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Mozilla Firefox: Abschalten der Animation beim Öffnen neuer Tabs

Das Öffnen neuer Tabs wird seit Firefox 4 mit einer kleinen Animation durchgeführt. Die Tabs öffnen sich mit einer rollenden Bewegung von links nach rechts. Manche Puristen halten solche Animationen für überflüssig. Diese Animation lässt sich ganz einfach ab- und wieder einschalten.

So wird die Animation ausgeschaltet:

1. Starten Sie Ihren Firefox-Browser, geben in die Adresszeile den Befehl „about:config“ ein und drücken die [Enter]-Taste. Die folgende Sicherheitsmeldung bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

2. Im nächsten Fenster geben Sie oben links in das Textfeld „Filter“ den Befehl „browser.tabs.animate“ ein.

3. In der Spalte „Wert“ steht der Eintrag „true“. Mit einem Doppelklick der Maus ändern Sie den Wert auf „false“. Damit ist die Animation abgeschaltet.

4. Starten Sie den Browser neu, damit die Änderung wirksam wird.

Soll die Animation doch wieder einschaltet werden, wiederholen Sie die Arbeitsschritte und ändern den Wert wieder auf „true“.

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Firefox automatische Webseitenaktualisierung: Seiten automatisch neu laden mit Reload Every

Auch der Mozilla Firefox bietet die Möglichkeit der automatischen Webseitenaktualisierung. Dieses Tool ist für Schnäppchenjäger bei Ebay & Co sowie für alle anderen User, die immer auf dem aktuellsten Informationsstand sein müssen unverzichtbar. Bei diesem Tool entfällt das immer wiederkehrende Drücken der [F5]-Taste. Außerdem wird die Webseite im Hintergrund aktualisiert, wenn Sie gerade in einem anderen Programm tätig sind. Dazu ist aber erst der Download des kostenlosen Add-Ons „ReloadEvery“ erforderlich. Danach können Sie mit wenigen Klicks die automatische Webseitenaktualisierung ein- und ausschalten.

ReloadEvery

Auch Google Chrome bietet ein kostenloses Add-On für diese Funktion an, lediglich beim Opera-Browser ist diese Funktion bereits integriert. Praktisch beim Firefox-Tool ist die Option, dass sich nicht nur eine Webseite automatisch aktualisieren lässt, sondern bei Bedarf auch alle offenen Webseiten. Bei allen Browsern gleich: werden die Webseiten beendet, wird die automatische Aktualisierung deaktiviert.

So wird das Add-On „ReloadEvery“ heruntergeladen und aktiviert:

1. Starten Sie Ihren Firefox-Browser und rufen die Seite des Mozilla Add-Ons „ReloadEvery“ auf.

2. Klicken Sie auf den Button „Zu Firefox hinzufügen“, folgen Sie den Installationshinweisen und starten abschließend den Browser neu.

3. Nach dem Neustart ist die Erweiterung aktiv und kann direkt benutzt werden. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in die Webseite, wählen im Kontextmenü „Alle… neu laden“ und suchen sich einen passenden, vordefinierten Zeitintervall aus.

4. Möchten Sie einen eigenen Zeitintervall eingeben, wählen Sie die Option „Benutzerdefinierte Zeit“ und geben in die Felder per Direkteingabe Ihren Intervall in Minuten und Sekunden ein. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

5. Möchten Sie alle aktiven Webseiten automatisch neu laden, wiederholen Sie die Schritte 1 – 3 und wählen im Kontextmenü die Option „Für alle Tabs aktivieren“. Zum Beenden der automatischen Aktualisierung entfernen Sie in diesem Kontextmenü den Haken bei „Aktivieren“, alternativ können Sie auch die Option „Für alle Tabs deaktivieren“ auswählen.

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Mozilla Firefox: Den Download-Verlauf automatisch beim Beenden löschen

Beim Firefox wird der Download-Verlauf so lange gespeichert, bis Sie von Hand die ganze Chronik löschen. Das ist standardmäßig so voreingestellt. Das bedeutet, mit der Zeit werden riesige Datenmengen angesammelt, die die Festplatte unnötig belasten. Aber diese Standardeinstellung kann so geändert werden, das die Download-Chronik automatisch beim Beenden des Browsers gelöscht wird.

Starten Sie dazu den Firefox-Browser, gegen in die Adresszeile „about:config“ ein und drücken die [Enter]-Taste. In das Textfeld „Filter“ tragen Sie den Begriff „browser.download.manager.retention“ ein.

In der Spalte „Wert“ ist der Standardwert „2“ eingetragen, der manuelles Löschen bedeutet. Klicken Sie den Eintrag doppelt an, geben den Wert „1“ (automatisches Löschen) ein und bestätigen die Änderung mit „OK“.

Starten Sie den Browser neu, damit die Änderung wirksam wird. Ab sofort wird der Download-Verlauf beim Schließen des Firefox automatisch gelöscht.

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Mozilla Firefox: Übermäßiges Datensammeln durch Supercookies verhindern

Fast alle Webseitenbetreiber nutzen Cookies, um Surf- und Einkaufsverhalten von Internet-Nutzern zu speichern und zu analysieren. Dabei werden aber auch sogenannte „Supercookies“ eingesetzt, deren Speicherfähigkeit weit über das der normalen Cookies hinaus geht. Welche Daten zu welchem Zweck da gesammelt werden, bleibt für den normalen User im Dunkeln. Um diese übermäßige Sammelwut einzudämmen und die eigene Privatsphäre zu schützen, kann man beim Firefox die Supercookies deaktivieren.

Supercookies? Nein Danke.

Starten Sie zuerst Ihren Firefox-Browser, geben in die Adresszeile „about:config“ ein, drücken die [Enter]-Taste und bestätigen die Sicherheitsmeldung mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

Danach tragen Sie in das Textfeld „Filter“ den Befehl „dom.storage.enabled“ ein.

In der Spalte „Wert“ ändern Sie durch einen Doppelklick den Eintrag „true“ in „false“.

Starten Sie den Browser neu, um die Änderung zu aktivieren. Der Wert „false“ deaktiviert die Supercookies, mit der Einstellung „true“ akzeptieren Sie die Datenspeicherung.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Mehrzeilige Adressen und Links einfügen

Oft erhält man von Freunden oder Arbeitskollegen per E-Mail mehrzeilige Links, die mit Zeilenumbrüchen versehen sind. Bisher musste man diese Umbrüche mühsam entfernen und die Links wieder zusammensetzen. Das kostet viel Zeit und Nerven. Hat man dann doch einen Fehler übersehen, dann funktioniert der ganze Link überhaupt nicht mehr und man kann von neuem anfangen. Mit ein paar einfachen Einstellungen können Sie die ganze Arbeit dem Firefox überlassen.

Dazu gehen Sie wie folgt vor:

1. Starten Sie den Firefox, geben in die Adresszeile „about:config“ ein und drücken die [Enter]-Taste. Die Sicherheitswarnung bestätigen Sie mit „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

2. Geben Sie in das Textfeld „Filter“ die Bezeichnung „editor.singleLine.pasteNewlines“ ein.

3. In der Spalte „Wert“ ist standardmäßig „2“ eingetragen, was bewirkt, dass Zeilenumbrüche durch ein Leerzeichen ersetzt werden. Ab Firefox 3 ist es aber sinnvoller diese Zeilenumbrüche durch ein Komma zu ersetzten. Das erreichen Sie mit dem Wert „3“ und „4“. Öffnen Sie dazu den Eintrag per Doppelklick und ändern den Wert entsprechend. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

4. Nach einem Browser-Neustart wird die Änderung wirksam.

Bis zur Version 2 des Firefox stand der Wert auf „0“ beziehungsweise auf „1“. Der Wert „0“ fügt alles unverändert ein und der Wert „1“ nur bis zum ersten Zeilenumbruch. Übrigens gelten diese Werte noch heute für den Internet Explorer!

Seit der Version 3 des Firefox steht der Wert standardmäßig auf „2“ und kann entsprechend den oben angeführten Arbeitsschritten geändert werden.

Hinweis: Im Thunderbird funktionieren diese Einstellungen ebenfalls. Wenn Sie zum Beispiel neue Nachrichten erstellen, können Sie mit der richtigen Konfigurationseinstellung die Adressen in das Feld „An“ hineinkopieren. Sie werden dann per Komma getrennt aufgeführt. Hier ist der Wert „4“ am sinnvollsten.

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Firefox Internet & Medien

Firefox Kennwörter: Passwörter trotz verneinter Speicherabfrage nachträglich speichern

Firefox bietet die Möglichkeit, Zugangsdaten bei Webseiten automatisch abzuspeichern. Das ist praktisch, wenn man sich oft bei sozialen Netzwerken, Auktionsplattformen oder Internet-Blogs etc. anmelden muss. Dann ist es nicht mehr erforderlich, jedes mal Usernamen und Passwort einzugeben. Meldet man sich das erste Mal auf einer Webseite an, fragt Firefox ob die Daten gespeichert werden sollen. Wird diese Speicherabfrage verneint, muss man bei jedem Besuch die Zugangsdaten erneut manuell eingeben. Ab Firefox 4 kann man trotz abgelehnter Speichabfrage, die Zugangsdaten nachträglich noch speichern.

Um trotz verneinter Speicherabfrage die Kennwörter doch noch zu speichern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie den Firefox, klicken Sie auf den „Firefox“-Button und wählen im Kontextmenü „Einstellungen | Einstellungen“ aus.

2. Im Dialogfenster „Einstellungen“ wechseln Sie zum Register „Sicherheit“ und klicken im Bereich „Passwörter“, rechts neben der Option „Passwörter speichern“ auf die Schaltfläche „Ausnahmen“

3. Im Fenster „Ausnahmen-Gespeicherte Passwörter“ finden Sie nun alle Webseiten aufgelistet, bei denen die Speicherung von Zugangsdaten verweigert wurde. Suchen und markieren Sie die Webseite, bei der Sie die Zugangsdaten nachträglich noch speichern wollen und klicken Sie auf den Button „Entfernen“.

Klicken Sie auf „Schließen“, beziehungsweise auf „OK“ um alle geöffneten Fenster zu schließen. Nun sind bei den zuvor ausgewählten Webseiten die negativen Speicherabfragen gelöscht.

4. Rufen Sie nun erneut die entsprechenden Webseiten auf, geben Ihre Zugangsdaten ein und stimmen der automatischen Speicherung zu.

Hinweis: Überlegen Sie bitte vorher, ob Sie Zugangsdaten Ihres Online-Bankings, oder andere sensible Daten speichern wollen. Sollten Sie mal Angriffsziel eines Hackers sein, kann das schlimme Folgen nach sich ziehen. Wie Sie aber Ihre gespeicherten Zugangsdaten beim Firefox wiederfinden, verwalten und löschen können, lesen Sie in diesem Artikel.

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Google Internet & Medien

Google Chrome schneller machen: Seitenaufbau beschleunigen

Wenn der Seitenaufbau bei Google Chrome zu lange dauert, weil Ihr Computer oder Laptop noch mit anderen Programmen im Hintergrund beschäftigt ist, gibt es eine wenig bekannt Funktion, die eingesetzt werden kann, um die Seitendarstellung zu beschleunigen: Die Einbindung von Rechenleistung der Grafikkarte! Somit bedient sich Google Chrome einer zusätzlichen Rechenleistung.

Um die zusätzlichen Ressourcen der Grafikkarte zu nutzen, starten Sie Google Chrome und geben in die Adresszeile den Befehl   „about:flags“ ein und drücken die [Enter] Taste.

Suchen Sie in der Ergebnis-Liste den Eintrag „GPU-Compositing auf allen Seiten“ und aktivieren die Funktion.


Danach scrollen Sie bis zum Ende der Liste und klicken auf „Jetzt neu starten“ um die Änderungen zu bestätigen und zu aktivieren. 

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Mozilla Firefox: Durch Hardwarebeschleunigung schneller surfen und den Prozessor entlasten

Unter Windows 7 und Vista besitzt Firefox die Möglichkeit, genauso wie Google Chrome, die Prozessor-Ressourcen der Grafikkarte zusätzlich für den Seitenaufbau und das Surfen im Internet einzusetzen. Besonders für Notebook-Besitzer ist das vorteilhaft, weil beim Ausführen von großen Dateien und rechenintensiven Programmen, das gleichzeitige Surfen im Internet immer schwieriger wird. Je mehr Anwendungen der Prozessor zu bearbeiten hat, desto langsamer wird der Seitenaufbau beim Surfen. Mit einem kostenlosen Add-On für Firefox kann man die Hardwarebeschleunigung je nach Bedarf ein- und ausschalten.

So laden Sie das Firefox Add-On „gui:config“ herunter und installieren es:

1. Starten Sie Ihren Firefox-Browser und rufen die Seite des Firefox Add-ons „gui:config“ auf: „https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/guiconfig/“. Klicken Sie auf „Zu Firefox hinzufügen“ und folgen den Installationsanweisungen.

2. Führen Sie einen Neustart des Firefox durch, damit die Erweiterung aktiviert wird.

3. Klicken Sie auf den Button „Firefox“ danach auf „Einstellungen | Erweiterte Einstellungen“.

4. Im Dialogfenster „Erweiterte Einstellungen“ klicken Sie in der Menüleiste auf „Browser“, wählen die Registerkarte „Webseiten“ und aktivieren die beiden Optionen „Aktiviere Direct2D“ und „Aktiviere DirectWrite“. Mit einem Klick auf „OK“ speichern Sie die Änderungen.