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Word 2013/2016: Individuelle Registerkarte im Menüband erstellen

Bei jedem Word-Nutzer kristallisiert sich nach einiger Zeit heraus, welche Befehle häufig verwendet werden. Das hängt natürlich sehr stark davon ab, für welche Tätigkeiten Word eingesetzt wird. Nicht selten sind die benötigten Funktionen über das ganze Menüband und neun Registerkarten verteilt. Das erfordert einen starken, gut trainierten Zeigefinger. Um solche Klick-Orgien zu vermeiden und das Arbeiten mit Word zu optimieren, kann man mit wenig Aufwand eigene Registerkarten mit individuell zusammengestellten Funktionen anlegen.

Grundstruktur erstellen

Über die Word-Optionen lässt sich in wenigen Minuten eine eigene Registerkarte erstellen und mit den Lieblingsfunktionen bestücken. Starte Word und klicke auf Datei | Optionen und im nachfolgenden Dialogfenster Menüband anpassen.

Im Aufklappmenü des rechten Anzeigebereichs stellst du die Option Hauptregisterkarten ein und klickst unten auf den Button Neue Registerkarte. Dadurch wird eine neue Registerkarte sowie eine neue Gruppe eingefügt. Markiere den Eintrag der neuen Registerkarte und gib ihr über die Schaltfläche Umbenennen einen passenden Namen. Wiederhole diesen Vorgang mit dem Eintrag Neue Gruppe.

Für eine übersichtlichere Gliederung von unterschiedlichen Funktionen, ist es empfehlenswert, über den Button Neue Gruppe weitere Gruppen zu erstellen. um die Werkzeuge thematisch zu bündeln.

Befehle und Funktionen einfügen

Das Grundgerüst ist jetzt erstellt und muss nur noch mit „Leben“ gefüllt werden.

Im linken Bereich der Hauptanzeige wählst du die benötigten Befehle aus. Über das Drop-Down-Menü kannst du beispielsweise nach häufig verwendeten Befehlen filtern. Der Button Hinzufügen befördert das markierte Tool in deine selbst erstellte Gruppe. Wiederhole diesen Vorgang bis alle benötigten Funktionen und Tools in den Gruppen der neuen Registerkarte vorhanden sind.

Die Reihenfolge ist erst einmal zweitrangig, sie kann per Drag and Drop noch geändert werden. Sind alle Arbeitsschritte abgeschlossen, dann bestätigst du mit OK und deine eigene Registerkarte wird dem Word-Menü hinzugefügt.

Extra-Tipp

Auch in Excel lässt sich auf diese Weise eine oder mehrere eigene Registerkarten im Menüband anlegen.

Fazit:

Für schnelles und effektives Arbeiten ist das Anlegen eigener Menüs in Word und Excel eigentlich unverzichtbar. Dieser ziemlich unbekannte Trick ist wohl einer der nützlichsten Anpassungsmöglichkeiten die Word und Excel zu bieten hat.

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CD-Bremse: Laute CD-/DVD- und Blu-Ray-Laufwerke leiser machen

Schnell ist nicht immer gut. CD- und DVD-Laufwerke arbeiten im Computer mit höheren Umdrehungszahlen als normale CD/DVD-Spieler fürs Wohnzimmer. Bei modernen Laufwerken geht es mit 40-facher oder 64-facher Geschwindigkeit zu Sache, um die Daten möglichst schnell von der CD/DVD auf den Computer zu kopieren. Die Kehrseite der Medaille: Je schneller sich die Scheibe dreht, umso lauter wird das Laufwerk. Das muss nicht sein. Zum Musikhören oder für eine Spielfilm-DVD reicht die einfache Umdrehungsgeschwindigkeit allemal. Mit einem kleinen Zusatzprogramm können Sie die Geschwindigkeit und damit die Lautstärke reduzieren – ideal für Computer, die im Wohnzimmer stehen.

Wenn es Ihnen nicht auf ein flottes Arbeitstempo, sondern eine möglichst leise Arbeitsumgebung ankommt, können Sie mit folgenden Schritten das CD/DVD-Laufwerk leiser machen:

1. Rufen Sie die Internetseite www.cd-bremse.de/cdbremse.htm auf.

2. Klicken Sie auf „CD Bremse“, um das Programm herunterzuladen.

3. Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Ausführen“. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, starten Sie die Installation mit einem erneuten Klick auf „Ausführen“. Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten. Bei Windows Vista/7/8 erscheint während der Installation mitunter eine Fehlermeldung. In diesem Fall klicken Sie auf „Abbrechen“. Dann klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf die heruntergeladene Datei und anschließend auf „Als Administrator starten“.

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4. Nach der Installation starten Sie das Programm mit dem Befehl „Start | Alle Programme | CD Bremse | CD Bremse“.

5. Am oberen Fensterrand sind alle installierten optischen Laufwerke aufgeführt. Für jedes Laufwerk können Sie individuelle Einstellungen vornehmen. Wählen Sie in den Feldern CD-Geschwindigkeit bzw. DVD-Geschwindigkeit, mit welchem Tempo die Laufwerke maximal arbeiten sollen. Je geringer die eingestellte Geschwindigkeit, umso leiser arbeiten die Laufwerke.

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6. Wenn die Laufwerke mit Höchsttempo laufen sollen, schließen Sie das Programm einfach per Klick auf die X-Schaltfläche in der rechten oberen Ecke. Das Fenstert wird damit zwar geschlossen, das Programm selbst ist aber noch immer aktiv. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das kleine CD-Bremse-Laufwerkssymbol in der Taskleiste (unten rechts auf dem Windows-Bildschirm, neben der Uhr), und wählen Sie aus dem Menü den Befehl „Beende“n. Jetzt arbeiten CD-, DVD- und BluRay-Laufwerke wieder mit Maximalgeschwindigkeit.

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Eine gute Alternative zu CD-Bremse ist das Gratisprogramm Rimhill. Auch damit können Sie CD-, DVD- und BluRay-Player leiser machen, indem Sie per Rechtsklick auf das Rimhill-Icon die maximale Geschwindigkeit festlegen, etwas 4x oder 8x.

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Handy & Telefon

iPhone & iPad: Den Kippsensor deaktivieren, Hochformat/Querformat verriegeln

Jedes iPhone verfügt über einen Kipp- und Lagesensor. Der Kippsensor im iPhone sorgt dafür, dass sich das Display automatisch dreht, sobald das iPhone gedreht wird. Das ist in vielen, aber nicht in allen Fällen sinnvoll. Wenn Sie zum Beispiel am iPhone Bücher lesen möchten, ohne dass der Bildschirm versehentlich gekippt wird, können Sie den Kippsensor deaktivieren. Die aktuelle Bildschirmausrichtung wird damit fixiert.

Die Ausschaltfunktion für den Kippsensor wurde mit Apples iPad eingeführt. Hier gibt es zum Deaktivieren der Kippfunktion sogar einen eigenen Schalter. Beim iPhone fehlt der Schalter – abschalten lässt sich der Neigungssensor aber trotzdem.

Hochformat und Querformat verriegeln ab iOS 7

Wenn auf Ihrem iPhone oder iPad iOS ab Version 7 installiert ist, ver- und entriegeln Sie die Kippsensor-Sperre folgendermaßen:

1. Wischen Sie mit dem Finger auf dem Display von unten nach oben. Sie können dabei ruhig mit der Wischbewegung unten am Rand außerhalb des Bildschirms beginnen und vor dort über den Bildschirm nach oben wischen.

2. Es erscheint das Kontrollzentrum. Hier tippen Sie oben rechts auf das Symbol mit dem Schloss und einem Kreispfeil drumherum.

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Das Symbol mit dem Pfeil wird daraufhin heller dargestellt und es erscheint kurz die Meldung „Ausrichtungssperre: Ein“; die Kippsensor-Sperre ist aktiv. Zusätzlich erscheint ganz oben in der Statusleiste (links neben dem Akku-Symbol) ebenfalls das Sperrsymbol mit dem Schloss und dem Kreis drumherum. Jetzt spielt es keine Rolle, wie Sie das iPhone oder iPad halten; der Bildschirm bleibt immer in derselben Position. Mit einer Wischbewegung nach unten verstecken Sie das Kontrollzentrum wieder.

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Soll das iPhone bzw. iPad wieder automatisch die Kippen, schalten Sie die Sperre einfach auf die gleiche Weise wieder aus. Also mit dem Finger wieder nach oben wischen, um das Kontrollzentrum einzublenden und per Tipp auf das Schlosssymbol die Kippsperre wieder ausschalten.

Wie das Ganze funktioniert, können Sie auch im folgenden Video sehen:

Kippsensor deaktivieren bei älteren iOS-Version

Bei älteren iPhone-Modellen bzw. älteren iOS-Versionen – z.B. iOS 6 – funktioniert es anders. Generell ist Voraussetzung für das Aktivieren der Kippsperre ein multitaskingfähiges iPhone wie das iPhone 4 oder 3GS, oder eines der neuen iPod-touch-Modelle. Bei älteren Modellen wie dem iPhone 2 oder 3 gibt es die Kippfunktion leider nicht.

So wird das Bildschirmdrehen beim iPhone 5, 4, 5S und 3GS und älteren iOS-Versionen vor iOS 7 ausgeschaltet:

1. Drücken Sie zwei Mal hintereinander auf den Home-Button, um den iPhone-Taskmanager aufzurufen.

2. Am unteren Rand erscheint der Task-Switcher. Mit dem Finger im unteren Bereich wischen Sie einmal nach rechts.

3. Jetzt sehen Sie die iPod-Steuerung und – ganz wichtig – als erstes Symbol den Schalter für die Kippfunktion. Einmal draufgetippt, wird das Icon um ein Schloss ergänzt – die Kippfunktion ist deaktiviert. Wenn Sie ein weiteres Mal drauftippen wird der Neigungssensor wieder aktiviert.

Schlosssymbol mit Kreis drumherum

Ob die Kippfunktion derzeit verriegelt oder entriegel ist, erkennen Sie an der Statusleiste ganz oben. Wurde das Display arretiert beziehungsweise fixiert, erscheint das Schlossymbol mit kreisrundem Pfeil in der Statusleiste. Jetzt können Sie das iPhone kippen und drehen wie Sie möchten – die Bildschirmausrichtung bleibt unverändert.

Wie der Kippsensor funktioniert und wie Sie ihn ein- und ausschalten, können Sie auch in folgendem Video aus unserem YouTube-Channel sehen:

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7, Vista Speicherdiagnose: Speicher testen und Speicherfehler aufspüren

Der Rechner läuft nicht so, wie er soll? Wenn Programme plötzlich abstürzen oder der Rechner ohne ersichtlichen Grund nicht mehr reagiert, ist oft ein defekter Speicherbaustein schuld. Doch wie lässt sich das genau herausfinden? Mit Bordmitteln von Windows. Windows Vista und Windows 7 sind mit einem versteckten Speichertestprogramm ausgestattet, das innerhalb weniger Minuten verrät, ob in Sachen Speicher und RAM-Bausteinen alles in Ordnung ist.

So testen Sie mit Windows Vista oder Windows 7 den Hautpspeicher:

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche, und geben Sie ins Suchfeld „Speicher“ ein.

windows-7-vista-speicherdiagnose-speicher-ram-testen2. In der Trefferliste des Startmenüs klicken Sie auf „Windows-Speicherdiagnose“.

3. Dann klicken Sie auf „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen“.

4 .Danach startet der Rechner neu und bootet im Speichertestmodus. Hier drücken Sie [F1] und wählen „Erweitert“. Bestätigen Sie mit der Taste [F10]. Jetzt nimmt das Speichertestprogramm die Speicherbausteine (RAM) unter die Lupe. Danach erhalten Sie ein ausführliches Testprotokoll.

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Word 2000

Word: Die Umschaltfeststell-Taste (Feststelltaste Shift-Lock)

Die Taste über der [Shift]-Taste ist die [Feststell]-Taste. Wenn Sie diese Taste drücken, ist die Tastatur auf Großschreibung umgestellt. Angezeigt wird der aktive Modus der [Feststell]-Feststelltaste auf der Tastatur in der Regel mit einem Kontrollämpchen über der Zehnertastatur oder in der [Feststell]-Taste.

Auswirkung hat dieser Modus zunächst nur auf die alphabetische Tastatur, mitunter aber auch auf die Sonderzeichen und Zahlen. Überzeugen Sie sich durch einen kurzen Versuch davon, wie Ihr PC reagiert, wenn Sie die [Feststell]-Taste gedrückt haben. Gelöst wird die [Feststell]-Taste – je nach System – entweder durch nochmaliges Drücken oder durch Drücken der [Shift]-Taste.