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Shareconomy und Food-Sharing – Lebensmittel ganz einfach mit anderen teilen

Meine Großmutter sagte mir früher oftmals zwei Sätze: „Spiel nicht mit dem Essen!“ und „Man wirft Essen nicht weg!“. Die erste Aussage betrifft heutzutage die Banken, die mit Nahrungsmitteln spekulieren, die zweite Aussage sollten wir Verbraucher beherzigen. Das Portal „Foodsharing.de“ macht es uns einfach, überzählige Lebensmittel mit anderen Menschen zu teilen.

Warum Foodsharing?

Beim „Foodsharing“ geht es nicht darum, anderen Menschen Lebensmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen, sondern um die unnötige Vernichtung von Lebensmitteln zu vermeiden. Denn auch die Produktion der nicht benötigten Lebensmitteln hat Ressourcen verbraucht, die dann umsonst gewesen wären.

Zum anderen ist das „Containern“, das Sammeln aus Mülltonnen der Supermärkte nicht jedermanns Sache. Zumal diese Methode in einer rechtlichen Grauzone liegt. Etliche Supermarktbetreiber zeigen die Lebensmittel-Sammler wegen Diebstahls und/oder Hausfriedensbruch an. Sie glauben, dass ihnen dadurch ein Teil der Umsätze verloren geht.

Wer hier aber auf der sicheren Seite sein möchte, der nutzt am besten das Portal „Foodsharing.de„. Alle Dienstleistungen der Webseite sind kostenlos, die Registrierung ebenfalls.

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Bundesweite Suche von Essenskörben

Über zwei Wege finden Sie heraus, welche und wieviel Warenkörbe in Ihrer Gegend angeboten werden. Die Listenansicht rufen Sie mit dem Link „Essenskörbe“ oben links im Bildschirm auf.

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Die zweite Such-Möglichkeit ist die auf Google Maps basierende Karte. Hier bekommen Sie aber nur die Übersicht, wie viele Essenskörbe in Ihrer Region zur Verfügung stehen. Registrierte Nutzer können über die Zoom-Funktion den Standort der einzelnen Angebote identifizieren.

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Haben Sie etwas interessantes gefunden?

Finden Sie einen Essenskorb interessant, dann klicken Sie ihn einfach an. Im nächsten Fenster wird die Übersicht des Essenskorbes angezeigt. Persönliche Daten, wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail erscheinen erst dann, wenn der Anbieter den Essenskorb für Sie auch reserviert hat. Bis dahin ist nur die Postleitzahl, der Name und der Ort sichtbar.

Mit der Schaltfläche „Essenskorb anfragen“ öffnet sich ein Nachrichtenfenster, in dem Sie eine optionale persönliche Nachricht eingeben können. Mit „Anfrage versenden“ schicken Sie dem Anbieter die Anfrage. Nun heißt es warten, bis Sie die Zusage mit Abholadresse oder auch die Absage erhalten.

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So bieten Sie Ihre überzähligen Nahrungsmittel an

So einfach wie die Anfrage ist auch das Anbieten eines Warenkorbs. Klicken Sie im Willkommensbereich oben rechts auf „Anbieten“ und anschließend auf „Neuer Essenskorb“.

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Im folgenden Fenster erfassen Sie die allgemeinen Daten zu Ihrem Essenskorb. Bitte beachten Sie, dass nur Lebensmittel angeboten werden, die Sie auch essen würden. Verdorbene Waren oder Lebensmittel mit abgelaufenem Verbrauchsdatum haben auf „Foodsharing.de“ nichts zu suchen.

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Mit „Weiter“ gelangen Sie zur nächsten Eingabemaske. Hier geben Sie die einzelnen Produkte des Essenskorbes ein. Das Pluszeichen fügt den Artikel dem Korb hinzu. Wiederholen Sie diese Eingaben entsprechend oft, bis Sie alle Produkte hinzugefügt haben.

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Ist der Warenkorb komplett und kann veröffentlicht werden, klicken Sie auf den Button „Speichern & Veröffentlichen“.

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Die Gesamtübersicht zeigt nun das gesamte Angebot an. Zusätzlich zeigt ein Fähnchen auf Google Maps den Standort an.

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Die hier sichtbaren persönlichen Angaben sind online nicht sichtbar, erst nachdem Sie Ihren Essenskorb für einen Interessenten reserviert haben, werden die Kontaktdaten nur dem Interessenten angezeigt.

Essenskorb-Verwaltung und die persönlichen Daten

Sie können jederzeit Ihre Accountdaten, die Anfragen und Ihre angebotenen Essenskörbe über den Willkommensbereich oben rechts auf der Webseite verwalten. Über die Schaltflächen Ihres Namens, sowie „Anbieten“ und „Annehmen“ gelangen Sie zu den entsprechenden Bereichen.

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Fazit

Die Webseite „Foodsharing.de“ verhindert keine Überproduktion von Lebensmitteln, dafür können nur wir Verbraucher mit unserem Kaufverhalten sorgen. Die Überproduktion ist auf lange Sicht nur dann vermeidbar, wenn nur das eingekauft wird, was wir wirklich benötigen und verzehren.

Trotz allem ist „Foodsharing.de“ eine sehr wichtige Webseite, die uns auch daran erinnert, sinnvoll mit Nahrungsmitteln umzugehen.

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Foodsharing: Reste-Verwertung statt Lebensmittelverschwendung

Viele Lebensmittel werden heute achtlos weggeworfen und landen im Müll. Dagegen können Sie aktiv mit der Reste-Verwertung per Tauschportalen und mit Rezepten für Reste-Essen ankämpfen.

Zu gut für die Tonne

Die vom Bundesministerium für Verbraucherschutz gestartete Kampagne „Zu gut für die Tonne“ ist eine Reaktion auf die erschütternde Statistik, die besagt, dass in den letzten Jahren in den deutschen Privathaushalten fast 7 Millionen Tonnen Essen jährlich im Müll gelandet sind. Davon wäre noch über die Hälfte essbar gewesen. Umfragewerte bestätigen, dass die Kampagne bei den Menschen angekommen ist und zu einem Umdenken geführt hat. Wer Essen wegwirft, verschwendet schließlich auch Geld und Energie. Wie viel das jeweils ausmacht, können Sie sich jetzt über einen Resterechner auf resterechner.de im Internet anzeigen lassen. Solch ein Ergebnis wird auch Sie zum Nachdenken anregen. Wenn Sie vierhundert Gramm Hähnchenfleisch entsorgen, wird Ihnen der Rechner anzeigen, dass Sie in diesem Moment immerhin 1,80 Euro in die Tonne geworfen haben.

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Rezepte zum Reste-Essen aus dem Internet

Wenn bei Ihnen Essensreste anfallen, haben Sie heute die Möglichkeit über viele angebotene Rezepte-Webseiten und sogar Rezepte-Apps Wege zu finden, wie Sie kreativ Essensreste verwerten können. So haben sogar bekannte Kochstars wie Christian Rach oder Tim Mälzer die App „Zu gut für die Tonne“ mit Rezepten gefüllt. Ob Spaghetti oder Brot, nahezu alles können Sie heute sinnvoll und schmackhaft zweitverwerten. Und garantiert macht auch dieses Essen mit Blick auf Ihren Geldbeutel Spaß.

Rendezvous zum Gratisessen

Das Portal foodsharing.de bietet Ihnen sogar an, Ihre Reste aus dem Kühlschrank mit anderen Menschen zu teilen. Ob Babybrei oder Backzutat, jeder kann hier die Angebote an seinem Ort, in seiner Stadt oder in der näheren Umgebung recherchieren und sich dann zu einem Rendezvous zum Gratisessen verabreden.

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Reste-Verwertung statt Lebensmittelverschwendung lautet die Devise. Reste können sinnvoll verwertet werden. Vorbeugend hilft auch eine konzentrierte Einkaufsplanung, damit Lebensmittel nicht achtlos weggeworfen werden.