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Chrome Firefox Internet & Medien

404 Not Found: Gelöschte Webseite trotzdem aufrufen

Hin und wieder stößt man beim Surfen im Web oder in der eigenen Favoritenliste auf Seiten, die nicht (mehr) erreichbar sind. Der tote Link wird dann mit 404 Not Found angezeigt. Auch wenn sie scheinbar nicht mehr existiert, gibt es doch eine Chance die Seite in einem Archiv zu finden.

Nutzer, die den Firefox oder Chrome-Browser verwenden, können sich diese, nicht mehr existenten Webseiten, im Archiv des Projektes Internet Archive per Addon anzeigen lassen. Bei fast 300 Milliarden gespeicherten Webseiten steht die Chance recht gut, dass du sie hier findest.

Das Addon Wayback Machine ist im Chrome Web Store und über die Firefox Add-ons kostenlos erhältlich.

Tipp:

Das Projekt Internet Archive speichert nicht nur gelöschte Webseiten, sondern auch viele andere interessante Dinge. Musik beispielsweise, aber auch Dokumente und Videos zu den unterschiedlichsten Themen. Egal ob Kriegsberichtserstattung, Print-Magazine oder Kinofilme.

Unter den Kinofilmen findest du auch die Mutter aller Zombie-Filme, Night of the Living Dead von George A. Romero (1968) oder The Fast And The Furious von John Ireland (1955).

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Google Internet & Medien

Google Datenkrake? Diese 8 Links zeigen dir, was Google alles über dich weiß

Google will alles wissen. Und sammelt kräftig jede Menge Daten über jeden von uns. Wann man wo wie lange war. Wonach man gesucht hat. Worauf man geklickt hat. Und vieles mehr. Was Google da so alles gesammelt hat, lässt sich leicht herausfinden. Mit diesen acht Links, die genau verraten, was Google über dich weiß.

1. Wie Google dich sieht – Dein Google-Profil

Google legt von jedem User ein Profil mit Daten wie Alter, Geschlecht, Sprachen und Interessen an. Über diesen Link kannst du prüfen, wie Google dich einschätzt und was Google über dich weiß:

https://www.google.com/ads/preferences/

Über die Deaktivieren-Links am unteren Ende der Übersicht kannst du das Datensammeln übrigens abschalten.

google-anzeigeneinstellungen-profil

2. Google weiß, wo du wann warst

Wer Google-Apps auf dem iPhone oder Android-Smartphone nutzt – etwa das Google-Navi – verrät Google damit auch gleichzeitig sein Bewegungsprofil. Google kann damit genau nachverfolgen, wo du gerade steckst (etwa in welchem Stau) oder wann du wohin in welcher Geschwindigkeit gefahren bist. Das komplette eigene Bewegungsprofil findest du hier:

https://maps.google.com/locationhistory

google-standortverlauf-bewegungsprofil

3. Was Google über deine Suchanfragen weiß

Klar: Als Suchmaschinenbetreiber interessiert Google natürlich, wonach gesucht wird – und zeichnet alle Suchanfragen und eingegebenen Suchbegriffe auf. Mehr noch: Google weiß auch, auf welchen Treffer und sogar auf welche Werbung man geklickt hat. Das Suchprotokoll findest du auf dieser Seite:

https://history.google.com

chrome-suchprotokoll-suche-logbuch

4. Nach welchen YouTube-Filmen du gesucht hast

Nach der Google-Suchmaschine gehört YouTube zur zweitbeliebtesten Suchmaschine weltweit. Und natürlich merkt sich Google auch bei YouTube, welche Suchbegriffe in die YouTube-Suche eingegeben wurde. Das eigene YouTube-Suchprotokoll findest du hier:

https://www.youtube.com/my_search_history

google-youtube-suchverlauf

 

5. Diese Filme hast du dir bei YouTube angesehen

Google merkt sich auch, welche Filme du dir angesehen hast. Auf der Seite

https://www.youtube.com/feed/history

verrät der YouTube-Wiedergabeverlauf, wann du welchen YouTube-Film wiedergegeben hast.

google-youtube-angesehene-abgespielte-filme

6. Mit diesen Geräten hast du jemals Google genutzt

Ob PC, Mac, Smartphone oder Tablet: Google lässt sich mit jedem Gerät nutzen. Und natürlich merkt sich Google, von welchem Gerät aus du dich wann bei einem Google-Dienst angemeldet hast – inklusive IP-Adresse, verwendeten Browser und Standort. Alle gespeicherten Geräte und Login-Zeiten findest du hier:

https://security.google.com/settings/security/activity

google-sicherheit-logins-protokoll

7. Diese Apps und Geräte haben Zugriff auf dein Google-Konto

Mit der Zeit gewährt man zahlreichen Geräten und Apps Zugriff auf das Google-Konto, etwa um per Tablet aufs Google-Mail-Konto zuzugreifen. Welche Apps und Geräte auf das eigene Google-Konto zugreifen und wann du die Zugriffsrechte erteilt hast, siehst du hier:

https://security.google.com/settings/security/permissions

google-kontoberechtigung-zugriffe-konto

8. Google Takeout: Alle Google-Daten exportieren

Eines muss man Google lassen: es geht offen mit den gesammelten Daten um. Jeder kann mit den obigen Links prüfen, was sich Google so alles merkt. Mehr noch: Mit Google Takeout gibt es eine Exportfunktion. Damit kannst du dir alle Daten wie Lesezeichen, Kontakte, Dateien, Fotos und vieles mehr komplett herunterladen. Die Exportfunktion findest du auf folgender Seite:

https://www.google.com/settings/takeout

google-takeout-daten-exportieren

Hier entscheidest du zuerst, welche der gespeicherten Daten exportiert werden sollen.  Per Klick auf Weiter legst du dann fest, in welchem Dateiformat und mit welcher Downloadmethode die exportierten Daten bereitgestellt werden solle, etwa als ZIP-Datei. Nach einem Klick auf Archiv erstellen sammelt Google die gewünschten Daten ein und packt sie in eine komprimierte Datei. Das dauert je nach Datenmenge wenige Sekunden bis mehrere Minuten. Ist das Takeout-Archiv fertig, steht es etwa eine Woche lang zum Download zur Verfügung.

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Hardware & Software Windows XP

Bei erneuter Installation von Windows XP alle Updates auf einen Schlag aufspielen

Windows XP ist eines der stabilsten Betriebssysteme die es gibt. Auch wenn der Support 2014 eingestellt wird, gibt es immer noch regelmäßige Updates von Microsoft. Daher wird es noch eine ganze Weile dauern, bis XP aus dem Gedächtnis verschwinden wird. Bis dahin werden Neuinstallationen des Betriebssystems mit viel Arbeit verbunden sein. Nutzt man aber das „WinFuture Update-Pack für XP-SP3“, dann verliert eine Neuinstallation ihren Schrecken.

Sie benötigen dann für die Neuinstallation nur noch Ihre Installations-CD/DVD mit dem Service Pack 2. Die älteren Installations-CD´s werden wahrscheinlich gar kein Service Pack haben. In diesem Fall reicht es aus, wenn Sie nach der Neuinstallation des Betriebssystems sich das Service Pack 1a herunterladen und installieren.

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Anschließend laden Sie das Windows XP Service Pack 3 herunter und installieren es auf dem neu eingerichteten Computer.

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Bis zu diesem Punkt unterscheidet sich eine „gewöhnliche“ Neuinstallation von Windows XP nicht von der unsrigen. Normalerweise müssten Sie jetzt alle Updates seit dem Erscheinungsdatum des Service Pack 3 besorgen und installieren. Da das aber sehr viel Zeit und Arbeit erfordert, nutzen Sie lieber das „WinFuture Update-Pack für XP-SP3„. Dieses Update-Pack enthält alle Patches bis zum 14. August 2013.

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Zum Herunterladen klicken Sie auf den blauen „Download“-Button und auf der nächsten Seite auf den Link „Weiter zum Download von WinFuture Windows XP SP3 Update Pack 3.59 (Voll)“.

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Je nachdem wann Sie diesen Artikel lesen, können weitere Windows XP Updates veröffentlicht worden sein. Daher empfehlen wir, nach der Installation des WinFuture Update Packs eine Überprüfung ob weitere Patches erhältlich sind. Öffnen Sie mit dem Microsoft Internet Explorer die Windows-Update-Webseite und überprüfen Sie so den aktuellen Stand des Betriebssystems.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Den Download-Verlauf automatisch beim Beenden löschen

Beim Firefox wird der Download-Verlauf so lange gespeichert, bis Sie von Hand die ganze Chronik löschen. Das ist standardmäßig so voreingestellt. Das bedeutet, mit der Zeit werden riesige Datenmengen angesammelt, die die Festplatte unnötig belasten. Aber diese Standardeinstellung kann so geändert werden, das die Download-Chronik automatisch beim Beenden des Browsers gelöscht wird.

Starten Sie dazu den Firefox-Browser, gegen in die Adresszeile „about:config“ ein und drücken die [Enter]-Taste. In das Textfeld „Filter“ tragen Sie den Begriff „browser.download.manager.retention“ ein.

In der Spalte „Wert“ ist der Standardwert „2“ eingetragen, der manuelles Löschen bedeutet. Klicken Sie den Eintrag doppelt an, geben den Wert „1“ (automatisches Löschen) ein und bestätigen die Änderung mit „OK“.

Starten Sie den Browser neu, damit die Änderung wirksam wird. Ab sofort wird der Download-Verlauf beim Schließen des Firefox automatisch gelöscht.