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Hardware & Software

Bildschirmschriften skalieren: Schriften in Menüs vergrößern oder verkleinern

Die Auflösungen moderner Bildschirme werden immer höher. Neue Monitore bieten meist schon 1920×1200 Bildpunkte und mehr. Je höher die Auflösung, umso mehr passt auf den Bildschirm, umso mehr Platz ist in der Taskleiste. Hohe Bildschirmauflösungen haben aber auch einen Nachteil: Die Schriften auf dem Bildschirm werden immer kleiner und lassen sich nur schwer entziffern. Mit einem kleinen Handgriff können Sie die Schriften vergrößern, ohne an der Auflösung zu schrauben.

Schriften vergrößern oder verkleinern

Wechseln Sie zur Systemsteuerung und dort in den Bereich Darstellung und Anpassung. Dort klicken Sie auf Anzeige und dann in der linken Spalte auf Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen.

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Bei Windows 8 aktivieren Sie die Option Manuell eine Skalierungsstufe für alle Anzeigegeräte auswählen und klicken auf Benutzerdefinierte Optionen für die Größenanpassung.

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Im folgenden Fenster bestimmen Sie mit dem Prozentwert, um welchen Betrag die Schriften  im Vergleich zur Standardeinstellung vergrößert oder verkleinert werden sollen. Sie können den Wert entweder aus der Liste auswählen oder ins Lineal klicken, die Maustaste gedrückt halten und durch Schieben nach rechts oder links auch krumme Werte eintragen. Schließen Sie das Fenster mit OK.

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Ganz wichtig: Speichern Sie die neue Einstellung, indem Sie unten rechts im Dialogfenster auf Übernehmen klicken.  Starten Sie anschließend den Computer neu; bei Windows 8 reicht das Ab- und Anmelden. Ab sofort wird Windows in Menüs oder bei den Symbolen auf der Arbeitsoberfläche eine größere Schriftart verwenden.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: So legen Sie eigene Schriftarten für Webseiten fest

Webseiten gibt es in verschiedenen Schriftarten. Normalerweise entscheidet der Webseitenbetreiber welche Schriftarten in welcher Größe zum Einsatz kommen. Das sieht aber nicht immer gut aus. Oft sind die Schriften zu klein oder es kommen verschnörkelte oder kaum lesbare Schriften zum Einsatz. Dem Wirrwarr können Sie ein Ende bereiten, indem sie einfach selbst entscheiden, in welcher Schriftart Webseiten dargestellt werden.

Standardschriften aller Webseiten ändern

In Sachen Schriftarten ist man normalerweise davon abhängig, welche Schriften der Designer der Webseite vorgibt. Als Otto-Normal-Surfer kann man höchstens die Schrift vergrößern und verkleinern (am schnellsten mit [Strg] plus Drehen am Mausrad), nicht aber die Schriftart selbst ändern. Oder doch? Im Firefox-Browser gibt es eine praktische Funktion, mit der Sie das Heft in die Hand nehmen und selbst entscheiden, welche Schriftart zum Einsatz kommt. Und zwar so:

1. Welchen Sie zu den Firefox-Einstellungen, indem Sie zum Beispiel auf den Firefox-Button und auf Einstellungen klicken oder mit [Alt] die Menüleiste einblenden und den Befehl Extras | Einstellungen aufrufen.

2. Hier wechseln Sie ins Register Inhalt.

3. Im Feld Schriftarten & Farben können Sie die Schriftart und -größe ändern. Die hier gewählte Schrift kommt aber nur zum Einsatz, wenn auf der Webseite explizit keine Sonder-Schriftart angegeben ist. Verwendet die Webseite eigene Schriften, kommen diese zum Einsatz – egal, welche Schrift hier eingestellt ist. Das lässt sich ändern, indem Sie auf Erweitert klicken.

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4. Im folgenden Fenster können Sie die verwendeten Schriftarten detaillierter festlegen, etwa für Proportional- und Serifen-Schriften. Aber auch hier gilt: die hier eingestellten Fonts kommen nur zum Einsatz, wenn der Webseitenbetreiber keine eigenen Schriften vorgibt. Damit wirklich die eigene Auswahl verwendet wird, entfernen Sie den Haken bei Seiten das Verwenden von eigenen statt der oben gewählten Schriften erlauben.

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Jetzt verwendet Firefox auf wirklich jeder Seite nur noch die im Dialogfenster eingestellten Schriftarten und -größen. Die Vorgaben des Webseitenbetreibers werden ignoriert. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Ihnen die Schriften generell zu klein sind; dann stellen Sie einfach Ihre Lieblingsschriftart in der entsprechenden Größe ein. Webseiten erscheinen dann im Browser garantiert in der eigenen Schriftgröße.

Per Knopfdruck zwischen Schriftarten wechseln

Die Auswahl einer eigenen Standardschrift funktioniert auf den meisten Seiten sehr gut. Nur vereinzelt kann es zu Problemen kommen. Mitunter verschiebt sich das Layout oder in Menüs und Buttons sieht man unleserliche Icons. Für diese Fälle ist das Add-On Document Font Toggle hilfreich. Damit kann man per Knopfdruck entscheiden, ob die eigenen Schriften oder die von der Webseite verwendeten Fonts zum Einsatz kommen. Ebenfalls praktisch: Über eine Whitelist lassen sich Webseiten festlegen, die automatisch nicht mit den eigenen Fonts, sondern mit den Vorgaben des Webseitenbetreibers dargestellt werden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows Vista Windows XP

Windows-Fonts vergrößern: Mehr Komfort mit größeren Schriften

Je größer der Monitor ist, umso kleiner sind die Schriften auf dem Bildschirm. Auf sehr großen Monitoren ist dann zwar viel Platz für Programmfenster – die Menüs, Symbolunterschriften und Internetseiten sind aber kaum noch zu entziffern. Mit wenigen Handgriffen können Sie die Schriften vergrößern, ohne die Bildschirmauflösung zu verändern.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Schriften auf dem Bildschirm zu vergrößern:

1. Verkleinern Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste[D] alle Programmfenster.

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Windows-Arbeitsoberfläche, und wählen Sie aus dem Menü den Befehl „Anpassen“ (wenn Sie Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8 verwenden) bzw. „Eigenschaften“ (Windows XP).

3. Bei Windows Vista klicken Sie auf Schriftgrad anpassen (DPI)“ und bestätigen den Sicherheitshinweis mit „Fortsetzen“. Bei Windows 7 und Windows 8 klicken Sie auf „Anzeige“ sowie „Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“. Nutzer von Windows XP wechseln in das Register „Einstellungen“ und klicken auf die Schaltfläche „Erweitert“.

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4. Im nächsten Fenster aktivieren Sie bei Windows XP die Option „Größere Skalierung (120 DPI) – Text ist besser lesbar“; bei Windows Vista, Windows 7 wählen Sie über das Listenfeld oder das Lineal eine prozentuale Vergrößerung aus. Das Lineal können Sie skalieren, indem Sie darauf klicken und die Maus mit gedrückter Maustaste nach rechts oder links schieben.

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Bei Windows 8 müssen Sie zuerst das Kästchen „Manuell eine Skalierungsstufe für alle Anzeigegeräte auswählen“ ankreuzen und dann auf „Benutzerdefinierte Optionen für die Größenanpassung“ klicken. Erst dann erscheint das Fenster für die DPI-Einstellung.

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Bei Windows 8 können Sie im Feld „Nur die Textgröße ändern“ sogar individuell die Größer der einzelnen Fensterelemente festlegen. Hierzu wählen Sie zunächst aus, welche Elemente Sie vergrößern möchten – etwa die „Titelleisten“ – und dann die gewünschte Schriftgröße, etwa „12“.

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5. Bestätigen Sie die Änderungen mit OK bzw. „Übernehmen“. Mitunter müssen Sie zur Aktivierung den Rechner neu starten.

Internetseiten und Word-Texte vergrößern

Mit der Einstellung Schriftgrad anpassen werden lediglich Menüs und Symbolunterschriften vergrößert. Mit einem Trick können Sie auch Internetseiten oder Word-Texte und Excel-Tabellen vergrößern: Halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt, und drehen Sie – bei weiterhin gedrückter [Strg]-Taste – am Mausrad. Mit einem Dreh nach oben wird der Fensterinhalt vergrößert, ein Dreh nach unten verkleinert es wieder. Zurück zur Standardgröße gelangen Sie mit der Tastenkombination [Strg][0] (Ziffer Null), bei der Textverarbeitung Word über den Befehl „Ansicht | Zoom“.

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Hardware & Software Office Windows 7 Windows Vista Windows XP Word

Windows 7, Vista und XP: Die eigene Handschrift als Schriftart für Word und alle anderen Programme hinzufügen

Mal Hand aufs Herz: Wer hat in der letzten Zeit mal wieder einen Brief mit der Hand geschrieben? Seitdem fast jeder zuhause einen Computer und einen Drucker hat, ist das Briefeschreiben mit der Hand aus der Mode geraten. Wenn man beispielsweise Einladungen schreibt, sind die bei vorhandenen Schriftarten ziemlich unpersönlich. Wer seinen Schriftstücken wieder etwas mehr Persönlichkeit verleihen möchte, muss nun nicht mehr auf die eigene Handschrift beim Computer verzichten.

MyScriptFont

Mit dem kostenlosen Online-Dienst von MyScriptFont.com fügen Sie in wenigen, einfachen Schritten Ihre eigene Handschrift den bereits vorhandenen Schriftarten hinzu. Dazu benötigen Sie nur einen Drucker mit Scanfunktion und einen Filzstift mit feiner bis mittlerer Dicke.

Vorlage ausdrucken und ausfüllen

Als erstes rufen Sie die Webseite www.MyScriptFont.com auf. Mit dem „DE“-Button oben rechts schalten Sie die deutsche Übersetzung ein. Anschließend klicken Sie auf „Template“ und drucken das Vorlagenblatt aus.

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Auf dem Vorlagenblatt befindet sich für jeden Buchstaben ein eigenes Kästchen mit dem dazugehörigen Buchstaben. Die Buchstaben in schwachem Grau, die wie ein Wasserzeichen aussehen, überschreiben Sie mit Ihrer Handschrift. Achten Sie darauf den inneren Rahmen nicht zu überschreiten.

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Vorlage als Bild einscannen

Haben Sie die ganze Seite, sowie die optionalen Zeichen (z. B. Umlaute, Klammern, etc.) ausgefüllt, scannen Sie die Seite im Bildformat (JPG, TIFF, PNG). Verwenden Sie dazu die Graustufen-Option mit mindestens 300 dpi oder mehr.

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Kehren Sie zur Webseite von „MyScriptFont.com“ zurück und navigieren Sie mit dem Button „Auswählen“ zum Speicherort der Bilddatei. Im Feld „Name your font“ vergeben Sie (optional) dem Schriftbild einen eigenen Namen. Im darunterliegenden Feld „Select a format“ wählen Sie das Datenformat aus. Zur Verfügung stehen drei Formate:

  • TTF = True Type Font
  • OTF = Open Type Font
  • SVG Font

True Type Font (TTF) ist die Standardeinstellung und kann so belassen werden.

Hochladen und konvertieren

Sind alle Einstellungen vorgenommen, laden Sie die Schriftvorlage mit „Datei abschicken“ hoch.

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Die hochgeladene Datei wird konvertiert und nach ein paar Augenblicken erscheint das Fenster „Result“ mit einer Schriftprobe Ihrer Handschrift.

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Download und Installation

Mit dem Link „MyScriptFont.ttf“ laden Sie die neue Schriftart herunter und speichern Sie sie in den Schriftarten. Bei Windows 7 finden Sie die Schriftarten unter „Systemsteuerung | Darstellung und Anpassung | Schriftarten“. Nutzer von Windows XP gehen den Weg über den „Arbeitsplatz“. Klicken Sie dort (standardmäßig) auf „Festplatte C:“ und dann auf „WINDOWS“. Suchen Sie den Ordner „Fonts“ und fügen Sie die Schriftart in diesen Ordner ein.

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Nun können Sie in allen Programmen, die eine Auswahl der Schriftarten zulassen, Ihre Handschrift auswählen.

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Und wenn auch noch Ihre Handschrift besser aussieht als die im Beispiel, dann werden zukünftig Ihre „handschriftlichen“ Briefe tollen Anklang finden.

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Hardware & Software

Photoshop Schrifteffekte: Schriftzug aus Metall erstellen

Poster, Kataloge oder andere Werbemedien kommen ohne besondere Schriften nicht aus, wenn sie für Aufmerksamkeit sorgen sollen. Das Grafikprogramm Photoshop ist das Standardwerkzeug für Grafiker und ideal für das Erstellen besonderer Texteffekte. In wenigen Schritten erzeugen Sie einen Schriftzug aus Metall.

1. Öffnen Sie Photoshop und erstellen Sie mit [Strg+N] eine neue Datei. Die Größe des Bildes und die Farbe des Hintergrundes können Sie frei wählen.

2. Klicken Sie auf das Textwerkzeug, und schreiben Sie auf die neu erstellte Ebene einen Text. Anschließend sollten Sie den Text rastern, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Textebene klicken und „Text rastern“ auswählen.

3. Öffnen Sie dann das Fenster „Ebenenstil“ mit einem Doppelklick auf die Ebene – Sie können dies auch über das Menü erreichen, indem Sie auf „Ebenen“ und „Ebenenstil“ klicken.

4. Wählen Sie „Schlagschatten“ und setzen Sie die Deckkraft auf 90 %, stellen Sie den Abstand auf 4 Pixel und die Größe auf 1 Pixel ein. Klicken Sie noch nicht auf „OK“, sondern wählen Sie im linken Teil des Fensters den Bereich „Abgeflachte Kante und Relief.“ Dort wählen Sie als Technik die Auswahl „Hart Meißeln“ und setzen die Tiefe auf mindestens 200 % und die Größe auf 10 Pixel. Probieren Sie ein wenig mit den Einstellungen herum. Sie sehen das Ergebnis in Echtzeit und können jederzeit korrigieren.

5. Weiter geht es mit dem Bereich Glanzkontur im unteren Teil des Fensters unter „Schattierung“: wählen Sie „Glätten“, klicken Sie auf den Pfeil und auf das Feld für „Ring.“

6. Jetzt ist der metallische Schriftzug schon fast fertig. Sie können noch unter „Glanz“ die Stärke auf 30 % setzen oder etwas Farbe hinzufügen unter dem Punkt „Farbüberlagerung.“

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Windows: Überflüssige Fonts und Schriftarten löschen

Nutzer von Grafikprogrammen wie Adobe Photoshop, Illustrator oder auch Gimp benötigen meist die unterschiedlichsten Schriftarten. Professionelle Layouter verwenden im Durchschnitt über 1000 sogenannte Fonts. Auf dem Computer von Otto Normaluser allerdings stellen so viele Schriften nur eine unnötige Speicherbelastung dar: nicht nur auf der Festplatte, sondern auch im Arbeitsspeicher. Die gute Nachricht: überflüssige Schriften lassen sich problemlos löschen.

Zu viele Schriften insalliert?

Voraussetzung für das Bearbeiten der Schriftenbibliothek in Windows sind Administratorenrechte.  Melden Sie sich mit einem entsprechenden Benutzerkonto an. Sie rufen die Liste der installierten Schriftarten auf, indem Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][E] den Windows-Explorer starten. Klicken Sie sich durch zum Ordner „C“ und „Windows.“ Dort finden Sie unter „Fonts“ eine Auflistung aller installierten Schriftarten.

Klicken Sie oben rechts auf „Ansicht ändern“ und „Details“: Jetzt sehen in der Spalte „Schriftschnitte“ die Zuordnungen der jeweiligen Schriftfamilie. Um eine Vorschau zu erhalten, markieren Sie die betreffende Schriftart und klicken Sie in der Befehlsleiste auf den Button „Vorschau.“

Die zu löschenden Schriftarten sollten Sie sichern, damit sie bei Bedarf wieder installiert werden können. Markieren Sie die Fonts und schneiden Sie sie mit dem Befehl [Strg][C] aus, suchen Sie sich einen Sicherungsordner oder erstellen Sie einen neuen und fügen Sie dort die Schriftarten mit [Strg][V] wieder ein.

Jetzt können Sie bedenkenlos die überflüssigen Fonts löschen. Markieren Sie die Schriftarten und klicken Sie in der Befehlsleiste oben auf „Löschen.“ Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage, die Sie mit einem Klick auf „Ja“ bestätigen. Nun werden nicht nur die einzelne Schriftart, sondern auch ihre Schriftschnitte – Kursiv, Bold und andere – gelöscht.

Systemschriftarten nicht löschen

Einige Schriftarten wie „Verdana“ oder „Times“ sind nicht löschbar: Das ist auch gut so, denn sie zählen zu den meistbenutzten Fonts und werden für viele Dokumente z.B. für Word benötigt. Dazu gehören bei Windows XP, Vista und Windows 7 folgende Fonts:

Systemschriften:

  • Arial
  • Courier New
  • Times New Roman
  • Symbol
  • Wingdings

Fonts für die grafische Oberfläche:

  • Microsoft Sans Serif
  • Segoe UI
  • Tahoma

ClearType-Schriften:

  • Calibri
  • Cambria
  • Candara
  • Consolas
  • Constantias
  • Corbel

Weitere wichtige Schriftarten:

  • Arial Black
  • Franklin Gothic Medium
  • Georgia
  • Impact
  • Lucida Console
  • Lucida Sans Console
  • Marlett
  • Palatino Linotype
  • Segoe Print
  • Segoe Script
  • Trebuchet MS
  • Verdana
  • Webdings

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Hardware & Software Mac OS X

Mac OS X: Den Bildschirm des Mac richtig einrichten

Wie beim Windows-Rechner können Sie auch beim Mac das Aussehen der Schreibtischoberfläche oder die Größe des Monitorbildes individuell einstellen. Und zwar folgendermaßen:

1. Öffnen Sie die Systemeinstellungen, indem Sie auf das Apfelsymbol oben links und dann auf „Systemeinstellungen“ klicken. Klicken Sie hier auf das Symbol „Erscheinungsbild“.

2. Im folgenden Fenster bestimmen Sie das Aussehen und Verhalten der Mac-Fenster. Im ersten Feld können Sie beispielsweise die Farbe der Fensterelemente verändern, indem Sie auf das Feld rechts neben „Erscheinungsbild“ und die gewünschte Farbe klicken, zum Beispiel „Blau“.

3. Wichtig ist zudem das Feld „Art der Schriftglättung“. Hier legen Sie fest, ob und wie stark die Schriften auf dem Monitor geglättet werden sollen. In den meisten Fällen ist die Einstellung „Automatisch – Optimal für den Hauptmonitor“ optimal. Falls die Schrift aber zu weich erscheint, wählen Sie aus der Liste den Eintrag „Schwach“. Bei einer zu harten oder kantigen Schrift, verwenden Sie die Einstellungen „Stark“, um die Schriften weicher zu machen.

4. Mit einem Klick auf „Alle einblenden“ kehren Sie zur Gesamtübersicht zurück. Um das Aussehen der Schreibtischoberfläche anzupassen, klicken Sie anschließend auf „Schreibtisch & Bildschirmschoner“.

5. Im folgenden Fenster können Sie den Schreibtisch verschönern. In der linken Spalte haben Sie die Wahl zwischen Farben oder Fotos. Um den Schreibtisch lediglich mit einer Hintergrundfarbe zu versehen, wählen Sie den Eintrag „Einfarbige Bilder“. Mit den anderen Eintrage wie „Apple-Bilder“ oder „Abstrakt“ können Sie aber auch schicke Fotos als Hintergrundbild verwenden. In der rechten Fensterhälfte klicken Sie anschließend auf die gewünschte Farbe bzw. das Beispielfoto. Die ausgewählte Grafik bzw. Farbe erscheint sofort als neuer Schreibtischhintergrund.

6. Sie lieben Abwechslung? Dann können Sie den Mac so einstellen, dass regelmäßig – etwa jede Stunde – ein neues Hintergrundbild erscheint. Hierzu kreuzen Sie am unteren Fensterrand das Kästchen „Bild ändern“ an und wählen aus dem Listenfeld daneben das Wechselintervall, etwa „Stündlich“. Wenn Sie zusätzlich das Kontrollkästchen „Zufällige Reihenfolge“ ankreuzen, wählt der Rechner jedes Mal per Zufall eine neue Farbe bzw. ein neues Hintergrundbild.

7. Wenn der Rechner nichts zu tun hat – etwa in der Mittagspause – schaltet der Mac nach einigen Minuten in den Bildschirmschonermodus. Statt des gewohnten Schreibtischs erscheinen auf dem Bildschirm Muster, Farben oder bewegte Animationen.

Ob und welcher Bildschirmschoner zum Einsatz kommt, können Sie selbst festlegen, indem Sie auf „Bildschirmschoner“ klicken.

8. In der linken Spalte haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Schonern. Klicken Sie auf einen Eintrag, zum Beispiel „Arabesque“, um in der rechten Fensterhälfte eine Vorschau einzublenden. Um den Schoner in voller Größe auszuprobieren, klicken Sie auf die Schaltfläche „Testen“. Durch einen Druck auf eine beliebige Taste oder eine Mausbewegung kehren Sie wieder zum Dialogfenster zurück.

Mit dem Schieberegler „Aktivieren nach“ legen Sie fest, nach wie vielen Minuten Pause der Schoner in Aktion treten soll. Klicken Sie auf den Regler, und verschieben Sie ihn mit gedrückter Maustaste.

Schont der Schoner wirklich?

Bei älteren Röhrenmonitoren hatte der Bildschirmschoner tatsächlich eine schonende Wirkung. Er sorgte durch bewegende Bilder dafür, dass sich das Monitorbild nicht in die Phosphorschicht der Mattscheibe einbrannte. Bei modernen Flachbildschirmen kann das nicht mehr passieren. Trotzdem gibt es die Bildschirmschoner noch – weil sie einfach schön aussehen und Spaß machen.

9. Neben der Optik spielt die Bildschirmgröße – von Fachleuten auch Bildschirmauflösung genannt – eine wichtige Rolle. Die Auflösung bestimmt, wie große die Schreibtischfläche ist und wie viel Platz auf dem Bildschirm zur Verfügung steht. Um die Auflösung anzupassen, klicken Sie zuerst auf „Alle einblenden“ und dann auf „Monitore“. Im folgenden Fenster sind in der linken Spalte alle verfügbaren Auflösungen aufgeführt. Die Zahlen geben an, aus wie vielen horizontalen und vertikalen Bildpunkten das Bild besteht. Bei „1280 x 800“ zum Beispiel aus 1280 horizontalen und 800 vertikalen Punkten, insgesamt also aus 1.024.000 Punkten (1280 mal 800).

Generell gilt: Je höher die Anzahl der Bildpunkte, umso schärfer ist das Bild und umso mehr Platz haben Sie auf dem Schreibtisch. Es empfiehlt sich daher, in der Liste per Mausklick stets den höchsten Wert zu wählen. Sie können aber auch andere Werte ausprobieren und testen, ob Ihnen eine andere Auflösung besser gefällt.

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Hardware & Software Word

Word Schriften einbetten: Exotische Schriften zusammen mit dem Word-Dokument speichern

Andere Schriften bringen Abwechslung in Dokumente. Wer keine Lust mehr auf die Standardschriften „Arial“, „Times“ oder „Calibre“ hat, kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und Dokumente wie Einladungen mit poppigen Schriften versehen oder mit digitaler Handschrift schreiben. Wer exotische Schriften einsetzt, muss aber aufpassen. Denn wenn Sie so ein extravagantes Dokument an Freunde und Bekannte geben, sieht das auf deren Rechnern ganz anders aus. Statt der tollen neuen Schriften gibt es mitunter wieder das Arial-Einerlei. Ein Trick sorgt dafür, dass die Dokumente auf allen Rechnern gleich aussehen.

Damit Word-Dokumente mit extravaganten Schriften auch auf den Rechnern von Freunden und Bekannten so aussehen wie gewünscht, müssen Sie die Schriften ins Dokument einbetten. Die verwendeten Schrift reisen dann Huckepack mit dem Dokument.

Schriften nicht installiert? Macht nichts

Um alle im Dokument verwendeten Schriftarten ins Dokument einzubetten und zusammen mit der Word-Datei zu speichern, klicken Sie im „Speichern“-Dialogfenster („Datei | Speichern unter“) auf die Schaltfläche „Extras“ (bei Word 2007 und 20120 auf „Tool“) und rufen den Befehl „Speicheroptionen“ auf. Im nächsten Fenster kreuzen das Kontrollkästchen „TrueType-Schriftarten einbetten“ bei Word 2007/2010 die Option „Schritarten in der Datei einbetten“. Die Datei wird dadurch zwat ein wenig größer; dafür können Sie sicher sein, dass es auch beim Verschicken per E-Mail korrekt dargestellt wird – egal, ob auf dem Zielrechner die verwendeten Schriftarten installiert sind oder nicht.