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OpenStreetMap: Aktueller und detaillerter als Google Maps

Das meistgenutzte Kartenmaterial kommt von Google. Ohne Maps geht im Web kaum noch etwas. Dabei gibt es auch noch eine andere gute Alternative: OpenStreetMap (OMS). Diese ist oft detaillerter und aktueller als Google Maps.

Mehr aktuelle Details

OpenStreetMap wird dezentral durch eine engagierte Community von Nutzern kartographiert und aktualisiert. Aus diesem Grund sind die Kartenansichten viel besser und zeigen beispielsweise Hausnummern und die Art der Geschäfte an. Bedingt durch dieses Konzept,  fehlt allerdings eine Satellitenansicht.

Besserer Kontrast

Die Kartenansicht ist durch die Farbauswahl wesentlich konstrastreicher. Das ist gerade bei einem schnellen Blick auf die Karte viel angenehmer.

Auf dem Vergleichsbild wird das besonders deutlich. Links befindet sich der Kartenausschnitt von OpenStreetMap und rechts der von Google Maps.

open-street-map-vergleich-google-maps-detail-aktuell

Besonders empfehlenswert ist OpenStreetMap in größeren Städten, da dort mehr Nutzer das Kartenmaterial bearbeiten als in kleinen Orten. Im Klartext bedeutet das: je größer der Ort, desto mehr Infos stehen zur Verfügung.

Separate Karten für Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr

Besondere Erwähnung sollten noch die beiden anderen Kartenoptionen finden. Zum Ersten die Radfahrerkarte, die auch die Fahrtrichtung anzeigt…

radfahrer-karte-radweg-skobbler-openstreetmap-google-maps

…und die Karte des öffentlichen Nahverkehrs mit Linienbussen, S- und U-Bahn sowie der Straßenbahn (Tram).

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Kartensymbolik

Was bei Google Maps (rechter Bildausschnitt) besonders auffällt, dass eine Erklärung der Kartensymbole fehlt. Bei OpenStreetMap befindet sich unten links der Link Legende. Wird er angeklickt, öffnet sich ein Fenster mit den Bedeutungen der Symbolik.

vorteil-oms-legende-erklaerung-symbole-anzeige

Gleich drei Routenplaner inklusive

OpenStreetMap bietet gleich drei Routenplaner an. Dies sind zwar eigenständige Dienste, alle basieren aber natürlich auf dem offenen OSM-Kartenmaterial.

routenplaner-dropdown-menue-button-route-osm-satellit-ansicht

  1. Mapquest ist ein weltweiter Routenplaner für Auto, Fahrrad und Fußgänger
  2. OpenRouteService beschränkt sich ausschließlich auf europäische Karten
  3. OSRM plant Ihre Route auch weltweit, aber nur für die Option Auto

Die Routenplaner Mapquest und OSRM eignen sich gut für eine schnelle Planung und ähneln dem alten Google Maps Routenplaner. Mehr Funktionen bietet OpenRouteService. Hier kann man beispielsweise auch nach interessanten Orten (POI) suchen.

drei-routenplaner-mapquest-openrouteservice-osrm-osm

Navi-Apps von Drittanbietern

OpenStreetMap ist eine prima Alternative zu Google Maps. Leider fehlt aber hier eine Smartphone App. Das ist nicht so dramatisch, da etliche Anbieter von Navigations-Apps auf OSM-Karten zurückgreifen. Viele davon ermöglichen auch eine Offline-Navigation die dann nur das GPS des Smartphones verwendet.

Am bekanntesten ist das ehemalige Skobbler, das nun GPS Navigation heißt und für Android sowie iPhone erhältlich ist. Die Kosten belaufen sich auf 1,00 bzw. auf 1,79 Euro.

An dieser Stelle wollen wir auch noch einmal auf einen weiteren OSM-Kartendienst aufmerksam machen. Wheelmap.org zeigt wo und welche Einrichtungen barrierefrei sind. Die Webseite ist nicht nur für Rollstuhlfahrer geeignet, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen und für Menschen mit einer Bewegungseinschränkung.

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Google Maps Kartenwerkzeuge aktivieren

Bei Google Maps finden Sie Funktionen, die bei der Ermittlung von Koordinaten und Entfernungen helfen. Diese lassen sich über Google Maps Labs  mit ein paar Mausklicks schnell aktiveren.

Sollten Sie bereits bei der neuen Version von Maps diese Funktionen gesucht haben, dann brauchen Sie nicht weiter zu suchen. Diese wurden hier leider entfernt.

In diesem Fall wechseln Sie zur klassischen (alten) Ansicht. Klicken Sie  bei dem neuen Google Maps unten rechts auf das Symbol mit dem Fragezeichen und wählen Sie dann die klassische Ansicht.

google-klassisch-neu-ansicht-wechseln-alte-version-nur

Auswahl der Funktionen

Im linken Übersichtsbereich gelangen Sie über den Link Maps Labs

google-maps-labs-kartenwerkzeug-einblenden-verwenden-entfernung-messen

…zur Liste mit den verfügbaren Funktionen.

funktion-google-maps-labs-aktivieren-auswaehlen-hinzufuegen-klassisch

Aktivieren Sie die gewünschten Funktionen, wie zum Beispiel den Entfernungsmesser und Ziehen und Zoomen, und speichern Sie die Änderungen mit dem gleichnamigen Button.

Ziehen und Zoomen

Nun können Sie mit der Funktion Ziehen und Zoomen einen beliebigen Kartenbereich mit gedrückter linker Maustaste auswählen und vergrößern.

Klicken Sie dazu auf die kleine Lupen-Schaltfläche unter der Zoom-Leiste und ziehen Sie dann mit der Maus einen Rahmen um den gewünschten Kartenausschnitt. Dabei dunkelt der Kartenbereich leicht ab.

ziehen-und-zoomen-schaltflaeche-ansicht-vergroessern-maps-google

Lassen Sie nun die Maustaste los, wird der gewählte Kartenausschnitt auf die gesamte Anzeigefläche von Google Maps vergrößert.

vergroesserung-anzeige-bereich-google-maps-ziehen-und-zoomen

Entfernungsmesser

Den Entfernungsmesser aktivieren Sie links unten neben dem Karten-Maßstab. Setzen Sie dann die Start- und Zielmarkierung für die Entfernungsermittlung (Luftlinie).

entfernungsmarker-start-ziel-markierung-entferung-messen-massstab

Längen- und Breitengrade

Empfehlenswert ist bei Maps Labs auch die Funktion LatLng-Markierung. Sie erweitert das Rechtsklick-Kontextmenü und ermittelt den Längen- und Breitengrad eines Ortes. Mit diesen Daten können Sie dann ein GPS-Handnavigationsgerät für eine Wanderroute oder fürs Geo-Caching füttern.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Kartenausschnitt von Google Maps und wählen Sie die Option LatLng-Markierung setzen.

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Sofort werden Längen- und Breitengrad angezeigt.

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Google Earth: Bei der Planung von Wander- oder Rad-Touren das Höhenprofil anzeigen

Bei Wanderungen mit dem Rad oder auch zu Fuß ist man manchmal sehr überrascht, wie hoch die zu bewältigenden Steigungen sind. Da kann es dann bei längeren Wanderungen schnell zu Leistungseinbrüchen kommen, da man die Höhenunterschiede unterschätzt hat. Daher gehören zu einer guten Planung auch die Kenntnisse des Höhenprofils. Mit Google Earth können Sie Ihre Tour so planen, dass keine überraschenden Steigungen vorkommen (vom Wetter mal abgesehen…).

Bei der Planung Ihrer Tour mit Google Earth gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie Google Earth, zoomen Sie in Ihr geplantes Wandergebiet, und klicken Sie in der Menüleiste auf „Hinzufügen | Pfad“.

2. Im Dialogfenster „Neu: Pfad“ vergeben Sie Ihrer Tour einen Namen. Anschließend setzen Sie per Mausklick Punkte auf die geplante Route. Je dichter diese Punkte gesetzt werden, desto exakter wird das Höhenprofil später angezeigt. Haben Sie alle erforderlichen Punkte gesetzt, bestätigen Sie im Dialogfenster die Route mit „OK“.

3. Klicken Sie im linken Bereich „Orte“ mit der rechten Maustaste auf den soeben angelegten Pfad und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Höhenprofil anzeigen“.

4. Die schematische Anzeige des Höhenprofils wird in die Google-Karte eingeblendet. Wenn Sie den Mauszeiger über das Höhenprofil bewegen erscheint auf der Karte oder dem Satellitenbild ein großer Pfeil der die entsprechende Erhebung auf dem Weg anzeigt.

Die Anzeige des Profils enthält nicht nur die Höhe, sondern auch die zurückgelegte Entfernung, die Steigung und das Gefälle in Prozent.

So können Sie die Tour in gut zu bewältigende Etappe aufteilen, ohne das die Teilnehmer an die Grenzen ihrer Ausdauer gelangen.

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Google Maps: Routen-Vorschläge ändern und Alternativ-Routen berechnen

Der Routen-Planer von Google Maps errechnet standardmäßig immer die schnellste Route per Auto. Es werden dabei fast nur Hauptstraßen berücksichtigt. Möchte man aber mal die gleiche Route per Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, dann nutzt man normalerweise eine andere Wegstrecke. Um die Länge einer Alternativ-Strecke zu ermitteln, können Sie den Google-Routenvorschlag ganz einfach ändern und Ihren Bedürfnissen anpassen.

Mit dem Rad oder zu Fuß von A nach B

Rufen Sie in Ihrem Internet-Browser die Seite „maps.google.de“ auf, und klicken Sie auf „Route berechnen“. Geben Sie in die Adressfelder „A“ und „B“ den Start- und Zielort ein, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Route berechnen“.

Nach ein paar Sekunden wird die schnellste Auto-Route angezeigt.

Möchten Sie nun den Fußweg, bzw. den Radweg ermitteln, klicken Sie auf das Fußgänger-Symbol oberhalb der Adressfelder „A“ und „B“. Sofort wird die Alternativroute berechnet und angezeigt.

Nicht hier, sondern da entlang fahren

Ist es dann immer noch nicht die passende Route, dann können Sie diese noch per Mausklick ändern. Bewegen Sie Ihren Mauszeiger über die angezeigte Route zu der Abzweigung die Sie bevorzugen. Auf der Route erscheint ein kleiner Kreis, mit dem Hinweis „Zum Ändern der Route ziehen“.

Mit gedrückter, linker Maustaste ziehen Sie den Kreis auf die von Ihnen ausgewählte Straße.

Im Hinweisfeld wird bereits in Kurzform Dauer und Länge der Strecke angezeigt. Die ausführliche Wegbeschreibung, inklusive der Entfernung und Dauer, wird in der Infobox auf der linken Seite des Bildschirms angezeigt.

In der Info-Box können Sie nun die ausgewählten Orte der Route speichern und, falls gewünscht, die Wegbeschreibung ausdrucken.

In der Info-Box können Sie nun die ausgewählten Orte der Route speichern und, falls gewünscht, die Wegbeschreibung ausdrucken.