Kategorien
Office Software Windows 7 Windows 98 Windows Vista Windows XP Word

Word 2003, 2007 und XP: Häufig genutzte Textbausteine auf dem Desktop zwischenspeichern

Bei der täglichen Korrespondenz, die meistens mit Word erstellt wird, kommt es sehr häufig vor, dass bei Briefen, Angeboten etc. immer wiederkehrende Textbausteine genutzt werden. Die häufigsten sind zum Beispiel Begrüßungs- und Schlussformulierungen. Diese kann man ganz einfach auf dem Desktop zwischenspeichern und für die spätere Verwendung in anderen Briefen sehr gut nutzen.

Es gibt zwar auch noch andere Möglichkeiten, wie Text markieren und in die Zwischenablage kopieren oder sich Abkürzungen für Textbausteine ausdenken und diese per Autokorrektur automatisch einfügen. Das hat aber auch Nachteile: Die Zwischenablage funktioniert nur so lange, bis das nächste Objekt dort abgelegt wird, die Autokorrektur-Funktion benötigt mehr Zeit, um Textbausteine anzulegen.

Die Speicherung auf dem Desktop ist daher ein sehr einfacher und schnell umzusetzender Trick. So gehen Sie dabei vor:

1. Öffnen Sie Word und rufen das gewünschte Dokument auf.

2. Verkleinern Sie nun das Fenster mit dem Dokument auf eine Größe bis eine  Größe, dass ein freier Bereich Ihres Desktops zu sehen ist.

3. Markieren Sie den entsprechenden Textbaustein und ziehen ihn per Drag & Drop auf Ihren Desktop. Es wird eine neue Datei auf dem Desktop erstellt, mit Namen „Datenauszug aus Dokument…“ inklusive den ersten Begriffen aus dem Textbaustein.

Zur Kontrolle des kopierten Textbausteins, klicken Sie doppelt auf das Desktopsymbol.

4. Erstellen oder öffnen Sie das neue Dokument und gehen an die Stelle in das die gespeicherte Formulierung eingesetzt werden soll. Klicken Sie auf den gespeicherten Datenauszug und fügen ihn per Drag & Drop an die gewünschte Stelle ein. Fertig!

Der Datenauszug auf Ihrem Desktop bleibt Ihnen erhalten, auch wenn Sie Word und Windows beenden.

Tipp:

Wenn es mit der Zeit zu viele Datenauszüge werden, ist der Desktop sehr unübersichtlich. Dann ist es hilfreich, im Windows Explorer ein eigenes Verzeichnis für diesen Zweck anzulegen.

Kategorien
Hardware & Software

Flussdiagramme, Grundrisse, Organigramme und Co. kostenlos erstellen

Wenn Sie manchmal Ablaufdiagramme, Organigramme, Grundrisse etc. für sich oder den Arbeitgeber erstellen, dann lohnt sich die Anschaffung von spezieller Software wie zum Beispiel Microsoft Visio meist nicht. Aber das Online-Tool Gliffy.com ist einen Blick wert. Es ist zwar auf englisch, ist aber einfach und selbsterklärend.

Gliffy.com bietet die ganze Palette an Symbolen, mit denen man die verschiedensten Zusammenhänge grafisch darstellen kann. Man kann sogar eigene Bilder oder Grafiken hochladen.

Die Erstellung von Diagrammen ist kostenlos, zum abspeichern muss ein Account angelegt werden. Dies ist erst einmal kostenlos.

Das Programm ist für die ersten 30 Tage als Trial-Version kostenfrei, danach kann man mit unterschiedlichen Benutzervolumen monatliche Zugänge buchen.

Kategorien
Firefox Internet & Medien Multimedia Videos

Fluff My Pillow: Gesperrte Seiten im Internet aufrufen

Verbringen Sie auch Ihre Mittagspause am Schreibtisch und vertreiben sich die Zeit mit Surftouren durchs Internet? Verschiedene Seiten könnten aber durch Ihre IT-Abteilung im Firmennetzwerk gesperrt sein. Na und? Der Online-Dienst „Fluff My Pillow“ ermöglicht Ihnen trotzdem den Zugriff auf die gesperrten Webseiten.

So funktioniert der Trick: Geben Sie in die Adresszeile Ihres Web-Browsers die Seite „www.fluffmypillow.com“ ein, und drücken Sie die [Enter] Taste.  Danach geben Sie die Web-Adresse Ihrer gewünschten Seite in das Suchfeld ein (in diesem Beispiel www.Schwarzer-Abt.de) und klicken auf „Browse“.

Danach öffnet sich die gewünschte Seite anonym und ohne in Ihrem Browserverlauf zu erscheinen. Ganz oben erscheint zwar zusätzlich ein Werbebanner von Fluff My Pillow – aber was tut man nicht alles, um trotz Webseitensperre die Lieblingsseiten aufzurufen.

Aber Vorsicht: Sollte Ihr Vorgesetzter Sie beim Surfen gesperrter Seiten erwischen, könnte das unangenehme, arbeitsrechtliche Folgen wie Abmahnungen oder Kündigungen nach sich ziehen.

Kategorien
Internet & Medien

Impressum & Co. – Das muss mindestens auf die Homepage

Neue Blogs, Wikis und Homepages sind schnell ins Leben gerufen. Nach der Einrichtung eines neuen Blogger.com- oder WordPress-Blogs können Sie sofort loslegen und die ersten Blogeinträge schreiben. Doch aufgepasst: So, wie die Homepage von den Blog- oder Homepage-Providern angeboten werden, sind Sie höchst abmahngefährdet. Denn bei den fertigen Homepage-Angeboten „von der Stange“ fehlt das wichtige Impressum.

Impressum und Anbieterkennzeichnung

Jede Webseite muss ein Impressum enthalten. Das gilt auch für private Homepages. Das Impressum – auch Anbieterkennzeichnung genannt – muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Am besten richten Sie auf Ihrer Homepage auf jeder Seite einen Link zur Impressum-Seite ein, so dass sie von überall aus erreichbar ist. Auf der Impressum-Seite müssen folgende Informationen enthalten sein:

  • – Vor- und Nachname sowie die vollständige Anschrift.
  • – Telefonnummer und (falls vorhanden) Faxnummer
  • – E-Mail-Adresse

Bei gewerblichen Webseiten sind zudem weitere Angaben erforderlich:

  • – Die Registernummer des Handelsregisters, Vereinsregisters, Partnerschaftsregisters oder Genossenschaftsregisters, in das Sie eingetragen sind
  • – Bei Tätigkeiten, die der behördlichen Zulassung bedürfen (z.B. Ärzte) Angaben über die zuständige Aufsichtsbehörde
  • – Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern vorhanden

Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater müssen im Impressum zudem folgende Informationen ergänzen:

  • – Die Kammer, der sie angehören
  • – Die gesetzliche Berufsbezeichnung und der Staat, in dem die Berufsbezeichnung verliehen wurde
  • – Die Bezeichnung der berufsrechtlichen Regelungen sowie Angaben, wie diese zugänglich sind

Risikien minimieren

Um die rechtlichen Risiken zu minimieren, können Sie zusätzlich Haftungsausschlussklausen – auch Disclaimer genannt – mit ins Impressum aufnehmen. Unter Juristen sind solche Haftungsausschlüsse aber umstritten. Auf den Webseiten www.123recht.net/muster-haftungsausschluss.asp und www.e-recht24.de/muster-disclaimer.htm finden Sie fertige Vorlagen für Disclaimer. Weitere Informationen zur Anbieterkennung finden Sie auf der Webseite www.anbieterkennung.de.

Zusätzlich bei Shops

Die eigene Homepage oder der Blog lässt sich leicht um ein Shopsystem erweitern. Eine Übersicht kostenlos erhältlicher Shops für die eigene Homepage finden Sie zum Beispiel auf der Webseite www.kostenlos.de/internet-homepage-tools-shopsysteme. Doch aufgepasst: Wer einen Shop betreibt, muss weitere wichtige Regeln einhalten. Das wichtigste im Überblick:

  • – Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Vor der Startseite aus und während des Bestellvorgangs müssen jederzeit die Vertragsbedingungen bzw. Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) erreichbar sein. Die AGB-Seiten müssen sich zudem speichern und ausdrucken lassen. Vor Abschluss der Bestellung muss der Kunde zusichern, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen zu haben. Meist muss der Kunde hierzu ein Kontrollkästchen aktivieren und damit die Kenntnisnahme bestätigen.

  • – Eindeutige Preisauszeichnung inklusive Versandkosten

Ein häufiger Grund für Abmahnung sind falsche Preisauszeichnungen. Laut Preisangabenverordnung müssen die angegebenen Preise Endpreise sein, also einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile. Fallen weitere Kosten wie Liefer- und Versandkosten an, muss deren Höhe ebenfalls angegeben bzw. ein direkter Link zur Versandkostenübersicht angezeigt werden.

  • – Rückgabe- und Widerrufsrecht

Bei Onlineshops müssen Sie Ihren Kunden ein Rückgabe- und Widerrufsrecht einräumen. Endverbraucher haben das Recht, die gekaufte Ware innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zurückzugeben. Die Belehrung über das Rückgabe- und Widerrufsrecht sollte während des Bestellvorgangs erfolgen und die Kenntnisnahme vom Kunden bestätigt werden.

Eine gute Übersicht über die Tücken bei Onlineshops und aktuelle Rechtsfälle aus dem Shop-Alltag finden Sie auf der Webseite http://www.shopbetreiber-blog.de.