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Windows 7: Inaktive, alte Treiber auflisten und entfernen

Mit neuen Geräten kommen auch neue Treiber. Leider verschwinden die alten Treiber nicht automatisch. Sie sammeln sich mit der Zeit als Datenmüll auf der Festplatte und belegen somit wertvollen Speicherplatz. Von Zeit zu Zeit sollte man mal das System von diesen Dateileichen säubern. Dazu benötigt man keine zusätzlichen Programme, da die Bordmittel für diesen Zweck vollkommen ausreichend sind.

Mit den Umgebungsvariablen und dem Geräte-Manager lassen sich die alten Treiber in drei Schritten leicht identifizieren und entfernen.

Schritt 1: Die Umgebungsvariablen aufrufen

Öffne das Startmenü mit einem Mausklick auf den Windows-Button, gib in das Suchfeld den Begriff Umgebung ein, und wähle dann aus der Ergebnisliste den Eintrag Umgebungsvariablen für dieses Konto verwalten aus.

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Im Dialogfenster Umgebungsvariablen öffnest du mit dem Button Neu das Unterfenster Neue Benutzervariable. Hier gibst du in die erste Zeile den Befehl devmgr_show_nonpresent_devices ein und in die zweite Zeile den Wert 1. Bestätige dann beide offene Fenster mit OK.

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Schritt 2: Im Geräte-Manager die ausgeblendeten Geräte anzeigen

Starte nun den Geräte-Manager, zum Beispiel über das Startmenü und wähle im Register Ansicht die Option Ausgeblendete Geräte anzeigen aus.

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Schritt 3: Alte Treiber löschen

Nun kann man nach alten Treibern suchen und diese mit einem Rechtsklick und dem Befehl Deinstallieren vom Computer entfernen.

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Allerdings solltest man sich sicher sein, dass dieser Treiber wirklich nicht mehr verwendet wird. Das Entfernen aktiver Treiber kann zu schwerwiedenden Problemen führen. Im Zweifelsfall kann man über die Eigenschaften und einer eventuellen Google-Suche herausfinden, ob der Treiber wirklich noch gebraucht wird.

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Die Webcam am Notebook deaktivieren und ausschalten – So geht’s

Die meisten mobilen Rechner sind bereits von Hause aus mit einer Webcam ausgestattet. Meist findet man die Webcam am oberen Rand des Notebook-Displays. Und die Dinger sehen nicht nur aus wie ein virtuelles Auge, man fühlt sich während der Arbeit am Notebook oft regelrecht beäugt. Selbst wenn keine Video-Chat-App läuft hat man immer das mulmige Gefühlt beobachtet zu werden. Schließlich weiß man nie, ob und wer sich gerade Zugang zur Webcam verschafft und heimlich durchs digitale Schlüsselloch schaut. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Webcam komplett deaktivieren.

Die Webcam ausschalten

Dass Webcams missbraucht werden und heimlich Filmaufnahmen gemacht und User beobachtet werden, ist kein Gerücht. In den USA hat das FBI bereits mehrfach die Webcams „verdächtiger Personen“ gekapert und Notebook-User heimlich ausspioniert. Die Betroffenen haben davon nichts mitbekommen, da die eingeschleuste Spionagesoftware die Webcam heimlich angezapft und Bild und Ton übertragen hat. Selbst die Kontrolllampe der Webcam, die normalerweise einen Zugriff auf die Kamera signalisiert, wurde ausgeschaltet.

Damit einem das nicht selbst passiert, gibt es zwei Möglichkeiten. Soll nur der Blick durch die Kamera verwehrt werden, reicht es, die Webcam mit einem Stück Papier oder Pappe zu verdecken. Wie das geht und aussieht, steht in unserm Tipp „Webcam-Blickschutz„. Allerdings bleibt dann bei externen Webcams mit eingebautem Mikro, dass das Mikrofon angezapft und abgehört wird.

Eine andere Möglichkeit: Die Webcam im System deaktivieren. Das geht über den Geräte-Manager von Windows ganz einfach und ist in wenigen Klicks erledigt:

1. Starten Sie den Geräte-Manager von Windows, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und danach auf Geräte-Manager klicken.

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2. Öffnen Sie die Kategorie Bildverarbeitungsgeräte, um die angeschlossenen bzw. eingebauten Webcams einzublenden. Sollte die Kamera dort nicht aufgeführt sein, schauen Sie unter Eingabgeberäte oder Audio-, Video- und Gamecontroller nach.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag für die Webcam und dann auf Deaktivieren.

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4. Die Sicherheitsabfrage bestätigen Sie mit Ja.

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Die Webcam ist damit deaktiviert und kann nicht mehr genutzt werden – auch nicht von Schadprogrammen. Dass die Kamera ohne Funktion ist, erkennen Sie im Gerätemanager am kleinen, nach unten weisenden Pfeil neben dem Eintrag. Um die Kamera wieder nutzen zu können, klicken Sie im Geräte-Manager erneut mit der rechten Maustaste auf die Webcam und wählen den Befehl Aktivieren.

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Probleme mit USB-Geräten lösen – Schritt für Schritt

Jeder moderne Rechner verfügt über vier, einige Rechner sogar über sechs oder acht USB-Schnittstellen. USB steht für „Universal Serial Bus“ und bedeutet frei übersetzt „Universeller Anschluss für alles“. Und es ist tatsächlich so: Fast alle Geräte, die Sie an den Rechner anschließen können, sind mit dem universellen USB-Anschluss erhältlich: Externe Festplatten, Digitalkameras, Drucker, Scanner, Handys oder Kopfhörer – alle verwenden das gleiche Anschlusskabel.

Zum Anschließen genügt es meist, das USB-Kabel einzustecken. Den Rest erledigt Windows. Es installiert automatisch die richtigen Treiber, und schon können Sie mit dem neuen Gerät loslegen. So weit die Theorie. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass USB-Geräte mitunter Probleme bereiten. Da werden angestöpselte Geräte erst gar nicht erkannt, sind plötzlich nicht mehr ansprechbar oder arbeiten viel zu langsam. Zum Glück gibt es für alle USB-Probleme die passenden Lösungen.

Wenn USB-Geräte nicht erkannt werden

Dank USB ist das Anschließen neuer Geräte simpel: Einfach den USB-Stecker in den USB-Anschluss  des Computers stecken, gegebenenfalls noch die Stromversorgung des Geräts sicherstellen – und schon wird das neue Gerät von Windows automatisch erkannt. Sollte sich nach dem Einstecken des USB-Geräts jedoch nichts tun, liegt vermutlich ein Problem mit dem USB-Anschluss Ihres Computers oder des Zusatzgeräts vor. Dem sollten Sie Schritt für Schritt auf den Grund gehen.

Prüfen, ob USB überhaupt verfügbar ist

Alle modernen Computer sind bereits standardmäßig mit USB-Anschlüssen ausgestattet. Manchmal sind die USB-Anschlüsse jedoch im BIOS des Computers deaktiviert. Dann kann Ihr Computer über noch so viele USB-Anschlüsse verfügen: Mit ausgeschalteter USB-Funktion sind sie absolut wirkungslos. Überprüfen Sie daher zunächst, ob die USB-Funktion Ihres Rechners aktiviert ist. Das geht ganz einfach:

1. Drücken Sie als Erstes die Tastenkombination [Windows-Taste]+[Pause].

2. Klicken Sie auf Geräte-Manager.

3. Anschließend erscheint das Fenster des Geräte-Managers. Hier sind alle Geräte und Anschlüsse Ihres Computers aufgeführt. Prüfen Sie, ob der Eintrag USB-Controller vorhanden ist; er befindet sich meist am Ende der Geräteliste. Wenn der Eintrag fehlt, ist die USB-Funktion Ihres Computers im BIOS ausgeschaltet. Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die USB-Schnittstelle im BIOS aktivieren.

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USB im BIOS aktivieren

Auch wenn an Ihrem Computer USB-Anschlüsse vorhanden sind, kann es passieren, dass diese nicht nutzbar sind. So schalten beispielsweise viele Firmen die USB-Funktion aus, um das Anschließen von externen USB-Festplatten an den Firmen-PC zu unterbinden. Mit wenigen Handgriffen können Sie die USB-Funktion im BIOS wieder aktivieren.

Vorsicht bei BIOS-Einstellungen: Falsche Einstellungen am BIOS können dazu führen, dass Ihr Rechner nicht mehr startet. Daher ist es wichtig, Änderungen am BIOS mit Bedacht vorzunehmen. Im Zweifelsfall lassen Sie die bestehenden BIOS-Einstellungen besser unverändert.

1. Schalten Sie den Computer aus, und starten Sie ihn neu. Achten Sie beim Einschalten des Computers auf eine Meldung am unteren Bildschirmrand oder in der rechten oberen Ecke, etwa Press F1 or DEL to enter SETUP.

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Drücken Sie jetzt die Taste [Entf] oder [F1], um in das BIOS des Rechners zu gelangen. Bei einigen BIOS-Versionen müssen Sie die [F2]-Taste drücken. Welche Tasten bei Ihrem PC gedrückt werden müssen, hängt vom Hersteller ab. Drücken Sie im Zweifelsfall nach dem Einschalten einfach abwechselnd immer wieder die Tasten [Entf], [F2] und [F1].

2. Daraufhin erscheint das BIOS des Computers. Das ist ein spezieller Bereich, in dem wichtige Starteinstellungen vorgenommen werden. Leider ist die Bedienoberfläche von PC zu PC unterschiedlich. Jeder Hersteller verwendet eine andere BIOS-Oberfläche. Im folgenden Beispiel wird das Aktivieren der USB-Funktion anhand des weit verbreiteten Award-BIOS gezeigt. Falls Sie kein Award-BIOS haben, müssen Sie das Handbuch Ihres Rechners zu Rate ziehen.

3. Im Award-BIOS drücken Sie die [Pfeil unten]-Taste so oft, bis der Eintrag Advanced Chipset Feature rot hinterlegt ist, und bestätigen Sie die Auswahl mit der [Eingabe]-Taste. In der Zeile USB-Controller erkennen Sie, ob die USB-Funktion eingeschaltet (enabled) oder ausgeschaltet (disabled) ist. ist. Sollte der USB-Anschluss ausgeschaltet sein, drücken Sie die [Pfeil unten]-Taste so oft, bis der Eintrag USB Controller Disabled markiert ist. Drücken Sie die [Eingabe]-Taste, um die Zeile zu aktivieren. Danach drücken Sie die [+]-Taste, bis der markierte Eintrag rechts neben USB-Controller in Enabled geändert wurde.

4. Sobald Sie die gewünschte Einstellung vorgenommen haben, drücken Sie die [Esc]-Taste. Markieren Sie anschließend mit der [Pfeil unten]-Taste den Eintrag Save & Exit Setup und drücken Sie wieder die [Eingabe]-Taste.

5. Jetzt müssen Sie die Frage, ob die BIOS-Einstellungen gespeichert werden sollen, bestätigen. Doch aufgepasst: Das BIOS ist für die Verwendung mit einer englischen Tastatur ausgerichtet; dort sind jedoch die Tasten „Z“ und „Y“ vertauscht. Drücken Sie also die Taste [Z], um die Meldung mit „Y“ (engl. „Yes“ = „Ja“) zu bestätigen. Ihr Computer wird anschließend mit den neuen Einstellungen gestartet.

6. Beim nächsten Start erkennt Windows die USB-Anschlüsse, und Sie können Ihre USB-Geräte daran anschließen. Ob Windows die USB-Schnittstellen richtig erkannt hat, lässt sich im Geräte-Manager von Windows überprüfen (siehe oben).

Stromversorgung des USB-Geräts prüfen

Viele kleine USB-Geräte wie Mäuse, Kopfhörer oder Tastaturen benötigen keine eigene Stromversorgung. Sie werden über die USB-Schnittstelle des Computers mit Strom versorgt. Größere Geräte hingegen (etwa Drucker, Scanner oder Digitalkameras) müssen zusätzlich mit Strom versorgt werden. Sollte ein angeschlossenes USB-Gerät nicht funktionieren, kontrollieren Sie also auch die Stromversorgung. Hört sich trivial an, ist aber häufiger als gedacht die Ursache.

1. Wenn das USB-Gerät über eine eigene Stromversorgung (per Kabel oder Netzteil) verfügt, prüfen Sie, ob der Netzstecker am Gerät sowie an der Stromsteckdose angeschlossen ist.

2. Einige Geräte wie Drucker oder Scanner müssen jedes Mal eingeschaltet werden, damit sie genutzt werden können. Kontrollieren Sie, ob das Gerät über den Einschaltknopf auch tatsächlich eingeschaltet ist. Oft zeigen die Geräte mit kleinen blinkenden Lämpchen an, dass sie eingeschaltet sind und mit Strom versorgt werden.

3. Sollte das Gerät auch nach dem Einschalten nicht reagieren, liegt mitunter ein Problem bei der Stromversorgung vor. Der häufigste Fehler: eine abschaltbare Steckdosenleiste, die noch ausgeschaltet ist. Prüfen Sie daher, ob das Gerät möglicherweise daran angeschlossen und diese auch eingeschaltet ist.

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Stromversorgung des USB-Verteilers prüfen

USB-Anschluss ist nicht gleich USB-Anschluss. Wichtig ist der Unterschied zwischen den USB-Anschlüssen, die sich direkt am Computergehäuse befinden, und den Anschlüssen an sogenannten USB-Hubs. Ein Hub ist ein Zusatzgerät für den Computer, mit dem sich die Anzahl der USB-Anschlüsse erweitern lässt.

Der USB-Hub wird an einen bestehenden USB-Anschluss des Computers gestöpselt und stellt sechs, acht oder noch mehr weitere USB-Anschlüsse zur Verfügung. Das Problem dabei: Es gibt passive USB-Hubs ohne Stromversorgung und aktive USB-Hubs mit eigener Stromversorgung. Wenn Sie nun ein USB-Gerät mit hohem Stromverbrauch an einen passiven USB-Hub anschließen, kann dies zu einer Überlastung des USB-Anschlusses führen. Die Folge: Das Gerät wird mit zu wenig Strom versorgt und funktioniert nicht.

1. Sollten Sie ein USB-Gerät an einen passiven USB-Hub (Verteiler ohne eigene Stromversorgung) angeschlossen haben, versuchen Sie es mit einem anderen USB-Anschluss. Wichtig dabei: Nehmen Sie am besten einen Anschluss direkt am Computergehäuse. Denn dieser wird in der Regel mit ausreichend Strom versorgt.

2. Falls Sie einen aktiven USB-Hub (Verteiler mit eigener Stromversorgung beziehungsweise eigenem Netzteil) verwenden, prüfen Sie, ob der aktive Hub auch tatsächlich mit Strom versorgt wird. Achten Sie darauf, dass der Stromstecker des Hubs im Gerät eingesteckt ist. Zumeist finden Sie am Hub eine Kontrolllampe, die bei aktiver Stromversorgung leuchten muss. Ist dies nicht der Fall, stellen Sie sicher, dass das Netzteil des aktiven Hubs an einer aktiven Stromsteckdose angeschlossen ist.

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Kabel austauschen

Funktioniert das USB-Gerät trotz Stromversorgung und aktivierter USB-Schnittstellen noch immer nicht, könnte das USB-Kabel die Ursache sein. Oftmals liegen den Geräten Kabel minderer Qualität bei, oder es ist zu einem nicht sichtbaren Kabelbruch gekommen.

Prüfen Sie das USB-Kabel auf Beschädigungen. Wenn es zum Beispiel zwischen Schreibtisch und Wand eingeklemmt ist oder mit dem Bürostuhl mehrfach darüber gefahren wurde, kommt es leicht zu Knicken und Kabelbrüchen. Beschädigte Kabel sollten Sie gegen neue USB-Kabel austauschen. Aber selbst wenn das Kabel keine sichtbaren Beschädigungen aufweist, sollten Sie es zum Test durch ein anderes ersetzen.

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Andere USB-Anschlüsse ausprobieren

Die meisten Computer verfügen sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite über USB-Anschlussbuchsen. Sollte ein Gerät an der Vorderseite nicht funktionieren, schließen Sie es testweise an der Rückseite des Computers an.

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Auf der Rückseite sind die USB-Buchsen meist direkt mit der Hauptplatine des Rechners verbunden, während die Anschlüsse auf der Vorderseite über ein Kabel an die Platine angeschlossen sind. Möglicherweise sind die Kabel im Inneren des Computers falsch verbunden, oder ein Kabel hat sich gelöst. Die USB-Anschlüsse an der Vorderseite sind damit unbrauchbar. Falls das Gerät bei Anschluss an der Rückseite des PCs funktioniert, nicht jedoch an der Vorderseite, sollten Sie die Verkabelung der Anschlüsse an der Vorderseite kontrollieren.

Zu viele Geräte am USB-Bus? Stromverbrauch prüfen

An die USB-Schnittstelle des Computers können Sie theoretisch bis zu 127 Geräte anschließen. In der Praxis sind es aber maximal zehn bis zwölf Geräte, die per USB mit dem Computer verbunden werden. Doch auch das kann schon zu viel sein. Denn über die USB-Schnittstelle werden die einzelnen Geräte auch mit Strom versorgt. Die USB-Schnittstelle liefert dabei maximal 500 mA (Milli-Ampere) Leistung, ab USB 3.0 sind es 900 mA. Sind mehrere Geräte angeschlossen, die an diese Grenze heranreichen, führt dies zu einer Überlastung.

1. Um zu prüfen, ob die USB-Schnittstelle überlastet ist und das neu eingestöpselte Gerät deshalb nicht funktioniert, ziehen Sie zunächst einige andere USB-Geräte ab.

2. Schließen Sie danach das zu prüfende USB-Gerät an. Sollte es jetzt funktionieren, sind zu viele USB-Geräte angeschlossen und die Stromversorgung des USB-Anschlusses reicht nicht für alle Geräte aus. In diesem Fall sollten Sie sich einen aktiven USB-Hub (Verteiler mit eigener Stromversorgung) zulegen. Darüber wird der USB-Bus zusätzlich mit Strom versorgt.

3. Sie können den Stromverbrauch der einzelnen USB-Geräte übrigens genau ablesen. Hierzu aktivieren Sie zunächst den Geräte-Manager von Windows, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und auf Geräte-Manager klicken.

Im Fenster des Geräte-Managers klicken Sie neben USB-Controller auf das Pluszeichen. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub (davon kann es mehrere geben) und wählen den Befehl Eigenschaften.

4. Wechseln Sie per Mausklick in das Register Stromversorgung. Dort können Sie ablesen, wieviel mA (Milli-Ampere) die einzelnen angeschlossenen Geräte verbrauchen. Im Beispiel unten verbraucht die USB-Festplatte bereits die kompletten 500 mA. Sind mehrere solcher stromhungrigen Geräte angeschlossen, kann es schnell zu einer Überlastung des USB-Anschlusses kommen.

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Bei den meisten Rechnern tauchen im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hubs auf. Als USB-Root (übersetzt: Wurzel) bezeichnet Windows übrigens den USB-Verteiler, der direkt im Computer eingebaut ist. Die Anschlüsse an der Vorder- sowie an der Rückseite des Rechners sind häufig separate USB-Hubs. Dabei gilt, dass für jeden Hub separat die 500-mA-Grenze (ab USB 3.0 sind es 900 mA) existiert. Eine Überlastung tritt nur auf, wenn in einem der USB-Root-Hubs mehr als 500 mA (bzw. bei USB 3.0 mehr als 900 mA) verbraucht werden. Daher sollten Sie stromhungrige Geräte auf unterschiedliche Hubs (Vorderseite, Rückseite oder aktiver USB-Hub) verteilen.

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Windows 7: Treiberleichen alter Geräte finden und löschen

Zuerst die gute Nachricht: Bei Windows 7 kommen kaum noch Treiberleichen vor. Die schlechte Nachricht ist: Es gibt doch noch welche. Gerade wenn Sie PC-Komponenten wie beispielsweise WLAN-, Netzwerk- oder Grafikkarten austauschen, bleiben die Treiber auf dem PC erhalten. Sie können aber recht schnell identifiziert und gelöscht werden.

Dazu benutzt man am besten den Texteditor Notepad. Öffnen Sie das Textprogramm über das Eingabefeld des Startmenüs.

notepad-windows-alte-treiber-finden-loeschen-win7

Geben Sie in Notepad die zwei folgenden Zeilen ein:

  1. set devmgr_show_nonpresent_devices=1
  2. start devmgmt.msc

zeile-notepad-eingeben-speichern-zeigealles-desktop

Speichern Sie über Datei | Speichern unter diese Datei unter dem Namen ZeigeAlles.cmd auf Ihrem Desktop.

Mit einem Doppelklick auf diese Datei öffnet sich der Gerätemanager. Klicken Sie in der Menüleiste auf Ansicht und wählen Sie die Einstellung Ausgeblendete Geräte anzeigen.

geraetemanager-anzeige-ansicht-ausgeblendete-geraete

Die Liste der Geräte werden die Symbole nicht mehr vorhandener Hardware ausgegraut angezeigt.

rechtsklick-kontext-deinstallieren-treiber-grau-ausgegraut

Um die Treiber der nicht mehr vorhandenen Geräte zu entfernen, öffnen Sie mit der rechten Maustaste dessen Kontextmenü und wählen Deinstallieren.

Kleiner Tipp zum Schluss:

Wenn Sie nur hin und wieder mal den Geräte-Manager aufrufen, dann können Sie sich die Desktop-Verknüpfung per Notepad auch sparen.

Geben Sie in diesem Fall einfach den Begriff Geräte-Manager in das Eingabefeld des Startmenüs ein und bestätigen Sie mit [Enter].

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USB-Sticks in Festplatten umwandeln

Die Leistungsfähigkeit von USB-Sticks steigt von Jahr zu Jahr. Bei den großen Sticks würde es sich sogar lohnen, diese als Festplatte einzusetzen. Geht nicht? Geht doch! Man muss Windows nur mit einem Filtertreiber vorgaukeln, dass es sich doch um eine Festplatte handelt. Und das ist gar nicht so schwer wie es sich anhört.

Die Vorteile

Einige Vorteile der Umwandlung sind eine bessere Leistung des Sticks, vom Stick gelöschte Dateien wandern erst einmal in den Papierkorb und sind nicht sofort verloren, außerdem lässt sich ein USB-Stick partitionieren.

Was bringt das partitionieren? Haben Sie beispielsweise vertrauliche Dateien, die nicht verschlüsselt werden sollen, dann können diese auf einer zweiten Partitionierung des Sticks „versteckt“ werden. Sollte ein unberechtigter Nutzer diesen USB-Stick in seinen Rechner stecken, wird er nur die Daten der ersten Partitionierung sehen, die zweite mit den sensiblen Daten kann der „normale“ Windows-PC nicht erkennen. Sie sind für ihn unsichtbar.

Wann ist ein Stick ein Stick?

Windows erkennt einen USB-Stick am „Removable Media Bit“, der im Kontroller des Sticks sitzt und den Wert „1“ hat. Der Wert „0“ steht für eine Festplatte. Und damit sind wir beim „Vorgaukeln“. Man muss Windows davon überzeugen, dass der Kontroller auf „0“ (Null) steht.

Die Firma Lexar hat vor einiger Zeit ein Tool angeboten, mit dem man das „Removable Media Bit“ verändern konnte. Dies ist aber gefährlich, da Veränderungen am Kontroller den ganzen Stick unbrauchbar machen kann. Aus diesem Grund hat Lexar das Tool auch schon wieder aus dem Verkehr gezogen.

Der Treiber: Download und Modifikation

Da es ohnehin kein Universal-Tool zum Auslesen eines Kontrollers gibt, da jeder Hersteller seinen eigenen verwendet, liegt die Lösung im Treiber, den es zu modifizieren gilt. Von Hitachi gibt es (leider nur für die 32-Bit-Versionen von Windows 7 und Windows 8) einen kostenlosen Treiber für Mini-Festplatten, der hierfür zweckentfremdet werden kann. Rufen Sie die Seite

www.wintotal.de/server/tipps/xpfildrvr1224_320.zip

auf,…

bild-1-usb-stick-als-festplatte-umbauen-treiber-minifestplatte-zip-entpacken-datei

speichern Sie die ZIP-Datei, und entpacken Sie diese in einem Arbeitsverzeichnis.

Das entpackte Archiv enthält die Datei „cfadisk.inf“ die nun modifiziert werden muss. Öffnen Sie die Datei mit einem beliebigen Editor.

bild-2-editor-inf-datei-öffnen-bearbeiten-treiber-modifizieren

Srcollen Sie im Editor bis zum Abschnitt [cfadist_device], fügen Sie direkt an erster Stelle die Zeile

%Microdrive_devdesc% = cfadisk_install,USBSTOR\GenDisk

ein, und speichern Sie den geänderten Treiber mit „Datei | Speichern“.

bild-3-microdrive-treiber-anpassen-cfadisk-usbstor-gendisk-speichern-datei-geändert-installieren

Installation des geänderten Treibers

Für die Installation öffnen Sie den Geräte-Manager über die Systemsteuerung. Am schnellsten geht das mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

bild-4-geräte-manager-grätenmanager-systemsteuerung-windows-pause-taste

Im Geräte-Manager suchen Sie den Eintrag „Laufwerke“ und klappen das Untermenü auf. Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf den USB-Stick und wählen im Kontextmenü die Option „Treibersoftware aktualisieren“.

bild-5-usb-stick-laufwerke-auswählen-rechtsklick-treiber-aktualisieren

Im nächsten Fenster entscheiden Sie sich für „Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“…

bild-7-computer-treiber-software-suchen-manuell-navigieren-bearbeitet-festplattentreiber

…und danach für „Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“.

bild-8-treiber-suchen-navigieren-meldung-gerätetreiber-auswählen-liste

Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Datenträger“.

bild-9-datenträger-auswählen-treiber-liste-suchen-navigieren-speicherort-zip-archiv-geändert-treiber-gespeichert

Dann navigieren Sie über den Button „Durchsuchen“ zum Speicherort des entpackten ZIP-Archivs.

bild-10-treiber-durchsuchen-datenträger-cfadisk-inf-wählen-öffnen-bestätigen

Wählen Sie den Treiber „cfadisk.inf“ aus und laden Sie ihn mit „Öffnen“ hoch. Anschließend erhalten Sie noch zwei Warnmeldungen, da der Treiber nicht signiert ist. Ignorieren Sie diesmal die Warnungen und bestätigen Sie trotzdem die Installation.

bild-6-treiber-aktualisieren-warnmeldung-ignorieren-signatur-digital-trotzdem-installieren-suche-rechtsklick

Nach der Installation schließen Sie die offenen Dialogfenster und starten den Rechner neu. Der USB-Stick wird nun als Festplatte erkannt und kann partitioniert werden.

bild-11-zusätzlich-festplatte-nicht-usb-stick-lokaler-datenträger-neustart-rechner

Alles rückgängig machen

Möchten Sie den USB-Stick wieder als solchen nutzen, dann kann alles ganz schnell wieder in den Urzustand versetzt werden.

Wie oben beschrieben, starten Sie den Geräte-Manager erneut. Unter „Laufwerke“ klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den USB-Stick und wählen im Kontextmenü „Deinstallieren“.

bild-12-alles-rückgängig-machen-usb-stick-nutzen-ursprung-ursprünglich

Danach ziehen Sie den Stick ab und stecken ihn erneut ein. Die Standardtreiber für den USB-Stick werden automatisch geladen.

Die „Umwandlung“ von USB-Sticks in Festplatten funktioniert leider nicht mit den 64-Bit-Versionen von Windows 7 und 8.

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USB-Stromprobleme lösen: Wie viel Strom verbrauchen die einzelnen USB-Geräte?

Theoretisch können Sie an die USB-Schnittstelle bis zu 127 Geräte anschließen. In der Praxis sind es aber meist maximal acht oder zehn USB-Geräte. Doch selbst bei acht oder weniger Geräten kann es zu Problemen kommen. Da viele Geräte über keine eigene Stromversorgung verfügen und über das USB-Kabel Strom erhalten, können zu viele Geräte am USB-Strang zu einer Überlastung führen. Maximal werden im USB-Netz den Geräten 500 mA (Milli-Ampere) zur Verfügung gestellt. Verbrauchen die angeschlossenen Geräte zusammen mehr als 500 mA, gibt es eine Überlastung. Die Folge: Einige USB-Geräte fallen sporadisch aus, da sie nicht mehr genug Strom bekommen.

Sind zu viele UBS-Geräte angeschlossen?

Ob zu viele USB-Geräte angeschlossen sind, lässt sich leicht überprüfen:

1. Wenn ein USB-Gerät plötzlich nicht mehr funktioniert, entfernen Sie zunächst einige andere USB-Geräte. Sollte das Gerät danach funktionieren, reicht die USB-Stromversorgung nicht aus, um alle Geräte zu versorgen. Sie können das Problem lösen, indem Sie einen USB-Hub (Verteiler) mit separater Stromversorgung anschließen.

2. Wie viel Strom die einzelnen USB-Geräte verbrauchen und ob darunter ein wahrer Stromfresser ist, können Sie selbst herausfinden. Hierzu öffnen Sie den Geräte-Manager, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und auf „Geräte-Manager“ klicken bzw. bei Windows XP ins Register „Hardware“ wechseln und auf „Geräte-Manager“ klicken.

3. Im Gerätemanager klicken Sie auf das Pluszeichen neben „USB-Controller“.

4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub und wählen Sie den Befehl „Eigenschaften“. Der USB-Root-Hub (Wurzel) ist ein Zusammenschluss mehrere USB-Anschlüsse. Bei vielen Rechnern finden Sie im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hub-Einträge. Das ist ein gutes Zeichen, denn dann gibt es gleich mehrere USB-Anschlussgruppen, etwa einen an der Vorder- und einen an der Rückseite des Gehäuses. Die gute Nachricht: Die 500-mA-Grenze gilt für jede USB-Anschlussgruppe separat. Stromhungrige Geräte sollten Sie daher auf unterschiedliche Anschlussgruppen – etwa vorne und hinten – verteilen.

5. Wechseln Sie in das Register „Stromversorgung“. In der Liste Angeschlossene Geräte können Sie in der Spalte Erforderliche Energie ablesen, wie viel Milli-Ampere (mA) die einzelnen Geräte verbrauchen. Sind es zusammen mehr als 500 mA, kann es zu Überlastungen kommen. Dann sollten Sie einige Geräte abstöpseln und an einen anderen USB-Steckplatz anschließen oder einen USB-Verteiler mit eigener Stromversorgung anschließen.

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Windows-Probleme erkennen mit dem Geräte-Manager

An jeden Computer lassen sich fast beliebig viele Zusatzgeräte anschließen. Drucker, Soundkarte, Lautsprecher, Internet-Telefon, Digitalkamera und was es sonst noch alles gibt funktionieren aber nur, wenn die Geräte korrekt verbunden und die richtigen Treiber installiert sind. Doch was tun, wenn die angeschlossene Geräte nicht so funktionieren wie sie sollen? Hier hilft ein Blick in den Gerätemanager von Windows.

Welches Gerät bereitet Probleme?

Eigentlich ist es einfach, neue Geräte an den Computer anzuschließen. Bei USB-Geräten wie Druckern, Scannern, Mäusen und Tastaturen müssen Sie nur das Anschlusskabel in eine freie USB-Buchse einstöpseln. Etwas aufwändiger wird es bei Festplatten, Grafikkarten oder anderen Steckkarten, die im Inneren des Rechners eingebaut sind. Hier müssen Sie für Einbau oder Tausch das Gehäuse öffnen. Das ist meist aber gar nicht notwendig, da fast alle erhältlichen Zusatzgeräte als USB-Version angeboten werden, selbst exotische Geräte wie Fernsehempfänger oder Funknetzwerkadapter.

Nach dem Einstöpseln erkennt Windows das neue Gerät automatisch und startet die Installation der Treiber. Der Treiber ist notwendig, damit der Computer mit dem Gerät kommunizieren kann. Der Druckertreiber sorgt zum Beispiel dafür, dass ein Foto genau so ausgedruckt wird, wie es auf dem Bildschirm angezeigt wird. Für viele Geräte bringt Windows bereits die passenden Treiber mit; bei neueren oder exotischen Modellen liegt meist eine Installations-CD/DVD mit passenden Treibern bei. Das Handbuch des Geräts erklärt, wie der Treiber installiert wird.

Probleme erkennen mit dem Geräte-Manager

Wenn eines der angeschlossenen Geräte nicht funktioniert – der Drucker taucht zum Beispiel nicht in der Druckerliste auf -, sollten Sie einen Blick in den Geräte-Manager von Windows werfen. Der Geräte-Manager ist die Zentrale für alle angeschlossenen Zusatzgeräte. Jedes installierte Gerät ist hier aufgelistet; auch dann, wenn es während der Installation (oder danach) zu Problemen kommt.

Um Problemen mit dem Geräte-Manager auf die Spur zu kommen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause].

2. Anschließend klicken Sie oben links auf „Geräte-Manager“.

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3. Im folgenden Fenster erscheint eine Liste aller zurzeit angeschlossenen Geräte. Weitere Informationen erhalten Sie per Mausklick auf die Pluszeichen vor einer Kategorie. Ein Klick auf „Laufwerke“ zeigt zum Beispiel alle eingebauten bzw. angeschlossenen Festplatten- und USB-Laufwerke.

4. Wenn alles in Ordnung ist und keine Gerätefehler auftreten, sind alle Kategorien zugeklappt. Gibt es jedoch Probleme, ist das betreffende Gerät mit einem besonderen Symbol gekennzeichnet. Die Form des Symbols verrät, um welchen Fehler es sich handelt:

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Blaues Fragezeichen:
Das Gerät wurde in Ihrem Computer gefunden und erkannt, Windows konnte es aber noch nicht korrekt installieren. In den meisten Fällen fehlt ein entsprechender Treiber.

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Gelbes Ausrufezeichen: Bei einem unbekannten Gerät konnte Windows weder den Gerätetyp und -namen erkennen, noch den richtigen Treiber installieren. Installieren Sie einen neuen Treiber.

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Ein rotes X bzw. Pfeil nach unten zeigt Geräte an, die deaktiviert wurden. Das Gerät wird von Windows zwar als korrekt installiert erkannt, es wird zurzeit aber nicht benutzt. Generell können Geräte deaktiviert werden, wenn Sie sie nicht benutzen möchten, zum Beispiel die interne Netzwerkkarte des Notebooks, wenn Sie ein Funknetzwerk verwenden. Wenn Sie das Gerät mit der rechten Maustaste anklicken, können Sie es deaktivieren und wieder aktivieren.

5. Falls ein Gerät Probleme bereitet und im Gerätemanager markiert ist, klicken Sie doppelt auf den Gerätenamen. Im Feld „Gerätestatus“ erkennen Sie, welches Problem Windows erkannt hat und gegebenenfalls auch, warum es nicht genutzt werden kann.

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6. Bei den meisten Problemen finden Sie unterhalb der Fehlerbeschreibung die Schaltfläche „Problembehebung“ oder gleich eine Schaltfläche für die passende Aktion, etwa „Treiber aktualisieren“. Ein Mausklick darauf startet das Hilfe- und Support-Center von Windows und führt Sie Schritt für Schritt einer Lösung zu bzw. startet die Treiberinstallation.

7. Wenn die Problembehebung nicht funktioniert, sollten Sie noch einmal einen Blick in das Feld „Gerätestatus“ und die dort genannte Fehlernummer (Fehlercode) werfen, zum Beispiel Code 24. Merken Sie sich die Nummer, und rufen Sie die Internetseite support.microsoft.com/kb/310123/de auf. Hier finden Sie für jeden Fehlercode ausführliche Beschreibungen und Anweisungen zur Lösung des Problems.

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Android Handy & Telefon

Smartphone verlegt? Mit Google finden Sie Ihr Android-Handy wieder.

Sind Sie auch öfter auf der Suche nach Ihrem Handy, weil Sie es mal wieder verlegt haben? Wenn Sie aber Ihren Computer, Ihr Tablet oder Notebook in Reichweite haben, finden Sie es schnell wieder.

Dazu rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite www.google.com/android/devicemanager auf. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „klingeln lassen“ und im Nachfolgedialog auf „Anrufen“ um das Handy zu finden.

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Wenn Sie dann Ihr Telefon nicht klingeln hören, könnte es daran liegen, das es sich nicht in Hörweite befindet. In diesem Fall klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche „Dieses Gerät finden“. Ist das Gerät eingeschaltet und WLAN oder GPS sind aktiviert, wird es durch Google geortet und auf der Karte angezeigt.

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Sollten Sie feststellen, dass Ihr Android-Handy gestohlen wurde, können Sie mit dem Android Geräte-Manager das Telefon sperren oder alle auf dem Gerät befindlichen Daten durch das „Zurücksetzen auf Werkseinstellungen“ löschen.