Kategorien
Gesundheit Lifestyle & Leben

Darum sollte man bei Gewitter nicht unter einem Baum stehen (Video Blitz schlägt in Baum ein)

Der Volksmund rät bei Gewitter: Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen. Hört sich schön an, ist aber völliger Quatsch. Dem Blitz ist es schließlich egal, ob der Baum nun eine Eiche, Fichte, Weide oder Buche ist. Generell sollte man bei Gewitter jeden Baum meiden. Warum das so ist, zeigt sehr eindrucksvoll ein Video aus New York.

Blitz schlägt in Baum ein – So sieht’s im Video aus

Auch wenn man beim Gewitter instinktiv Schutz unter einem Baum sucht, ist das höchst lebensgefährlich. Was passiert, wenn ein Blitz in einen Baum einschlägt, zeigt sehr eindrucksvoll ein aktuelles Video des US National Weather Service.

Das Video wurde am 3. Juni während eines Gewitters in Saratoga Springs im US-Bundesstaat New York aufgenommen. Die Kamera zeigt einen leeren Parkplatz, im Hintergrund steht eine große Tanne. Nach wenigen Sekunden schlägt der Blitz mit voller Wucht in die Tanne und macht daraus innerhalb von Millisekunden Kleinholz im Zahnstocher-Format. Da kann man nur froh sein, dass sich keiner unter den Baum gestellt hat.

Hier kann man das Video noch einmal in voller Länge sehen:

Wie man sich bei Gewitter wirklich schützt

Wie das Video eindrucksvoll zeigt, bieten Bäume keinen Schutz vor Gewitter. Ganz im Gegenteil: Da sich Blitze immer den höchsten Punkt aussuchen, wirken große Bäume wie Blitzmagneten. Die richtige Verhaltensweise bei Gewitter im Freien, wenn kein schützendes Gebäude oder Auto erreichbar ist:

– Grundsätzlich jeden Baum und andere hohe Gegenstände wie Holzmasten meiden

– Auch Gewässer, Kammlagen, enge Mulden und Höhleneingänge meiden

– Auf den Boden kauern/hocken (nicht hinlegen) und in der Hocke Arme und Kopf und an den Körper ziehen

Kategorien
Hardware & Software

Insekten aus dem Flachbildfernseher oder dem Notebook-Display herauslocken

In feuchtwarmen Sommernächten sind jede Menge Insekten unterwegs. Etliche dieser fliegenden Quälgeister sind so klein, dass sie sogar in die TFT-Displays von Flachbild-Fernsehern, Notebooks und Computer-Monitore kriechen können. Die Hintergrundbeleuchtung sowie die Wärmeentwicklung des Gerätes ziehen Gewittertierchen und ähnliche Krabbler magisch an. Entdecken Sie ein oder mehrere Exemplare dieses „Luftplanktons“ in Ihrem Gerät, sollten Sie schnell handeln. Mit den nachfolgenden Tricks sollten Sie die Tierchen über Nacht wieder herauslocken können.

So schwer es auch in einer warmen Sommernacht fällt, schließen Sie als erstes die Fenster. Schalten Sie den Flachbildfernseher aus und lassen ihn abkühlen, dann legen Sie ihn mit dem Display nach unten auf eine weiche Unterlage.

Nehmen Sie eine kleine Lampe, beispielsweise die Nachtisch- oder Schreibtischlampe, schalten Sie die Lampe ein und richten den Lichtstrahl auf die Lüftungsschlitze des Geräts.

Verdunkeln Sie dann den Raum und lassen Sie diese Konstellation am besten über Nacht wirken. Am nächsten Morgen sollten die Insekten das Display verlassen haben.

Bei Notebooks ist die Vorgehensweise etwas anders, da die Displays meist keine Lüftungsschlitze besitzen da sie sich in einem geschlossenen Gehäusedeckel befinden.

Schalten Sie auch hier das Gerät aus, lassen aber das Display offen stehen. Positionieren Sie Ihre Schreibtischlampe in einer Entfernung von ca. 15 Zentimeter zum Display und lassen das Licht in einem möglichst spitzen Winkel auf das Display fallen.

Sorgen Sie hier ebenfalls für eine Verdunkelung des Raumes. Am nächsten Morgen sollten auch hier die Insekten wieder herausgekrabbelt sein.

Für den Fall dass das Tierchen das Display nicht verlassen hat, weil es den Ausflug in Ihren Fernseher nicht überlebt hat, dann sollten Sie Ihren Service-Techniker aufsuchen. Leider fällt dieser „Schadensfall“ nicht unter die Garantieleistung des Herstellers. Die Kosten werden Sie höchstwahrscheinlich selbst tragen müssen.

Bitte sehen Sie davon ab, den Fernseher, Monitor oder Laptop selbst zu öffnen. Die verschiedenen Folien eines TFT-Panels sind sehr empfindlich und die Leiterbahnen sehr fragil. Eine Beschädigung ist hier meist vorprogrammiert.

Die mobile Version verlassen