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Hardware & Software

So einfach findest du versteckte Dateien und Programme auf deinem Computer wieder

Manchmal versteckt man auf dem eigenen Rechner Dateien und Programme so gut, dass man sie selbst nur schlecht wiederfindet. Werden die versteckten Daten aber dringend benötigt, dann bleibt für eine manuelle Suche kaum Zeit. Für diesen Fall ist das Gratis-Tool PCFerret wie geschaffen.

PCFerret ist kostenlos auf der Webseite www.pcferret.com erhältlich.

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Bei jedem Programmstart von PCFerret wird dein Computer einer Analyse unterzogen. Die dauert nicht besonders lang und die Ergebnisse werden in den Tabs des Programmfensters angezeigt.

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Im Tab Find Files By Type legst du die Einzelheiten deiner Datei- oder Programmsuche fest.

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Weitere nützliche Features von PCFerret verstecken sich in den Tools. Hier kannst du beispielsweise sehr sichere Passwörter generieren (Generate Password)…

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…oder auch mit der Option Detect Tor Browser verräterische Spuren des Tor-Netzwerkes finden.

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Jetzt schon an den Winter denken: Trotz warmer Handschuhe problemlos telefonieren

Telefonieren im Winter ist oft mit Tücken verbunden. Nicht nur, dass die Akkus der Mobiltelefone und Bluetooth-Headsets  in der Kälte nicht so lange halten wie in wärmeren Jahreszeiten, auch die Bedienung des Handys ist mit Handschuhen kaum möglich. Seit kurzem gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Telefonieren Sie einfach mit Ihrem Handschuh und der bekannten Telefon-Geste.

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Der Hi-Fun Onlineshop verkauft Strick-Handschuhe mit Bluetooth-Anbindung. Im linken Handschuh befindet sich in der Daumenspitze der Hörer und in der Spitze des kleinen Fingers ist das Mikrofon.

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Man kann diesem Gadget skeptisch gegenüberstehen, optisch auffällig sind diese Handschuhe nicht. Auffälliges Design oder schrille Farben findet man hier nicht. Lediglich das Rufannahmefeld am linken Handschuhbund fällt ein wenig auf. Hier befindet sich neben der Rufannahmetaste auch die Bereitschaftsanzeige, die circa alle sieben Minuten blinkt.

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Die Fingerkuppen von Daumen und Zeigefinger sind für die Bedienung von Touch-Screens mit einer Spezialbeschichtung versehen und bei dem schwarzen Handschuh-Modell farblich abgegrenzt.

Die Handschuhe sind sehr warm und angenehm zu tragen. Die Elektronikbauteile des Hörers und des Mikrofons sind hinter einem weichen Stoff verborgen und stören kaum. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wird man sie überhaupt nicht mehr wahrnehmen.

Durch die Dehnbarkeit der Handschuhe sind nur in One-Size-Größen für Damen und Herren erhältlich und passen durch das schlicht-elegante Design zu fast jedem Outfit.

Klang- und Sprachqualität sind in beide Richtungen sehr gut. Als Zubehör gehört ein USB-Kabel zum Lieferumfang, mit dem das Akku im Handschuh aufgeladen wird. Werksseitig wird die Gesprächszeit einer Akku-Ladung mit 20 Stunden und eine Standby-Dauer von 10 Tagen angegeben.

Der Preis von 49,99 Euro (bei Hi-Fun) ist diese Kombination von Komfort und warmen Händen nicht übertrieben. Für gute „normale“ Handschuhe zahlt man im Fachhandel einen ähnlichen Betrag. Wer im Web ein wenig sucht, der findet die „Hi-Call-Handschuhe“ schon zum Schnäppchen-Preis für ca. 37 Euro.

Denken Sie aber daran: Kaufen Sie noch vor dem nächsten Winter, da mit der kalten Jahreszeit auch die Preise wieder steigen werden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Widerspenstige Minianwendungen zuverlässig entfernen

Manche nachträglich installierte Minianwendungen (Gadgets) widerstehen eisern den Lösch- oder Deinstallationsversuchen. Die Gründe können vielfältig sein, sie reichen von schlecht programmiert bis hin zum Datenabriss während des Herunterladens. Doch solche renitenten Desktop-Anwendungen lassen sich mit einem Trick entfernen.

Weg mit dem Gadget

Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows-Taste][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie in das Eingabefeld den Befehl

shell:gadgets

ein, und klicken Sie auf „OK“ oder drücken Sie die Taste [Enter].

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Der Windows-Explorer öffnet direkt den Speicherort nachinstallierter Minianwendungen.

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Wählen Sie hier das fehlerhafte Gadget aus, markieren Sie es mit der rechten Maustaste, und wählen Sie im Kontextmenü „Löschen“.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Den Leo-Übersetzer als Minianwendung und Widget installieren

Zu den leistungsfähigsten Übersetzer-Programmen gehört der Online-Dienst „Leo.org„. Die Bedienung ist sehr einfach, die Eingabe des Suchbegriffs reicht. Egal ob in die eigene Muttersprache oder in die gewünschte Fremdsprache. Ein weiterer Vorteil ist die Sprachausgabefunktion, mit der sich der gesuchte Begriff vorlesen lässt. Nachteilig ist nur, dass man erst die Webseite aufrufen muss, um zur Übersetzung zu gelangen. Aber es geht auch einfacher und schneller.

Schneller zum Leo-Übersetzer

„Leo“ lässt sich in die Liste der Suchanbieter einfügen. So lässt sich auch auf Webseiten ein Wort markieren und mit einem Rechtsklick die Option „Suche mit | Leo.org“ auswählen. Das Ergebnis wird dann in einem separaten Tab angezeigt. In Textverarbeitungsprogrammen wie Word funktioniert das leider nicht. Hier wird nur auf den eigenen Übersetzer hingewiesen.

Mit der entsprechenden Minianwendung lässt sich jederzeit eine Übersetzung starten. Da aber Microsoft keine Minianwendungen (Gadgets) mehr anbietet, muss man einen Umweg über eine Web-Suche gehen. Hier wird man schnell fündig. Bei Chip.de wird das Gadget „Leo“ zusammen mit 49 anderen nützlichen Mininanwendungen kostenlos als ZIP-Datei angeboten.

Für den Download rufen Sie folgende Webseite auf:

www.chip.de/downloads/Windows-7-Gadgets-Top-50_40683333.html

Klicken Sie auf den Button „Download“ und folgen Sie anschließend den  Downloadanweisungen.

Entpacken Sie die Datei im Zielordner und suchen Sie  sich dort das Leo-Gadget heraus. Mit einem Doppelklick auf die Datei starten Sie die Installation. Bestätigen Sie mit dem Button „Installieren“ das nachfolgende Hinweisfenster.

Die Minianwendung wird automatisch in den richtigen Ordner installiert und startet sofort.

Zur Übersicht Ihrer Minianwendungen gelangen Sie, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops klicken und im Kontextmenü „Minianwendungen“ auswählen.

In der Übersicht starten Sie das Gadget der Leo-Suchleiste mit einem Doppelklick.

Geben Sie den zu übersetzenden Begriff in die Textzeile ein und drücken Sie die Taste [Enter]. Automatisch wird Ihr Standard-Webbrowser geöffnet und Sie werden zur Webseite von Leo weitergeleitet, die direkt die Übersetzung anzeigt. Den Ordner mit den Gadgets können Sie anschließend komplett löschen.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Kein GPS-Sensor im Notebook? So installieren Sie den „virtuellen Ortungssensor“

Verschiedene Anwendungen, die normalerweise auf GPS-Daten zurückgreifen wie zum Beispiel Wetterdaten, funktionieren auf Notebooks ohne GPS-Sensor nur sehr eingeschränkt oder gar nicht. Um diese Gadgets zu nutzen, können Sie den Rechner der  per kostenloser Software mit einem „virtuellen Ortungssensor“ nachrüsten.

GPS-Ersatz

Das Tool „Geosense for Windows“ ist für 32-Bit und 64-Bit-Betriebssysteme erhältlich. Dazu besuchen Sie die Homepage des Herstellers

…oder laden das Programm bei Chip.de herunter.

Zum Herunterladen klicken Sie auf den entsprechenden Download-Button und folgen anschließend den Download- und Installationsanweisungen.

Nach erfolgreicher Installation muss zuerst der „Ortungssensor“ über die Systemsteuerung eingeschaltet werden. Klicken Sie dazu nacheinander auf „Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound | Ortungs- und andere Sensoren“. Zum Aktivieren des Tools „Geosense for Windows“ setzen Sie das Häkchen in die Checkbox „Aktiviert“ und bestätigen mit dem Button „Übernehmen“.

Mit der bei Windows enthaltenen Minianwendung „Wetter“ kann man den virtuellen Ortungssensor am schnellsten testen. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen im Kontextmenü „Minianwendungen“ aus.

Anschließend ziehen Sie die Anwendung „Wetter“ mit gedrückter, linker Maustaste auf den Desktop.

Im nächsten Arbeitsschritt fahren Sie mit dem Mauszeiger über die Minianwendung und klicken auf das Symbol mit dem Schraubenschlüssel.

Das Fenster „Optionen“ öffnet sich. Aktivieren Sie hier die Einstellung „Standort automatisch bestimmen“ und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Je nach Belieben können Sie auch bei der Temperaturanzeige zwischen Fahrenheit oder Celsius auswählen.

Nach ein paar Sekunden wird im Wetter-Tool der derzeitige Standort angezeigt.

Fazit: Das Tool „Geosense for Windows“ ist nützlich für Nutzer, die keinen GPS-Sensor im Notebook eingebaut haben und dennoch nicht auf Programme verzichten möchten, die auf GPS-Daten zugreifen. Wer nur die örtliche Wetter-Vorhersage benötigt, der kann auf den einschlägigen Webseiten den gewünschten Ort eingeben. Noch einfacher  haben es die Google-Nutzer. Wenn der Standortmonitor nicht deaktiviert ist, braucht man nur den Begriff „Wetter“ in das Suchfeld eingeben und auf [Enter] drücken. Das gewünschte Wetter erscheint in der Ergebnisliste an erster Stelle.