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Was machen meine Netzwerkverbindungen gerade und welche Ports werden benutzt?

Notebooks sind ständig mit irgendeinem Netzwerk verbunden. Firmennetzwerk, Internet oder Heimnetzwerk. Doch welche Verbindungen und Ports sind gerade jetzt offen und welche Programme sind mit IP-Adressen verbunden? Mit zwei Befehlen finden Sie das ganz schnell heraus.

netstat zeigt Netzwerk-Details

Öffnen Sie dazu das Dialogfenster „Eingabeaufforderung“ mit Klick auf „Start | Alle Programme | Zubehör“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“. Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Als Administrator ausführen.

bild-1-start-port-verbindung-offen-genutzt-benutzt-aktuell-aktiv-programm-ausführen-zubehör-eingabeaufforderung

Im Fenster der „Eingabeaufforderung“ geben Sie den Befehl

netstat -a

ein und bestätigen mit „[Enter]. Alle offenen Port und Verbindungen werden nun aufgelistet.

bild-2-netstat-ausführen-administrator-eingabeaufforderung-ok-enter-verbindung-port-offen-aktiv-netzwerkadapter-anzeige-auflisten-programme

Geben Sie stattdessen den Befehl

netstat -b

ein, erhalten Sie eine Liste aller Programme die aktuell mit anderen IP-Adressen verbunden sind.

bild-3-netstat-windows-notebook-computer-programm-verbindung-ip-adresse-auflisten-anzeigen-kommando

Wenn Sie alle erforderlichen Informationen eingesehen haben, können Sie das Fenster mit der Systemschaltfläche „X“ wieder schließen.

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Internet & Medien

Google: Gesperrte Webseiten (z.B. im Firmennetzwerk) über Googles Cache aufrufen

Freies Internet gibt es nur zu Hause. In vielen Firmennetzwerken sind etliche Webseiten dagegen gesperrt, da deren Besuch – aus Sicht der Arbeitgeber – nur reine Zeitverschwendung ist. Was viele nicht wissen: meist lassen sich die Sperren ganz einfach umgehen. Mithilfe des Google-Caches.

Cache-Kopie statt Original

Google legt von allen Internetseiten eine Kopie auf deren eigenen Servern an. Der sogenannte „Cache“ ist ein Zwischenspeicher, der eine Kopie aller indizierten Webseiten enthält. Die Kopien können zwar einige Tage alt sein, eignen sich aber hervorragend, um die Websperre im Firmennetztwerk auszutricksen.

So funktioniert der Cache-Trick:

1. Ein Beispiel: In Ihrem Firmennetzwerk ist die Webseite amihot.de gesperrt und lässt sich normal über den Browser nicht aufrufen. Um die Sperre zu umgehen und die zwischengespeicherte Cache-Version aufzurufen, rufen Sie die Webseite www.google.de auf und geben ins Suchfeld „amihot.de“ ein.

2. Die gesperrte Webseite erscheint in der Trefferliste. Um die zwischengespeicherte Version aufzurufen, zeigen (nicht klicken) Sie auf einen der Treffer und klicken dann rechts daneben auf den Doppelpfeil.

3. Es erscheint ein kleines Vorschaufenster – und darüber der Link „Im Cache“. Ein Klick auf „Im Cache“ öffnet nicht die echte Webseite (die ist ja gesperrt), sondern die zwischengespeicherte Kopie von Google. Und das trotz Websperre im Firmennetzwerk.

Direkt die Cache-Seiten anzeigen

Sie können auch direkt zur Cache-Version einer Seite zu springen, indem Sie ins Suchfeld „cache:“ sowie die Adresse der gesperrten Seite eingeben, zum Beispiel:

cache:amihot.de

Die graue Zeile am oberen Rand verrät, dass die Kopie der Seite aus Cache-Speicher von Google angezeigt wird. Dass es sich nicht um die Originalseite handelt, erkennen Sie auch anhand der Adresszeile. Als Adresse wird nicht die Original-URL, sondern die Adresse des Google-Cache-Servers angezeigt, beginnend mit „webcache.googleusercontent.com“.

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Schnellkontrolle im Netzwerk, wer gerade auf freigegebene Dateien zugreift

Die Kontrolle von Zugriffen auf Dateien im Heim- oder Firmennetzwerk erfüllt mehrere Zwecke. Zum Einen muss man kontrollieren, ob unberechtigte Personen auf die Daten zugreifen. Ein anderer Grund ist auch ein Datenverlust, sollte es mal nötig sein, das Netzwerk herunterzufahren. Da kann man dann die Netzwerk-Nutzer benachrichtigen, rechtzeitig ihre Daten zu speichern. Diese Kontrollfunktion ist schnell und einfach auf dem Desktop als Verknüpfung angelegt.

Und so schnell ist das Kontroll-Tool eingerichtet:

1. Erstellen Sie mit einem Rechtsklick und „Neu | Verknüpfung“ eine neue Verknüpfung auf Ihrem Desktop.

2. Als Angabe in der Befehlszeile geben Sie „fsmgmt.msc“ ein und klicken auf „Weiter“.

3. Im neuen Fenster werden Sie nach einem neuen Namen für die Verknüpfung gefragt. Standardmäßig ist dort „fsmgmt“ eingetragen. Überschreiben Sie diesen Namen wenn Sie einen eigenen vergeben möchten. Bestätigen Sie dieses Fenster mit „Fertig stellen“.

4.  Öffnen Sie mit einem Doppelklick auf die neue Verknüpfung die Freigabenkonsole aus der Computerverwaltung.

5. Klicken Sie im linken Bereich auf die Schaltfläche „Sitzungen“ um zu kontrollieren, wer gerade im Netzwerk auf Daten zugreift.

Außer dem Benutzernamen werden noch dessen Computername, verwendetes Betriebssystem, Anzahl der geöffneten Dateien, Verbindungs- und Leerlaufzeit und ob ein Gast-Benutzerkonto genutzt wird, angezeigt.

So können auch Mitarbeiter, die zu lange Leerlaufzeiten haben, aufgefordert werden, diese unnötig geöffneten Dateien zu schließen.  Das trägt zu einer besseren Performance bei und beschleunigt die Zugriffszeiten der anderen, im Netzwerk befindlichen Nutzer.

Dieses Kontroll-Tool funktioniert unter Windows 7, XP und Vista.