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Mit dem Desktop-Wecker nie wieder den Feierabend verschlafen

Acht Stunden Büroschlaf ist besser als überhaupt keine Ruhe. Mit Bordmitteln können Sie einen Wecker für den Desktop aktivieren, damit Sie den Feierabend nicht verschlafen. Aber mal Spaß beiseite. Für einen Desktop-Wecker gibt es unzählige Einsatzmöglichkeiten: Erinnerung an ein wichtiges Telefonat, an ein Meeting, oder an den nächsten Kundentermin. Zwar gibt es etliche Programme und technische Möglichkeiten (z. B. Handy), die dies ermöglichen. Da aber bei vielen Arbeitsplatzrechnern Downloads untersagt sind, muss man andere Wege gehen.

Mit der Windows Aufgabenplanung kann man genau dies erreichen und die Einrichtung des Desktop-Weckers ist einfach und mit wenigen Mausklicks angelegt.

Rufen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] auf, geben Sie den Befehl taskschd.msc ein, und klicken Sie auf „OK“.

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Im Dialogfenster der Aufgabenplanung klicken Sie auf der rechten Seite auf die Option „Einfache Aufgabe erstellen“.

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Im Register „Allgemein“ des Aufgabenassistenten geben Sie oben den Namen der Aufgabe ein und und konfigurieren die Aufgabe für Ihr Betriebssystem. Das passende Aufklappmenü befindet sich am unteren Rand des Dialogfensters.

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Danach wechseln Sie zum Register „Trigger“ und klicken auf „Neu“, um den neuen Zeitplan festzulegen. Bestätigen Sie den erstellten Termin mit „OK“.

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Als letzten Arbeitsschritt erstellen Sie im Register „Aktionen“ über die Schaltfläche „Neu“ die Aktion ein, die durchgeführt werden soll. Da hier eine Meldung erfolgen soll, wählen Sie im Bereich „Aktion“ im Drop-Down-Menü „Meldung anzeigen“ aus. Danach erstellen Sie noch den Titel und den Text des Meldefensters und betätigen die Änderungen mit „OK“. Auch die Aufgabenplanung kann nun geschlossen werden.

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Zur festgelegten Uhrzeit wird ab sofort die erstellte Meldung angezeigt.

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Fazit:

Trotz Fehlen eines akustischen Signals, ist dies ein nützliches kleines Tool, um sich an wichtige Termine erinnern zu lassen.

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Google Internet & Medien

Google Maps: Vor der Autofahrt die Verkehrslage prüfen

Man ist nach einem stressigen Arbeitstag froh, schnell nach Hause zu kommen, die Füße auf den Tisch zu legen und endlich zu entspannen. Wenn da nicht noch die Heimfahrt wäre… Autofahren zur Hauptverkehrszeit kann dann nochmals zu einer Nervenzerreißprobe werden, bevor man zu Hause ankommt. An manchen Tagen ist es dann doch besser, mal eine halbe Stunde länger zu arbeiten und dann ganz entspannt die Heimreise anzutreten. Deshalb sollte man sich vor der Abfahrt über Google Maps die aktuelle Verkehrslage anzeigen lassen.

Regionale Stauwarner

Natürlich gibt es viele Webseiten die über die Verkehrslage informieren, wie zum Beispiel „www.autobahn.nrw.de„, inklusive einer Hochrechnung der nächsten 30 und 60 Minuten.

Die meisten dieser Seiten zeigen aber nur einen regionalen Abschnitt des Autobahnnetzes. Was hier aber oft noch fehlt, ist die Verkehrslage der Kreis-, Land- und Bundesstraßen.

Dazu kommt noch, dass nur wenige Webseiten eine bundesweite, oder gar eine grenzüberschreitende Verkehrslage anzeigen.

Der Google-Maps-Vorteil

Das ist aber der große Vorteil von Google Maps. Ob die Verkehrslage eines bestimmten Bereichs, oder die einer Reiseroute benötigt wird ist hier egal. Auch bei  internationalen Reiserouten wird die Verkehrslage angezeigt.

Die aktuelle Verkehrslage

Rufen Sie dazu bei Google Maps einfach den betreffenden Ort oder die Reiseroute auf. Die Anzeige „Karte“ oder „Satellit“ hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.

Fahren Sie mit dem Mauszeiger oben rechts über die Info-Box „Verkehr“, die sich daraufhin vergrößert. Aktivieren Sie die Option „Verkehr“.

Am linken, unteren Rand der Karte wird die Legende mit dem Farbmuster eingeblendet, mit dem die Verkehrslage dargestellt wird. Rot bedeutet langsam (Stau), gelb bedeutet zähfließender Verkehr und grün heißt „Freie Fahrt“.

Die Verkehrs-Prognose

Grundsätzlich wird immer die aktuelle Verkehrslage angezeigt. Benötigen Sie eine Verkehrs-Prognose für eine spätere Abfahrtszeit, dann können Sie diese über den Button „Ändern“ einstellen.

Aktivieren Sie die Option „Verkehr nach Tag und Uhrzeit:“, stellen Sie den gewünschten Wochentag ein, und legen Sie mit dem Schieberegler eine Uhrzeit zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr abends fest. Die Verkehrslage wird direkt auf der Karte angezeigt. Mit „Fertig“ minimieren Sie das Fenster wieder.

Wie funktioniert das?

Für die Ermittlung der Verkehrslage werden die Bewegungsmuster von Android- Handys und den iPhones verwendet. Bei den iPhones werden allerdings nur die Daten bis zum iPhone 4s verwendet, da das neue iPhone 5 standardmäßig kein Google Maps mehr enthält. Wer die Google-Maps-App nachträglich installiert, macht mit seinem Bewegungsprofil automatisch wieder mit bei der Verkehrsdatenermittlung. Wenn Sie das nicht möchte, sollten Sie unseren Tipp „Google Maps Schnüffelfunktion abschalten“ lesen.

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Firefox Internet & Medien

My Weekly Browsing Schedule: Nie wieder vergessen eine Webseite rechtzeitig aufzurufen – eBay-Auktionen zum Beispiel

Manchmal ist es schon ärgerlich wenn man vergisst, rechtzeitig eine bestimmte Webseite zu öffnen. Egal ob man beruflich auf eine benötigte Information wartet oder eine Ebay-Auktion bieten möchte. Mal kommt ein Telefonat dazwischen oder man vergisst einfach die Zeit beim Surfen. Für Firefox-Nutzer gibt es einen kostenlosen Erinnerungsdienst in Form eines Add-ons.

Nie mehr eBay-Auktionen verpassen

Diese überaus nützliche Erweiterung ruft automatisch zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt die betreffende Internetseite auf. Das Add-on „My Weekly Browsing Schedule“ ist überaus flexibel. Webseiten können einmalig oder auch an bestimmten Tagen automatisch geöffnet werden. Zudem können Sie das Tool auch so einstellen, dass die ausgewählte Seite auch nachträglich noch geöffnet wird, sollte zum voreingestellten Zeitpunkt der Browser geschlossen sein.

Sehr nützlich ist auch die Funktion, eine ausgewählte Webseite aufzurufen, sobald Firefox das nächste Mal gestartet wird. Besonders dann, wenn einem kurz vor Feierabend noch einfällt, das man am nächsten Tag eine dringende Information auf einer Seite abrufen möchte.

Download und Installation

Um das Add-on herunterzuladen und zu installieren, starten Sie Ihren Firefox Browser, klicken auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus.

Im neuen Tab öffnet sich der Add-on-Manager. Geben Sie oben links den Suchbegriff „my weekly browsing“ in das Suchfeld ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste klicken Sie im Eintrag „My Weekly Browsing Schedule“ auf den Button „Installieren“. Nach dem Download starten Sie den Browser neu, um die Erweiterung zu aktivieren.

Bedienung und Einstellung

Nach dem Neustart erscheint das Symbol von „My Weekly Browsing“ in der Add-on-Leiste und kann mit einem einfachen Klick von dort gestartet werden.

Im neuen Dialogfenster klicken Sie doppelt auf den ersten Eintrag und fügen die URL der betreffenden Webseite ein. Wenn die Internetseite nur an einem bestimmten Tag zu einer festgelegten Uhrzeit starten soll, geben Sie in das Datumsfeld den Tag ein (im internationalen Format JJ/MM/TT) und am Ende der Zeile legen Sie die Uhrzeit fest.

Auch hier ist die englische Schreibweise (12 Std-Format) voreingestellt. „pm“ steht für Zeit nach 12 Uhr mittags (post meridiem) und „am“ (ante meridiem) für die Zeit von 24 Uhr bis 11.59 Uhr.

Möchten Sie die Seite an mehreren Tagen der Woche öffnen lassen, dann verzichten Sie auf die Datumseingabe und setzten einfach nur die Häkchen an den entsprechenden Wochentagen.

Mit der Schaltfläche „Hinzufügen“ legen Sie weitere Webseiten an und mit „OK“ speichern und schließen Sie Ihren wöchentlichen Surf-Kalender.

Neben den Wochentagen befinden sich noch zwei weitere Optionen: Raute „#“ und Stern „*“.

Mit einem Häkchen bei „#“ aktivieren Sie die Option „Nachholen wenn Termin verpasst“ fest, mit dem Häkchen bei „*“ aktivieren Sie die Option „Webseite beim Firefoxstart öffnen“.

Tipp: Über die Schaltfläche „Einstellungen“ passen Sie das Add-on nach Ihren Vorstellungen an. Hier kann auch das Uhrzeitformat auf die 24-Std-Anzeige umgestellt werden.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Bei immer wiederkehrenden Suchanfragen im Windows Explorer die Suche speichern und wiederverwenden

Wenn immer wieder die gleichen Dateien, Ordner oder Dokumente gesucht werden müssen, die nur auf einem zentralen Server liegen, kann das schon ziemlich nervig und zeitaufwendig sein. Der Weg zum Speicherort ist meistens ziemlich lang und meistens kurz vor der Mittagspause oder dem Feierabend greifen viele Kollegen auf die Server zu. Da können die Zugriffszeiten im Netzwerk schon mal zusätzlich in die Knie gehen. Zumindest kann der Weg zur gewünschten Datei schnell abgekürzt werden, denn im Windows Explorer lassen sich immer wiederkehrende Suchanfragen komfortabel abspeichern. Somit kann man die Zeit vielleicht noch etwas besser nutzen oder noch ein weiteres Telefonat führen.

Und so speichern Sie Ihre Suche ab:

1. Öffnen Sie den Windows Explorer mit [Windows][E] und navigieren zum Zielordner des Dokuments oder der Datei.

2.  Tragen Sie in das Suchfeld am oberen, rechten Bildschirmrand den gewünschten Suchbegriff (z. B. Dokumentenname) ein. Übrigens: Wenn Ihnen das Suchfeld zu klein ist, dann ziehen Sie mit gedrückter, linker Maustaste den linken Rand des Suchfeldes noch weiter nach links.

3. Während der Eingabe des Suchbegriffes, wirft Windows 7 schon entsprechende Ergebnisse aus. Daher ist die Eingabe von Wildcards wie „*“ nicht nötig. Ist die gesuchte Datei aber noch nicht dabei, dann können Sie die Suche noch weiter verfeinern: Klicken Sie mit der linken Maustaste in das Suchfeld und es öffnet sich ein Dialog, mit dem Sie weitere Filter hinzufügen können.

Je nach Ordner passen sich die Suchfilter entsprechend an. Erscheint als Suchfilter „Name“ und/oder „Ordnerpfad“, dann müssen Sie die gesuchte Zeichenkette direkt hinter dem Doppelpunkt im Suchfenster eingeben.

4. Klicken Sie im Menüband auf „Suche speichern“…

…und vergeben dieser Suchanfrage einen Namen und klicken zum Abschluss auf „Speichern“.

Ihre nun gespeicherte Suchanfrage wird ab sofort in den Favoriten des Windows Explorers angezeigt und kann dort nun mit einem einfachen Klick ausgewählt werden.

 

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Beruf Hardware & Software Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Durch schnelleres Herunterfahren des Computers schneller in den Feierabend starten

Ist Ihr Computer am Arbeitsplatz sehr langsam und das Herunterfahren dauert endlos lang? Oft liegt das daran, dass der Computer beziehungsweise der Prozessor veraltet oder unterdimensioniert ist. Auch das Schließen von Verbindungen zum Netzwerk können dadurch verzögert werden. Man kann aber ganz einfach mit einigen Registry-Optimierungen den Shutdown erheblich beschleunigen.

So sorgen Sie für ein schnelleres Herunterfahren des Computers:

1. Klicken Sie auf Start und geben in das Suchfeld „regedit“ein und drücken die [Enter] Taste.

2. Im Fenster des „Registrierungs-Editor“ navigieren Sie im linken Bereich im Verzeichnisbaum zum Eintrag „HKEY_LOCAL_Machine | System | CurrentControlSet | Control“.

3. Im rechten Fensterbereich suchen Sie den Eintrag „WaitToKillService-Timeout“. Öffnen Sie diesen Eintrag mit einem Doppelklick. Im Fenster „Zeichenfolge bearbeiten“ ändern Sie den Wert auf „2000“ und bestätigen mit „OK“.

4. Nun suchen Sie wieder im linken Bildschirmbereich im Verzeichnisbaum den Eintrag „HKEY_CURRENT_USER | ControlPanel | Desktop“.

5. Prüfen Sie, ob im rechten Bildschirmbereich ein Eintrag „AutoEndTasks“ existiert. Wenn nicht, dann erzeugen Sie ihn mit einem Rechtsklick in den rechten Bildschirmbereich und wählen im Kontextmenü „Neu | Zeichenfolge“. Als Name müssen Sie „AutoEndTasks“  vergeben.

6. Den neuen Eintrag „AutoEndTasks“ öffnen Sie mit einem Doppelklick und geben als „Wert“ eine „1“ ein. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

7. Schließen Sie das Fenster „Registrierungs-Editor“ und führen einen Neustart des Rechners durch. Erst danach werden die Änderungen wirksam und das Herunterfahren deutlich beschleunigt.

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Excel Hardware & Software

Microsoft Office: In Excel Tabellen drehen, Spalten und Zeilen einfach tauschen

Beim Anlegen von Tabellen, Adresslisten, Bestandslisten etc. mit Microsoft Excel stellt man kurz vor Ende der Arbeit fest, dass die Liste doch besser aussieht, wenn sie gedreht wird. Spätestens jetzt denkt man mit Schrecken daran, die Liste noch einmal neu zu beginnen. Das ist aber nicht nötig. Das Kontextmenü „Inhalte einfügen“ kann mehr als es vermuten lässt. Mit einigen Mausklicks sind Zeilen und Spalten gedreht, die Tabelle ist perfekt und der pünktliche Feierabend ist gerettet.

So tauschen Sie Zeilen und Spalten aus:

1. Markieren Sie den Tabellenbereich indem Sie mit gedrückter linker Maustaste die Markierung von der linken oberen Zelle bis zur unteren rechten Zelle ziehen.

2. Mit einem Rechtsklick öffnen Sie das Kontextmenü und wählen den Befehl „Kopieren“.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das neue Tabellblatt in die Zelle, die als linke, obere Ecke der gedrehten Tabelle erscheinen soll. Wählen Sie im Kontextmenü „Inhalte einfügen“. Bei Excel 2010 heisst der Befehl „Inhalte einfügen | Inhalte einfügen“.

4. In dem Dialogmenü „Inhalte einfügen“ setzen Sie das Häkchen vor den Menüpunkt „Transponieren“ und bestätigen mit „OK“.

Nun vertauscht Microsoft Excel die Zeilen und Spalten und die gedrehte Tabelle wird an die gewählte Position eingefügt.

Hinweis: Wer bereits Excel 2010 nutzt, wird beim zweiten Arbeitsschritt bereits feststellen, das Excel 2010 hier schon verschiedene Symbole bereithält, die diesen ganzen Vorgang sogar noch beschleunigen. Wählen Sie das Symbol „Transponieren“, ohne den zuvor erwähnten Dialog aufrufen zu müssen.