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Windows 7: Inaktive, alte Treiber auflisten und entfernen

Mit neuen Geräten kommen auch neue Treiber. Leider verschwinden die alten Treiber nicht automatisch. Sie sammeln sich mit der Zeit als Datenmüll auf der Festplatte und belegen somit wertvollen Speicherplatz. Von Zeit zu Zeit sollte man mal das System von diesen Dateileichen säubern. Dazu benötigt man keine zusätzlichen Programme, da die Bordmittel für diesen Zweck vollkommen ausreichend sind.

Mit den Umgebungsvariablen und dem Geräte-Manager lassen sich die alten Treiber in drei Schritten leicht identifizieren und entfernen.

Schritt 1: Die Umgebungsvariablen aufrufen

Öffne das Startmenü mit einem Mausklick auf den Windows-Button, gib in das Suchfeld den Begriff Umgebung ein, und wähle dann aus der Ergebnisliste den Eintrag Umgebungsvariablen für dieses Konto verwalten aus.

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Im Dialogfenster Umgebungsvariablen öffnest du mit dem Button Neu das Unterfenster Neue Benutzervariable. Hier gibst du in die erste Zeile den Befehl devmgr_show_nonpresent_devices ein und in die zweite Zeile den Wert 1. Bestätige dann beide offene Fenster mit OK.

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Schritt 2: Im Geräte-Manager die ausgeblendeten Geräte anzeigen

Starte nun den Geräte-Manager, zum Beispiel über das Startmenü und wähle im Register Ansicht die Option Ausgeblendete Geräte anzeigen aus.

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Schritt 3: Alte Treiber löschen

Nun kann man nach alten Treibern suchen und diese mit einem Rechtsklick und dem Befehl Deinstallieren vom Computer entfernen.

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Allerdings solltest man sich sicher sein, dass dieser Treiber wirklich nicht mehr verwendet wird. Das Entfernen aktiver Treiber kann zu schwerwiedenden Problemen führen. Im Zweifelsfall kann man über die Eigenschaften und einer eventuellen Google-Suche herausfinden, ob der Treiber wirklich noch gebraucht wird.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista & XP: Große Dateien finden und auf dem Rechner wieder Platz schaffen

Wenn Sie merken, dass Ihre Festplatte fast voll ist und die Backups immer länger dauern, dann ist es Zeit, mal wieder aufzuräumen. Unnötige, riesige Dateien wie zum Beispiel DVD-Images und virtuelle Festplatten führen mitunter zu diesen Problemen. Es gibt etliche externe Programme die solche Riesendateien aufspüren, ohne das Sie jeden Ordner auf dem PC selber durchsuchen müssen. Aber warum Geld dafür ausgeben, wenn es auch mit den bei Windows integrierten Bordmitteln geht.

Wo sind die Platzverschwender?

Sicherlich sind auch bei den Bordmitteln ein paar Arbeitsschritte mehr zu erledigen als bei anderen Programmen; das ist aber für die meisten privaten Nutzer nicht das große Problem. Die mit den Bordmitteln identifizierten großen Dateien können Sie im Anschluss entweder separat speichern oder direkt löschen. Gerade bei Dateien wie DVD-Images oder die Urlaubsfotos und -filmen der letzten 5 Jahre werden kaum noch neue Elemente hinzukommen. Diese können nach der Archivierung getrost von der Festplatte gelöscht werden.

So funktioniert die „Bordmittel-Fahndung“:

Bei Windows XP klicken Sie auf „Start | Suchen“…

…aktivieren die Option „Wie groß ist die Datei?“, klicken dort auf „Größenangabe in KB“, belassen die erste Einstellung bei „mindestens“ und geben daneben die Größe „100000“ ein. Mit „Suchen“ wird der Suchvorgang gestartet.

Ab Windows Vista ist die Bordmittelsuche nur über den Windows-Explorer möglich. Öffnen Sie ihn mit der Tastenkombination [Windows][E], und klicken Sie auf das Lupen-Symbol im Suchfeld am oberen, rechten Bildschirmrand.

Im Auswahlfenster klicken Sie im Bereich „Suchfilter hinzufügen“ auf „Größe:“…

…und wählen im Aufklappmenü die gewünschte Dateigröße an. Zum Beispiel „Riesig (>128 MB)“.

Der Suchvorgang startet hier automatisch. Die Ergebnisliste bei Windows 7/Vista sieht so aus…

…und so ist die Ansicht bei Windows XP.

Die nicht mehr benötigten Dateien können Sie direkt aus der Ergebnisliste löschen. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählen im Kontextmenü „Löschen“ aus. Alternativ können Sie die Datei auch mit einem einfachen Linksklick markieren und die Taste [Entf] benutzen.

Tipp: Wenn Sie größere Datenmengen löschen, sollten Sie im Anschluß eine Defragmentierung der Fesplatte(n) vornehmen. Windows teilt große Dateien in Teildateien auf, um so den Speicherplatz auf der Festplatte besser nutzen zu können. Mit der Zeit führt das eventuell zu Performance-Einbrüchen, da der PC viele einzelne Teilstücke eines Programms ansteuern muss.

Wie die Defragmentierung funktioniert und wo Sie sie finden, lesen Sie in diesem Tipp.