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Seit Windows XP wenig beachtete Sicherheitslücke schließen

Schon seit der Einführung von Windows XP gibt es den Windows Script Host. Er sollte als Weiterentwicklung für die Eingabeaufforderung gelten, die es schon seit MS-DOS gibt. Allerdings ist die Eingabeaufforderung nie weiterentwickelt worden. Die Existenz des Windows Script Host (WSH) ist aber nie so richtig in das Bewusstsein der PC-Nutzer gelangt. Da WSH meist unbeachtet im Hintergrund aktiv ist, stellt der Dienst ein potentielles Sicherheitsrisiko dar. Glücklicherweise kann dieses Hintertürchen recht einfach geschlossen werden.

WSH in der Registry deaktivieren

Die Abschaltung, des meist nicht genutzten Dienst Windows Script Host, erfolgt im Registrierungseditor. Öffne die Registry über das Dialogfenster Ausführen und dem Befehl regedit.

Navigiere dann zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Script Host\Settings

Im rechten Anzeigebereich des Settings-Ordners kannst du am Eintrag Enable erkennen, ob der Windows Script Host aktiv ist. Ist der Schlüssel Enable nicht vorhanden, oder steht sein Wert auf 1, so ist der Dienst auf deinem Rechner aktiv.

Zum Deaktivieren öffnest du den Unterschlüssel Enable mit einem Doppelklick, änderst dann den Wert von 1 auf 0 (Null) und speicherst dann die Änderung mit OK.

Enable-Wert für Abschaltung erforderlich

Ist der Schlüssel nicht vorhanden, dann öffnest du mit einem Rechtsklick im rechten Bereich das Kontextmenü und wählst dort Neu | DWORD-Wert (23-Bit). Diesem neuen Eintrag gibst du dann den Namen Enable. Der Wert dieses Schlüssels steht standardmäßig auf Null und muss daher nicht geändert werden.

Sobald die Änderungen in die Registry übernommen wurden, spätestens aber nach einem PC-Neustart, ist der Windows Script Host abgeschaltet und lässt keine Windows-Scripte mehr zu.

Möchtest du den WSH wieder reaktivieren, dann lösche den Schlüssel Enable oder ändere den Wert wieder auf 1.

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Android Handy & Telefon

Android: Handy oder Tablet zur Bedienung des Computers benutzen

Wer Webinhalte, zum Beispiel Streaming-Portale, auf den Fernsehbildschirm bringen will, kann dies mit einem TV-Stick wie Chromecast oder einem Computer/Notebook tun. Wer einen PC oder ein Notebook verwendet, um über den Fernseher ins Internet zu gehen, der hat meist ein langes HDMI-Kabel oder eine Funkmaus und eine -tastatur. Damit kann man den PC dann bequem vom Sofa aus bedienen. Mit einer Remote-App für´s Android-Smartphone oder -Tablet ist die Bedienung aber noch bequemer.

Im Google Play Store gibt es eine große Anzahl von Remote-Apps, die meisten sind sogar kostenlos. Entweder du probierst sie nach und nach aus oder du greifst gleich zu der App Maus & Tastatur Remote.

Download und Installation

Lade die App auf deinen bevorzugten Androiden herunter und schalte währenddessen schon einmal den PC/Laptop ein. Der Computer benötigt für den Signalempfang des Android-Gerätes einen Remote Control Server. Diesen kannst du, ebenfalls kostenlos, von folgender Webseite herunterladen und installieren:

http://remote-control-collection.com/download/server/

Derzeit sind nur die Remote Control Server für Windows und MAC OS auswählbar. Für Linux-Rechner wird auch demnächst eine Version verfügbar sein.

Verbindung herstellen

Starte nun die App Maus & Tastatur Remote auf deinem mobilen Endgerät und starte den Remote Control Server auf dem Computer. Stelle dabei sicher, dass sich beide Geräte im gleichen WLAN-Netzwerk befinden. Der Remote Control Server zeigt nun die betreffende IP-Adresse an, die du dann (inklusive der Punkte) bei der Funktion Gerät hinzufügen in die App eingibst.

Wenn Probleme bei der Einrichtung und Verbindung auftreten, kannst du auf der Webseite http://setup.android-remote.com/ auf eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und ein Video-Tutorial zurückgreifen.

Bedienung und Funktionen

Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau kannst den PC mit deinem Handy bedienen. Bei eigenen Tests haben wir festgestellt, dass die Mausfunktion recht gut funktioniert. Sie reagiert recht schnell und präzise.

Die Tastaturfunktion ist ebenfalls als gut zu bezeichnen. Wie komfortabel sie wirklich ist, hängt natürlich auch von der Größe deines Handy-Displays ab. Wichtige Funktionen, wie beispielsweise die Escape-Taste, Tabulator- und Windowstaste funktionieren ebenfalls gut.

Sehr positiv ist auch die Spracheingabe, die auf der Google Spracherkennung basiert. Mit ihr kannst du Texte erfassen, Stichworte für die Websuche eingeben und auch Sprachbefehle ausführen. Zum Beispiel „Spiele das nächste Lied“, „Ton leiser“ oder „Ton lauter“.

Fazit

Die App ist einfach zu installieren und zu bedienen. Für die Steuerung von Streaming-Diensten, Media-Playern oder einer Webrecherche ist Maus & Tastatur Remote vollkommen ausreichend. Eine umfangreiche Textverarbeitung ist hier eher als mühsam zu bezeichnen.

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Android Handy & Telefon

Android-Phone per PC-Browser fernsteuern und auf dessen Funktionen zugreifen

Wer gleichzeitig mit Desktop-Computer und Android-Phone arbeiten möchte, der hat es oft nicht leicht. Ein umständliches Gerätewechseln ist hier an der Tagesordnung und nervt mit der Zeit sehr. Auch das Verschieben von Daten über einen Cloud-Speicher ist sehr Zeitraubend. Damit gleichzeitiges Arbeiten mit diesen Geräten wieder attraktiver wird, bietet ClockwordMod eine Chrome-App namens Vysor an.

Für die „Fernbedienung“ per PC benötigst du neben dieser Chrome-App dann nur noch dein Handy und ein USB-Kabel.

Als erstes lädst du Vysor aus dem Chrome Web Store herunter und fügst die App deinem Browser hinzu. Anschließend startest du die Vysor App.

Als nächstes prüfst du in den Entwicklereinstellungen deines Android-Handys, ob die Funktion USB Debugging aktiviert ist. Gegebenenfalls holst du das jetzt nach und verbindest nun das Smartphone per USB-Kabel mit deinem Desktop-Computer.

Klicke im Vysor-Programm-Fenster auf den Button Find Devices und wähle dann dein Smartphone aus. Nach der Bestätigung der Sicherheitsabfrage auf dem Handy wird nun automatisch die Vysor-App installiert.

Nach der erfolgreichen Installation wird der Inhalt deines Android-Gerätes in einem separaten Vysor-Fenster angezeigt. Über dieses Fenster kannst du nun per Tastatur und Maus auf dein Handy zugreifen.

Fazit:

Vysor ist derzeit zwar nur eine Beta-Version und daher noch nicht voll entwickelt. Es kann also vorkommen, dass nicht alle Handy-Modelle unterstützt werden oder die App fehlerhaft funktioniert. Trotzdem ist Vysor eine sehr gute Alternative/Ergänzung zur App AirDroid, für die eine WLAN-Verbindung zwingend erforderlich ist.

Fast hätten wir noch vergessen zu erwähnen, dass Windows-Rechner noch die passenden ADB-Treiber benötigen um eine Verbindung zu Android-Geräten aufbauen zu können. Den Link zum Download der Treiber findest du im Vysor-Fenster oder direkt hier.

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Mac und PC per Android, iPhone und iPad fernsteuern mit Chrome Remote Desktop – So geht’s

Im Urlaub oder sonstwo unterwegs per Android, iPhone oder iPad auf den heimischen PC oder Mac zugreifen? Dank der Chrome Remote Desktop App kein Problem. Damit kannst du dir den Mac- oder PC-Bildschirm auf den Smarthpone- oder Tablet-Bildschirm holen und den heimischen Rechner so steuern, als säße man direkt davor. Wir zeigen, wie einfach das geht.

Erster Schritt: Chrome Remote Desktop auf dem Rechner installieren

Damit der Fernzugriff klappt, musst du zuerst auf dem PC oder Mac die Chrome-App Chrome Remote Desktop installieren. Das geht so:

1. Zuerst installierst du die Chrome-Erweiterung Chrome Remote Desktop.

2. Dann startest du die App Chrome Remote Desktop und klickst auf im Feld Meine Computer auf Jetzt starten und dann auf Remote-Verbindung aktivieren.

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3. Chrome lädt anschließend die Fernsteuersoftware für den Mac bzw. PC herunter. Nach dem Download auf die heruntergeladene Datei klicken, um die Software zu installieren.

4. Nach der Installation in der Chrome Remote Desktop App erneut auf Remote-Verbindung aktivieren klicken und die mindestens 6-stellige PIN-Nummer für den Fernzugriff festlegen.

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5. Im nächsten Fenster nochmal die PIN eingeben, um die Fernverbindungen zuzulassen. Die PIN muss mindestens sechs Ziffern haben; wir empfehlen aber ein längere PIN mit mindestens 10, besser 12 Stellen. Je mehr, desto sicherer.

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Die Einrichtung auf dem PC bzw. Mac ist damit abgeschlossen. Ab sofort kannst du über die Chrome Remote-App in Verbindung mit deinem Google-Konto und der PIN auf den PC-/MAC-Bildschirm zugreifen. Per Klick auf Remote-Verbindung deaktivieren kannst du den Fernzugang auch wieder ausschalten.

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Zweiter Schritt: Per iPhone- und iPad auf den PC zugreifen

Sobald auf dem PC oder Mac die Remote-Verbindungen zugelassen sind, kannst du von jedem Android, iPhone und iPad aus auf deinen Rechner zugreifen. Und zwar so:

1. Zuerst musst du die App Chrome Remote Desktop für iOS bzw. für Android installieren.

2. Nach dem Start der App musst du dich zuerst mit deinem Google-Konto anmelden.

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3. Anschließend erscheint unter Meine Computer eine Liste aller Computer, auf die du direkt zugreifen kannst. Es tauchen also nur die Rechner auf, auf denen – wie oben beschrieben – die Chrome-Remote-App und Fernzugriffssoftware installiert ist und auf denen die Remote-Freigabe aktiviert ist. Zudem muss auf beiden Geräten (PC/Mac und Smartphone) die Anmeldung über dasselbe Google-Konto erfolgen.

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4. Für den Fernzugriff tippst du einfach auf den gewünschten Computernamen. Im nächsten Schritt musst du nur noch die PIN für den Fernzugriff eingeben und auf Verbinden tippen.

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Und siehe da: Schon erscheint auf dem Tablet oder Smartphone der komplette Desktop des PCs oder Macs. Per Finger lässt sich jetzt der komplette Rechner fernsteuern. Die Menüleiste ganz oben bietet weitere Optionen, etwa ein Extra-Keyboard, die Aktivierung des Vollbildmodus oder das Senden des [Strg][Alt][Entf]-Shortcuts.

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Die 4 besten Apps, um den Mac oder PC aus der Ferne vom iPad aus zu steuern

Mal eben aus der Ferne auf den heimischen PC zugreifen? Oder einem Freund helfen und dessen Rechner per Fernsteuerung bedienen? Kein Problem. Für das iPad gibt es einige interessante Apps, um aus einem iPad eine waschechte Fernbedienung für PCs und Macs zu machen. Der komplette Rechner lässt sich dann vom iPad aus steuern – Mausklicks inklusive.

Standardlösungen von Microsoft und Apple

Die Möglichkeit, einen Rechner fernzusteuern, ist eigentlich in jedem Mac oder PC bereits eingebaut. Apple verwendet hierzu die Bildschirmfreigabe, Microsoft das Remote Desktop Protocol (RDP). Allerdings ist es für Anfänger eine ganz schöne Fummelei, die Dienste richtig einzurichten. Erst wenn alles richtig eingestellt ist, kann man mit Apps wie VNC Viewer oder Microsoft Remote Desktop vom iPad aus übers Internet auf den Rechner zugreifen. Auch von Google gibt es eine Fernsteuer-Lösung; sie nennt sich Chrome Remote Desktop. Die passende Fernsteuer-App gibt es bislang allerdings nur für Android.

Fertige Komplettlösungen als App

Die in Windows und Mac OS eingebauten Standardlösungen funktionieren zwar, erfordern bei der Einrichtung aber jede Menge Know-How in Sachen Firewalls, Portweiterleitungen und statische IP-Adressen. Einfacher geht’s mit Rund-um-sorglos-Paketen. Hier müssen Sie nur auf dem Rechner ein kleines Zusatzprogramm und auf dem iPad die passende App installieren – und schon steht die Remote-Verbindung. Hier eine Übersicht der besten Lösungen für den Fernzugriff übers iPad:

PocketCloud Remote Desktop RDP/VNC

Die kostenlose App PocketCloud ist unser Favorit in Sachen Fernsteuerung übers Internet. Im Vergleich zu anderen Lösungen können Sie hier die virtuelle Maus bequem mithilfe des Touchscreens über den ferngesteuerten Desktop bugsieren. Auch Rechtsklicks und das Scrollen des Mausrads sind problemlos möglich.

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TeamViewer: Remote Control

TeamViewer hat sich in Sachen Fernsteuerung zum Quasi-Standard entwickelt. Bereits seit Jahren lassen sich damit PCs, Macs und Linux-Rechner aus der Ferne steuern. Dank App auch vom iPad aus. Sobald auf dem PC, Mac oder Linux-Rechner die TeamViewer-Software installiert und gestartet ist, können Sie mit der TeamViewer-App vom iPad aus auf den Desktop und die Dateien des Rechners zugreifen.

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Desktop Connect

Desktop Connect gehört zu den Pionieren in Sachen Remotezugriff. Die Desktop-Connect-App gibt es zwar nicht kostenlos (Kostenpunkt: 13,99 Euro), dafür gehört sie zu den schnellsten Fernsteuer-Tools. Die Darstellung des Bildschirms und der Datentransfer geht spürbar flotter über die Bühne als bei PocketCloud oder TeamViewer. Wer Wert auf Geschwindigkeit legt oder häufig langsame Verbindungen nutzt, kann bedenkenlos die 14 Euro investieren. Das Clientprogramm Easy Connect gibt es für PCs, Macs und Linux-Rechner; die Anmeldung erfolgt über den Google-Account.

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Parallels Access

Parallels kennen Mac-User eigentlich nur für die Emulation von Windows auf dem Mac. Mit der Gratis-App Paralles Access schickt Parallels eine gute App zur Fernsteuerung von Windows- und Mac-Rechnern auf den Weg. Sobald auf dem PC oder Mac der Parallels Access Agent installiert ist, lässt sich der komplette Rechner vom iPad aus steuern. Die App glänzt mit pfiffigen Features wie Vollbildfunktion, Lupe und Fernsteuerung von bis zu zehn Rechnern. Allerdings gibt es den Remotezugriff nicht kostenlos. Nach der 14-tägigen Testphase kostet die Remotefunktion rund 45 Euro im Jahr – und lohnt sich nur, wenn man die Fernsteuerfunktion regelmäßig nutzt. Für gelegentliche Remotesitzungen empfehlen wir die kostenlose PocketCloud.

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iPhone als Fernbedienung für Apple TV und iTunes nutzen – So geht’s

Apple mag es minimalistisch. So auch bei der Fernbedienung für Apple TV. Hier gibt es nur einen Menü-Button und Tasten für Play/Pause und die runde Multifunktionstaste. Für die Grundfunktionen reicht das aus. Das Surfen im Internet oder die Suche nach Filmen und Musik ist darüber aber eine Qual. Einfacher geht’s mit der Remote App. Damit wird aus jedem iPhone, iPad und iPod touch eine Apple-TV-Fernbedienung der Luxusklasse.

Fernbedienung für iTunes und Apple TV einrichten

Sobald auf dem dem iPhone oder iPad die kostenlose App Remote installiert ist, muss diese nur einmalig eingerichtet werden. Das geht ganz einfach über den Button Privatfreigabe einrichten und der Eingabe der Apple-ID und des Kennworts.

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Apple TV fernsteuern

Weiter geht’s auf dem dem Apple TV. Hier müssen Sie im Bereich Einstellungen | Computer ebenfalls die Privatfreigabe aktivieren. Und das war’s auch schon mit der Ersteinrichtung. Ab sofort erscheint in der Remote-App der Apple-TV-Eintrag, über das Sie den Fernseher fernsteuern können. Und zwar nicht nur über die Buttons für das Menü oder Play/Pause, sondern auch mit Gesten. Welche Fingergesten es gibt, verrät das Fragezeichen oben rechts.

Richtig praktisch ist die iPhone-Fernbedienung bei der Suche nach Musik und Filmen. Sobald das Suchfeld auf dem Fernseher erscheint, öffnet sich in der Remote-App auf dem iPhone die Tastatur. Darüber ist es ein leichtes, Apple TV zu durchsuchen. Entweder durch Eingabe des Suchbegriffs oder über das Mikrofon-Icon per diktiertem Suchwort.

iTunes fernsteuern

Auch iTunes auf dem PC und Mac lässt sich mit Remote fernsteuern. Dazu muss in iTunes auf dem PC nur der Befehl Datei | Privatfreigabe | Privatfreigabe aktivieren aufgerufen werden; mitunter muss zuvor mit der [Alt]-Taste die Menüleiste  eingeblendet werden. Auf dem Mac lautet der Befehl zum Aktivieren der Fernbedienfunktion Ablage | Privatfreigabe | Privatfreigabe aktivieren. Jetzt können Sie übers iPhone oder iPad auf die komplette Musiksammlung und Playlists zugreifen, Titel suchen und die Wiedergabe steuern.

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Hardware & Software Windows 7

Telnet Windows 7: So aktivieren Sie den Telnet-Befehl

Zum Fernsteuern und Administrieren von Rechnern wird häufig der Telnet-Dienst verwendet. Zwar wurde Telnet aufgrund der fehlenden Verschlüsselung mittlerweile vom Secure-Shell-Protocol ersetzt – in vielen Bereichen ist Telnet aber immer noch wichtig. Schade nur, dass Microsoft den Telnet-Befehl bei Windows 7 rausgeschmissen hat. So sieht es zumindest aus. Mit einem Trick können Sie den (scheinbar) fehlenden Telnet-Befehl wiederbeleben.

Wenn Sie ins DOS-Fenster von Windows 7 den Befehl „telnet“ eingeben, erscheint nur die Fehlermeldung „Der Befehl telnet ist entweder falsch geschrieben oder konnte nicht gefunden werden“. Wo ist also der telnet-Befehl unter Windows 7 geblieben? Die Antwort ist einfach: telnet gibt es auch bei Windows 7 weiterhin, er ist in der Standardkonfiguration nur nicht aktiviert. Das lässt sich nachholen.

Um bei Windows 7 den fehlenden telnet-Befehl zu aktivieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in der Systemsteuerung (Start | Systemsteuerung) in den Bereich „Programme“.

2. Klicken Sie unterhalb von „Programme und Funktionen“ auf „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“.

3. Im folgenden Fenster kreuzen Sie das Kontrollkästchen „Telnet-Client“ an und schließen das Fenster mit OK.

4. Der Telnet-Client von Windows 7 wird damit nachinstalliert. Sobald die Installation abgeschlossen ist, können Sie im DOS-Fenster mit dem Befehl „telnet“ wieder die gewohnten Telnet-Dienste nutzen.

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Android Handy & Telefon

Android Geräte-Manager: Das eigene Android-Handy orten, klingeln lassen, sperren oder löschen

Handy verloren? Gar nicht gut. Geht das Handy verloren oder wird es gestohlen, sind auch die Daten auf dem Gerät futsch. Oder noch schlimmer: in fremden Händen. Denn ärgerlicher als der Verlust des Handys ist oft die Ungewissheit, was der Finder oder Langfinger mit den Daten anstellt. Damit genau das kein Kopfzerbrechen mehr bereitet, gibt es den Android Geräte Manager. Damit können Sie das gestohlene oder verlorene Handy orten, es fünf Minuten lang laut klingeln lassen, es komplett sperren oder alle Daten löschen. Wir zeigen, wie’s geht.

Android Geräte Manager aktivieren

Im ersten Schritt müssen Sie den Fernwartungsdienst auf dem Handy aktivieren. Dazu sind folgende Schritte notwendig:

1. Wechseln Sie im Android-Smartphone in den Bereich „Einstellungen | Sicherheit“.

2. Tippen Sie auf „Geräteadministratoren“.

3. Dann tippen Sie auf „Android Geräte-Manager“. Sollte der Befehl „Android Geräte Manager“ nicht erscheinen, müssen Sie mitunter zuerst das Android-Handy auf die neueste Android-Version aktualisieren.

4. Auf der folgenden werden kurz die Funktionen des Geräte-Managers erläutert. Tippen Sie auf „Aktivieren“, um den Geräte-Manager scharf zu stellen.

Android Geräte Manager nutzen und das Handy fernsteuern

Ist der Device Manager aktiv, können Sie Ihr Handy übers Internet von überall aus orten und fernsteuern. Das geht folgerndermaßen:

1. Rufen Sie die Seite www.google.com/android/devicemanager auf, und melden Sie sich gegebenenfalls mit Ihrem Google-Account ein. Verwenden Sie dabei das Google-Konto, das auch auf dem Handy verwendet wird.

2. Im ersten Schritt wird Ihr Handy geortet und auf der Karte angezeigt. Im Info-Kasten können Sie zudem das Handy fernsteuern.

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Mit „Klingeln lassen“ können Sie das Handy fünf Minuten lang klingeln lassen – ideal, um ein verloren geglaubtes Handy zu finden.

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Mit „Sperren“ wird das Handy mit einem neuen Passwort gesperrt. Diebe können dann nicht mehr so ohne Weiteres auf die Daten des Handys zugreifen. Dank des neuen Passworts selbst dann nicht, wenn sie Ihr Google-Kennwort kennen.

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Die radikalste Methode ist ein Klick auf „Löschen“. Damit wird das Handy auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Sollte es gerade nicht online sein, wird es auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, sobald es wieder online ist. Sämtliche Apps, Fotos, Musik und Einstellungen werden gelöscht. Das Löschen ist nützlich, wenn Ihr Handy gestohlen wird und Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Daten nicht in Fremde Hände gelangen. Der Dieb hat dann zwar noch das Handy, nicht aber die Daten. Einzige Ausnahme sind die Daten auf der SD-Karte – diese können möglicherweise nicht komplett gelöscht werden. Mittels Wiederherstellungsprogrammen lassen sich die Daten der SD-Karte mitunter wiederherstellen. Wichtig: Nach dem Löschen können Sie per Android Geräte Manager nicht mehr auf das Gerät zugreifen.

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