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Bald möglich: YouTube ohne Werbung, natürlich gegen Bezahlung

Wer häufig auf YouTube unterwegs ist, der nimmt zwangsweise die Werbung mit in Kauf. Das könnte sich aber noch in diesem Jahr ändern. Ein Abo-Modell soll die Werbung auf der Video-Plattform gegen Zahlung einer noch nicht bekannten Gebühr vollständig verbannen. Große Angst um die Werbeeinnahmen müssen sich die Kanal-Betreiber auf YouTube aber nicht machen. Mehr als die Hälfte der Abo-Einnahmen sollen nach Angaben von YouTube an die Inhalteanbieter verteilt werden.

Der Verteilerschlüssel wird sich dabei an den Aufrufen der Videos orientieren. Die mit dem Premium-Dienst einhergehenden Vertragsänderungen gelten schon ab dem 15. Juni 2015.

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Für die „normale“ Nutzung von YouTube wird sich vermutlich kein Abo lohnen, es sei denn, man nutzt den Movie-Channel regelmäßig. Hier lohnt sich eine Werbebefreiung schon eher, damit man die Filme in Ruhe genießen kann.  Was sich aber letztendlich lohnt und was nicht, liegt in der Entscheidung des Einzelnen.

Richtig interessant wird es dann mit dem Filmgenuss, wenn die Anzahl der 4K-Videos (UHD) mit 60 Bildern pro Sekunde noch zunimmt. Derzeit laufen die ultrahochauflösenden Filme nur mit dem Chrome-Browser.

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15.000 kostenlose E-Books auf Readfy.com

Kostenlose E-Books im Internet zu finden ist nicht besonders schwer und Apps für Smartphones gibt es auch genug. Doch welche App ist die richtige? Empfehlenswert ist hier die App von Readfy.

15.000 E-Books für lau

Auch wenn Sie derzeit nur für Android-Geräte angeboten wird, versprechen über 15000 E-Books aus 14 Kategorien viel Lesespaß. Eine App für iOS-Geräte ist für Sommer 2014 geplant. Auch Versionen für E-Book-Reader sind zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Keine Speicherung der Bücher erforderlich

E-Books werden bei Readfy nicht heruntergeladen, nur die Lesezeichen werden auf Ihrem Handy oder Tablet abgelegt. Somit sollte es keinerlei Speicherprobleme geben.

Download und Installation

Da sich Readfy derzeit noch in der Beta-Testphase befindet, ist die App noch nicht im Google Play Store erhältlich. Sie muss deshalb auf der Webseite des Anbieters heruntergeladen werden.

Rufen Sie die Webseite www.readfy.com auf und registrieren Sie sich kostenlos.

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Danach können Sie die App über den Button Download oder über den QR-Code auf Ihr Smartphone oder Tablet herunterladen.

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Einfachste Bedienung

Beim ersten Start der App melden Sie sich mit Ihren zuvor auf der Webseite erstellten Zugangsdaten an.

Auf der Startseite können Sie direkt aus den Vorschlägen schon ein Buch aussuchen. Ist nichts passendes dabei, tippen Sie in der Kopfleiste auf die Schaltfläche mit den drei Balken.

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Hier gelangen Sie zur Menüauswahl. Tippen Sie auf das Register Genre, um zu den gewünschten Buchtiteln zu gelangen. Später gelangen Sie über diese Taste auch zu den gespeicherten Lesezeichen.

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Die  Texte sind gut lesbar…

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…und tippt man auf die Buchseite, erscheint am unteren Rand eine Schieberegler, der den Fortschritt im Buch anzeigt

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In der Kopfzeile gelangen Sie mit der Zahnrad-Schaltfläche zu den Einstellungen.

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Der kostenlose Zugang der App wird sich zukünftig durch Werbeeinblendungen finanzieren.

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Wer dann wenig oder keine Werbung und auf weitere Funktionen zugreifen will, wird einen kleinen Betrag zahlen müssen. Laut eigenem Werbevideo sollen die Aboversionen Light mit 4,99 Euro und Full mit 9,99 Euro zu Buche schlagen.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Nicht benötigte Plugins lieber komplett entfernen, anstatt sie nur zu deaktivieren

Wenn der Firefox immer langsamer wird, liegt das mit Sicherheit auch an zu vielen Add-ons, die jede Menge Speicher verbrauchen. Darüber haben wir bereits in diesem Artikel berichtet. Ein weiterer Grund sind aber auch Plug-ins, die überflüssig sind oder eigentlich gar nicht mehr benötigt werden. Leider lassen sich diese Plug-ins nicht entfernen, sondern nur deaktivieren. Es gibt aber eine recht einfache Lösung, diesen überflüssigen Datenballast komplett zu entfernen.

Das Werkzeug

Die Zauberformeln heißen „about:config“ und „about:plugins“. Damit lassen sich Plug-ins aus dem Firefox komplett entfernen.

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Schritt eins

Als erstes geben Sie in die Adresszeile des Browsers den Befehl „about:config“ ein, bestätigen die Warnmeldung und suchen den Eintrag „plugin.expose_full_path“.  Mit einem Doppelklick auf den Eintrag ändern Sie dessen Wert von „false“ auf „true“.

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Schritt zwei

In Schritt zwei geben Sie den Befehl „about:plugins“ ein und drücken [Enter]. Es werden nun alle vorhandenen und aktiven Plugins angezeigt. Scrollen Sie bis zu dem Plugin, das entfernt werden soll.

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Neben dem Eintrag „Datei“ wird der Pfad des Plugin-Speicherortes angezeigt.

Speicherort des Plugins

Navigieren Sie nun im Windows Explorer zu dieser Datei, löschen oder benennen Sie die Datei um.

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Löschung nicht benötigter Plugins

Kehren Sie nun zum Addons-Manager des Firefox zurück und rufen das Register „Plugins“ auf.

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Durch die Veränderung der Datei im Windows Explorer wurde das Plugin bereits deaktiviert. Dadurch wurden ebenfalls zwei weitere Schaltflächen dem Plugin  hinzugefügt. Mit „Entfernen“ wird nun das überflüssige Plugin komplett aus dem Firefox herausgelöscht.

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Hardware & Software Multimedia Windows 7 Windows Vista Windows XP

SD Formatter: SD-Speicherkarten richtig formatieren

Die meisten Secure Digital-Speicherkarten (SD-Karten) werden von den Herstellern für den Einsatz in Digitalkameras optimiert. Werden die Speicherkarten dann unter Windows formatiert, kann dies zu einer Verkürzung der Lebensdauer kommen. Dadurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die SD-Karte von der Kamera nicht mehr erkannt wird. Ist dann mal eine Formatierung erforderlich, sollte man zu dem richtigen Tool, etwa dem „SD Formatter 3.1“, greifen.

Dieses Formatierungsprogramm wird auf der Webseite der „SD Association“ kostenlos als Download angeboten und ist speziell für die SDXC-, SDHC- und SD-Speicherkarten gedacht.

Der „SD Fomatter“ achtet bei seiner Arbeit auf die angepasste Clustergröße (=kleinste Zuordnungseinheit) der Hersteller. Bei SD-Karten die mit Windows formatiert werden, kann diese Clustergröße abweichen, was wiederum zu einer geringeren Geschwindigkeit führt. Gleichzeitig kann dies auch das „Wear-Levelling“ beeinträchtigen, das dafür sorgen soll, dass die Speichereinheiten der Karte gleichmäßig belegt und verwendet werden.

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite www.sdcard.org/downloads/formatter_3 auf, scrollen ganz nach unten und klicken auf den linken Button für den Windows-Download oder auf den rechten für die MAC-Version.

Nachdem Sie im nächsten Fenster die Lizenzbestimmungen mit der Schaltfläche „I Accept“ bestätigt haben, öffnet sich Ihr Windows-Explorer. Legen Sie hier den Speicherordner für die ZIP-Datei fest. Entpacken Sie anschließend die Datei und starten die Installation mit einem Klick auf die „setup.exe“. Folgen Sie dabei den Installationsanweisungen.

Starten Sie das Programm per Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung. Das Programm erkennt automatisch, ob eine SD-Karte eingesteckt ist. Im Bereich „Drive“ wird das dazugehörige Laufwerk angezeigt. Bei mehreren Speicherkarten können Sie im Drop-Down-Menü die benötigte Karte auswählen. Im Feld „Volume Label“ weisen Sie optional der Speicherkarte  eine Bezeichnung zu.

Mit der Schaltfläche „Option“ legen Sie die Formatierungsoptionen fest.

Es stehen drei Formatierungsoptionen zur Verfügung:

  1. Quick – Hier wird nur die  Partitionstabelle erneuert
  2. Full (Erase) – Löscht die komplette Speicherkarte
  3. Full (OverWrite) – Legt das Dateisystem komplett neu an

Bestätigen Sie mit „OK“ die Auswahl. Im Hauptbildschirm starten Sie mit der Schaltfäche „Format“ den Formatierungsvorgang.

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Chrome Firefox Internet & Medien

Perfekte Bildschirmfotos erstellen und bearbeiten

Screenshots werden normalerweise mit der Taste [Druck] erstellt. Möchte man aber einen Screenshot einer ganzen Webseite erstellen, sind mehrere Screenshots nötig um die komplette Internetseite darzustellen. Außerdem wird bei der herkömmlichen Methode auch der verwendete Browser mit seinen Symbolleisten fotografiert. Mit dem kostenlosen Add-on „Awesome Screenshot – Capture and Annotate“ lassen sich Bilder einer kompletten Webseite schießen und bearbeiten. Erhältlich ist es für Firefox, Safari und Chrome.

Awesome Screenshot

Die Bedienung, wenn auch nur in englisch gehalten, ist dabei ganz einfach. Es kann beispielsweise auch ein bestimmter Teilbereich herausgeschnitten werden, es lassen sich Texte und andere Elemente wie Pfeile, Linien und Rahmen einfügen. Eine Darstellung des Browsers findet zudem nicht statt.

Zur Installation des Screenshot-Addons starten Sie Ihren Firefox-Browser, klicken Sie auf den „Firefox“-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus. Geben Sie in das Suchfeld „awesome screenshort“ ein und starten Sie den Suchvorgang. In der Ergebnisliste des Add-ons Managers sollte die Erweiterung als erster Eintrag erscheinen. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche „Installieren“.

Nach der Installation ist das Add-on ohne Browser-Neustart einsatzbereit und dem Browser wurde in der Navigations-Leiste die Schaltfläche von „Awesome Screenshot“ hinzugefügt.

Vor der ersten Benutzung klicken Sie auf diese Schaltfläche und wählen „Options“.

Hier können Sie  unter anderem das bevorzugte Bildformat (PNG oder JPG) festlegen. Speichern Sie die Änderungen mit dem Button „Save“.

Befinden Sie sich auf einer Webseite von der Sie einen Screenshot erstellen möchten, klicken Sie wieder auf diese Schaltfläche, und wählen im Kontextmenü zwischen den zwei Möglichkeiten:

  • Capture Visible Part = Screenshot des sichtbaren Bereichs
  • Capture Full page      = Screenshot der kompletten Internetseite

Die Option „Discover Similar Sites“ ist nur eine Suchfunktion die nach ähnlichen Webseiten sucht.

Nachdem Sie sich für eine Funktion entschieden haben, wird der Screenshot mit der Bildbearbeitungs-Leiste in einem neuen Browser-Tab angezeigt.

Nun können Sie das Bild mit den angezeigten Tools bearbeiten. Versehentlich vorgenommene Änderungen können auch wieder rückgängig gemacht werden und mit der Symbolschaltfläche „Tropfen“  können sensible Daten unkenntlich gemacht werden. Haben Sie alle Änderungen vorgenommen, klicken Sie auf „Done“.

Wählen Sie „Save Local“ und navigieren zum Speicherort.

Bei „Save Online“ klicken Sie auf „Temporarily“ um das Bild für einen Monat im Web zu speichern. Um es wieder aufzurufen, wird ein Link erstellt, den Sie speichern und zum Beispiel per Twitter oder Facebook versenden können.

Entscheiden Sie sich aber für die Version „Permanently, on Diigo.com“, müssen Sie erst ein Google-Konto mit dem Anbieter „Diigo.com“ verknüpfen.

Das Add-on „Awesome Screenshot – Capture and Annotate“ gibt es übrigens auch für die Browser „Safari“ und „Google Chrome“.