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Firefox: Störende Suchmaschinen-Auswahl der Adressleiste deaktivieren

In der Adressleiste des Firefox-Browsers kann man wahlweise eine URL oder einen Suchbegriff eingeben. Bei einer Websuche wird dann die Ergebnisliste der voreingestellten Suchmaschine (standardmäßig: Google) angezeigt. Seit Kurzem wird aber gleichzeitig eine zusätzliche Leiste mit weiteren Suchmaschinen eingeblendet. Grundsätzlich ist das zwar eine gute Idee, wer aber nur eine Suchmaschine nutzt, den wird diese Zeile schnell nerven. Dann muss sie halt deaktiviert werden.

Das geht über about:config blitzschnell. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein und bestätige anschließend den Warnhinweis.

Über das Suchfeld von about:config rufst du den Eintrag browser.urlbar.oneOffSearches auf.

Mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag änderst du den Wert von true auf false. Danach wird bei einer Websuche über die Adresszeile keine zusätzliche Suchmaschinen-Auswahl eingeblendet. Um die Auswahl-Leiste wieder zu aktivieren, wiederhole diese Arbeitsschritte und ändere den Wert auf true.

Ein Browser-Neustart ist nicht notwendig.

Hinweis:

Die Anleitung betrifft nur die Adresszeile des Firefox. Hast du noch zusätzlich das Suchfeld aktiviert, dann bleibt dieses unverändert.

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Mozilla Firefox: Vier kleine Änderungen, die den Browser noch schneller machen.

Der Firefox ist mit knapp einem Drittel Marktanteil in Deutschland der beliebteste Webbrowser. Die schier unerschöpflichen Einstellungsmöglichkeiten und (kostenlosen) Erweiterungen sind wohl „schuld“ daran. Jeder Nutzer kann den Browser für seine eigenen Zwecke anpassen und optimieren. Aber alle legen hohen Wert auf die Schnelligkeit. Und die kann man natürlich auch noch verbessern.

Der erste Beschleunigungstipp führt über den Befehl about:config. Gib diesen Befehl in die Adresszeile ein und bestätige mit [Eingabe] und bestätige die nachfolgende Warnmeldung.

Über das Suchfeld rufst du nacheinander die zwei Einstellungen network.http.pipelining und network.http.proxy.pipelining auf und änderst den Wert per Doppelklick von false auf true.

Anschließend rufst du auf die gleiche Weise die Option network.http.pipelining.max-optimistic-requests auf und änderst den Wert von 4 auf 8.

Im letzten Arbeitsschritt suchst du den Eintrag network.http.pipelining.ssl und setzt per Doppelklick den Wert von false auf true.

Ab sofort sollte Firefox spürbar schneller arbeiten.

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Mit der Ping-Abschaltung die Spionage-Methoden reduzieren, die Ihr Surfverhalten analysieren.

Es werden viele Methoden verwendet um Ihr Surfverhalten auszuspionieren und zu analysieren. Eine dieser Methoden ist die Auswertung des Pings. Hier werden Datenpakete zwischen Abgangs- und Zielrechner versendet. Diese Pakete können zu den verschiedensten Zwecken verwendet werden. Nutzer des Firefox können mit ein paar Arbeitsschritten diese Einstellung schnell deaktivieren und so den Schnüfflern das Leben ein kleines bisschen schwerer machen. Kleinvieh macht halt auch Mist…

Geben Sie in der Adresszeile des Firefox-Browsers den Befehl about:config ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste [Enter]. Die nachfolgende Sicherheitsmeldung bestätigen Sie mit Ich werde vorsichtig sein, versprochen!

firefox-ping-abschalten-datenpaket-spionage-tool-google-datenkrake

Tragen Sie im Eingabefeld von Suchen den Namen browser.send_pings ein. In der Ergebnisliste überprüfen Sie danach den Wert dieses Eintrags. Er sollte auf false stehen.

about-config-browser-send-pings-true-false-abschalten-unterbinden

Sollte in der Spalte Wert jedoch true angezeigt werden, dann ändern Sie ihn einfach mit einem Doppelklick auf false. Nur dieser Wert verhindert das Senden des Pings. Die Speicherung der Änderung erfolgt automatisch.

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Mozilla Firefox: Webseiten immer mit individuellem Zoom aufrufen

Jeder Web-Browser stellt aufgerufene Webseiten immer in der Größe auf, die der Anbieter vorgibt. Webseiten, deren Darstellung zu groß oder zu klein ist, können mit dem Zoom individuell angepasst werden. Der Nachteil: Verlässt man die Seite und sei es auch nur innerhalb der gleichen Domain, ist der Zoom wieder futsch und man stellt die nächste Webseite wieder neu ein. Den Firefox-Browser kann man so einstellen, dass er sich den individuellen Zoom für eine Webseite und deren kompletten Domain merkt.  Und das über einen Browser-Neustart hinaus.

Die Änderung der Einstellungen erfolgt über about:config. Geben Sie diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein und drücken Sie [Enter]. Danach tippen Sie browser.zoom.siteSpecific in das Suchfeld ein. Der gleichnamige Eintrag erscheint automatisch im darunterliegenden Anzeigebereich. Ändern Sie mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag dessen Wert von true auf false.

mozilla-firefox-zoom-webseite-individuell-einstellen-merken-domain

Der Tab about:config kann nun wieder geschlossen werden. Ein Neustart des Browsers ist nicht notwendig.

Rufen Sie eine Webseite auf und ändern Sie den Zoom nach Ihren Vorstellungen. Nutzen Sie dazu die Tastenkombination [Strg][+] zum Vergrößern und [Strg][-] zum Verkleinern. Alternativ drücken Sie nur die Taste [Strg] und nutzen das Mausrad um den gewünschten Zoomfaktor einzustellen.

webseite-firefox-ff-zoom-neustart-merken-strg-plus-minus-mausrad

Dieser Zoomfaktor wird vom Browser automatisch gespeichert und beim nächsten Besuch dieser Webseite entsprechend dargestellt.

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Firefox Downloads durch Ausschalten des Virenscans beschleunigen

Bei jedem Download mit dem Mozilla Firefox werden alle Dateien durch den integrierten Virenscanner auf Schadsoftware geprüft. Das verlangsamt den Download und macht sich besonders bei Computern mit schwächeren Prozessoren bemerkbar. Durch die Deaktivierung des Scanners wird die Geschwindigkeit wieder erhöht.

Die Abschaltung ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie bereits ein Antivirenprogramm installiert haben. Der prüft ohnehin alle heruntergeladenen Dateien, unabhängig von irgendwelchen Sicherheitseinstellungen der Webbrowsern.

Und so funktioniert´s:

Starten Sie den Firefox-Browser, geben Sie in die Adresszeile about:config ein, und drücken Sie die Taste [Enter]. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“.

Suchen Sie dann den Eintrag „browser.download.manager.scanWhenDone“. Am schnellsten geht es über das Suchfeld. Geben Sie einfach den gesuchten Eintrag ein. Anschließend ändern Sie mit einem Doppelklick auf diesen Eintrag den Wert von „true“ auf „false“. Das war´s schon.

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Ab sofort werden die Download-Dateien nicht mehr durch den Firefox auf Schadsoftware geprüft.

Bei den neueren Rechnern und bei ausreichend Arbeitsspeicher kann auf diese Abschaltung verzichtet werden, da hier die Zeitersparnis verschwindend gering ist.

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Mozilla Firefox: Neuer oder alter Download-Manager? Egal – Sie entscheiden selbst welcher verwendet wird.

Kommen Sie mit dem neuen Firefox-Dowload-Manager gut zurecht, oder ist Ihnen der Alte doch vertrauter? Wenn Sie lieber den alten Download-Manager nutzen möchten, dann können Sie mit ein paar Handgriffen zur alten Version zurückkehren. Das geht recht schnell über die Funktion „about:config“.

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Geben Sie diesen Befehl in die Adresszeile des Browsers ein, drücken Sie [Enter], und bestätigen Sie die Warnmeldung. Anschließend geben Sie in das Suchfeld den Begriff „browser.download.useToolkitUI“ ein. In der Ergebnisliste klicken Sie doppelt auf den gleichlautenden Eintrag um den Wert von „false“ auf „true“ zu ändern.

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Nach einem Browser-Neustart wird der alte Download-Manager wieder verwendet.

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Die Rückkehr zum alten Download-Manager ist aber erst seit der Mozilla-Version 20 möglich.

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Firefox: Nicht benötigte Plugins lieber komplett entfernen, anstatt sie nur zu deaktivieren

Wenn der Firefox immer langsamer wird, liegt das mit Sicherheit auch an zu vielen Add-ons, die jede Menge Speicher verbrauchen. Darüber haben wir bereits in diesem Artikel berichtet. Ein weiterer Grund sind aber auch Plug-ins, die überflüssig sind oder eigentlich gar nicht mehr benötigt werden. Leider lassen sich diese Plug-ins nicht entfernen, sondern nur deaktivieren. Es gibt aber eine recht einfache Lösung, diesen überflüssigen Datenballast komplett zu entfernen.

Das Werkzeug

Die Zauberformeln heißen „about:config“ und „about:plugins“. Damit lassen sich Plug-ins aus dem Firefox komplett entfernen.

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Schritt eins

Als erstes geben Sie in die Adresszeile des Browsers den Befehl „about:config“ ein, bestätigen die Warnmeldung und suchen den Eintrag „plugin.expose_full_path“.  Mit einem Doppelklick auf den Eintrag ändern Sie dessen Wert von „false“ auf „true“.

bild-2-firefox-plugin-about-config-plugins-eintragung-aktivieren-pfad-true-wert-doppelklick-datei

Schritt zwei

In Schritt zwei geben Sie den Befehl „about:plugins“ ein und drücken [Enter]. Es werden nun alle vorhandenen und aktiven Plugins angezeigt. Scrollen Sie bis zu dem Plugin, das entfernt werden soll.

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Neben dem Eintrag „Datei“ wird der Pfad des Plugin-Speicherortes angezeigt.

Speicherort des Plugins

Navigieren Sie nun im Windows Explorer zu dieser Datei, löschen oder benennen Sie die Datei um.

bild-4-windows-explorer-pfad-plugin-datei-löschen-umbenennen-entfernen

 

Löschung nicht benötigter Plugins

Kehren Sie nun zum Addons-Manager des Firefox zurück und rufen das Register „Plugins“ auf.

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Durch die Veränderung der Datei im Windows Explorer wurde das Plugin bereits deaktiviert. Dadurch wurden ebenfalls zwei weitere Schaltflächen dem Plugin  hinzugefügt. Mit „Entfernen“ wird nun das überflüssige Plugin komplett aus dem Firefox herausgelöscht.

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Soziale Netzwerke über die Firefox-Sidebar direkt erreichen

Seit dem Upgrade auf die Firefox-Version 17 ist eine der auffälligsten Neuerungen die Integration von sozialen Netzwerken direkt in eine Browser-Sidebar. Ab sofort erhält man den Zugriff auf sein Facebook-Account über einen kleinen Button in der Symbolleiste des Firefox-Browsers. Die Sidebar muss aber erst aktiviert werden.

Das geschieht über die Funktion „about:config“. Geben Sie diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein, drücken Sie die Taste [Enter], und bestätigen Sie die Sicherheitswarnung.

Tragen Sie in das Feld „Filter“ den Begriff „social.enabled“, beziehungsweise „social.active“ ein. In der Ergebnisliste führen Sie auf diese beiden Einträge einen Doppelklick aus. Der Wert ändert sich von „false“ auf „true“.

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Die Sidebar wird direkt angezeigt und Sie können sich über den Button „Anmelden“ bei Ihrem Facebook-Konto einloggen. Über den Facebook-Button in der Browser-Symbolleiste schalten Sie bei Bedarf die Sidebar ein und auch wieder aus.

bild-2-sidebar-button-aktivieren-anmelden-facebook-ff-mozilla-firefox-einblenden-symbolleiste-button-einschalten-ausschalten

Im Augenblick funktioniert das nur mit Facebook, weitere Netzwerke werden noch folgen. Diese Funktion – die „Social API“ – steht jedem Anbieter offen.