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Firefox: Mit der Schlüsselwortsuche Abkürzungen für beliebige Suchanfragen einrichten

Das Suchfeld in der oberen rechten Ecke des Firefox-Browsers kennen Sie sicherlich. Damit können Sie ganz schnell bei Google, MSN oder anderen Suchdiensten eine Suchanfrge durchführen. Firefox kennt aber noch eine weitere, kaum bekannte Suchvariante. Sie können sogenannten Schlüsselwörter definieren, mit denen Sie ganz schnell auf beliebigen Webseiten eine Suchanfrage stellen.

Nutzen Sie beispielsweise regelmäßig die Suche der Webseite Kostenlos.de, können Sie hierzu das Schlüsselwort bzw. den Schlüsselbuchstaben k einrichten. Und das geht so:

1. Öffnen Sie die Webseite Kostenlos.de, und klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf das Suchfeld.

2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen.

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3. Geben Sie in das folgende Fenster einen Titel sowie das gewünschte Schlüsselwort – etwa k ein. Schließen Sie das Fenster mit OK.

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Wenn Sie eine Suche bei Kostenlos.de durchführen möchten, müssen Sie in das Adressfeld nur noch das Kürzel k, gefolgt vom Suchbegriff eingeben, etwa

k bargeld gewinnen

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Firefox wechselt automatisch zur entsprechenden Webseite und zeigt die Suchergebnisse für die eingegebenen Suchbegriffe an.

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Firefox: Google Maps in der Sidebar

Mit Google Maps lassen sich schnell und unkompliziert Stadtpläne und Landkarten anzeigen. Viele Anwender nutzen das praktische Tool, um rasch den Standort einer Firma oder eine Museums zu ermitteln oder die Route dorthin zu berechnen. Für den Firefox-Browser gibt es jetzt ein das praktische Add-On Mini Map Sidebar, mit dem sich die Google Maps in die Sidebar des Browsers integrieren lassen. Die Erweiterung zeigt nicht nur eine einfache Karte, sondern ist mit praktische Zusatzfunktionen ausgestattet.

Nach der Installation lässt sich die Google Map über den Befehl Ansicht | Sidebar | Minimap einblenden. Jetzt können Sie links in der Karte stöbern und rechts normal weitersurfen. Um eine Adresse anzuzeigen, markieren Sie einfach die Adresse und ziehen Sie per Drag-and-Drop in die Minimap. Über die Schaltfläche Directions können Sie auch gleiche eine Routenberechnung zur Adresse durchführen und die Routenbeschreibung in der Sidebar einblenden.
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Alternativ hierzu klicken Sie mit der rechten (!) Maustaste auf die Adresse und wählen den Befehl Map Sidebar: Locate – schon erscheint die Karte zur Adresse.

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Auch mit der Maus lässt sich die Minikarte schnell einblenden: In der rechten unteren Ecke gibt es ein neues Minimap-Icon, über das Sie blitzschnell zur Google-Karte gelangen. Ein praktisches Tool für alle, die gerne und oft in der Google-Landkarte stöbern.

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Mini Map Sidebar herunterladen:
> https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/5203

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Internet & Medien Software

Jap, Tor, Torbutton & Co.: Anonym surfen, aber richtig

Wer glaubt, im Internet anonym unterwegs zu sein, irrt gewaltig. Auch wenn Sie daheim alleine vor dem PC sitzen, hinterlassen Sie beim Surfen jede Menge Spuren. Jeder Schritt im Internet, jeder Klick und jede besuchte Webseite hinterlässt Spuren. Dauerhaft und ganz leicht einsehbar. Sämtliche Schritte sind noch Tage später nachweisbar.

Datenschützer laufen Sturm gegen das Datensammeln. Mit den gespeicherten Surfspuren wird der Internetnutzer zum gläsernen Websurfer. Verhindern lassen sich die Spuren nicht, wohl aber verwischen. Wer mehr Anonymität wünscht, kann sogenannte Anonymizer verwenden. Das sind Dienste, die die eigene Identität verbergen. Der Trick: Alle Seitenanfragen werden über einen speziellen Anonymisier-Server geschickt und dort verschleiert. Eine völlige Anonymität gibt es damit zwar auch nicht, die Web-Aktivitäten sind damit aber zumindest nicht mehr ganz so offensichtlich. Die Sicherheitsbehörden und gewiefte Hacker finden auch trotz Anonymisier-Dienst zurück zum ursprünglichen Absender. Schwieriger wird es mit Netzwerken wie TOR oder JAP, die die Verbindungsdaten über ein gesamtes Netzwerk von anonymisierenden Servern schicken.

Wenn Sie selbst anonym im Netz unterwegs sein möchte, empfehlen sich folgende Anonyme Proxy-Server bzw. Anonymisierungsnetzwerke:

Anonyme Proxy-Server:

www.proxy4free.com

www.anonymitychecker.com

Anonymisierungsnetzwerke:

TOR (The Onion Router): http://tor.eff.org

JonDonym (früher JAP): www.jondonym.de

Torbutton: Plugins für Firefox-Browser

Die Installation und Konfiguration von Anonymisierern wie Tor ist für Laien nicht einfach. Wer sich gar nicht erst mit der Konfiguration der Anonymisierer befassen möchte, installiert einfach Plugins wie den „Torbutton“ für Firefox. Damit können Sie auf Knopfdruck zwischen dem normalen und dem anonymen Modus wechseln. Den Torbutton für Firefox finden Sie hier als kostenlosen Download:

https://www.torproject.org/torbutton/index.html.de

Wichtig: Für die Firefox-Version 4 verwenden Sie Torbutton-Version ab 1.3.3 oder die neueste Version, die Sie auf der Webseite unter „Installation Alpha-Version“ finden – diese läuft auch mit der neuesten Firefox-Version, etwa Firefox 4.01 oder 5.0.

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Firefox: Pipelining für Schnelleres Surfen

Zum schnelleren verwendet Firefox eine Methode namens Pipelining. Der Trick: Um Seiten schneller aufzubauen, werden einzelne Bestandteile einer Webseite – etwa Grafiken – gleichzeitig beim Server angefordert. Firefox baut praktisch mehrere Leitungen (Pipelines) zum Webserver auf.

Allerdings sind die Standardeinstellungen für das Pipelining sehr konservativ eingestellt. Um noch schneller zu surfen, können Sie die Pipelining-Einstellungen optimieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

1. Geben Sie in die Adressezeile die Webadresse about:config ein.

2. Es erscheint ein Liste der Konfigurationseinstellungen des Firefox. Blätter Sie hier weiter runter bis zu den Einträgen, die mit network.http. beginnen.

3. Per Doppelklick auf eine der Einstellungen können Sie die Parameter verändern. Für ein schnelles Surfen haben sich folgende Einstellungen bewährt:

network.http.pipelining.maxrequests – 8

network.http.pipelining – true

network.http.proxy.pipelining – true

network.http.request.timeout – 300

5. Schließen Sie das Fenster mit OK.

Ab sofort nutzt Firefox statt nur vier bis zu acht Kanäle (Pipelines) gleichzeitig. Der Seitenaufbau geht damit noch schneller vonstatten.