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WhatsApp: Achtung bei neuer Handy-Nummer

Wenn sich deine Mobilfunk-Nummer ändert, solltest du diese auch bei WhatsApp registrieren. Nicht mehr benötigte Rufnummern werden von den Mobilfunkanbietern nicht gelöscht, sondern nach einiger Zeit wieder reaktiviert. Das birgt gerade bei WhatsApp ein gewisses Risiko.

Die alte Rufnummer funktioniert bei WhatsApp im Prinzip unbegrenzt weiter. Verifizierst du auf deinem Handy eine neue Telefonnummer bei WhatsApp, werden die mit der alten Nummer verbundenen Account-Infos erst nach 45 Tagen gelöscht.

Was aber, wenn der Mobilfunkanbieter die alte Rufnummer aber schon früher wieder dem Markt zugänglich macht? Dann könnte ein anderer Nutzer auf deine älteren Account-Informationen zugreifen.

Beim Wechsel zu einer neuen Rufnummer sollte diese schon aktiv sein. In den WhatsApp-Einstellungen im Bereich Account wählst du die Option Nummer ändern aus. Dann tippst du die alte und die neue Nummer ein und dann werden alle Account-Infos, wie Gruppenchats oder dein Profilfoto, auf die neue Handynummer übertragen. Danach sollte kein Missbrauch mehr möglich sein.

Alternativ zur Ummeldung lässt sich dein altes Profil natürlich auch komplett löschen. So kannst du dein WhatsApp mal „aufräumen“, wenn du nicht mehr alle Chats oder Kontakte behalten möchtest, oder nicht alle bisherigen Personen deine neue Nummer erfahren sollen. Die Löschfunktion befindet sich im gleichen Bereich wie die Rufnummernänderung.

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Fotos ins Web hochladen – Mit der richtigen App das Persönlichkeitsrecht wahren.

Das Recht am eigenen Bild ist gerade im World Wide Web eine sehr kniffelige Sache. Und das mit Recht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Nutzer, die unrechtmäßig Bilder in´s Netz stellen, gerichtlich verfolgt werden. Besonders ärgerlich ist es, wenn man aus Versehen Fotos mit anderen Personen hochlädt. Mit der richtigen App kannst du dir in dieser Hinsicht viel Ärger ersparen.

Die Kamera-App ObscuraCam erkennt beim Fotografieren die Gesichter und verpixelt sie automatisch. Leider ist ObscuraCam nur für Android erhältlich.

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Mit ObscuraCam kannst du nicht nur Fotos schießen, auch bereits in der Galerie befindliche Bilder und Videos können entsprechend bearbeitet werden. Allerdings ist die Bedienung bei der Video-Bearbeitung etwas gewöhnungsbedürftig und erfordert etwas Übung.

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Hast du ein Foto mit ObscuraCam erstellt oder willst ein bereits vorhandenes Bild bearbeiten, dann tippe mit dem Finger auf das betreffende Gesicht, um den Pixelrahmen zu positionieren.

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Diesen kannst du über den Rahmen verschieben, verkleinern oder vergrößern. Dabei wird die Bedienleiste mit den Funktionen eingeblendet. Mit Redact wird der Rahmeninhalt komplett entfernt, Pixelate verpixelt das Gesicht und CrowdPixel macht alles außerhalb des Rahmens unkenntlich.

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Die Option Mask verpasst dem Gesicht buschige Augenbrauen, eine Brille und eine dicke Nase. Auch eine Art wie man ein Gesicht unkenntlich machen kann…

ClearTag macht alle vorgenommenen Änderungen rückgängig.

Die fertigen „Machwerke“ werden über die Symbole oben rechts im Bildschirm geteilt oder gespeichert.

Fazit:

Besonders gut hat uns noch ein weiteres Feature gefallen. Beim Speichern des bearbeiteten Fotos werden auch automatisch alle Metadaten des Bildes, wie zum Beispiel GPS-Position, Handymodell und Aufnahmedatum, entfernt.

Vielleicht wird in den zukünftigen Updates die etwas hakelige Bedienung verbessert. Trotz allem ist die App ObscuraCam sehr empfehlenswert.

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Aufzeichnung von Tastaturanschlägen verhindern

Manche Hacker verwenden sogenannte Keylogger um die Schreibvorgänge per Tastatur aufzuzeichnen. Sie protokollieren jeglichen Tastendruck und leiten diese an die Kriminellen weiter. Diesen unsichtbaren Spähprogramme kann man mit Anti-Keyloggern Paroli bieten. Sie verschlüsseln die Tastenanschläge und machen somit die Analyse zunichte.

Das leistungsfähige Anti-Keylogger nicht viel kosten müssen, beweisen gleich zwei Tools: SpyShelter Free Anti-Keylogger und der Zemana AntiLogger Free. Sie sind beide gratis im Web, zum Beispiel bei Chip.de, erhältlich.

Beide Anti-Keylogger arbeiten ähnlich gut, leider beschränkt sich die kostenlose Version des SpyShelter Anti-Keylogger nur auf den Einsatz in Webbrowsern. Unterstützt werden die bekanntesten der Branche, der Chrome Browser, Firefox, Microsoft Internet Explorer, der Safari und der norwegische Opera. Außerdem schützt er noch die Registry und den Arbeitsspeicher.

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Wer etwas mehr Schutz möchte, der greift besser zum Zemana AntiLogger Free. Er verschlüsselt die Tastatureingaben nicht nur im Webbrowser, sondern auch in allen anderen Anwendungen. Zudem erkennt das Programm verdächtige Vorgänge und blockt sie wie bei einer Firewall. Weitere Ausstattungsmerkmale des Zemana AntiLogger Free sind ein Anti-Screen-Logger, der Screenshots verhindert und ein Anti-Webcam-Logger der deine Eingaben vor Fotos oder Video-Aufnahmen schützt.

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YouTube-Videos über WhatsApp versenden und nicht nur den Link teilen

Normalerweise werden YouTube-Clips über die integrierte Teilen-Funktion an andere Personen versendet. Das spart jede Menge Datenvolumen. So weit, so gut. Wer aber ein richtiges Video über WhatsApp versenden möchte und nicht nur einen Link, der sucht vergeblich eine Download-Möglichkeit bei YouTube. Dies kann aber eine separate App übernehmen.

Mit dem kostenlosen TubeMate lassen sich die Videos problemlos auf dein Android-Handy herunterladen und anschließend über WhatsApp ganz normal versenden. Leider ist TubeMate nicht im Google Play Store, sondern nur in alternativen Android App Stores erhältlich. Da diese App Stores nicht immer seriös sind, empfehlen wir den Download über Chip.de oder die Webseite von TubeMate.net.

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Beim ersten Start von TubeMate wirst du direkt mit YouTube verbunden und kannst wie gewohnt den gewünschten Video-Clip aufrufen. Um das Video herunter zu laden, tippst du auf den grünen Pfeil am oberen Rand des Bildschirms.

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Dadurch wird die Liste der zur Verfügung stehenden Videoauflösungen angezeigt. Hast du eine passende Auflösung ausgewählt, tippe unten auf den grünen Pfeil und der Download wird gestartet.

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Nach ein paar Augenblicken ist das Video auf deiner Speicherkarte abgelegt, und kann nun abgespielt und/oder per WhatsApp versendet werden.

Über einen kleinen Umweg ist auch die Konvertierung von Musik-Videos in MP3-Audio-Dateien möglich. Hier benötigst du zusätzlich die App MP3 Video Konverter. Der wird dir bei der Auswahl der Auflösung Audio (MP3, 128k) von TubeMate ohnehin vorgeschlagen.

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USB-Sticks das Speichern verbieten und nur die Lese-Funktion zulassen

Eine Vielzahl von Tipps und Tricks verraten, wie man den USB-Port eines Computers oder Notebook deaktiviert, um unerlaubtes Kopieren von Daten zu verhindern. Auch wir haben über diese Möglichkeit in der Vergangenheit berichtet. Möchten Sie aber das Lesen von USB-Sticks weiterhin ermöglichen, dann können Sie auch das im Registrierungseditor einstellen. Zusätzlich wird auch ein externer USB-Brenner deaktiviert.

Öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie dort den Befehl regedit ein, und klicken Sie auf „OK“.

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Navigieren Sie dann zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSet“.

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Klicken Sie dort mit der rechten Maustaste auf den Teilschlüssel „Control“ und legen Sie mit „Neu | Schlüssel“ einen weiteren Unterschlüssel namens „StorageDevicePolicies“ an.

In diesem Unterschlüssel öffnen Sie per Rechtsklick das Kontextmenü und legen mit „Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“ einen neuen Eintrag mit dem Namen „WriteProtect“ an.

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Öffnen Sie dann diesen Neueintrag mit einem Doppelklick, ändern Sie den Wert auf „1“, und speichern Sie die Änderung mit „OK“.

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Der USB-Schreibschutz ist danach ohne Computer-Neustart aktiv.

Diese Änderung in der Registry ist besonders dann empfehlenswert, wenn andere Nutzer ebenfalls auf diesen Computer zugreifen können. Zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands löschen Sie den Schlüssel „StorageDevicePolicies“ wieder. Die Alternative zur Löschung besteht in der Änderung des Wertes in „WriteProtect“. Geben Sie dazu wieder eine „0“ ein.

Wenn Sie diese Teil-Deaktivierung des USB-Ports öfters vornehmen (müssen), dann legen Sie sich doch für diesen Zweck ein Lesezeichen im Registrierungseditor an. Wie das geht, lesen Sie in diesem Artikel.

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Google+: Kontrollieren Sie Ihr Profil und sehen Sie es sich mit den Augen von anderen an

Wenn Sie sich Ihr Google+ Profil ansehen, dann bleibt Ihnen nichts verborgen. Alle Informationen, Statusbeiträge, und so weiter… Aber wissen Sie auch, wie andere Ihr Profil sehen? Diese Kontrolle ist wichtig, um herauszufinden, ob Informationen irrtümlich freigegeben wurden, die eigentlich nur einem eingeschränkten Personenkreis zur Verfügung stehen sollten. Diese Funktion ist in Ihrem Profil nur einen Klick entfernt.

Rufen Sie in Google+ Ihre Profilseite mit einem Klick auf Ihr Profilfoto auf. In der Menüleiste unterhalb des Profilfotos finden Sie die Funktion „Ansehen als“ dessen Schaltfläche standardmäßig auf „ich selbst“ steht.

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Außer der Einstellung „ich selbst“ stehen hier noch zwei weitere Ansichten zur Auswahl:

  • Öffentlich
  • Namen eingeben

Die Einstellung „Öffentlich“ zeigt wie Ihr Profil „Otto-Normalbesucher“ sieht.

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Bei „Namen eingeben“ tragen Sie einen Namen aus Ihren Kreisen ein, damit Sie Ihr Profil aus seiner Sicht sehen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows XP

Windows 7 und XP: Registry anderer Benutzerkonten ändern ohne sich vom aktuellen Konto abzumelden

In früheren Artikeln haben wir schon etliche Registry-Tricks beschrieben, die unter „HKEY_CURRENT_USER“ vorgenommen wurden. Die so geänderte Registry betrifft aber nur die von dem aktuellen Benutzerkonto. Soll aber eine Änderung auch für ein anderes Benutzerkonto des gleichen Computers gelten, muss man sich erst bei dem anderen Konto anmelden. Mit einem wenig bekannten Trick ist das aber nicht nötig.

Aber Achtung: Gehen Sie bei Registry-Änderungen generell sehr vorsichtig vor. Falsche Eingaben oder versehentliches Löschen von Inhalten kann dazu führen, dass Benutzerkonten oder das Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann. Lesen Sie hier, wie ein Registry-Backup angelegt wird.

Starten Sie den Registrierungs-Editor wie folgt:

Drücken Sie die Tastenkombination [Windows][R], geben Sie den Befehl „regedit“ ein, und klicken Sie auf „OK“. Markieren Sie im linken Navigationsbereich

HKEY_USERS

…und klicken in der Menüleiste auf „Datei | Struktur laden“.

Navigieren Sie zu über „c:benutzer“ zu dem Konto, dessen Registry geändert werden soll, markieren Sie die Datei „NTUSER.DAT“, und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Öffnen“.

Im Dialogfenster „Struktur laden“ tragen Sie den Namen des betreffenden Kontos ein und bestätigen mit „OK“.

Als neuer Unterschlüssel von „HKEY_USERS“ wird die Registry des anderen Kontos angezeigt.

Der Unterschlüssel wird wieder entfernt, wenn Sie diesen markieren und „Datei | Struktur entfernen“ wählen.

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Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: Mit integriertem Assistenten die Inhalte einer Zelle in drei Schritten auf mehrere Zellen aufteilen

Bei der Bearbeitung von Excel-Tabellen, die man von Kollegen,  Kunden oder Bekannten bekommt, sind die Daten in den Zellen nicht immer so eingegeben, wie Sie es benötigen. Da werden auch schon mal mehrere Daten in eine Zelle eingetragen. Der Aufwand, diese Daten zu trennen und in mehrere Zellen zu verteilen ist ziemlich zeitintensiv. Mit dem integrierten Assistenten ist es möglich die Daten einer Zelle in nur drei Arbeitsschritten auf mehrere Zellen zu verteilen.

Aus einer zwei Zellen machen

Das klassische Beispiel für solche Dateneingaben sind Zeitangaben in der Form „13.00 – 18.00 Uhr“ oder „19.00 – 24.00 Uhr“. Um die Daten aus der einen in zwei separate Zellen aufzuteilen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie Excel, und rufen Sie die benötigte Tabelle auf.

2. Markieren Sie die Zellen, deren Inhalt verteilt werden soll. Klicken Sie dann in der Menüleiste auf „Daten | Text in Spalten“. Bei den Excel-Versionen 2007 und 2010 wählen Sie im Menüband das Register „Daten“ und klicken dann im Bereich „Datentools“ auf die Schaltfläche „Text in Spalten“.

3. Im Dialogfenster „Textkonvertierungs-Assistent“ wählen Sie die Option „Getrennt“ und bestätigen mit „Weiter“.

4. Wählen Sie jetzt zur Aufteilung des Inhaltes das entsprechende Trennzeichen aus. Die Trennzeichen Semikolon, Komma und Leerzeichen können per Häkchen in der entsprechenden Checkbox aktiviert werden. Benötigen Sie ein anderes Trennzeichen, aktivieren Sie „Andere“ und geben das Zeichen in das Feld rechts daneben ein. Danach klicken Sie auf „Weiter“.

5. Im nächsten Fenster werden den neuen Zellen die speziellen Formate zugewiesen. Im Bereich „Datenvorschau“ markieren Sie die linke Spalte und wählen rechts oben das Format „Standard“ aus. Legen Sie nun den Zielbereich fest. Der Buchstabe steht für die Spalte und die Zahl für die Zeile in der der erste Wert erscheinen soll. Die restlichen Zellen werden automatisch angepasst.

6. Verfahren Sie mit der rechten Spalte der „Datenvorschau“ genau so wie mit der linken Spalte (siehe Arbeitsschritt 5).

Den Zielbereich müssen Sie nicht erneut bearbeiten. Zum Abschluss klicken Sie auf den Button „Fertigstellen“.

Die Verteilung wird sofort umgesetzt und an der zuvor festgelegten Stelle angezeigt.