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Facebook Sicherheit: Alle Zugriffe aufs Facebook-Konto kontrollieren

Die eigene Facebook-Seite ist die Visitenkarte im Netz. Da es im sozialen Netzwerk um nicht weniger als die digitale Reputation geht, sollte der Zugang zum Facebook-Konto gut geschützt sein. Was niemals passieren darf: dass Fremde den Zugang hacken und das Profil ändern oder unter Ihrem Namen in Facebook unterwegs sind. Damit das nicht passiert, lässt sich das Facebook-Konto vor „feindlichen Übernahmen“ schützen.

Normalerweise ist das Facebook-Profil lediglich mit Benutzername und Kennwort geschützt. Wenn allerdings Unbefugte das Kennwort erspähen oder erraten, haben sie freien Zugang zum Facebook-Profil. Das können Sie zwar nicht verhindern, aber zumindest kontrollieren, wer wann aufs Facebook-Konto zugegriffen hat. Facebook hat in den Einstellungen einen weiteren Sicherheitsmechanismus versteckt, mit dem Sie den Zugriff auf das Facebook-Konto kontrollieren können.

So schalten Sie die Zugriffskontrolle ein:

1. Loggen Sie sich bei Facebook ein, und klicken Sie oben rechts auf den Pfeil sowie „Kontoeinstellungen“.

2. Danach klicken Sie Sie im Bereich „Sicherheit“ rechts neben „Anmeldebestätigungen“ auf „Bearbeiten“.

3. Um die Zugriffskontrolle zu aktivieren, wählen Sie die Option „Verlange die Eingabe eines Sicherheitscodes, wenn ein unbekanntes Gerät versucht auf mein Konto zuzugreifen“ und klicken auf „Änderungen speichern“. Aktivieren Sie zudem im Bereich „Anmelde-Benachrichtungen“ die Benachrichtigungen per E-Mail.

4. Klicken Sie auf den Pfeil und „Abmelden“, um sich bei Facebook auszuloggen.

5. Dann loggen Sie sich an Ihrem Hauptrechner mit Ihren Zugangsdaten erneut bei Facebook an.

6. Jetzt müssen Sie einmalig für Ihren PC einen Namen vergeben, etwa „Heimrechner“, „Büro“, „Wohnzimmer“ oder „Zuhause“. Sie können auch kryptische Bezeichnungen verwenden, die von fremden nicht so leicht erraten werden können, etwa „Zuhause-kr220389“. Bestätigen Sie die Eingabe mit „Weiter“.

7. Sobald ein Fremder auf das Facebook-Konto zugreifen möchte, muss er sich ebenfalls mit einem Computernamen identifizieren. Zwar reichen weiterhin nur Benutzername/E-Mail und Kennwort für den Facebook-Zugang aus; kommt ein fremder Rechner hinzu, erhalten Sie jedoch eine Benachrichtigung per E-Mail, und der Zugang wird protokolliert.

8. Wer sich wann mit welchem Computernamen angemeldet hat, lässt sich jederzeit kontrollieren: Wechseln Sie wieder in den Bereich „Sicherheit“, und klicken Sie in der Zeile „Aktive Sitzungen“. Im Bereich „Kontoaktivität“ erkennen Sie, wer sich wann mit welchem Gerätenamen angemeldet hat.

Unser Sicherheitstipp: Falls hier Geräte aufgelistet sind, die Sie nicht selbst benannt haben, wurde das Konto vermutlich von Unbefugten genutzt. In diesem Fall sollten Sie so schnell wie möglich den Eindringling per Klick auf „Aktivität beenden“ rauswerfen. Danach ändern Sie Ihr Facebook-Kennwort im Bereich „Konto | Kontoeinstellungen | Passwort | ändern“.

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Facebook Freunde finden: Datenleck der Freunde-finden-Funktion stopfen

Facebook macht das Vernetzen mit Freunden einfach. Wer nicht selbst nach den Namen alter Freunde und Bekannte suchen möchte, kann die Arbeit auch Facebook überlassen. Auf Wunsch durchforstet Facebook für Sie automatisch Ihre E-Mail-Kontakte nach möglichen Freunden. Eigentlich recht praktisch. Wenn man damit nicht eine eklatante Sicherheitslücke öffnen würde.

Auf der Startseite bietet Facebook mit dem Link „Freunde finden“ oder „Finde deine Freunde“ einen (auf den ersten Blick) praktischen Freunde-Suchdienst an. Auf der folgenden Seite müssen Sie nur die Zugangsdaten zu Ihrem E-Mail-Konto eingeben – und den Rest erledigt Facebook. Das Soziale Netzwerk durchforstet für Sie Ihre E-Mail-Kontakte und findet tatsächlich auf Anhieb eine Menge Kontakte, die ebenfalls bei Facebook sind. Neue Freunde sind so schnell gefunden. Hört sich eigentlich gut an.

Die Krux an der Sache: Mit der Funktion „Freunde finden“ geben Sie Facebook praktisch den Schlüssel zu Ihrem Mail-Postfach. Facebook kann sich dort in Ruhe umschauen und Daten sowie Kontakte sammeln. Warum das so viele machen, ist Datenschützern ein Rätsel. Die Herausgabe der E-Mail-Zugangsdaten ist ungefähr so, als würden Sie einem wildfremden Menschen den Schlüssel zu Ihrem Haus und Ihrem Briefkasten geben. Im realen Leben macht das niemand – bei Facebook machen es Tausende.

Zwar verspricht Facebook, vertraulich mit den Daten umzugehen. Die Realität sieht anders aus. Wie ein aktueller Fall: die Frankfurter Sonntagszeitung entdeckte, dass es dank der Freunde-finden-Funktion problemlos möglich ist, die E-Mail-Kontakte von Nichtmitgliedern auszuforschen – ohne das Passwort zu kennen. Erstmals bekannt wurde das Facebook-Datenleck durch den Technologie-Blog TechCrunch.

So funktioniert das Datenleck bei Facebook:

– Jemand meldet sich bei Facebook neu an und verwendet hierfür eine fremde E-Mail-Adresse.

– Noch bevor Facebook den Bestätigungslink verschickt, um die E-Mail-Adresse zu überprüfen, unterbreitet Facebook (anhand der eingegebenen Mail-Adresse) Vorschläge für Freunde. Es erscheinen alle Kontakte, die mit dieser E-Mail-Adresse verknüpft sind.

Die Daten, wer mit der (fremden) Mail-Adresse befreundet ist oder sein könnte, bezieht Facebook aus dem Datenbestand der „Freunde finden“-Funktion. Jeder, der seine Mail-Zugangsdaten preisgibt, verrät damit auch, mit wem er per Mail in Kontakt steht.

Finger weg von „Freunde finden“

Daher unser dringender Rat: Lassen Sie die Finger von der Freunde-finden-Funktion von Facebook. Sobald Facebook Zugriff auf Ihr E-Mail-Postfach bei Google Mail, Yahoo, Web.de oder Hotmail hat, werden die E-Mail-Adressen des Adressbuchs gespeichert und mit dem Facebook-User verknüpft, der den Zugriff auf das Konto zugelassen hat.

Mit dem Datenleck hat Facebook bewiesen, dass das Thema Datenschutz nicht besonders groß geschrieben wird. Suchen Sie Ihre Freunde lieber von Hand. Das dauert zwar länger – verrät aber nicht auf einen Schlag, mit wem Sie per Mail in Verbindung stehen.

Das können Sie dagegen tun: Kontakte entfernen

Unser Tipp: Wer die Freunde-finden-Funktion bereits genutzt und seine Mail-Zugangsdaten preisgegeben hat, kann die bereits importierten Kontakte wieder entfernen. Allerdings hat Facebook diese Funktion tief im System versteckt. Hier der Direktlink zur Funktion „Importierte Kontakte entfernen“:

http://www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php

Per Klick auf „Entfernen“ werden alle importierten Kontakte, die aus dem E-Mail-Postfach stammen, gelöscht und nicht mehr für Freundschaftsvorschläge verwendet.

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Internet & Medien Tipp des Tages

Facebook Orte: Ortungsfunktion „Facebook Places“ abschalten und sperren

Seit kurzem gibt es bei Facebook den neuen Dienst „Facebook Places“ (Facebook Orte). Damit können Facebook-Nutzern allen Anderen mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Die Facebook-App auf Handys wie dem iPhone aktualisiert den Standort auf Wunsch sogar automatisch. Und: Andere können angeben, an welchen Orten sich Freunde gerade aufhalten. Klar, dass Datenschützern die neue Finde-Funktion „Facebook Places“ – im Fachjargon auch „Location Sharing“ genannt – ein Dorn im Auge ist. Wer nicht verraten möchte, wo er gerade ist, kann Facebook Places ausschalten, deaktivieren und sperren.

Wenn Sie sich vor der Ortungsfunktion schützen möchte, können Sie den Freundefinder „Facebook Places“ (Facebook Orte) folgendermaßen ausschalten:

1. Loggen Sie sich wie gewohnt bei Facebook an.

2. Klicken Sie oben rechts auf „Konto“ und dann auf „Privatsphäre-Einstellungen“.

3. Anschließend klicken Sie auf „Benutzerdefinierte Einstellungen“.

4. Auf der nächsten Seite schalten Sie die Finde-Funktion Facebook Places mit folgenden Einstellungen ab:

  • Orte, die ich besuche – Benutzerdefiniert | Nur ich
  • Mich im „Personen, die jetzt hier sind“-Abschnitt anzeigen nachdem ich angegeben habe, wo ich mich befinde – Das Kontrollkästchen deaktivieren
  • Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befindeGesperrt

5. Danach klicken Sie im Fenster „Konto | Privatsphäre-Einstellungen“ unten links im Bereich „Anwendungen und Webseiten“ auf „Bearbeite deine Einstellungen“.

Danach klicken Sie im Bereich „Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind“ auf „Einstellungen bearbeiten“ und entfernen das Häkchen bei „Orte, die ich besuche“. Per Klick auf „Änderungen speichern“ werden die neuen Einstellungen übernommen.

Mit diesen Einstellungen stellen Sie sicher, dass Facebook Ihren aktuellen Standort nicht preisgibt.