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Wie gefährlich ist eigentlich mein Handy-Akku?

Die meisten Handy-Hersteller machen mit außergewöhnlichen oder neuen Gerätefunktionen Schlagzeilen. Und manche machen mit explodierenden Akkus auf sich aufmerksam. Wobei wir direkt beim Thema wären. Wie gefährlich können Akkus sein und wie schätzt man das Gefahrenpotential richtig ein?

Beschädigtes Akku erkennen

Besondere Aufmerksamkeit solltest du walten lassen, wenn das Akku beim Ladevorgang regelmäßig schnell zu heiß wird. Dabei gilt es zu beachten, dass beim Laden eine gewisse Wärmeentwicklung normal ist. Aber viel mehr als handwarm ist nicht normal.

Wenn sich beim Laden dann noch das Gehäuse des betreffenden Handys oder Tablets verformt, gilt Alarmstufe 1. Dann muss der Ladevorgang abgebrochen und das Gerät von einem Reparaturbetrieb (oder dem Hersteller) überprüft werden. In diesem Fall besteht Explosionsgefahr! Das Gerät sollt dann nicht mehr in Betrieb genommen werden!

Bei der Übergabe an den Servicebetrieb sollte die Schadensbeschreibung so genau wie möglich sein. Auch eventuelle Stürze oder ein Kontakt mit Flüssigkeiten dürfen nicht unerwähnt bleiben.

Vorbeugung

Um sich vor einer Überhitzung des Akkus zu schützen, sollte man ein paar Dinge beachten. Generell sollte man das Smartphone nicht an Orten aufbewahren, wo sich Wärme stauen kann. Das gilt für die Hosentasche beim Mittagsschlaf ebenso, wie ein Aufladen im Bett. Kleidung, Bettwäsche und Polster sind eine idealer Brandbeschleuniger, wenn es mal zu einer Flammenbildung kommt.

Beim Ladevorgang ist auch immer auf eine gute Belüftung zu achten. Außerdem ist direkte Hitzeeinstrahlung ebenfalls zu vermeiden. Das schließt eine Aufbewahrung in der Nähe eines Grills oder des Küchenherdes ebenso aus, wie das Liegenlassen in der Sonne. Hier genügen im Sommer schon ein paar Minuten direkte Sonne um erheblichen Schaden anzurichten.

Auch beim Kauf eines neuen Akkus sollte man nicht das Billigste aus China oder vom Flohmarkt nehmen. Hier würde man am falschen Ort sparen.

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Windows Sicherheitslücke seit fast 20 Jahren aktiv

Eine Sicherheitslücke die es bereits seit Windows 95 gibt, hat durch die Vogel-Strauß-Politik von Microsoft fast zwei Dekaden überdauert. Nach der Entdeckung wurde die Gefahr von Firmenseite immer wieder heruntergespielt, gleichzeitig riet man aber zu einem Update. Über das Sicherheitsleck ist es möglich, die Logindaten eines Benutzers auszuspähen. Damit hätten Angreifer über das Microsoft-Live-Konto die Möglichkeit des Zugriffs auf viele Dienste wie Outlook.com, OneDrive oder Hotmail.

Angreifbar ist die NetBios-Schnittstelle, die bei einer Netzwerkanmeldung die Zugangsdaten als NTLM-Hash übermittelt und dann den Zugriff auf das LAN freigibt.

Seit kurzem haben sich die Redmonder dazu herabgelassen, diesen (unwichtigen..!) Bug zu schließen. Das Sicherheitsupdate wurde bereits am Patchday im Juni 2016 an die Windows-User verteilt, aber nur für Windows 8 und Windows 10.

Bei älteren Betriebssystemen, insbesondere bei denen die nicht mehr unterstützt werden, muss man selbst Hand anlegen und die NetBios-Schnittstelle vom Internet kappen.

Das bringt für den normalen Windows-Betrieb keine Nachteile, da hier nur verhindert wird, dass von außen Daten abgegriffen werden können.

NetBIOS bei Windows 7 deaktivieren

Öffne den Windows Explorer und klicke im Verzeichnisbaum auf der linken Seite mit der rechten Maustaste auf Netzwerk | Eigenschaften. Im Fenster Netzwerk und Freigabecenter klickst du links auf den Link Adaptereinstellungen ändern.

Dann öffnest du mit einem Rechtsklick auf die Verbindung die ins Internet führt, das Kontextmenü und wählst die Eigenschaften aus. Auf dem Reiter Netzwerk markierst du die Option Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst dann auf den Button Eigenschaften, gefolgt von Erweitert in der nächsten Dialogbox.

Auf der Registerkarte WINS aktivierst du die Einstellung NetBIOS über TCP/IP deaktivieren und speicherst die Änderung mit OK.

Windows XP

Bei diesem Betriebssystem wird die Deaktivierung des NetBIOS auf die gleiche Weise durchgeführt. Hier findest du die Netzwerkeigenschaften bereits auf dem Desktop oder im Startmenü.

Tipp:

Werden neue Treiber installiert oder die Alten aktualisiert, empfiehlt es sich, diese Einstellungen zu kontrollieren. Die Verbindung zwischen NetBIOS und TCP kann auch wieder reaktiviert werden. Am besten ist es, die Ports 137-139, sowie 445 in der Firewall (UDP und TCP) zu schließen.

Mit dem Port-Scanner Nmap kannst du deine eigene IP auf offene Ports ganz einfach kontrollieren. Das Tool ist auf der Webseite des Herstellers und anderen Quellen im Netz, zum Beispiel bei Chip.de, kostenlos erhältlich.

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Hardware & Software

Bilder, Videos und Schriftverkehr richtig archivieren

Früher wurden Erinnerungsfotos in Bilderalben und Kartons aufbewahrt und Filmrollen oder Videokassetten verstopften etliche Meter Kellerregal. Dazu kommen dann noch etliche Aktenordner mit Korrespondenz. Heutzutage passen diese Datenmengen auf eine handvoll DVD`s oder eine externe Festplatte. Aber auch die „neuen“ Speichermedien haben ihre Tücken und man sollte bei der Archivierung einige Punkte beachten.

Verwenden Sie alle vorhandenen Speichermedien

Für eine Archivierung eignen sich sämtliche Speichermedien, die Sie bei sich zu Hause befinden. CD´s, DVD´s, Blu-ray-Rohlinge, Festplatten und Speicherkarten.

Doppelte Sicherheit

Speichern Sie Ihre Daten grundsätzlich doppelt, am besten nutzen Sie dafür Speichermedien unterschiedlicher Herkunft. Zum Beispiel CD und DVD oder Blu-ray. Achten Sie beim Speichern darauf, dass Sie die Original-Größen und bei Fotos, wenn vorhanden, die RAW-Dateien speichern.

Trocken, kühl und dunkel lagern

Die Datenträger verpacken Sie dann am besten in lichtundurchlässige Cases. Sind diese nicht vorhanden lagern Sie diese stehend in dichtschließenden Aufbewahrungsboxen aus Karton. Der Aufbewahrungsort sollte zudem kühl und trocken sein.

Warum Karton und nicht in Kunststoff- oder Metallboxen? In dichtschließenden Kunststoff- und Metallkisten kann sich leicht die Luftfeuchtigkeit absetzen die dann nicht verdunsten kann. Metallkisten sind durch ihre gute Wärmeleitfähigkeit noch ungeeigneter für eine Aufbewahrung von Speichermedien.

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Unbedenklich sich Kunststoffboxen dann, wenn der Aufbewahrungsort keine großen Temperaturunterschiede garantieren kann.

Tipp:

Da trotz allem bei CD´s, DVD´s und Blu-ray´s die Oberflächen oxidieren können, sollte man hier noch zu einem weiteren Trick greifen. Vakuumieren und verschweißen Sie alle Datenträger die wichtige Unterlagen enthalten.

So bleibt Luft, die Feuchtigkeit abgeben könnte, draußen und Staub kann auch nicht eindringen.

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Auch wenn es gefährlich ist: Die Benutzerkontensteuerung von Windows kann dauerhaft abgeschaltet werden

Die Windows-Benutzerkontensteuerung kann mit den ganzen Sicherheitsabfragen schon recht nervig sein. Auch bei vielen Einstellungsänderungen muss man im ersten Schritt separate Admin-Rechte erteilen. Wen das zu sehr stört, der kann recht einfach die Benutzerkontensteuerung dauerhaft deaktivieren.

Die zwei Wege zur Deaktivierung der Benutzerkontensteuerung

Zwei Wege führen Sie zur Abschaltung. Die erste Weg führt über die Systemsteuerung. Klicken Sie auf den Startbutton in der Windows-7-Taskleiste und im Startmenü auf Systemsteuerung.

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Anschließend geben Sie oben rechts in das Suchfeld den Begriff Wartungscenter ein und öffnen anschließend diesen Programmpunkt.

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Im linken Navigationsbereich klicken Sie auf den Link Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern. Dieser öffnet das Dialogfenster Einstellungen für Benutzerkontensteuerung.

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Ziehen Sie in diesem Fenster den Schieberegler auf die unterste Position und bestätigen Sie die Änderung mit OK.

Ein Computerneustart aktiviert die Abschaltung der Benutzerkontensteuerung.

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Die Abschaltung unter Windows Vista

Die Abschaltung der Benutzerkontensteuerung ist ebenfalls unter Windows Vista möglich. Die Arbeitsschritte sind die gleichen, allerdings heisst es bei Vista nicht Wartungscenter sondern Benutzerkonten.

Der direkte Weg

Der zweite Weg der zur Abschaltung führt, ist etwas direkter. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows[R] das Fenster Ausführen. Geben Sie hier den Befehl UserAccountControlSettings ein und bestätigen Sie die Eingabe mit dem Button OK. So gelangen Sie direkt zum Dialogfenster mit dem Schieberegler.

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Aber Vorsicht!

So komfortabel die Abschaltung der Benutzerkontensteuerung auch erscheinen mag, sie ist ziemlich gefährlich. Schließlich soll sie Ihr Computersystem vor ungewollten Änderungen schützen. Daher sollte eine Abschaltung nur dann vorgenommen werden, wenn man sich wirklich gut mit der Materie auskennt.

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Windows-Benutzerkonto-Login mit der automatischen Anmeldung überspringen

Wenn häufig Computer-Neustarts durchgeführt werden müssen, weil es Computerprobleme gibt oder man einige Programme neu installiert, ist die wiederholte Benutzeranmeldung ziemlich hinderlich. Natürlich kann man für diese Zeit das Passwort löschen und hinterher wieder neue Login-Daten anlegen. Wenn diese Lösung nicht gewünscht ist, kann man aber auch eine automatische Anmeldung mit den bestehenden Login-Daten durchführen.

Diese Änderung am betreffenden Benutzerkonto sind schnell durchgeführt. Und so einfach geht´s:

Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster Ausführen, tippen Sie den Befehl control userpasswords2 ein, und bestätigen Sie mit OK.

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Im neuen Dialogfenster Benutzerkonten markieren Sie auf der Registerkarte Benutzer Ihr Konto und entfernen das Häkchen bei der Option Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben. Bestätigen Sie die Änderung mit dem Button Übernehmen.

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Im letzten Schritt müssen Sie noch mit Ihrem Kennwort und einem Mausklick auf OK die Änderung bestätigen.

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Mit dem nächsten Systemstart tritt die automatische Anmeldung in Kraft und Windows bootet direkt in Ihr Benutzerkonto.

Da die automatische Anmeldung natürlich auch Gefahren birgt, sollte sie wieder rückgängig gemacht werden, wenn die Wartungsarbeiten abgeschlossen sind.

Wiederholen Sie dann obige Arbeitsschritte und aktivieren Sie wieder die Eingabe von Passwort und Benutzername.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Den Computer mit einem Doppelklick herunterfahren

Um einen Computer auszuschalten sind bis zu drei Mausklicks nötig. Ebenso verhält es sich mit dem Ruhezustand des Rechners. Aber es geht auch schneller. Einmal eingerichtet, können Sie den PC mit einem Doppelklick herunterfahren, oder auch für die Dauer der Mittagspause in den Ruhezustand versetzen.

Computer per Doppelklick ausschalten

Für diese „Schnellschaltung“ ist lediglich je eine Desktop-Verknüpfung nötig. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktops und wählen Sie „Neu | Verknüpfung“ aus.

button-schaltflaeche-verknuepfung-doppelklick-heruterfahren-shutdown-ruhezustand

Im Eingabefeld für den Speicherort geben Sie folgenden Befehl für das Ausschalten des Computers ein:

shutdown /s

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Mit der Schaltfläche „Weiter“ gelangen Sie zum nächsten Fenster. Hier geben Sie der Verknüpfung einen Namen, beispielsweise „Ausschalten“. Mit dem Button „Fertig stellen“ wird die Verknüpfung auf Ihrem Desktop erzeugt und aktiviert.

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Auch der Ruhezustand ist möglich

Für den „Ruhezustand“ legen Sie nach diesem Vorbild eine weitere Verknüpfung an. Verwenden Sie den Befehl

shutdown /h

als Speicherort und bei der Namensvergebung tragen Sie zum Beispiel „Ruhezustand“ ein.

Nun haben Sie beide Verknüpfungen auf Ihrem Desktop erzeugt.

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Verwechslungsgefahr bei gleich aussehenden Symbolen

Zur besseren Unterscheidung der beiden Funktionen, ist es empfehlenswert das Aussehen der Icons zu ändern. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf eins der beiden Desktop-Symbole und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Eigenschaften“. Im gleichnamigen Fenster klicken Sie im Register „Verknüpfung“ auf den Button „Anderes Symbol“. Suchen Sie sich im nachfolgenden Fenster ein passendes Icon aus und bestätigen Sie beide offenen Bearbeitungsfenster mit „OK“.

symbol-verknuepfung-icon-aendern-eigenschaften

Wiederholen Sie anschließend die Prozedur mit der anderen Verknüpfung.

Das Ergebnis könnte dann wie folgt aussehen:

symbol-aussuchen-eigenschaften-aendern-desktop-icon-unterscheidung

Ab sofort reicht ein Doppelklick auf das betreffende Symbol, um die gewünschte Funktion auszuführen.

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Facebook Internet & Medien

Facebook-Trojaner „Michael Schumachers Skiunfall-Video“ ist ein Virus

Bei Facebook muss man derzeit wieder höllisch aufpassen. Denn zurzeit macht wieder ein Trojaner die Runde, der sich hinter dem verlockenden Titel „Michael Schumachers Ski-Unfall-Video“ verbirgt. Wer den Link dazu öffnet und den angebotenen Webplayer installiert, infiziert seinen Rechner mit einem Virus.

Angebliches Michael Schumacher-Unfallvideo ist ein Virus

Es hört sich verlockend an: angeblich gibt es auf Facebook das Video, das den Unfall von Michael Schumacher zeigen soll. Das Ganze garniert und „schmackhaft“ gemacht mit einem reißerischen Bild eines Skiunfalls plus Portrait von Michael Schumacher.

michael-schumacher-skiunfall-video-fake

Doch aufgepasst: Wer aus Neugierde das Video öffnet und den Download startet, lädt nicht etwa das Unfallvideo auf den Rechner, sondern einen gefährlichen Trojaner, der so neu ist, dass viele Antiviren-Tools ihn noch nicht richtig erkennen.

Laut Chip.de stammt der Trojaner aus Frankreich und macht derzeit quer durch Europa die Runde. Und nutzt schamlos die Neugier der Facebook-User aus. Betitelt ist das Facebook-Video mit „Vidéo: Moment de’l accident de Michael Schumacher (EXCLUSIF)“ Nach dem Klick auf das vermeintliche Video passiert allerdings folgendes:

  • Sie werden auf die Seite video-baash.com umgeleitet
  • Dort erscheint ein angebliches Videofenster mit Play-Button.
  • Beim Klick auf den Play-Button weden Sie aufgefordert, das Video auf Facebook zu teilen und zudem den Videoplayer webplayer_us.exe von Kreapixel herunterzuladen.
  • Hinter dem vermeintlichen Videoplayer steckt allerdings der Virus. Wer den „Player“ startet, infiziert sofort seinen Rechner. Der Virus ist bereits seit mehreren Monaten bekannt und wird auch unter den Fake-Dateinamen webplayer.exekujytuo.exe oder -bsvbfdt.exe verteilt.

antivirus

Derzeit gibt es nur wenige Antivirenprogramm, die den Schumacher-Virus richtig erkennen, sofern die Antivirendatenbank auf dem neuesten Stand ist, dazu gehören:

  • CMC Antivirus (Trojan.Win32.Generic!O)
  • McAfee Antivirus (Artemis!1718DCD16DC8)
  • McAfee-Web Gateway (Artemis!1718DCD16DC8)
  • DrWeb (Trojan.Crossrider.9)
  • Sophos (Kreapixel)
  • Trend Micro House Call (TROJ_GEN.F47V1214)
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Heim & Hobby Kochen & Essen

Lebensmittelsicherheit: Das gemeinsame Verbraucher-Portal der Bundesländer

Giftige Pilze, Metallteile, oder Bakterien in Lebensmitteln. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betreibt seit über einem Jahr das Verbraucher-Portal „Lebensmittelwarnung.de“. Hier können Sie sich ganz einfach informieren, welche gefährlichen Produkte in Umlauf sind.

Namensnennung der Verursacher

Genannt werden Produzenten und die Verkäufer des Einzelhandels sowie die Art der Bedrohung. Am häufigsten sind es Fertigprodukte, in die Fremdkörper geraten sind. Aber auch Salmonellen, giftige Pilze oder schädliche Chemikalien geraten in Lebensmittel.

Die Webseite www.lebensmittelwarnung.de hat in der Vergangenheit schon über 100 Mal Alarm geschlagen.

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Da leider eine Suchfunktion nach Hersteller, Verkäufer oder Produkt fehlt, bleibt nur der Navigationsbereich auf der rechten Seite. Mit den Kategorien „Neueste Warnungen“, „Alle anzeigen“ und „Warnungen in den Bundesländern“ lassen sich die Eintragungen filtern.

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Hat ein Produkt Ihr Interesse geweckt, gelangen Sie über den Button „i“ in der Spalte „Details“ zur ausführlichen Beschreibung der Bedrohung sowie weiteren Informationen wie beispielsweise dem Pressetext des Herstellers.

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Über neue Eintragung können Sie sich per Twitter oder RSS-Feed automatisch informieren lassen. Andere soziale Netzwerke werden leider (noch) nicht unterstützt.

Erweiterung des Verbraucher-Portals

Kürzlich hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit verlauten lassen, dass das Portal in Zukunft auch vor gefährlichen Bedarfsmitteln wie Kleidung, Reinigungsmittel Spielzeug und Kosmetik warnen wird. In welchen Abständen das Portal aktualisiert wird, ist nicht ersichtlich. Die letzte Warnung wurde am 05.02.2013  veröffentlicht.

Der aktuelle Pferdefleisch-Skandal ist in diesem Portal bisher unerwähnt geblieben. Er wird in Nordrhein-Westfalen auf der Webseite www.rueckrufe-nrw.de behandelt. Auf dieser Webseite des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt,Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wird generell über Produktrückrufe, Verkaufsstopps und vorsorgende Verbraucherinformation von Lebensmittelunternehmen mit Sitz in NRW informiert.

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Für Rückrufaktionen und Informationen über Produkte von Unternehmen die in den anderen Bundesländern sitzen, ist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Forderung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen gefolgt und hat eine zentrale Verlinkung zur Verfügung gestellt: http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Ernaehrung/SichereLebensmittel/Kennzeichnung/PferdefleischBetroffeneProdukteLaender.html.

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Die drei Webseiten sind wichtige Instrumente für alle Verbraucher und sollten hin und wieder mal aufgerufen werden.

Tipp zur Gefahrenvermeidung

Um diese Gefahren zu minimieren, sollte man öfter mal auf Fertigprodukte (Convenience) verzichten. Kochen Sie doch mal wieder zusammen mit Familie oder Freunden, oder hauen Sie einfach mal ein Steak in die Pfanne. Das fördert Genuss und Kommunikation, außerdem schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Freunde treffen und Hunger stillen!.