 2018 schrittweise erfolgen. Nur in der aktuellen WhatsApp-Beta kannst du die Funktion schon jetzt testen.

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Verschlüsselten Chat bei Facebook starten

Wie zum Beispiel beim Messenger Telegram, lässt sich auch bei Facebook ein verschlüsselter Chat für geheime Unterhaltungen einrichten. Auf Wunsch sogar mit automatischer Selbstzerstörung.

Dazu tippst du auf dein Profilbild und scrollst bis zum Eintrag Geheime Unterhaltungen. Tippe auf diese Option und aktiviere den Schieberegler.

Wechsle jetzt wieder zur Startseite und tippe auf das blaue Nachrichtensymbol, damit eine neue Unterhaltung gestartet werden kann. Rechts oben aktivierst du den Schieberegler neben dem Schloss-Icon und suchst dir anschließend deinen Gesprächspartner aus.

Im geöffneten Chatfenster wird unten ein entsprechender Hinweis eingeblendet, dass es sich hier um eine geheime Unterhaltung handelt. Zusätzlich kannst du über das Uhrensymbol den Zeitraum für eine Selbstzerstörung dieser Nachricht einstellen. Die Zeitspanne kann von fünf Sekungen bis hin zu 24 Stunden betragen.

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Facebook: Bildqualität beim Hochladen von Fotos verbessern

Beim Hochladen von Fotos in das Facebook-Album werden die Dateien automatisch komprimiert. Das ist bei Online-Diensten nichts ungewöhnliches. Allerdings kann es bei der Komprimierung zu Qualitätsverlusten und/oder Skalierungsfehlern kommen. Werden vor dem Upload einige Dinge beachtet, dann werden die Bilder auch korrekt dargestellt.

Bei Facebook gibt es drei Bildgrößen mit einer Breite von 720, 960 und 2048 Pixeln. Für eine bessere Bildqualität bringst du deine Fotos am besten schon vor dem Upload auf diese Größe(n). Ganz nebenbei sorgt dies auch für eine Verringerung von Skalierungsfehlern.

Zudem solltest du darauf achten, keine bereits komprimierten Fotos hochzuladen. Da Facebook die Bilder im JPEG-Format speichert, wählst du am besten ein verlustfreies Bildformat (z. B. TIF oder PNG) aus.

Achte beim Erstellen eines Facebook-Albums auch auf die Aktivierung der Option Hohe Auflösung. Sie sorgt für eine optimale Darstellung, auch wenn dadurch die Upload-Geschwindigkeit etwas leidet.