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Java Console Firefox 6 und 7: Fehlermeldung „Java Konsole ist nicht kompatibel mit Firefox 6“ und Probleme mit der Norton Toolbar lösen

Da war Mozilla wohl etwas zu schnell mit der Firefox-Aktualisierung. Wer die neue Version Firefox 6 oder 7 installiert, erhält beim ersten Start oft die Meldung „Java Konsole ist nicht kompatible mit Firefox 6 bzw. 7“. Gleiches gilt für die Norton Toolbar. Das Problem ist zum Glück nicht schwerwiegend und lässt sich rasch lösen.

Grund für die Fehlermeldung ist schlicht und einfach, dass Sun (der Hersteller der Java-Konsole) die Java-Konsole und Norton die Norton Toolbar noch nicht aktualisieren konnten. Mozilla war einfach schneller. Schlimm ist die Fehlermeldung nicht, denn die Java-Konsole ist fürs normale Surfen nicht notwendig. Webseiten mit Java funktionieren auch ohne Java-Konsole fehlerfrei. Gebraucht wird die Java-Konsole nur für Java-Programmierer, die Java-Apps fürs Web programmieren.

Die Fehlermeldung loswerden

Damit die Fehlermeldungen „Java Console ist nicht kompatibel mit Firefox 6“ und „Norton Toolbar funktioniert nicht mehr“ nicht mehr erscheint, gibt’s eine einfache Lösung: Installieren Sie das Firefox-Add-On „Add-On Compatibility Reporter„. Das sorgt dafür, dass auch alte Firefox-Erweiterungen ohne Fehlermeldungen oder Deaktivierungen auch beim neuen Firefox funktionieren. Nach der Installation des „Add-On Compatibility Reporters“ funktioniert die alte Java-Konsole und Norton Toolbar auch unter Firefox 6. Die Fehlermeldung „Java Konsole ist nicht kompatibel mit Firefox 6“ ist damit passé.

Sobald Sun eine aktuelle Version der Java-Konsole und Norton eine neue Norton Toolbar veröffentlicht, die dann auch mit dem Firefox 6 reibungslos zusammenarbeiten, können Sie das Plugin „Add-On Compatibility Reporter“ wieder deaktivieren. Es sei denn, Sie möchten auch andere alte Plugins weiter nutzen.

Java Console entfernen

Da nur Java-Programmierer die Java-Konsole benötigen, können Sie sie auch gefahrlos entfernen. Wie das geht, haben wir hier beschrieben.

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Firefox Do Not Track (DNT): Tracking-Schutz einschalten, um ungewollte Trackingprofile zu verhindern

Jeder hinterlässt beim Surfen im Internet Spuren. Große und kleine Online-Shops, Werbenetzwerke oder auch Google legen Benutzerprofile an, um zielgerichtete Werbung bei Ihnen zu platzieren. Firefox hat ab Version 4 eine neue Funktion, mit der Sie dem Webseitenbetreiber automatisch mitteilen, dass Sie kein Tracking wünschen. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert, kann aber mit ein paar Klicks eingeschaltet werden.

Do Not Track aktivieren

So schalten Sie „Do Not Track“ ein:

1. Starten Sie Mozilla Firefox.

2. Klicken Sie auf „Extras | Einstellungen“.

3. Wählen Sie die Funktion „Erweitert“ und dann die Registerkarte „Allgemein“.

4. Hier aktivieren Sie mit einem Häkchen die Option „Websites mitteilen, dass ich nicht verfolgt werden möchte“.

5. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Wichtig: Das Einschalten des Tracking-Schutzes „Do Not Track (DNT)“ ist nur eine Absichtserklärung. Dies dient nur der Information für den Webseiten-Betreiber, dass Sie nicht wollen, das ein Profil Ihres Surfverhaltens auf dessen Seite erstellt wird. Was der Betreiber mit diesen Informationen macht bleibt ihm überlassen.

So viele Firefox-Anwender nutzen Do Not Track

Im Privacy Blog hat Mozilla verraten, wie viele Firefox-Nutzer die Datenschutztechnik „Do Not Track“ einsetzen. Demnach aktivieren rund fünf Prozent der Firefox-Nutzer den Do-Not-Track-Schutz. Auf der Blogseite finden Sie auch den „Do Not Track Field Guide“ mit Fallstudien, Anleitungen und Beispielcodes für Entwickler.

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Firefox 4, 5 & 6: Die neuen“about“-Befehle in Firefox 4, 5 und 6

Mit der Version 4 hat Mozilla den Firefox gründlich aufgeräumt. Nicht nur auf der Oberfläche. Auch unter der Motorhaube ist viel passiert. Für Profis sind zum Beispiel einige neue „about“-Befehle hinzugekommen, mit denen Sie Firefox an der einen oder anderen Stelle tunen oder einen Blick ins Innere des Browsers werfen können. Wir zeigen, welche „about“-Befehle beim Firefox 4, Firefox 5 und Firefox 6 neu sind.

Wie gewohnt lassen sich die „about“-Befehle über die Adressleiste eingeben. Geben Sie ins Adressefeld einfach statt einer Webadresse den gewünchten about-Befehl ein, etwa

about:config

Nach Drücken der [Return]-Taste gelangen Sie zur entsprechenden about-Seite des Firefox-Browsers. Um zum Beispiel eine Liste aller verfügbaren about-Befehle zu erhalten, geben Sie folgenden Befehl ein:

about:about


Und das sind die neuen about-Befehle, die beim Firefox 4 neu hinzugekommen sind:

about:sessionrestore

Sobald Firefox abstürzt, zeigt Firefox beim nächsten Start die Sitzungswiederherstellung, mit der Sie die letzte Sitzung inklusive aller geöffneten Tabs wiederherstellen können. Sollte der Sitzungswiederherstellungsmanager nicht erscheinen, oder haben Sie Firefox versehentlich wieder geschlossen, können Sie mit dem Befehl „about:sessionrestore“ die Sitzungswiederherstellung manuell starten.

about:addons

Sind viele Add-Ons und Plugins installiert, geht oft die Übersicht über alle Erweiterungen verloren. Abhilfe schafft der Befehl „about:addons“, mit dem Sie das versteckte Tool zum Verwalten der installierten Erweiterungen starten. Hier können Sie Add-Ons suchen, deaktivieren oder Einstellungen verändern.

about:memory

Mit dem Befehl „about:memory“ ermitteln Sie, wie viel Arbeitsspeicher der Browser verschlingt. Die Zeile „Memory mapped“ zeigt, wie viel RAM Windows für Firefox reserviert; „Memory in use“ zeigt den davon tatsächlich verbrauchten Speicher. Die Liste „Other Information“ verrät im Detail, welche Module wie viel Arbeitsspeicher belegen. Durch Drücken der Taste [F5] können Sie die Übersicht jederzeit aktualisieren.

about:cache

Mit dem Befehl „about:cache“ werfen Sie einen Blick in den Cache-Speicher, in dem Firefox Kopien aller Webinhalte ablegt. Wird eine Webseite erneut aufgerufen, muss der Browser zum Beispiel die Bilder nicht erneut herunterladen, sondern nimmt zu schnelleren Darstellung die Kopien aus dem Cache-Zwischenspeicher. Per Klick auf „List Cache Entries“ erscheint eine Liste aller Webinhalte, die derzeit zwischengespeichert sind.

about:sync-tabs

Wenn Sie die Synchronisierungsfunktion zum Abgleich der Tabs zwischen verschiedenen Rechnern nutzen, können Sie mit dem Befehl „about:sync-tabs“ eine Übersicht aller offenen Tabs der anderen Browser einblenden. Per Doppelklick können Sie den „fernen“ Tab auf Ihrem Rechner öffnen.

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Firefox Browser: Referer verstecken und nicht mitsenden

Sobald Sie eine Webseite aufrufen, erfährt der Webseitenbetreiber, von welcher Webseite Sie kommen. Wenn Sie zum Beispiel von unserer Seite auf die Microsoft-Seite klicken, erfährt Microsoft, dass Sie von tipps-tricks-kniffe.de kommen. Die Information, woher ein Besucher kommt, steht im sogenannten Referer, der bei jedem Klick mitgeschickt wird. Wer das nicht möchte und lieber unerkannt surft, kann das Senden des Referers abschalten. Der Webseitenbetreiber kann dann nicht mehr nachvollziehen, von welcher Seite Sie gekommen sind.

Referer verstecken

Um zum Beispiel beim Firefox das Senden des Referers abzuschalten und den Referer zu verstecken, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Geben Sie in die Adresszeile den Befehl „about:config“ ein.

2. Klicken Sie auf „Ich werde vorsichtig sein, versprochen“.

3. In der Liste der Konfigurationseinstellungen klicken Sie doppelt auf den Eintrag „network.http.sendRefererHeader“.

4. Der Zahlenwert gibt an, ob und wann der Referer gesendet wird:

  • Wert 0 – keinen Referer senden, Referrer verstecken
  • Wert 1 – Referer nur bei HTML-Dateien senden
  • Wert 2 – Referer bei HTML-Dateien und Bildern senden


5. Geben Sie den gewünschten Wert ein – etwa „0“ zum Verstecken -, und bestätigen Sie den neuen Wert per Klick auf Ok. Die neue Einstellung gilt ab dem nächsten Browserstart.