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FritzBox Laufzeit: Wie lange ist die Box schon gelaufen? (Video)

Gefühlt hält so eine FritzBox ewig. Unsere 7390 ist schon seit drei Jahren im Einsatz; der Vorgänger hatte noch mehr Jahre auf dem Buckel. Aber wie lange ist die FrizBox eigentlich in der ganzen Zeit eingeschaltet gewesen? Das lässt sich herausfinden.

FritzBox-Servicecode auslesen – So geht’s

Die FritzBox merkt sich ganz genau, wie viele Jahre, Monate, Tage und Stunden sie bislang gelaufen ist. Die Information findet man allerdings nicht über die normale Benutzeroberfläche der FritzBox, sondern über den sogenannten Servicecode. Das ist eine ellenlange Servicenummer, die auf den ersten Blick kryptisch und unlesbar aussieht, aber jede Menge Informationen verrät.

Um an den Servicecode der eigenen FritzBox zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten. Wer bereits einen Telnet- oder SSH-Zugang zur FritzBox nutzt, muss im SSH-Fenster nur den Befehl

run_clock -S

eingeben. Einfacher geht’s allerdings im Browser mit einer speziellen Browseradresse. Geben Sie im Browser einfach die folgende Adresse ein, oder klicken Sie auf diesen Link:

http://fritz.box/cgi-bin/system_status

avm-fritzbox-servicecode-laufzeit-wie-lange-eingeschaltet

Als Ergebnis spuckt die FritzBox – ganz ohne Kennwortabfrage – den aktuellen Servicecode aus, der jedes Mal anders aussieht, aber immer gleich aufgebaut ist. Der Code sieht bei uns zum Beispiel so aus:

FRITZ!Box Fon WLAN 7390-B-180300-020110053763-14377714790284060327349avm

Auf den ersten Blick ist das nur eine wilde Zahlen- und Buchstabenkombination. Dahinter stecken aber wertvolle Informationen. Wir haben die einzelnen Bestandteile einmal farbig gekennzeichnet. Die einzelnen Bausteine des FritzBox-Servicecodes bedeuten:

FritzBox-Modell
– Annex/Erweiterte Kennzeichnung
Gesamtlaufzeit der Box in (Stunden, Tage, Monate, Jahre), hier 18 Stunden, 03 Tage, 00 Monate, 02 Jahre.
Anzahl der Neustarts
Hashcode
Status
Firmwareversion
Sub-Version/Unterversion der Firmware
Branding, z.B. 1und1 (Provider 1&1) oder avm (direkt von AVM)

Am interessantesten ist die Laufzeit. Hier kann man gut erkennen, wie lange die Box insgesamt eingeschaltet war. Also nicht, wie lange sie seit dem letzten Einschalten läuft, sondern wie viele Stunden sie ingesamt auf dem Buckel hat. Ebenfalls nützlich ist die Anzahl der Neustarts. Wir waren erstaunt, dass unsere Box schon über 100 Neustarts hinter sich hat. Das liegt sicher daran, dass nicht dazu nicht nur die manuellen Reboots, sondern auch die Neustarts nach Firmwareupdates zählen.

Alle Bausteine des Servicecodes werden erklären wir hier noch einmal in unserem YouTube-Video:

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FritzBox Reset und Neustart über das Webinterface

Wenn die FritzBox nicht mehr richtig funktioniert oder die Internetverbindung mal wieder hakt, wird gerne die FritzBox neu gestartet. Das hat den Vorteil, dass die DSL-Verbindung mit der DSL-Vermittlungsstelle komplett neu ausgehandelt und aufgebaut wird. Meist wird für den Neustart der Netzstecker gezogen. Das muss nicht sein. Denn in der FritzBox gibt es eine versteckte Funktionen für einen Neustart per Klick.

Fritz!Box neu starten per Weboberfläche

AVM hat die Funktion zum Neustart leider etwas versteckt. Um dranzukommen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Zuerst rufen Sie die Konfigurationsoberfläche der FritzBox auf, indem Sie in den Browser die Adresse http://fritz.box oder einfach fritz.box eingeben.

2. Im Webinterface wechseln Sie in den Bereich System | Sicherung.

3. Hier wechseln Sie ins Register Neustart.

4. Per Klick auf Neu starten können Sie die FritzBox anschließend per Mausklick resetten und komplett neu starten. Der Neustart erfolgt sofort und ohne weitere Sicherheitsabfrage.

fritzbox-reset-neustart-konfigurationsoberflaeche-webinterface-2

Keine Sorge: Alle Einstellungen wie DSL-Zugangsdaten oder eingerichteten Telefonnummer bleiben unverändert erhalten. Der Neustart dauert einige Minuten, da sich die FritzBox zuerst mit der DSL-Gegenstelle „unterhalten“ und die DSL-Parameter neu einstellen muss.

fritzbox-reset-neustart-konfigurationsoberflaeche-webinterface

Übrigens: Falls Sie im Bereich System | Sicherung den Neustart-Befehl nicht finden, ist auf der FritzBox vermutlich eine ältere Firmware-Version installiert. Bei älteren Firmwares finden Sie den Befehl im Bereich System | Zurücksetzen. In diesem Fall sollten Sie schnellstmöglich die Firmware des FritzBox-Routers aktualisieren.

Wenn nichts mehr geht: Fritz!Box Reset mit anderen Mitteln

Der Neustart und Reset per Weboberfläche funktioniert natürlich nur so lange wie man noch auf die Weboberfläche zugreifen kann. Wenn die FritzBox aber so abgestürzt ist, dass man nicht mal mehr auf die Konfigurationsoberfläche kommt, muss man zu anderen Mitteln greifen. Wie man die FritzBox auf andere Art und Weise resettet und neu startet, haben wir in folgenden Tipps erklärt:

FritzBox Reset ohne Resetknopf
FritzBox Reset per Telefon
– Fritz!Box Reset per Recovery-Image

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AVM Fritz Box Reset ohne Resetknopf: So resetten Sie die FritzBox von AVM

Bei vielen Internetnutzern ist die Fritz!Box äußerst beliebt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die FritzBox robust und ausgereift ist. Einmal eingeschaltet, läuft sie äußerst stabil. Nur eines fehlt bei der FritzBox: ein Reset-Schalter, um die Box in den Auslieferungszustand zurückzusetzen. Mit folgenden Tricks können Sie bei der Fritz Box trotzdem einen Reset durchführen.

Fritz Box Reset durchführen

Einen Reset können Sie bei der Fritzbox nur über das Konfigurationsmenü im Browser durchführen. Doch was tun, wenn die Fritz Box über den Browser nicht mehr erreichbar ist? Keine Sorge: Auch wenn es bei der Fritz!Box keinen Resetknopf gibt, können Sie Box mit folgenden Schritten trotzdem resetten.

1.  Die Fritzbox ist eigentlich ein kleiner Netzwerkcomputer, der intern über die IP-Adresse 192.168.178.254 (oder bei neueren Boxen über 168.254.1.1 – siehe unten) verfügt. Damit der Reset klappt muss zuerst der eigene Rechner eine IP-Adresse aus demselben Segment erhalten. Hierzu wechseln Sie in der Systemsteuerung in den Bereich „Netzwerkverbindungen“ (Start > Systemsteuerung > Netzwerverbindungen). Bei Windows Vista klicken Sie in der Systemsteuerung auf „Netzwerk und Internet“, „Netzwerk- und Freigabecenter“ sowie „Netzwerkverbindungen verwalten“.

2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung, und wählen Sie den Befehl „Eigenschaften“.

3. Markieren Sie das Protokoll „Internetprotokoll (TCP/IP)“, und klicken Sie auf „Eigenschaften“.

4. Tragen Sie folgende feste IP-Adressen ein:

  • IP-Adresse: 192.168.178.100
  • Subnetzmaske: 255.255.255.0
  • Gateway: 192.168.178.254

fritz-box-reset-ip

5. Schließen Sie die Fenster, und starten Sie den Rechner neu.

Jetzt können Sie das Konfigurationsmenü der FritzBox im Browser über die Adresse http://192.168.178.254 erreichen.

Bei neueren Boxen: 169.254.1.1

Sollte es mit der Adresse 192.168.178.254 nicht funktionieren, wiederholen Sie die obigen Schritte, verwenden aber die IP-Adresse 169.254.1.1. – diese kommt vor allem auf neueren FritzBoxen als Notzugang zum Einsatz. Die Daten müssen dann folgendermaßen lauten:

  • IP-Adresse: 169.254.1.100
  • Subnetzmaske: 255.255.255.0
  • Gateway: 169.254.1.1

Danach geben Sie im Browser die Adresse http://169.254.1.1/ ein, um zur FritzBox-Konfigurationsobnerfläche zu gelangen.

FritzBox resetten auf Werkszustand

Um den Reset auszuführen, wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen > System > Zurücksetzen“ und klicken auf „Werkseinstellungen“. Mit einem weiteren Klick auf „FritzBox neu starten und Werkseinstellungen“ laden wird die FritzBox in den Ursprungszustand zurückversetzt. Nicht vergessen: Dabei gehen alle Konfigurationseinstellungen verloren.

fritz-box-reset-ip-2

Nachdem Sie die Fritzbox neu eingestellt haben, sollten Sie die Netzwerkeinstellungen wieder zurückstellen. Hierzu öffnen Sie (wie oben beschrieben) die Netzwerkeigenschaften und aktivieren wieder die Option „IP-Adresse automatisch beziehen“. Der Trick funktioniert mit allen gängigen FritzBox-Modellen, etwa mit den Modellen 6490, 7269, 3270, 3272, 3370, 3390, 6320, 5340, 6360, 6810, 6840, 6842, 7050, 7112, 7113, 7140, 7141, 7150, 7170, 7240, 7270, 7272, 7320, 7330, 7330, 7360, 7362, 7390, 7490, 7570.

Reset per Telefon

Wenn Sie über eine FritzBox mit Telefonanschluss verfügen und ein Telefon an den Router angeschlossen ist, können Sie den Reset auch übers Telefon durchführen, indem Sie die Rufnummer

#991*15901590*

wählen. Wie es genau geht, steht im Tipp „Fritz!Box Reset und Notzugang: Die Fritzbox übers Telefon resetten und in den Auslieferungszustand versetzen„.

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FritzBox Wecker: Mit der Fritzbox-Weckfunktion wecken lassen

Die Fritzbox vereint viele nützliche Funktionen und Geräte in einem Gehäuse. Sie fungiert sowohl als Internetzugangsrouter, als Medienserver, als Telefonanlage und mit den richtigen Einstellungen sogar als zuverlässiger und variabel konfigurierbarer Wecker. Haben Sie mehrere Telefongeräte an die Fritzbox angeschlossen, können Sie über eine zeitgesteuerte Funktion einzelne Gerät oder auch alle Telefone zu definierten Weckzeiten klingeln lassen. Sie können sich so minutengenau wecken oder sich auch an Termine erinnern lassen.

Aufstehen!

Und so konfigurieren Sie die Weckfunktion in der Fritzbox:

1. Rufen Sie die Konfigurationsseite der Fritzbox durch Eingabe der Adresse „fritz.box“ in der Adresszeile Ihres Browsers auf, und geben Sie das Passwort zur Konfiguration ein.

2. Nun wählen Sie auf der rechten Seite das Menü „Telefonie | Weckruf“ und bekommen anschließend die Übersicht zur Konfiguration des Weckers angezeigt.

3. Je nach Fritzbox-Modell stehen Ihnen mehrere Wecker zur Nutzung zur Verfügung. Wählen Sie einen aus und setzen Sie den Haken bei „Weckruf aktivieren“. Anschließend legen Sie die gewünschte Uhrzeit fest und wählen im Ausklappmenü das jeweilige Telefoniegerät aus, das klingeln soll. Möchten Sie alle Telefone zur Weckzeit klingeln lassen, wählen Sie den Eintrag „alle Telefone“.

fritzbox-wecker-weckruf-telefone-weckanruf

4. Nun können Sie noch die täglichen Wiederholungen festlegen. Handelt es sich um einen einzelnen Weckruf, wählen Sie „keine Wiederholung“. Soll der Wecker täglich klingeln, stellen Sie „täglich“ oder die entsprechenden Wochentage ein. Bestätigen Sie anschließend Ihre Einstellungen mit „Übernehmen“. Möchten Sie noch weitere Weckrufe konfigurieren, wählen Sie einfach über die Reiter oben einen weiteren Wecker aus.

Von nun an klingeln die ausgewählten Telefone zur definierten Zeit und wecken oder erinnern Sie zuverlässig.
Bei einem Weckruf können Sie auch die Schlummerfunktion nutzen. Heben Sie einfach das klingelnde Telefon ab und wählen Sie irgendeine Ziffer. Der Weckruf verstummt und wird automatisch nach neun Minuten wieder gestartet. So können Sie sich nochmals ein paar Minuten entspannen und werden dennoch wieder von der Fritzbox alarmiert.

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FritzBox Fernstart per Wake-on-LAN: Den Rechner aus dem Standby mit Hilfe der Fritzbox aus der Ferne starten

Manchmal kann es sinnvoll sein, aus der Ferne auf den eigenen Rechner zugreifen zu können. Über so genannte Remote-Administrationssoftware, wie zum Beispiel VNC oder Teamviewer, können Sie sich dann von überall her die Bildschirmausgabe Ihres heimischen Rechners auf Ihr Display holen und arbeiten als säßen Sie selbst davor. Doch möchte man nicht unbedingt den Rechner zuhause für solche Zwecke immer angeschaltet lassen. Aber selbst wenn der PC ausgeschaltet ist, gibt es über die so genannte „Wake on LAN„-Funktion die Möglichkeit den PC aus der Ferne zu starten. Besitzen Sie dann noch eine Fritzbox, wird es besonders einfach.

Fernstart des Rechners per FritzBox

Voraussetzung zur Nutzung dieser Methode ist, dass Ihr Rechner die „Wake on LAN“-Funktion unterstützt. Bei den meisten neuen Rechnern ist dies grundsätzlich der Fall. Je nach Rechnertyp müssen Sie gegebenenfalls die Funktion auch noch im BIOS aktivieren. Konsultieren Sie hierfür am besten die Dokumentation Ihres Rechners.

Ist „Wake on LAN“ aktiv, bleibt die Netzwerkschnittstelle selbst im heruntergefahrenen Zustand des Rechners noch aktiv und reagiert auf bestimmte Datenpakete. Empfängt sie zum Beispiel ein so genanntes Magic Packet, veranlasst die Netzwerkschnittstelle den Rechner zu booten.

Haben Sie den Fernzugang auf Ihre Fritzbox eingerichtet, ist es besonders einfach ein solches Magic Packet zu versenden:

1. Loggen Sie sich in Ihre Fritzbox ein, und wählen Sie links das Menü „Heimnetz | Netzwerk“.

2. Sie bekommen nun die Rechner angezeigt, die mit der Fritzbox verbunden sind. Darunter sollte auch Ihr heruntergefahrener Rechner mit der Wake-on-LAN-Schnittstelle sein. Wählen Sie das „Bearbeiten“-Symbol ganz rechts neben dem Rechner.

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3. Im nächsten Fenster klicken Sie unten rechtes auf den Button „Computer starten“.

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3. Die Fritzbox sendet nun ein Magic Packet an den Rechner, der daraufhin wie von Geisterhand hochfahren beginnen sollte. Nach kurzer Zeit können Sie dann versuchen, über Ihre Fernwartungssoftware auf Ihren Rechner zuzugreifen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sie als entsprechender Dienst auch auf dem fernzusteuernden Rechner installiert und die eventuell benötigte Portweiterleitung eingerichtet ist.

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Windows & Fritz!Box: An die FritzBox angeschlossene Drucker nutzen

Fast jede Fritz!Box verfügt über einen USB-Anschluss. Daran lassen sich neben Festplatten auch USB-Drucker anschließen. Bleibt nur die Frage, wie man vom Windows-Rechner aus auf dem USB-Drucker der Fritz!Box druckt. Wir zeigen, wie Sie den Fritz-Drucker von jedem Rechner im Netz aus verwenden.

Um einen an den Router angeschlossenen Drucker nutzen zu können, müssen Sie ihn zuerst mit Windows verbinden. Das geht folgendermaßen:

1. Rufen Sie den Befehl „Start | Geräte und Drucker“ auf, und klicken Sie auf „Drucker hinzufügen“.

2. Im Assistenten wählen Sie „Einen Netzwerk-, Drahtlos- oder Bluetooth-Drucker hinzufügen“.

3. Klicken Sie auf „Der gesuchte Drucker ist nicht aufgeführt“.

4. Danach aktivieren Sie die Option „Drucker unter Verwendung einer TCP/IP-Adresse oder eines Hostnamens hinzufügen“ und klicken auf „Weiter“.

5. Im nächsten Fenster wählen Sie den Gerätetyp „TCP/IP-Gerät“ und geben ins Feld „Hostname oder IP-Adresse“ folgendes ein:

fritz.box

6.  Klicken Sie auf „Weiter“. Im nächsten Fenster wählen Sie den Gerätetyp „Standard“ sowie „Generic Network Card“.

7. Im letzten Schritt markieren Sie den verwendeten Drucker. Alternativ können Sie auch auf „Datenträger“ klicken und  den Druckertreiber manuell auswählen.

Das war’s. Ab sofort können Sie den an die FritzBox angeschlossenen Drucker so nutzen als wäre er direkt am Rechner angeschlossen. Alle Druckaufträge werden automatisch an die Fritz!Box und von dort aus an den Drucker geschickt.