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Nvidia GeForce: Obergrenze für Framerate festlegen

Wenn Grafikkarte und das Game zu schnell für den Monitor sind, kommt es bisweilen zu einer „zerrissenen“ Bilddarstellung. Gleich zwei Methoden lösen dieses Problem. Entweder du kaufst dir einen besseren Monitor, oder du begrenzt die Framerate deiner GeForce-Grafikkarte.

Seit Januar 2020, mit der Treiberversion 441.87, lassen sich bei Grafikkarten der Nvidia-GeForce-Reihe, die Frames per Second (FPS) manuell an die Frame-Rate deines Monitors anpassen.

Frame-Rate manuell anpassen

Nach dem erforderlichen Update des Nvidia-Treibers öffnest du per Rechtsklick auf den Desktop über das Kontextmenü die NVIDIA Systemsteuerung.

Dann klickst du links oben auf den Eintrag 3D-Einstellungen verwalten und scrollst nach unten, bis zur Option Max Frames Rate.

Über den Eintrag Off, rechst unten, öffnest du das nächste Fenster, in dem du On und anschließend die Aktualisierungsrate deines Monitors auswählst.

Frame-Rate des Monitors herausfinden

Um die richtige Frame-Rate deines Monitors zu finden, klickst du wieder mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle deines Desktops. Dann wählst du im Kontextmenü Anzeigeeinstellungen | Erweiterte Anzeigeeinstellungen aus.

Der erforderliche Wert wird hinter dem Eintrag Aktualisierungsrate (Hz) angezeigt. Gib diesen FPS-Wert im Dialogfenster der NVIDIA Systemsteuerung ein und bestätige ihn mit OK und Übernehmen.

Anschließend sollte es zu keinem Screen-Tearing-Effekt mehr kommen.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Probleme bei der Wiedergabe von Videos im Edge-Browser beheben

Wenn beim Edge-Browser die Wiedergabe von Videos nicht mehr (richtig) funktioniert, dann lässt sich das Problem in den meisten Fällen schnell beheben.

Die häufigste Ursache liegt bei veralteten Treibern des Windows Betriebssystems und/oder der Grafikkarte deines Rechners. Da der Edge ein fester Bestandteil von Windows 10 ist, kann er zur Aktualisierung nicht deinstalliert und neu aufgespielt werden.

Windows Updates prüfen

Prüfe über Einstellungen | Update und Sicherheit ob neue Updates verfügbar sind. Solltest du in der Vergangenheit die automatischen Updates deaktiviert haben, dann ist jetzt der ideale Zeitpunkt, sie wieder zu aktivieren. Nach der Aktualisierung des Betriebssystems startest du den Computer neu. Anschließend versuchst du nochmals, das Video zu starten. Ist die Wiedergabe weiterhin nicht möglich, folgt der nächste Lösungsversuch.

Grafikkarte auf neuestem Stand?

Die häufigste Ursache für Wiedergabeprobleme sind die Treiber von Grafikkarten. Die Hersteller bieten auch hier eine automatische Updatefunktion an, die du ebenfalls überprüfen solltest. Hier kommt es nämlich recht häufig zu Verbindungsproblemen mit den Servern der Hersteller. Im Zweifelsfall musst du die neuen Treiberversionen über die Webseite manuell herunterladen und installieren. Besonders einfach ist es bei NVIDIA, an die benötigten Treiber zu kommen.

Die Grafikkartentreiber lassen sich auch über den Geräte-Manager recht einfach aktualisieren. Mit einem Rechtsklick auf den Eintrag deiner Grafikkarte im Geräte-Manager und dem Befehl Treibersoftware aktualisieren bringst du die Treiber wieder auf den neuesten Stand.

Softwarerendering aktivieren

Eine weitere Möglichkeit, den Edge zum Abspielen von Videos zu bewegen, ist die Verwendung des Softwarerenderings. Die Aktivierung nimmst du über Systemsteuerung | Netzwerk und Internet | Internetoptionen vor. Hier aktivierst du im Bereich Grafikkarte mit Beschleunigung auf der Registerkarte Erweitert, die Option Softwarerendering anstelle von GPU-Rendering verwenden.

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Updateprobleme von nVidia-Grafikkarten beheben

Anbieter von Soft- und Hardware bauen in ihre Produkte automatische Updatefunktionen für Treiber und Firmware ein. So bleiben Geräte und Programme immer auf dem neuesten Stand. Hin und wieder passiert es, dass die automatischen Updates aber nicht (richtig) funktionieren. Wird diese Fehlfunktion schnell bemerkt, ist das kein Grund zur Panik. Die Hersteller bieten für diesen Fall auf ihrer Webseite die Treiber zum Download an. NVIDIA beispielsweise, macht es seinen Kunden recht einfach, schnell an die benötigten Updates zu kommen.

Manuelles Grafikkarten-Update

Auf der Webseite www.nvidia.de/download/index.aspx?lang=de-de wählst du deine Grafikkarte aus und lädst den Treiber herunter. Abschließend führst du nur noch einen Doppelklick auf die Startdatei (.exe) aus, um die Installation zu starten.

Wichtig ist bei der Auswahl der Grafikkarte, dass du darauf achtest, die richtige Sprache und Windows Version einzustellen, da es sonst zu Software-Konflikten kommen kann.

Automatische Identifikation der Grafikkarte

Wenn du es aber noch einfacher haben möchtest, dann klickst du einfach auf den grünen Button Search, der auf deinem Rechner einen Scan startet, damit die benötigten Grafikkarten-Informationen ausgelesen werden.

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Spielerechner aufrüsten und schneller machen: Eine neue Grafikkarte einbauen

Spielernaturen, die stets die neuesten 3D-Actionspiele, Rennsimulationen, Ego-Shooter oder Adventures spielen, brauchen eine schnelle Grafikkarte. Hersteller wie ATI/AMD und Nvidia haben hierzu spezielle Spiele-Grafikkarten entwickelt, die auch bei rasanten Bildschirmszenen für einen flüssigen Bildschirmaufbau sorgen. Diese Spezialkarten eignen sich auch ideal für die Bildbearbeitung oder Videoschnitt am PC.

Welche Grafikkarte brauche ich?

Bei fast allen Spielen ist genau angegeben, welche Grafikkarte Sie für das jeweilige Spiel mindestens brauchen. Nur mit den angegebenen Grafikkarten oder noch schnelleren Nachfolgemodellen ist der Spielspaß garantiert.

Läuft das Spiel hingegen zu langsam und kommt es zu Rucklern oder Standbildern, lohnt sich das Aufrüsten der Grafikkarte. Oder besser: Der Austausch, denn aufrüsten lassen sich Grafikkarten nicht. Hier hilft es nur, die alte Grafikkarte auszubauen und durch ein neues Modell zu ersetzen. Gute neue Grafikkarten von den beiden großen Herstellern AMD/ATI und Nvidia finden Sie hier:

AGP oder PCI-Express? Welche Grafikkarte passt

Schnelle Grafikkarten gibt es in zwei Varianten: Mit einer AGP- oder PCI-Express-Schnittstelle. Bevor Sie eine neue Grafikkarte kaufen, sollten Sie folgendermaßen prüfen, ob in Ihrem PC überhaupt einer der beiden Schnittstellen frei ist:

1. Schalten Sie den PC aus, und ziehen Sie auch den Netzstecker vom Netzteil des PCs.

2. Schrauben Sie das Computergehäuse auf. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem Sie das Computergehäuse aufgeschraubt haben, sollten Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen, indem Sie beispielsweise an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Legen Sie den geöffneten PC auf Seite, um die Hauptplatine und Steckplätze besser erkennen zu können.

5. Prüfen Sie, ob auf der Hauptplatine ein AGP- oder PCI-Express-Port verfügbar ist. In den meisten Fällen steckt die derzeit eingebaute Grafikkarte in einem der beiden Ports.

Veraltet, aber häufig noch zu finden: AGP

AGP (Advanced Graphics Port) ist eine Schnittstelle ausschließlich für Grafikkarten. Sie erkennen die AGP-Schnittstelle zumeist als braune, längliche Schnittstelle über den weißen PCI-Schnittstellen. Sie ist etwas kürzer als ein PCI-Slot und befindet sich meist als letzter Steckplatz am oberen Rand der Steckleistenreihe Die meisten AGP-Ports haben zusätzlich rechts einen kleinen Haken oder eine „Nase“, um die AGP-Karte auf der Platine zu fixieren.

Modern: PCI-Express

Moderne PCs sind mit PCI-Express-Schnittstellen ausgestattet, die Sie auf der Hauptplatine zumeist anhand einen roten, gelben oder schwarzen Slot erkennen, der etwas länger ist als die PCI-Schnittstelle. Auch PCI-Express-Slots verfügen am Anfang über eine zusätzliche „Nase“ oder einen kleinen Hebel zum Fixieren der Karte.

Sofern der PC über eine freie AGP- oder PCI-Express-Schnittstelle verfügt, ist der Weg für eine neue Grafikkarte frei. Achten Sie beim Kauf darauf, die korrekte Schnittstelle für Ihren PC zu wählen.

Grafikkarte einbauen

Ob PCI-Express- oder AGP-Modell, eine neue Grafikkarte ist schnell eingebaut. Die Installation dauert nur wenige Minuten:

1. Zunächst schalten Sie den Computer aus. Ziehen Sie am besten auch den Netzstecker vom Netzteil des PCs, damit keine Netzspannung anliegt.,

2. Öffnen Sie mit das PC-Gehäuse. Achten Sie beim Aufschrauben darauf, keine magnetischen Schraubenzieher verwenden.

3. Nachdem dem Öffnen des Gehäuses sollten Sie sich von eventueller statischer Elektrizität entladen, indem Sie zu Beispiel an ein (blankes) Heizungsrohr oder eine nicht lackierte Wasserleitung fassen.

4. Am besten legen Sie den geöffneten PC auf die Seite, um besser an das Motherboard und die Steckplätze zu gelangen. Die Steckplätze für den AGP- oder PCI-Expressport erkennen Sie – wie weiter oben beschrieben – anhand der charakteristischen Merkmale wie der Klemme bei AGP-Ports.

Interne Grafikkarte?

Bei einige PCs können Sie die „alte“ Grafikkarte nicht ausbauen, da sie bereits auf dem Motherboard integriert ist. Fachleute sprechen dabei von eine „Onboard-Grafikkarte“. Sie können aber – sofern ein Steckplatz frei ist – trotzdem eine neue Grafikkarte einbauen. Der PC erkennt beim nächsten Start dann automatisch, dass der Monitor jetzt an der neu eingebauten Grafikkarte angeschlossen ist und schaltet die Onboard-Grafikkarte ab.

5. Bauen Sie die bisherige Grafikkarte aus. Hierzu müssen Sie bei den meisten PC zunächst eine Schraube am Seitenblech der Grafikkarte lösen. Bei AGP-Karten drücken Sie zusätzlich die an der Seite befestigte Klemme zur Seite, um die Arretierung zu lösen. Jetzt können Sie die Grafikkarte nach oben aus dem Steckplatz ziehen.

6. Anschließend kann der Einbau der neuen Grafikkarte beginnen. Nehmen Sie die Grafikkarte zur Hand, und halten Sie sie – mit den Kontakten nach unten – locker über den Steckplatz. Vermeiden Sie dabei, die Kontakte zu berühren.

An den Kontakten erkennen Sie eine kleine Aussparungen, die ein falsche Einsetzen des Moduls verhindert. Achten Sie darauf, dass die Aussparung genau über der entsprechenden Kerbe im Steckplatz ist. Damit stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Steckplatz verwenden.

7. Drücken Sie die Grafikkarte gleichmäßig in den freien Steckplatz.

8. Bei einigen Grafikkarten müssen Sie zusätzlich an einem Ende des Steckplatz mit einer Klemme die Grafikkarte arretieren.

9. Moderne Grafikkarten brauchen zudem eine eigene Stromversorgung. Schließen Sie hierzu einen freien Stromstecker aus dem PC-Netzteil an den Stromanschluss der Grafikkarte an.

Die neue Grafikkarte ist damit fertig eingebaut. Jetzt müssen Sie den PC nur noch wieder zuschrauben und die Anschlüsse wiederherstellen. Beim nächsten Start erkennt Windows automatisch, dass eine neue Grafikkarte eingebaut wurde und installiert in den meisten Fällen auch gleich die passenden Treiber.

Die Windows-Treiber sind zwar praktisch und installieren sich meist automatisch, empfehlenswert sind sie aber nicht. Schneller und komfortabler sind die Treiber der Grafikkartenhersteller. Am besten laden und installieren Sie von der Webseite des Herstellers die aktuellste Version des Treibers. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Frühjahrsputz auf dem Rechner im Abschnitt Mit neuen Treiber frischen Schwung in den Rechner bringen.

Mit einer neuen Grafikkarte machen Spiele oder Videobearbeitung noch mehr Spaß.