Kategorien
Lifestyle & Leben Reisen Urlaub

Sichere Ausweis-Kopie anlegen

Jedes Jahr passiert es tausenden Urlaubern. Man verliert seinen Geldbeutel oder er wird gestohlen. Der Verlust des Geldes ist schon ärgerlich genug. Wenn aber der Reisepass oder der Ausweis ebenfalls weg sind, kommt man meist nicht mehr nach Hause. Für diesen Fall sollte jeder eine sichere Kopie der Ausweispapiere erstellen.

Damit aber nicht genug. Man muss unterwegs auch in der Lage sein, jederzeit auf seine Ausweiskopien zugreifen zu können. Aber alles der Reihe nach.

Ausweisdokumente digital verfügbar machen

Zuerst scannst du beide Seiten deines Ausweises und speicherst sie auf deinem Computer. Anschließend erstellst du mit einem Komprimierungsprogramm (z. B. 7Zip) eine ZIP-Datei, die du mit einem sicheren Passwort verschlüsselst. Je nach Programm ist der zuständige Passwort-Schutz direkt im Komprimierungsdialog aktivierbar.

Abschließend lädst du die verschlüsselte Ausweisdatei in deine Cloud (z. B. Google Drive) hoch, damit sie jederzeit online für dich verfügbar ist.

Hinweis: Ein einfacher Ausdruck dieser Kopie ist keine legale Alternative. Sie dient bei der deutschen Auslandsvertretung nur als Identifikation deiner Person.

Deutsche Auslandsvertretungen helfen

Wenn du dich im Verlustfall deiner Ausweispapiere im Ausland befindest, wird dir die örtliche Polizei keinen gültigen Ersatz ausstellen können. Dafür sind die deutschen Auslandsvertretungen zuständig. Das Verzeichnis aller deutschen Konsulate und Botschaften inklusive Kontaktdaten findest du auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone

Kreditkarte oder Bankkarte verloren und die Sperr-Notrufnummer vergessen? Auch dafür gibt es eine App!

An jedem Geldautomaten steht eine Notfallrufnummer, mit der man die Kredit- oder EC-Karte sperren kann. Das ist zwar gut und schön, aber im Verlustfall erinnert sich man meist nicht mehr an diese Rufnummer. Da hilft es auch nichts, dass die Sperr-Notrufnummer auf der Rückseite der Bankkarte aufgedruckt ist. Wer sich also nicht in jede Jacke oder Hose einen Erinnerungszettel stecken möchte, dem hilft dann vielleicht die SperrApp des Sperr-Notrufes 116116, dem die meisten Banken angeschlossen sind.

Die SperrApp ist kostenlos und für Android und iOS erhältlich.

ec-karte-kreditkarte-verloren-sperrung-sperr-notruf-app-android-iphone-116116

Die SperrApp enthält einen Kartensafe, in dem alle vorhandenen Kredit- und Bankkarten verwaltet werden können. Vor dem ersten Start muss aber erst einmal ein Passwort (mind. sechs Zeichen) angelegt werden, das aus Zahlen und Groß- sowie Kleinbuchstaben bestehen muss.

sperrnotruf-116116-passwort-app-kreditkarte-onlinebanking-anlegen

Bank- und Kreditkarten verwalten

Danach gelangst du über die Schaltfläche Karten verwalten

karten-verwalten-hinzufuegen-sperr-notruf-bank-geld-abheben-servodata

…zur Auswahl der Karte, beziehungsweise des Banking-Zugangs. Wähle Debitkarte für eine Bankkarte (EC-/Maestro), Kreditkarte (z. B. Mastercard, Visa, etc.) oder Online-/Telebanking. Die Kategorie Sonstige steht für andere Karten wie z. B. Tankkarten, Mitarbeiterausweise, Sim-Karten. Dazu aber am Ende mehr.

kartenauswahl-erfassen-daten-kartensafe-mastercard-ec-karte-maestro-sperrapp

Im nächsten Schritt erfasst du die entsprechenden Karten- oder Zugangsdaten. Weitere Karten werden mit dem Pluszeichen in der Kopfzeile dem Safe hinzugefügt.

kartenspeicher-weitere-erfassen-sperrapp-onlinebanking-mitarbeiterausweis-tankkarte-sperrnotruf

Karte oder Zugang sperren

Die Sperrung ist ebenso einfach wie die Verwaltung. Starte SperrApp und wähle nach der Passworteingabe Karten sperren aus, danach über Karte oder Zugang den zu sperrenden Datensatz festlegen und im nachfolgenden Bildschirm auf die rote Schaltfläche tippen um die Daten zum Sperr-Notruf zu senden.

sperrung-karte-zugang-einfach-sperrapp-android-ipad-ios

Dort findet eine Prüfung statt, die bei erfolgreichem Ausgang eine Bestätigung zurücksendet. Der Button Weiter löst dann die Sperrung aus.

bestaetigung-bankdaten-bankleitzahl-karte-sperren-amex-visa-maestro-sperrnotruf

Der Sperr-Notruf 116116

Was die wenigsten über den Sperr-Notruf wissen, ist, dass hier nicht nur Kredit- und EC/Maestro-Karten gesperrt werden können. Auch Online- oder Telebanking sowie Tankkarten, Mobilfunk-Karten und Mitarbeiterausweise können über den Notruf gesperrt werden. Sogar die Online-ID des deutschen Personalausweises kann hierüber gesperrt werden.

Voraussetzung ist natürlich, dass das kartenausgebende Unternehmen dem Sperr-Notruf angeschlossen ist. Eine komplette Teilnehmerliste im PDF-Format kann bei Bedarf auf der Webseite von Sperr-Notruf.de abgerufen werden.

Die Telefonnummer 116116 des Sperr-Notrufs ist aus dem deutschen Fest- und Mobilnetz kostenlos erreichbar. Aus dem Ausland muss die Deutschland-Vorwahl (+49) vorweg gewählt werden. Allerdings ist der Anruf aus dem Ausland kostenpflichtig. Da die Telefonnummer 116116 eine Sonderrufnummer ist, kann es bei der Auslandsnutzung zu Verbindungsproblemen kommen. Dann kann auch die berliner Rufummer des Sperrdienstes +49 30 4050 4050 genutzt werden.

Kategorien
Android Handy & Telefon

Besser als der Android-Gerätemanager von Google: AndroidLost für vermisste Handys

Mit dem Google-Gerätemanager kann man im Falle eines Verlustes sein Android-Handy wiederfinden, es sperren oder die auf dem Gerät befindlichen Daten löschen. Auch eine Klingelfunktion, wenn Sie das Handy zu Hause verlegt haben, ist vorhanden. Das ist aber auch schon alles. Wem das an Kontrollmöglichkeiten zuwenig ist, der hat die Qual der Wahl. Viele Apps enthalten tolle Kontrollfunktionen, die zumeist aber kostenpflichtig sind. Nicht so die App AndroidLost. Diese, sehr mächtige App, enthält eine Fülle von Funktionen, mit der man sein Handy absichern und auch wiederfinden kann. Und kostenlos ist sie auch noch.

Geringer Aufwand, große Wirkung

AndroidLost benötigt lediglich ein Google-Account und ist natürlich im Google Play Store erhältlich. Die App ist nach dem Download direkt aktiviert.

androidlost-sicherheit-app-kostenlos-android-lost-verloren-handy-wiederfinden

Nach dem Download auf Ihr Handy erkennen Sie die App nicht an ihrem eigenlichen Namen, sondern an dem Tarn-Namen Personal Notes.

app-android-lost-tarn-name-personal-notes-verzeichnis-handy

Um die zahlreichen Funktionen komplett nutzen zu können, tippen Sie auf Personal Notes und aktivieren im nachfolgenden Dialog die Einstellung Request Administrator rights um die Admin-Rechte Ihres Android-Smartphones zu erhalten.

admin-rechte-aktivieren-alle-funktionen-nutzen-voraussetzung-google-konto-android

Zugriff über das Internet

Nun können sich über das Internet Zugriff auf Ihr verloren gegangenes (oder gestohlenes) Handy verschaffen. Der Standort kann auch per Triangulierung (Dreieckspeilung) ermittelt werden. Dieser Funktion bedienen sich übrigens auch die Mobilfunkanbieter. Aber Sie können auch über Ihren Computer GPS, WLAN und Bluetooth ein- und abschalten.

Die SD-Karte im Gerät lässt sich natürlich ebenso löschen und auch ein Wipe des Handys lässt sich starten.

Login mit Gmail-Konto

Über die Webseite www.AndroidLost.com steuern Sie die zahlreichen Funktionen. Zuerst müssen Sie sich aber mit dem Link Sign in oben rechts mit Ihrem Googlemail-Konto anmelden.

webseite-android-lost-app-google-account-konto-anmelden-sign-in

Im Fenster Google-Konten wählen Sie das betreffende Konto aus und bestätigen das Gmail-Sign-in mit der Schaltfläche Zulassen.

google-konto-android-lost-registrierung-account-bestaetigen-zulassen-webseite

Die Funktionen

Im Hauptbildschirm von AndroidLost gelangen Sie über Controls zu den wichtigsten Funktionen. Beispielsweise in der Unterkategorie Mobile lassen sich Sprachnachrichten auf Ihr Handy senden, die dem Finder des Telefons vorgelesen werden (Text in Sprache).

googlemail-login-konto-steuerung-app-kamera-ton-aufnehmen-sicherheit

Kamera- und Mikrofon-Fernbedienung

Weiter unten in dieser Kategorie befinden sich drei weitere, wichtige Funktionen:

  1. Töne aufnehmen
  2. Frontkamera
  3. Kamera auf der Rückseite

frontkamera-hinten-kamera-foto-aufnehmen-android-lost-funktion

Mit diesen Funktionen können Sie Ihrem Handy auf die Spur kommen und mit etwas Glück, im Falle eines Diebstahls, ein Foto vom Täter machen und dessen Stimme aufnehmen.

App verstecken, Telefon sperren, SD-Karte löschen, Wipe durchführen

Im Untermenü Security lassen sich unter anderem das Handy sperren, entsprerren und die App auf dem Handy unsichtbar machen.

appanzeige-verstecken-handy-sperren-freigeben-entsperren-lock-unlock-wipe

AndroidLost – ein Must-Have für alle Smartphones

Alles in Allem ist diese App ein Must-Have für alle Smartphone-Besitzer. Die hier beschriebenen Funktionen lassen erahnen, wie umfangreich die restlichen Funktionen sind. Alles ist gut und verständlich beschrieben, sodaß auch Anfänger ohne Probleme alle Funktionen nutzen können.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPad iPad iPhone

Mit der Fahrradpass-App der Polizei Fahrradpässe für eigene Räder erstellen

Fahrradzeit ist auch wieder Diebstahlzeit. Allein in Hamburg wurden im letzten Jahr über 15.000 Fahrräder gestohlen. Das sind 41 Räder pro Tag. Bundesweit sind es über 330.000 Fahrräder; rund 900 Fahrraddiebstähle pro Tag. Die Aufklärungsquote ist mit rund 10 Prozent äußerst gering. Das liegt meist auch daran, dass es für die meisten Räder kein Fahrradpass existiert. Das lässt sich mit einer App ändern. Mit der Fahrradpass-App der Polizei kann man einfach und schnell Fahrradpässe für eigene Räder erstellen, verwalten und als PDF exportieren.

Fahradpass-App der Polizei

In Kooperation mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat die Polizei eine Fahrradpass-App für Android und iPhone entwickelt. Die sieht optisch zwar nicht so toll aus, dafür überzeugen die Funktionen. Denn ein Fahrradpass hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, Täter zu überführen und das gefundene Rad wieder dem richtigen Besitzer zurückzugeben.

Im Fahrradpass werden dazu neben der Rahmennummer und Codierung der Name und die Anschrift des Besitzers und Fotos des Fahrrads hinterlegt. Mit der Fahrradpass-App lassen sich die Pässe fürs eigene Rad ruckzuck anlegen und verwalten. Über die Plus-Schaltfläche fügen Sie ein neues Rad hinzu und geben alle wichtigen Daten wie Rahmen- und Codiernummer, Angaben zum Radtyp, Hersteller und Modell sowie eine genaue Beschreibung inklusive Fotos.

polizei-fahrradpass-app-fahrraeder-verwalten-codierung-nummer

Im Fall eines Diebstahls lassen sich die Daten direkt an die Polizei oder die Versicherung weiterleiten. Einmal angelegte Fahrradpässe lassen sich direkt aus der App als PDF speichern oder per E-Mail verschicken. Wird das Rad wiedergefunden, lässt es sich anhand der hinterlegten Daten zweifelsfrei dem richtigen Besitzer zuordnen. Lästige Diskussionen und Nachweise über den Besitz entfallen.

polizei-fahrradpass-app-fahrraeder-verwalten-codierung-nummer-2

Kategorien
Android Handy & Telefon

Smartphone verlegt? Mit Google finden Sie Ihr Android-Handy wieder.

Sind Sie auch öfter auf der Suche nach Ihrem Handy, weil Sie es mal wieder verlegt haben? Wenn Sie aber Ihren Computer, Ihr Tablet oder Notebook in Reichweite haben, finden Sie es schnell wieder.

Dazu rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite www.google.com/android/devicemanager auf. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche „klingeln lassen“ und im Nachfolgedialog auf „Anrufen“ um das Handy zu finden.

bild-1-handy-android-smartphone-suchen-verlegt-finden-klingeln-device-manager-google

Wenn Sie dann Ihr Telefon nicht klingeln hören, könnte es daran liegen, das es sich nicht in Hörweite befindet. In diesem Fall klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche „Dieses Gerät finden“. Ist das Gerät eingeschaltet und WLAN oder GPS sind aktiviert, wird es durch Google geortet und auf der Karte angezeigt.

bild-2-gps-handy-finden-wlan-standort-dienst-aktivieren-eingeschaltet-gestohlen

Sollten Sie feststellen, dass Ihr Android-Handy gestohlen wurde, können Sie mit dem Android Geräte-Manager das Telefon sperren oder alle auf dem Gerät befindlichen Daten durch das „Zurücksetzen auf Werkseinstellungen“ löschen.

Kategorien
Hardware & Software

Vorsicht mit hochgeladenen Fotos! Die persönlichen Metadaten können ausgelesen werden.

Jede Digitalkamera speichert in der Fotodatei zusätzliche Informationen, die sogenannten „Metadaten“. Sie enthalten neben Kameramodell, Aufnahmezeit, Dateigröße und Standortkoordinaten noch weitere Informationen. Diese werden auch von einigen Datensammlern ausgewertet. Man kann mit wenig Aufwand die Metadaten aus den Fotos entfernen. Sie haben ohnehin keinen Einfluss auf die Bilddarstellung.

Einzelne Daten besser mit Bordmitteln entfernen oder ändern

Wie schnell man diese Daten löschen kann, hängt davon ab, welche Metadaten entfernt werden sollen. Möchten Sie nur einzelne Daten löschen, lässt sich das am besten mit Bordmitteln erledigen. Dazu benötigt man nicht unbedingt ein zusätzliches Programm. Wie das geht, lesen Sie am besten in diesem Artikel.

Download und Installation von „Exif Pilot“

Wenn allerdings alle Metadaten eines Bildes entfernt werden sollen, dann am besten mit dem Programm „Exif Pilot“. Dieses Tool entfernt auf einen Schlag alle Metadaten des ausgewählten Fotos.

Das Tool ist kostenlos auf der Webseite www.exifpilot.com erhältlich. Klicken Sie auf den Link „Download Now!“ und folgen Sie dann den Installationsanweisungen.

bild-1-exif-pilot-meta-daten-foto-entfernen-bearbeiten-löschen-web-internet-auslesen-datensammler-online-dienst-ausspähen-iptc-xmp-edit

Vor der Bearbeitung der Bilder, sollten Sie sich vorher überlegen, ob Sie die Metadaten zukünftig noch benötigen. In diesem Fall sollten Sie von den betreffenden Fotos eine Kopie erstellen.

Einfache Bedienung

Starten Sie den „Exif Pilot“ mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon und navigieren Sie im linken Fensterbereich zum gewünschten Bilder-Ordner. Markieren Sie dann eine Bilddatei und klicken Sie in der Menüleiste auf „Edit EXIF/IPTC | Clear EXIF/IPTC/XMP Info“

bild-2-löschen-exif-iptc-xmp-info-löschen-delete-clear-entfernen-alle-auf-einmal

Bestätigten Sie den nachfolgenden Sicherheitsdialog mit „JA“ um alle Metadaten auf einmal zu löschen.

Tipp:

Haben Sie Ihre Digitalkamera verloren, oder wurde sie Ihnen gestohlen, können Sie anhand dieser Metadaten Ihre Kamera wiederfinden. Wie das funktioniert, lesen Sie in unserem Artikel „Digitalkamera verloren oder gestohlen? So können Sie Ihre Digi-Cam wiederfinden„.

Fazit:

Auch wenn „Exif Pilot“ sehr komfortabel zu bedienen ist, kann damit aber nur ein Foto auf einmal bearbeitet werden. Nur mit dem kostenpflichtigen „Plug-in for Batch Editing“ für 79,95 USD (ca. 62 Eur) können mehrere Fotos auf einmal bearbeitet werden.

Kategorien
Hardware & Software

Evernote Hackerangriff: Millionen Kennwörter gestohlen; jeder muss sein Kennwort neu vergeben

Sie speichern Ihre Notizen, Skizzen und anderen Dateien beim Clouddienst Evernote? Dann sollten Sie jetzt schleunigst handeln und Ihr Kennwort ändern. Der Grund: Evernote wurde von Hackern angegriffen, die Nutzernamen, E-Mails und verschlüsselte Kennwörter gestohlen haben.

Kennwort-Reset bei Evernote

In Evernote- Blog informiert das Unternehmen, dass ein Hackerangriff stattgefunden hat und persönliche Kontoinformationen wie Evernote-Benutzername, die verwendete E-Mail-Adresse sowie das verschlüsselte Passwort ausspioniert wurden. Aus Sicherheitsgründen hat Evernote daher die Kennwörter aller rund 50 Millionen Nutzerkonten zurückgesetzt. Dass merken Sie spätestens dann, wenn Sie zum Beispiel die Evernote-App das nächste Mal starten und keinen Zugriff mehr auf Ihre Daten haben.

evernote-hack-gehackt-hackerangriff-hacken-kennwort-passwort-aendern-aenderung

Evernote-Kennwort ändern

Um das Evernote-Kennwort zu ändern, rufen Sie die Webseite evernote.com/intl/de auf und klicken oben rechts auf „Anmeldung im Internet“. Jetzt sollte bereits die Meldung erscheinen, dass Ihr Evernote-Kennwort zurückgesetzt wurde. Vergeben Sie hier ein neues, sicheres Kennwort. Wie sichere Kennwörter aussehen, steht im Tipp „Unknackbare und sichere Kennwörter„. Nachdem Sie Ihr Evernote-Kennwort geändert haben, erhalten Sie per E-Mail eine Bestätigung.

evernote-hack-gehackt-hackerangriff-hacken-kennwort-passwort-aendern-aenderung-2

Achtung: Wenn – wie oben beschrieben – beim ersten Login der Hinweis auf die Kennwort-Rücksetzung nicht erscheint oder Sie ohne Ihr Zutun die Bestätigungsmail zu einem geänderten Kennwort erhalten, sollten Sie hellhörig werden. Da Evernote sämtliche Kennwörter aller Evernote-Nutzer zurückgesetzt hat, sollten Sie die Meldung beim ersten Login nach der Rundumlöschung auf jeden Fall sehen. Und falls Sie die E-Mail „Änderung des Evernote Passwortes bestätigt“ erhalten, obwohl Sie das Kennwort noch nicht geändert haben, haben vermutlich die Hacker bereits die Kennwörtänderung vorgenommen.

In beiden Fällen sollten Sie zur Sicherheit das Kennwort noch einmal manuell ändern. Dazu loggen Sie sich auf der Weboberfläche von Evernote ein, klicken oben rechts auf den Pfeil und wählen den Befehl „Einstellungen“. Mit dem Befehl „Ändere Passwort“ vergeben Sie anschließend ein neues Kennwort.

Kategorien
Handy & Telefon

Handy geklaut? So verhalten Sie sich nach dem Diebstahl Ihres Handys

Wenn Ihnen Ihr Handy gestohlen wurde, ist dies an sich schon schlimm genug. Richtig teuer kann Ihnen der Verlust jedoch zu stehen kommen, wenn die Diebe mit Ihrem Handy eine teure Service-Hotline im Ausland anrufen. Einige Trickbetrüger nutzen diese Möglichkeit, um schnell sehr viel Geld zu verdienen und verursachen auf diese Weise innerhalb weniger Stunden Telefonkosten in Höhe von mehreren tausend Euro.

Sperren Sie Ihr Handy so früh wie möglich

Sobald Sie festgestellt haben, dass Ihr Handy gestohlen wurde, sollten Sie Ihre SIM-Karte sperren lassen, damit der Dieb das Handy nicht mehr benutzen kann. Wie Sie SIM-Karten sperren, erfahren Sie auf den Serviceseiten der Anbieter, etwa:

Oder Sie sperren die SIM-Karte telefonisch über den zentralen Sperr-Notruf 116 116 (hier lassen sich neben EC-Karten auch Handykarten sperren) oder direkt bei den Hotlines der Netzbetreiber:

  • T-Mobile: 0170-2202 oder 0180-3302202
  • Vodafone: 0172-1212 (postpaid) oder 0172-22911 (prepaid) oder 0800-1721212
  • E-Plus: 0177-1000 (postpaid) oder 0177-1150 (prepaid)
  • O2: 0179-55222 (postpaid) oder 0179-55282 (prepaid) oder 01805-624357 oder 0179-1414
  • Aldi Talk: 0177-1157
  • Blau.de: 01805-660016
  • Callmobile: 01805-777464
  • Callya: 0172-22911
  • Free&Easy: 0177-1150
  • Klarmobil: 01805-090900
  • Loop: 0179-55282
  • Simyo: 01805-454455
  • Tchibo: 0179-64242
  • Xtra: 0180-5229494

Melden Sie den Diebstahl erst später, ist es oft schwierig, zu beweisen, dass Sie die Telefonate selbst nicht getätigt haben. Bislang entscheiden einige Gerichte zu Gunsten des Telefonunternehmens, andere zu Gunsten des Kunden. Selbst der Einzelverbindungsnachweis Ihres Telefonanbieters wird Ihnen nicht in jedem Fall weiterhelfen, denn oftmals müssen Sie beweisen, dass Sie die Anrufe nicht selbst getätigt haben. Können Sie keine Beweise erbringen, werden Sie die Telefonkosten, die nach dem Diebstahl angefallen sind, selbst begleichen müssen. Mit einer schnellen Sperrung der SIM-Karte sind Sie daher immer auf der sicheren Seite.

Besonderheiten bei einem neu gekauften Handy

Vor allem in der Vorweihnachtszeit finden sich viele Taschendiebe in den Innenstädten, die Ihnen ein neu gekauftes Handy stehlen könnten. Wenn Ihnen hierbei die Vertragsunterlagen ebenfalls gestohlen wurden, fehlen Ihnen meist die Vertragsdaten, um die SIM-Karte telefonisch sperren zu lassen. In diesem Fall gehen Sie am besten zurück zum Geschäft, in dem Sie das Handy gekauft haben und lassen die Karte dort sperren. Falls Sie den Verlust erst zu Hause bemerken, können Sie sich auch telefonisch mit dem betreffenden Shop in Verbindung setzen.