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Microsoft: Neue Hilfeseite zur Fehlerbehebung ist online

Microsoft und seine kryptischen Fehlermeldungen sind ein running Gag seit es die Windows-Betriebssysteme gibt. Myriaden von hilfesuchenden Nutzern durchstöbern täglich das Netz nach Hilfe. Diese bietet jetzt auch eine offizielle Webseite von Microsoft an.

Das Tool Fix Windows Update Errors ist die kürzlich veröffentlichte Hilfeseite, die eine Lösung für einige der Fehlercodes bereit halten soll.

Im Einzelnen werden folgende Codes behandelt: 0x80073712, 0x800705B4, 0x80004005, 0x80070020, 0x80070422, 0x8024200B, 0x80070003, 0x80070643,0x80070002, 0x8024402F

Microsoft verspricht auf der Webseite aber auch, dass die Hilfe auch bei anderen Fehlercodes funktionieren soll.

Wer anstatt der englischsprachigen Hilfeseite lieber die deutsche Variante bevorzugt, klickt hier, oder ändert in der Adresszeile die Spracheinstellung en-gb auf de-de.

Bei Computern mit Windows 8 funktioniert Fix Windows Update Errors nicht und sollte daher auf die Version 8.1 aktualisiert werden. Weitere unterstützte Betriebssysteme sind Window 7 und Windows 10.

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Windows 10: Update-Server nicht erreichbar oder zu wenig Speicherplatz verfügbar?

Der Termin für das kostenlose Upgrade auf Windows 10 läuft am 29. Juli 2016 ab. Wer den Termin verpasst, muss dann ziemlich tief in die Tasche greifen. Eine Windows-10-Home-Vollversion kostet bei einem offiziellen Händler um die 120 Euro. Kein Wunder dass mittlerweile ein Run auf die Gratis-Version stattfindet. Damit steigen auch die Probleme beim Herunterladen. Meist liegt es aber am Rechner des Nutzers. Kryptische Fehlercodes die meist unkommentiert bleiben, machen die Diagnose nicht gerade einfach. Ein paar dieser Fehlercodes werden in diesem Artikel behandelt.

Update-Server nicht erreichbar

Der Code 0x800F0922 zeigt an, dass eine Verbindung zu den Microsoft-Update-Servern nicht hergestellt werden konnte. Dies liegt meist nicht an den Servern, sondern treten dann gehäuft auf, wenn die Internetverbindung per VPN hergestellt wurde. In diesem Fall deaktivierst du die VPN-Software und verbindest dich anschließend erneut über eine herkömmliche Leitung mit dem Web.

Dieser Fehlercode kann aber auch für zu wenig Festplatten-Speicherplatz stehen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Zu wenig verfügbarer Speicherplatz auf der Festplatte

Neben dem bereits oben genannten Fehlercode, weisen die Codes 0x80070070-0x50011, 0x80070070-0x50012 und 0x80070070-0x60000 auf zu wenig Festplattenspeicher hin. Die Behebung dieses Problems führt über die Datenträgerbereinigung. Wie das im Einzelnen funktioniert, erklären wir in diesem Artikel.

Sollte nach der Datenbereinigung erneut einer dieser Fehlercodes erscheine, müssen weitere Daten entfernt werden. Empfehlenswert ist hier die Auslagerung von Multimedia-Dateien auf externe Speichermedien. Gegebenenfalls muss aber auch das eine oder andere Programm gelöscht werden.

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Windows 8 + 10: Fehler „DPC_Watchdog_Violation“ beseitigen

Bei beiden Betriebssystemen kommt dieser Fehler auch unter zwei weiteren Bezeichnungen (0x133 oder 0x00000133) vor. Meist sind fehlerhafte oder veraltete Festplattentreiber für das Fehlverhalten des PC`s verantwortlich. Dies lässt sich recht einfach beheben.

Windows reagiert auf diesen Fehler mit einem Bluescreen und führt einen Neustart des Rechners durch. Die Fehlerbehandlung in Form eines Treiber-Updates der Festplatte(n) wird über den Geräte-Manager durchgeführt.

Defekte oder veraltete Festplattentreiber

Starte den Geräte-Manager, z. B. über die Systemsteuerung oder per Befehl devmgmt.msc im Fenster Ausführen.

In der Kategorie Disk drives bzw. Laufwerke wählst du die Festplatte deines PC´s aus und öffnest dessen Kontextmenü mit einem Rechtsklick. Der Eintrag Treibersoftware aktualisieren bringt den Festplattentreiber wieder auf den neuesten Stand. Anschließend noch einen Computer-Neustart durchführen, dann sollte das Problem behoben sein.

Sind in deinem Computer mehrere Festplatten verbaut, dann führe das Treiberupdate für alle vorhandenen HDD´s durch.

Fehlerquelle Schnellstartfunktion

In einigen Fällen ist bei Windows 8/10 auch die Schnellstartfunktion für diesen Fehler verantwortlich. Um diese Ursache auszuschließen, kann der Schnellstart vorübergehend ausgeschaltet werden. Dazu gehst du wie folgt vor:

Starte die Systemsteuerung und wähle in der Übersicht die Kategorie Hardware und Sound aus. Dann klickst du auf Energieoptionen und im nächsten Fenster links auf den Eintrag Kennwort bei Reaktivierung anfordern.

Anschließend aktivierst du mit einem Mausklick auf den Link Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar die Optionsauswahl des Bereiches Einstellungen für das Herunterfahren. Entferne hier das Häkchen in der Checkbox der Option Schnellstart aktivieren (empfohlen) und bestätige die Änderung mit dem Button Änderungen speichern.

Sollte die Schnellstartfunktion die Fehlerquelle sein, insbesondere dann, wenn mehrere Betriebssysteme (Dual- oder Multiboot) installiert sind, dann sollte diese Funktion grundsätzlich deaktiviert bleiben. Mehr zu diesem Thema erfährst du in diesem Artikel.

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Mit dem Handy auf Fehlersuche bei deinem Auto gehen

Schon seit vielen Jahren gehört die elektronische Fehlersuche zu den grundsätzlichen Arbeiten einer KFZ-Werkstatt. Dank dem On-Board-Diagnostics-Verfahren (OBD), speichern die Bordcomputer jede Fehlermeldung, die von den Werkstätten ausgelesen werden. Wer an sein Auto lieber selbst Hand anlegen möchte, oder die Arbeit seiner Werkstatt kontrollieren möchte, für den stehen günstige Bluetooth-OBD-Adapter zur Verfügung.

Mit dem Adapter, einem Smartphone und der passenden OBD-App steht der Selbstdiagnose dann nichts mehr im Weg.

Diese Kombination funktioniert mit dem neueren OBD2, für die ältere Version OBD1 verwendet man am besten kabelgebundene Adapter die per USB an ein Notebook angeschlossen werden. Ein gutes Angebot von OBD-Adaptern beider Versionen findet man auch auf eBay.

Empfehlenswert sind die OBD2-Adapter von UniqStore oder ELM327. Beide arbeiten gut mit der Android App Torque Lite und Torque Pro zusammen. Das Löschen von Fehlern ist über die App ebenfalls möglich. Passende Tutorials zu diesem findest du auf YouTube.

Apple-Fans können die Kombination von Engine Link und einem ELM-Adapter verwenden. 

Und bevor du dein Auto auf der Suche nach dem OBD2-Steckplatz auf den Kopf stellst, schaust du am besten auf die Webseite von www.wikiobd.co.uk. Hier findest du schnell die Position des Steckplatzes über die Schaltflächen, zum Beispiel die vom 94er Audi A6 Avant.  Dazu benötigst du Fahrzeugdaten, die in deinem KFZ-Schein stehen.

Über die Webseite kannst du ebenfalls die OBD2-Steckplätze von LKW, Booten und Motorrädern herausfinden.

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Windows-Fehler 797: So einfach stellst du die ausgefallene Netzwerkverbindung wieder her

Durch eine fehlerhafte Konfiguration eines Netzwerkes kann bei Windows der Fehler 797 angezeigt werden. Der Grund hierfür ist der erfolglose Versuch eine Internetverbindung per Modem herzustellen. Die Lösung für dieses Problem ist die Änderung der Netzwerkeinstellungen deines Computers. Und so geht´s:

Starte zuerst die Systemsteuerung auf und öffne dann folgenden Pfad:

Netzwerk und Internet | Netzwerk- und Freigabecenter

Dann wechselst du auf der linken Seite zu der Option Adaptereinstellungen ändern.

fehler-797-netzwerkverbindung-ausgefallen-windows-beheben

Im nächsten Fenster wählst du mit einem Rechtsklick das Netzwerk aus, das keine Verbindung zum Internet hat und klickst im Kontextmenü auf Eigenschaften.

netzwerk-eigenschaften-rechtsklick-kontext-ohne-verbindung

Im Dialogfenster Eigenschaften suchst und markierst du den Eintrag Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst dann auf den Button Eigenschaften. Im nächsten Dialog aktivierst du im Register Allgemein die Option IP-Adresse automatisch beziehen.

eigenschaften-internet-tcp-ipv4-adresse-automatisch-beziehen-alternative-konfiguration

Dann wechselst du auf die Registerkarte Alternative Konfiguration und aktivierst den Eintrag Automatisch zugewiesene, private IP-Adresse. Bestätige anschließend alle offenen Dialogfenster mit OK.

neue-ip-adresse-automatisch-alternativ-windows-zuweisen-generieren-netzwerk-fehler-797-modem

Nun führst du nur noch einen Computer-Neustart durch, damit die geänderten Einstellungen eine neue Internetverbindung aufbauen können.

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Windows-Zuverlässigkeitsprüfung mit Bordmitteln

Wenn Windows (ab Version 7) nicht mehr so läuft wie es soll und zunehmend instabiler wird, ist Handlungsbedarf gegeben. Dann muss man sich auf die Suche nach den Ursachen begeben. Dabei hilft die bei Windows integrierte Zuverlässigkeitsüberwachung, so das man auf Programme anderer Anbieter verzichten kann.

Gestartet wird die Zuverlässigkeitsprüfung über das Fenster Ausführen, das Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnen. Geben Sie den Befehl perfmon /rel ein und bestätigen Sie mit OK.

perfmon-rel-zuverlaessigkeit-pruefung-windows-ausfuehren

Windows analysiert nun den Computer und stellt den Zuverlässigkeitsbericht zusammen. Nach ein paar Sekunden wird das Ergebnis ein eine Zeitschiene angezeigt. Sie können hier zwischen einer Tages- und Wochenanzeige auswählen.

problembericht-loesung-kritisch-fehler-warnung-detail-problemsuche

Kritische Fehler werden mit einem roten Symbol, Warnungen mit einem gelben Dreieck gekennzeichnet. Die blauen Symbole stehen für erfolgreiche Informationsereignisse. Eine Beschreibung des Fehlers erhalten Sie sich mit einem Mausklick auf das betreffende Ereignis und anschließend auf den Link Technische Details anzeigen.

beschreibung-technische-details-fehler-warnung-kritisch-loesung-suchen

Der Link am unteren Bildschirmrand Nach Lösungen für alle Probleme suchen startet eine Suche nach Lösungen.

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Sind allerdings keine Lösungen verfügbar, dann kann man zumindest über den Fehlercode der technischen Details eine Google-Suche durchführen.

google-suche-fehler-identifizieren-details-technisch-beschreibung-loesung

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Windows Bluescreen: Beim Absturz den Blue-Screen dauerhaft anzeigen und STOP-Codes richtig interpretieren

Windows-Abstürze mit dem berühmt-berüchtigen Bluescreen kommen nur noch selten vor. Wenn es aber dann doch passiert, möchte man natürlich wissen, was auf dem blauen Absturzbildschirm steht. Gar nicht so einfach. Denn standardmäßig ist Windows so eingestellt, dass bei einem Absturz der Bluescreen nur noch für kurze Zeit erscheint. Danach wird der Rechner automatisch neu gebootet. Wenn Sie wissen möchten, was den Bluescreen verursacht hat, können Sie den blauen Bildschirm dauerhaft anzeigen lassen.

Damit bei einem Absturz der blaue Bildschirm nicht sofort verschwindet, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

2. Klicken Sie auf „Erweiterte Systemeinstellungen“.

3. Wechseln Sie ins Register „Erweitert“, und klicken Sie dort im Beeich „Starten und Wiederherstellen“ auf „Einstellungen“.

4. Entfernen Sie das Häkchen bei „Automatisch Neustart druchführen“.

5. Bestätigen Sie die Änderungen mit OK.

Jetzt zeigt Windows den Bluescreen so lange an, bis der Rechner über den Reset- oder Ein-/Ausschalter am Gehäuse manuell neu gestartet wird.

Bluescreen-Fehlercodes interpretieren

Bei einem Absturz zeigt der Bluescreen einen Fehlercode, der Hinweise auf die Fehlerursache gibt. Leider nur in Form kryptischer Zahlen und Stop-Codes wie „STOP: 0x000000d1“ oder „DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL“. Was die Fehlercodes und STOP-Codes im einzelnen bedeuten, wird ausführlich auf der folgenden Webseite erläutert:

http://pcsupport.about.com/od/findbyerrormessage/tp/stop_error_list.htm

Im Abschnitt „Resolution“ finden Sie meist auch Informationen, wie das Problem behoben wird.

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Windows BlueScreens: Abstürze und Speicherabbilder analysieren mit „Bluescreeen View“

Windows ist zwar stabil, kommt es aber doch zu einem Absturz, versucht das Betriebssystem zumindest so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Beim jedem Absturz wird ein Speicherabbild des Arbeitsspeichers auf der Festplatte abgelegt. Darin stecken Informationen über den aktuellen Zustand des Rechners zum Zeitpunkt des Absturzes. Mit dem Gratisprogramm „Bluescreen View“ können Sie einen Blick in die gespeicherten Speicherabbilder werfen und der Absturzursache auf den Grund gehen.

Kommt es häufiger zu Abstürzen mit Bluescreens und automatischem Neustart, können Sie mit „Bluescreen Views“ alle wichtigen Informationen zum Bluescreen anzeigen. Den kostenlosen Bluescreen-Analysierer finden Sie auf der folgenden Webseite:

http://www.nirsoft.net/utils/blue_screen_view.html

Ganz unten auf der Seite gibt’s den Download wahlweise als portable und direkt ausführbare Version (Download BlueScreen View in Zip file) oder mit Installationsprogramm (Download BlueScreen View with full install/uninstall support). Für die gelegentliche Verwendung oder zum Ausprobieren reicht die portable ZIP-Version vollkommen aus. Zum Starten müssen Sie nur doppelt auf die Datei „BlueScreenView.exe“ klicken.

Im oberen Teil des Programmfensters sind alle Dump-Dateien (Speicherabbilder während des Absturzes) nach Datum sortiert aufgeführt. In der Spalte „Bug-Check-String“ steht eine Kurzbeschreibung der Absturzursache, zum Beispiel „DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL“. Rechts daneben steht in der Spalte „Bug-Check-Code“ der Fehlercode als Hexadezimalzahl wie „0x10000“. Verwenden Sie diesen Code für eine Google-Suche, um nach Ursache und Lösungen zu suchen.

Im unteren Teil listet das Programm alle Dateien auf, die zum Zeitpunkt des Absturzes im Speicher geladen waren. Ganz oben steht meist die Datei, die den Absturz verursacht hat.