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Internet & Medien

Welche Daten übermittelt mein Internet-Browser ungefragt und was kann ich dagegen tun?

Jeder hinterlässt beim Surfen im Internet verwertbare und nachverfolgbare Spuren. Der eine mehr, der andere weniger. Man merkt es meistens daran, dass man bei verschiedenen Webseiten immer öfter Produkte und Artikel vorgeschlagen bekommt, die maßgeschneidert erscheinen. Das ist nicht weiter schlimm, wenn man Musik oder Elektronik-Artikel kaufen will. Diese Daten können an Dritte weitergegeben werden. Was damit geschieht, weiß man aber nie genau. Um das zu verhindern oder zumindest sehr einzuschränken, sollte man wissen, welche Daten der eigene Browser übermittelt. Der Online-Dienst „Panopticlick“ ermittelt diese Daten und gibt Ratschläge, was Sie dagegen tun können.

Ihr digitaler Fingerabdruck im Netz

„Panopticlick“ ist kostenlos und erfordert keinen Download. Einfach den Browser starten und die Webseite panopticlick.eff.org aufrufen. Dort einfach den roten Button „Test me“ anklicken und Ihr Browser wird online geprüft.

Ein paar Augenblicke später wird das Ergebnis angezeigt. In der Spalte „one in x browsers have this value“ enthaltenen Werte zeigen die Menge der Informationen an, die übermittelt werden. Je höher dieser Wert ist, desto wahrscheinlicher ist es, das Ihr Browser bei einem wiederholten Besuch einer Seite wiedererkannt wird.

Weitere Gegenmaßnahmen und ausführliche Darstellungen werden noch auf folgenden Seiten (allerdings nur auf Englisch) bereitgestellt:

So werden Sie eindeutig erkannt

Das Besondere am digitalen Fingerabdruck: Sie können auch dann eindeutig erkannt werden, wenn Sie klassische Erkennungswerkzeuge wie Cookies ausschalten. Es geht auch ohne Cookies – ganz einfach anhand Ihrer Browser-Konstellation.

Die Wiedererkennung Ihres Browsers setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, etwa aus den installierten Schriften, die Zeitzone, der Bildschirmgröße oder dem HTTP-Header. Als Besonderheiten sind die verwendete Schriftarten und Plug-Ins zu nennen. Die wirkungsvollste Gegenmaßnahme ist das Abschalten von JavaScript, da dieses für die Erkennung von Schriftarten und Plug-Ins verantwortlich ist. Außerdem sind veraltete JavaScript-Versionen sehr anfällig für Viren und Trojaner. Der Nachteil hierbei ist, dass JavaScript oft für eine reibungslose Darstellung von Webseiten benutzt wird.

Eine Möglichkeit ist, einen weit verbreiteten Browser mit aktuellster Version zu nutzen. Diese Standard-Daten können nicht so einfach einem einzelnen Nutzer zugeordnet werden. Dabei sollten Sie auch darauf achten, dass nur die wirklich benötigten Plug-Ins und Schriftarten installiert sind.

Der bei vielen Browsern bereits enthaltene Privatmodus soll zukünftig standardisierte Daten zu User-Agent und Plug-Ins senden. Derzeit ist das aber noch nicht der Fall. Bis das reibungslos funktioniert, wird noch etwas Zeit vergehen.

Nutzer des Firefox-Browsers haben es schon jetzt etwas besser. Mit dem Add-On „NoScript“ können Sie auf Basis einer Positivliste JavaScript zulassen, damit diese Webseiten problemlos dargestellt werden können. Bei Seiten, denen Sie nicht vertrauen, können Sie per One-Klick die Scripts unterbinden.

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Internet & Medien

WhatTheFont: Font- und Schriftnamen aus Zeitschriften, Büchern und Webseiten herausfinden

Ihnen ist beim Blättern in Zeitschriften und Büchern oder beim Surfen im Web eine schöne Schriftart aufgefallen, und Sie möchten den Namen des Fonts erfahren? Dann hilft die Webseite „WhatTheFont“. Der Onlineservice erkennt anhand von Scans oder Screenshots, um welche Schriftart es sich handelt. Ideal für alle, die eine bestimmte Schrift in eigenen Dokumenten oder auf der eigenen Webseite verwenden möchte.

Um mit „WhatTheFont“ Schriftarten zu erkennen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Handelt es sich um eine Schrift aus einer Zeitschrift oder einem Buch, scannen Sie den Ausschnitt mit mindestens 300 dpi, und speichern Sie den Scan als TIF- oder JPG-Grafik.

Bei Webseiten ist es einfacher. Hier müssen Sie nur die URL der Grafikdatei herausfinden oder die Grafik als Datei speichern. Das geht per Rechtsklick und dem Befehl „Bild speichern unter“.

2. Rufen Sie die folgende Webseite auf:

http://new.myfonts.com/WhatTheFont/

3. Klicken Sie rechts neben „Upload a file“ auf „Datei auswählen“, markieren Sie die gespeicherte Grafik mit dem Schriftbeispiel, und klicken Sie auf „Continue“.

4. Auf der nächsten Seite wird die Grafik analysiert und in die Buchstaben zerlegt. Hat die Erkennung nicht auf Anhieb geklappt, können Sie sie noch korrigieren. Anschließend klicken Sie auf „Continue“.

5.  Jetzt wird die Schrift analysiert. Nach wenigen Augenblicken erscheint eine Liste der möglichen Schriftnamen. Die Erkennungsrate ist meist erstaunlich gut. Dabei gilt: Je besser der Scan oder die Grafikdatei, umso genauer sind die Treffer.

Weitere Font- und Schriftarten-Erkenner

Sollte WhatTheFont eine Schriftart nicht erkennen, gibt es weitere Font-Erkennungssysteme. Ganz ähnlich funktioniert zum Beispiel WhatFontis, erreichbar unter

http://www.whatfontis.com

Auch hier laden Sie eine eingescannte oder kopierte Grafik hoch (oder geben die URL einer Webgrafik an) – und WhatFontis.com sagt Ihnen, um welche Schriftart es sich handelt. Allerdings ist die Erkennungsrate nicht so hoch wie bei WhatTheFont.

Sollte die automatische Erkennung nicht funktionieren, bietet sich als letzter Rettungsanker das Forum „Type ID Board“ (http://typophile.com/typeid) an. Im Forum tummeln sich jede Menge Font-Experten, die Ihnen meist innerhalb kürzester Zeit sagen können, wie eine bestimmte Schriftart heißt.

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Hardware & Software

Handschrift als Schriftart: Mit MyScriptFont die eigene Schrift als Schriftart für Windows verwenden

Mit dem Computer und einer passenden Software lassen sich Briefe in fast jeder Schriftart schreiben. Ein handschriftlicher Brief ist aber nach wie vor etwas sehr Besonderes und wird von vielen Menschen bevorzugt. Die Webseite Myscriptfont.com  bietet ihren Besuchern einen besonderen Service an, mit dem sich Briefe und andere Dokumente in Zukunft mit dem Computer aber trotzdem mit der eigenen Handschrift verfassen lassen. Wir zeigen, wie Sie aus Ihrer eigenen Handschrift eine Schriftart für den Rechner machen.

So wird aus Ihrer Handschrift eine TrueType-Schriftart für den Rechner:

1. Starten Sie ihren Internetbrowser, und rufen Sie die folgende Webseite auf:

2. Unter „Ausfüllen des Templates“, klicken Sie auf den Link „Template“ und laden sich die Vorlage für die neue Schriftart auf ihren Computer.

3. Diese drucken Sie aus und nehmen einen möglichst dicken Filzstift wie zum Beispiel einen CD-Beschrifter zur Hand.

4. Füllen Sie die Vorlage komplett aus und schreiben Sie in jedes Kästchen einen Buchstaben.

5. Legen Sie die Vorlage auf einen Scanner und scannen sie das Dokument in Graustufen und mit 300 dpi ein.

6. Speichern Sie die neue Datei im „jpg Format“ ab, diese darf eine Größe von 4,5 MB nicht überschreiten.

7. Auf der Webseite myscriptfont.com wählen Sie unter „Hochladen des Templates“ die neue Datei aus und bestätigen Sie den Vorgang mit „Datei abschicken“.

8. Die neue Schriftart wird innerhalb weniger Minuten generiert und Sie bekommen eine Vorschau präsentiert.

9. Bei Gefallen können Sie die neue Schriftart mit einem „Rechtsklick“ auf ihrem Computer speichern.

10. Installieren Sie die eigene Schrift durch einen „Rechtsklick“ auf „Installieren“ in ihrem Betriebssystem.

11. Die neue Schriftart steht nun in jedem Textverarbeitungsprogramm zur Verfügung.

Danke des eigenen Handschrift-Zeichensatz können Sie in Zukunft beliebige Dokumente wie zum Beispiel Briefe, Einladungen oder Anschreiben mit ihrem Computer und in ihrer eigenen Handschrift verfassen. Persönliche Briefe sind mit einer eigenen Schriftart in Zukunft problemlos möglich.

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Hardware & Software

Word: Musiknoten einfach und schnell in Dokumenten verwenden

Microsoft Word bietet seinen Benutzern eine Vielzahl von Funktionen. Wenn Sie in ihren Texten verschiedene Musiksymbole wie zum Beispiel Musiknoten und Pausenzeichen verwenden wollen, werden ihnen die Symbolschriftarten von Windows nicht weiter helfen können. Um in Word-Dokumenten die speziellen Symbole verwenden zu können, benötigen Sie zusätzliche Zeichen für ihr Windows.

Wie Sie die Fonts schnell und einfach installieren und in Word verwenden können, zeigt ihnen diese übersichtliche Erklärung:

1. Der kostenlose Font „Musical Symbols“ bereichert ihr Windows um zahlreiche Musiksymbole, um diesen Font zu verwenden, müssen Sie ihn als Erstes von dieser Webseite herunterlade:

Auf der Webseite des speziellen Fonts finden Sie einige Beispiele zu den neuen Zeichen sowie einen Link für den kostenlosen Download. Ist der Font heruntergeladen, müssen Sie die Datei auf ihre Festplatte entpacken, merken Sie sich auf jeden Fall den gewählten Speicherort.

2. Mit einem Klick auf die „Start-Schaltfläche“ von Windows erscheint das Menü. In diesem wählen Sie die „Systemsteuerung“ aus und wählen den Punkt „Darstellung und Anpassung“ aus.

3. Im neuen Fenster klicken Sie doppelt auf das „Schriftarten“ Symbol.

4. Wählen sie „Datei“ und dann „Neue Schriftart installieren“ aus, es erscheint ein neuer Dialog. In diesem navigieren Sie zu dem Speicherort der heruntergeladenen „Musical Symbols“ und wählen Sie diesen aus.

5. Klicken Sie auf „OK“ und die neue Schriftart wird installiert und steht in allen Anwendungen unter Windows in Zukunft zur Verfügung.

Die Musiknoten erreichen Sie in Word über den das Register „Schrift“ und den Befehl „Format | Zeichen“. Um übersichtlicher auf alle neue Musiknoten zugreifen zu können, öffnen Sie über das „Windows-Startmenü“ den Punkt „Programme“, dann „Zubehör“, „Systemprogramme“ und als Letztes „Zeichentabelle“ aus. Im Kombinationsfeld „Schriftart“ können Sie nun die neue Schriftart der Musiknoten einstellen. Diese lassen sich nur bei jedem Dokument bequem und einfach auswählen und in den Dokumenten verwenden.

Mit den kostenlosen Musiknoten und dieser Anleitung können Sie diese speziellen Fonds innerhalb von wenigen Augenblicken in ihrem Word verwenden.

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Handy & Telefon iPhone

iPhone Notizen: Schriftart ändern in Chalkboard, Helvetica oder Marker Felt

Die Schrift der iPhone-Notizen gefällt Ihnen nicht mehr? Kein Problem: Falls Ihnen die Standard-Schrift der Notizen-App nicht zusagt, können Sie in den iPhone-Einstellungen einen anderen Font auswählen. Neben der Standard-Schrift „Chalkboard“ stehen die Schriftarten „Helvetica“ oder „Marker Felt“ zur Auswahl.

Um beim iPhone, iPad oder iPod (ab iOS-Version 4.2.1) eine andere Schriftart für Notizen zu verwenden, sind folgende Schritte notwendig:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“.

2. Tippen Sie auf „Notizen“.

3. Wählen Sie die gewünschte Schrift aus.

Zur Verfügung stehen folgende Schriftarten:

iPhone-Notizen-Schriftart „Chalkboard„:

iPhone-Notizen-Schriftart „Helvetica„:

iPhone-Notizen-Schriftart „Marker Felt„:

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Hardware & Software

Apple iPhone: Notizen in anderen Schriftarten/Fonts verfassen

Bei Notizen gibt es auf dem iPhone nicht viel Spielraum. Alle Notizen werden in der Standardschrift „Marker Felt“ verfasst. Wem das zu langweilig ist, kann mit folgendem Trick auch andere Schriftarten verwenden.

Zwar lässt sich die Notizen-Schriftart nicht direkt auf dem iPhone ändern; mit einem Umweg über den Rechner klappt’s trotzdem. Da die iPhone-Notizen seit dem iPhone OS 3.0 auch mit dem Rechner synchronisieren, lassen sich auch Rechner verändern.

Wenn Sie die Notiz am Rechner bearbeiten und dort andere Schriften/Fonts verwenden (beim Mac zum Beispiel per Rechtsklick und den Befehl „Schriftart“), werden die Ändeurngen beim nächsten Synchronisieren auch aufs iPhone übernommen. Auf dem iPhone können Sie sogar in der neuen Schriftart weiterschreiben.

Eine Einschränkungen gibt es aber doch: Sie können nur Fonts verwenden, die auch auf dem iPhone installiert sind. Das sind in der Regel folgende Schriften bzw. Schriftfamilien:

– American Typewriter

– AppleGothic

– Arial

– Courier/Courier New

– Geeza

– Heiti

– Helvetica

– Hiragino Kaku Gothic

– Marker Felt (das ist die Standardschrift für iPhone-Notizen)

– Thonburi

– Times New Roman

– Trebuchet

– Verdana

– Zapfino

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