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Zahlen Sie für Ihren Kredit eine Kontoführungsgebühr?

Für einen Kredit oder ein Darlehen berechneten viele Banken und Sparkassen bislang nicht nur Zinsen, sondern auch eine Kontoführungsgebühr. Dem hat der Bundesgerichtshof inzwischen einen Riegel vorgeschoben.

Überprüfen Sie Ihre Bankauszüge

Möglicherweise sind auch Sie von dieser Neuregelung betroffen und können daher durch einen Blick auf die Unterlagen Ihrer Bank viel Geld sparen. Zinsen für Ihren Kredit oder Ihr Darlehen müssen Sie natürlich bezahlen, eine Gebühr für die Führung des Kontos zu erheben, ist jedoch nicht zulässig. Diese bei vielen Banken und Sparkassen übliche Praxis hat der Bundesgerichtshof am 7. Juni 2011 für unzulässig erklärt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Führung des Kreditkontos im Interesse der Bank läge und für den Kunden keine besondere Leistung darstelle, deren Kosten er zu übernehmen habe. Damit ist eine Vereinbarung in Ihrem Vertrag, mit der Sie sich zur Zahlung einer Kontoführungsgebühr verpflichten, unwirksam. Von diesem Urteil profitieren Sie als Verbraucher sowohl bei einem Konsumentenkredit, mit dem Sie sich beispielsweise neue Möbel oder ein Auto gegönnt haben, wie auch bei einem Darlehen, mit dem Sie eine Immobilie finanzieren.

So gehen Sie vor

Wenn in Ihren Kreditunterlagen Gebühren für die Kontoführung erscheinen, sollten Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem Bankberater in Verbindung setzen. Verlangen Sie aber nicht nur, dass die Kontoführung ab sofort kostenlos sein muss, sondern fordern Sie auch bereits gezahlte Gebühren zurück. Zumindest für die letzten drei Jahre muss Ihre Bank Ihnen die Gebühren zurückerstatten. Sämtliche Finanzunternehmen kennen das Urteil des Bundesgerichtshofs, falls Ihre Bank Ihnen aber trotzdem Probleme bereiten sollte, können Sie auf das Aktenzeichen XI ZR 388/10 verweisen. Einen Musterbrief „Rückforderung wegen zu Unrecht berechneter Kontoführungsentgelte bei Darlehen“ können Sie auf den Webseiten der Verbraucherzentrale Hamburg downloaden – leider verlangt die Verbraucherzentrale für den Download 90 Cent.

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GEZ Hausverbot: GEZ-Mitarbeitern per Musterformular Hausverbot erteilen

Zurzeit macht im Web die schockierende Geschichte einer Kindertagesstätte die Runde, der 4.000 Euro Rundfunkgebühren nachzahlen musste, obwohl die Einrichtung von den Rundfunkgebühren befreit ist. Und das nur, weil ein GEZ-Mitarbeiter hartnäckig nachgefragt hat. Wer sich davor schützen möchte, kann den GEZ-Mitarbeitern per Musterformular Hausverbot erteilen. Das schützt zumindest vor unangemeldeten Besuchen.

4.000 Euro trotz Gebührenbefreiung

So soll es passiert sein: Beim Besuch der GEZ teilte die Kindertagesstätte mit, dass die Einrichtung von der Rundfunkgebühr befreit ist. Der Ordnung halber wollte der GEZ-Mitarbeiter aber trotzdem die Geräte erfassen und wissen wie lange sie denn dort schon stehen. Zehn Jahre. Kurze Zeit später kam eine GEZ-Rechnung über 4.000 Euro, da die Gebührenbefreiung nicht rückwirkend möglich sei – wohl aber die Gebührenpflicht.

Und tatsächlich: Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts München (Urteil vom 03.07.1996, AZ 7 B 94.708) wurde die Verjährungsfrist für Rundfunkgebührennachzahlungen praktisch außer Kraft gesetzt. Die Nachzahlung trotz Befreiung ist rechtens.

Hausverbot für die GEZ

Wer erst gar nicht in so eine Situation kommen möchte, sollte aufpassen, was er dem GEZ-Mitarbeiter beim plötzlichen und unerwarteten Besuch an der Haustüre mitteilt. Oder es besser gar nicht dazu kommen lassen. Das Amtsgericht Bremen-Blumenthal (Aktenzeichen 42 C 34/10) hat am 23.08.2010 entschieden, dass jedermann allen freien Mitarbeitern der GEZ oder sonst von der Gebühreneinzugszentrale beauftragten Personen Hausverbot erteilen kann; bei Verstößen dagegen besteht Unterlassungsanspruch.

Um das Hausverbot auszusprechen, müssen dazu nur das passende Musterschreiben für Ihr Bundesland herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und per Post verschicken. Passende Musterformulare gibt es auf den Webseiten der Rechtsanwälte Sievers & Coll. Trotz Auskunftsrecht hat die GEZ aber weiterhin ein Auskunftsrecht. Ein Besuch ist allerdings nur noch nach schriftlicher Anmeldung und Bestätigung gestattet. Das Hausverbot betrifft nur die unangemeldeten Besuche.

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Kostenloses Girokonto: Girokonten vergleichen und Girokonto eröffnen

Ohne Girokonto läuft nix. Jeder braucht ein Girokonto, um bargeldlos Lohn und Gehalt zu erhalten, die Miete zu zahlen oder Rechnungen zu begleichen. Stellt sich nur die Frage, welches Girokonto man nehmen soll. Viele Banken verlangen für Girokonten saftige Gebühren. Neben Grundgebühren kommen oft Kosten für Überweisungen oder Kontoauszüge hinzu. Die Zeiten sind zum Glück vorbei. Mittlerweile gibt es eine Menge kostenlose Girokonten. Wir zeigen, welche Konten empfehlenswert ist und wie Sie mit einem Girokonten-Vergleicher das beste Gratis-Girokonto finden – und dabei sogar noch satte Guthabenzinsen einstreichen.

Um das beste kostenlose Girokonto zu finden, eignen sich Girokonten-Vergleicher. Denn nicht immer ist das erstbeste kostenlose Girokonto auch das beste. Wichtig ist zum Beispiel der regelmäßige Zahlungseingang, der durchschnittliche Kontostand oder ob Sie Angestellter, Selbständiger oder Auszubildender sind.

Ebenfalls wichtig: Die Habenzinsen und die Disp-Zinsen. Ein Beispiel: Das kostenlose Girokonto der Commerzbank kostet zwar nicht, bringt aber auch keine Zinsen bei einem Guthaben. Anders zum Beispiel bei der DKB. Hier gibt’s immerhin einige Prozent Zinsen. Bleibt das Konto dauerhaft im Plus, machen Sie mit dem kostenlose Girokonto sogar noch Gewinn.

Girokonten vergleichen

Stellt sich nur die Frage, welches das beste kostenlose Girokonto ist? Diese Frage beantwortet unser Girokonto-Vergleich. So funktioniert’s: Tragen Sie in das folgenden Formular den erwarteten monatlichen Zahlungseingang sowie den durchschnittlichen Kontostand ein, und wählen Sie die Berufsgruppe. Per Klick auf „Berechnen“ erfahren Sie die aktuellen Konditionen der kostenlosen Girokonten.

Praktisch ist der Leistungsvergleich der Girokonten. Markieren Sie maximal vier Angebote, und klicken Sie auf „Leistungsvergleich“. Sie erhalten dann eine tabellarische Übersicht aller wichtigen Eckdaten, etwa ob eine EC-Karte inbegriffen ist oder an welchen Geldautomaten Sie Bargeld abholen können. Per Klick auf „Zum Angebot“ gelangen Sie direkt zum Anbieter und erhalten dort kostenlos und unverbindlich weitere Informationen. Passt alle, können Sie auch gleich das kostenlose Girokonto eröffnen.

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Handy & Telefon

iPhone, iPod Touch, iPad: Kostenlos telefonieren übers Internet

Wenn das monatliche Gesprächsguthaben aufgebraucht oder in fremde Netz und ins Ausland telefoniert wird, kann es ganz schön teuer werden. Günstiger geht’s per Internettelefonie. Die Gespräche werden damit nicht übers klassische Handynetzwerk, sondern über das Internet geführt. Praktischer Nebeneffekt: Dank Internettelefonie können Sie sogar mit moderneren iPod-Touch-Modellen und sogar mit dem iPad telefonieren. Wir zeigen die besten Apps fürs Telefonieren übers Internet.

In der Praxis haben sich drei Apps etabliert, mit denen Sie über das Internet kostenlos oder kostengünstig telefonieren können. Die Apps selbst sind generell gratis; Kosten fallen nur beim Telefonieren an:

– Skype

Wie bei der PC-Variante telefonieren Sie auch bei der Skype-App über das Internet. Sie müssen nur ein Skype-Konto einrichten und das Guthaben-Konto mit mindestens 10 Euro aufladen. Telefonate zu anderen Skype-Anwendern sind kostenlos. Erst wenn Sie ins Festnetz oder Handynetz anrufen, fallen Gebühren an. Gespräche innerhalb Deutschlands kosten zum Beispiel 1,7 Cent pro Minute. SMS versenden Sie ab 3,8Cent.

Download und Infos: http://itunes.apple.com/de/app/skype/id304878510
Skype-Webseite: http://www.skype.com/intl/de/get-skype/on-your-mobile/download/iphone-for-skype/

– Truphone

Einen ähnlichen Weg wie Skype geht der britische Anbieter „Truphone“. Die Anmeldung und Kontoaufladung erfolgt direkt in der App. Um direkt loslegen zu können, gibt es ein Begrüßungsguthaben von 50 US-Cent. Gespräche aus dem Ausland nach Deutschland kosten 5 Cent pro Minute. SMS sind mit 20 Cent recht teuer.

Download und Infos: http://itunes.apple.com/de/app/truphone/id319994618
Truphone-Webseite: http://www.truphone.com/

– Sipgate

Beim deutschen VoIP-Anbieter Sipgate erhalten Sie nach der Anmeldung und Registrierung eine Wunschrufnummer, über die Sie von jedem Telefon (egal ob Handy oder Festnetz) über Ihren Sipgate-Anschluss erreichbar sind. Telefonate ins deutsche Festnetz sind mit 1,79 Cent pro Minute ähnlich günstig wie bei Skype. Positiv bei der Sipgate-App: Dank der integrierten Echo-Unterdrückung ist für Telefonate mit dem iPod Touch oder dem iPad kein Headset erforderlich – die integrierte Lautsprecher/Mikro-Kombination reicht aus.

Download und Infos: http://itunes.apple.com/de/app/sipgate/id329155428
Sipgate-Webseite: http://www.sipgate.de