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Insekten aus dem Flachbildfernseher oder dem Notebook-Display herauslocken

In feuchtwarmen Sommernächten sind jede Menge Insekten unterwegs. Etliche dieser fliegenden Quälgeister sind so klein, dass sie sogar in die TFT-Displays von Flachbild-Fernsehern, Notebooks und Computer-Monitore kriechen können. Die Hintergrundbeleuchtung sowie die Wärmeentwicklung des Gerätes ziehen Gewittertierchen und ähnliche Krabbler magisch an. Entdecken Sie ein oder mehrere Exemplare dieses „Luftplanktons“ in Ihrem Gerät, sollten Sie schnell handeln. Mit den nachfolgenden Tricks sollten Sie die Tierchen über Nacht wieder herauslocken können.

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So schwer es auch in einer warmen Sommernacht fällt, schließen Sie als erstes die Fenster. Schalten Sie den Flachbildfernseher aus und lassen ihn abkühlen, dann legen Sie ihn mit dem Display nach unten auf eine weiche Unterlage.

Nehmen Sie eine kleine Lampe, beispielsweise die Nachtisch- oder Schreibtischlampe, schalten Sie die Lampe ein und richten den Lichtstrahl auf die Lüftungsschlitze des Geräts.

Verdunkeln Sie dann den Raum und lassen Sie diese Konstellation am besten über Nacht wirken. Am nächsten Morgen sollten die Insekten das Display verlassen haben.

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Bei Notebooks ist die Vorgehensweise etwas anders, da die Displays meist keine Lüftungsschlitze besitzen da sie sich in einem geschlossenen Gehäusedeckel befinden.

Schalten Sie auch hier das Gerät aus, lassen aber das Display offen stehen. Positionieren Sie Ihre Schreibtischlampe in einer Entfernung von ca. 15 Zentimeter zum Display und lassen das Licht in einem möglichst spitzen Winkel auf das Display fallen.

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Sorgen Sie hier ebenfalls für eine Verdunkelung des Raumes. Am nächsten Morgen sollten auch hier die Insekten wieder herausgekrabbelt sein.

Für den Fall dass das Tierchen das Display nicht verlassen hat, weil es den Ausflug in Ihren Fernseher nicht überlebt hat, dann sollten Sie Ihren Service-Techniker aufsuchen. Leider fällt dieser „Schadensfall“ nicht unter die Garantieleistung des Herstellers. Die Kosten werden Sie höchstwahrscheinlich selbst tragen müssen.

Bitte sehen Sie davon ab, den Fernseher, Monitor oder Laptop selbst zu öffnen. Die verschiedenen Folien eines TFT-Panels sind sehr empfindlich und die Leiterbahnen sehr fragil. Eine Beschädigung ist hier meist vorprogrammiert.

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PowerPoint: Tastenkombinationen für eine bessere Präsentation

Die Folien der PowerPoint-Präsentation sind fertig erstellt, der Ablauf ist geplant: In der Regel kommt jetzt die Aufregung, vor einer Gruppe von Interessierten das Thema vorzustellen. Sicherheit im Umgang mit der Technik ist Voraussetzung, die Ruhe zu bewahren. Mit den wichtigsten Tastenkombinationen sind Sie dabei auf einem guten Weg.

Starten Sie den Laptop und laden Sie die Präsentation, wenn Sie noch alleine im Raum sind. Mit der Funktionstaste [F5] rufen Sie die erste Folie auf. Drücken Sie dann die Taste für den Punkt [.] – dadurch wird die Präsentation ausgeschaltet und Sie können sich ganz auf die Begrüßung der Runde konzentrieren. Mit einem Betätigen der Leertaste oder einem Klick mit der Maus schalten Sie die Präsentation wieder ein.

Vor und zurück

Während der Vorstellung der Folien steuern Sie den Ablauf mit der Tastatur wesentlich unauffälliger als mit der Maus. Die erste Folie der Präsentation erreichen Sie jederzeit durch Drücken der Taste [Pos 1] – das gleichzeitige Betätigen der linken und rechten Maustaste führt Sie nach zwei Sekunden ebenfalls an den Anfang zurück.

Die letzte Folie steuern Sie durch die Taste [Ende] an, eine Folie zurück erreichen Sie durch die Rückschritt-Taste. Geben Sie die Nummer einer Folie und [Enter] ein, um direkt dorthin zu springen – dazu sollten Sie ein Handout vor sich liegen haben, aus dem Sie die Nummern der Folien ersehen können.

Für den Notfall: Ohne Handout können Sie sich mit der Tastenkombination [Strg][S] behelfen. Sie rufen damit eine Auflistung Ihrer Folien auf und können dann direkt zur gewünschten Darstellung springen.

Malen direkt auf der Folie

Einige Folien bedürfen gelegentlich der Erläuterung. Zahlenkolonnen oder Grafiken lassen sich leichter erklären, nachdem Sie [Strg][P] gedrückt haben. Der Mauszeiger ändert sich dadurch zu einem Stift, mit dem Sie innerhalb der Folie markieren können. Nach Ende Ihrer zusätzlichen Erklärungen drücken Sie [Strg] [M] und die Markierungen werden wieder ausgeblendet. Den normalen Mauszeiger erhalten Sie durch [Strg][A] wieder zurück.

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Hardware & Software Office

Powerpoint-Präsentation als Video weitergeben

Es kommt immer wieder vor, dass Sie jemanden eine Präsentation zukommen lassen möchte, dieser aber auf seinem Rechner kein Powerpoint oder einen alternativen Betrachter installiert hat. Damit dieser die Präsentation dennoch betrachten kann, ist es deshalb sinnvoll, diese als Video zu erstellen.

Aus Folien Videos machen

Fast alle Anwender haben für Ihren Browser einen „Adobe Flash Player“ installiert. Dieser ist in der Lage, Flash Videos abzuspielen. Deshalb ist es am sinnvollsten, wenn Sie die Präsentation in ein Flash Video konvertieren. Dies hat zudem noch einen weiteren angenehmen Nebeneffekt. Die Präsentation kann so nämlich auch leicht in eine Webseite eingebunden werden.

Um die Präsentation zu konvertieren, benötigen Sie einen entsprechenden Konvertierer. Sehr gut für diese Aufgabe geeignet ist unter anderem der Konvertierer „iSpring“. Diesen gibt es auch in einer kostenlosen Version mit einem leicht eingeschränkten Funktionsumfang. Für das Konvertieren der Präsentation reicht diese jedoch völlig aus. Sie können die Gratis-Version von „iSpring“ beispielsweise unter www.chip.de/downloads/iSpring-Free_32719490.html herunterladen.

Nach dem Downloadbeenden Sie zunächst Powerpoint und führen Sie die Installation von „iSpring“ durch. Wenn Sie nun Powerpont erneut öffnen, finden Sie hier eine neue Symbolleiste. Sollten Sie diese nicht sehen, können Sie die Leiste unter „Ansicht | Symbolleisten“ einschalten. Wählen Sie dazu einfach die Symbolleiste „iSpring Free 4“ aus.

Um die Präsentation als Flash Video zu exportieren, klicken Sie in der Symbolleiste auf „“Publish“. Ändern Sie nun zunächst den Titel und achten Sie darauf, dass die Option „Local folder“ im Bereich „Destination“ aktiviert ist. Über das Feld „Browse“ können Sie noch den Zielordner festlegen. Im Bereich „Options“ können Sie bestimmen, wie die Präsentation genau ablaufen soll. Sofern Sie keine Änderungen an den Voreinstellungen vornehmen, ist der Ablauf genau wie in Powerpoint. Jeder Folienwechsel sowie jede Animation muss durch einen Klick mit der Maus ausgelöst werden. Dies kann immer dann sinnvoll sein, wenn Sie die Präsentation selbst durchführen. Beim Ablauf als Video ist es jedoch zumeist besser, wenn die Präsentation eigenständig abläuft.

Für den automatischen Folienwechsel aktivieren Sie die Option „Change all slides automatically“. Die Option „Autoplay onklick animations each“ ist für alle anderen Elemente, die schrittweise eingeblendet werden sollen. Zudem können Sie noch die Wartezeiten bestimmen. Um die Präsentation später in eine Webseite einbinden zu können, sollte die Option „Generate HTML“ aktiviert sein. Nachdem Sie alle Einstellungen getätigt haben, können Sie auf „Quick publish“ klicken. Die Präsentation läuft nun automatisch im Browser ab, sodass Sie den korrekten Ablauf kontrollieren können.