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Eigene Videos von Google Drive direkt an deinen YouTube-Kanal senden

Speicherst du auch deine Video-Clips auf Google-Drive und veröffentlichst diese auch häufig über deinen YouTube-Kanal? Dabei ist es ziemlich nervig, dass das Hochladen des Videos von dem heimischen Computer auf die YouTube-Server so lange dauert. Mittlerweile geht das mit einer Abkürzung aber ziemlich fix.

Alle Daten aus deinem Drive-Konto liegen ja bereits auf Google-Servern. Der folgende Trick verwendet die Funktion des mobilen YouTube-Uploads, um eine Kopie des Films per GMail-Anhang an deinen YouTube-Kanal zu senden. Alles was du dazu benötigst, ist Google Drive, ein GMail-Konto und dein YouTube-Kanal.

Am besten ist, du startest GMail und YouTube, bevor du auf die YouTube-Einstellungen zugreifst und melde dich mit deinen Login-Daten an.

YouTube Mobile Uploads

Rufe nun deinen YouTube-Channel auf und wechsele in die YouTube-Einstellungen.

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Im Bereich Übersicht findest du den Eintrag Mobile Uploads. Mit einem Rechtsklick kopierst du die hier angegebene E-Mail-Adresse in den Zwischenspeicher.

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Danach wechselst du in dein GMail-Account und erstellst eine neue E-Mail. In das Empfängerfeld kopierst du die Email-Adresse aus dem Zwischenspeicher ein und klickst am unteren Rand des E-Mail-Fensters auf das Icon von Google Drive.

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Video aus Google Drive einfügen

Im nächsten Fenster öffnet sich Google Drive. Wähle hier das gewünschte Video aus, klicke rechts unten auf den Button Anhang, und dann auf der linken Seite auf Einfügen. Dann musst du die Email nur noch an YouTube versenden.

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Hast du in der E-Mail keinen Betreff angegeben, musst du vor dem Versand noch die nachfolgend Sicherheitsmeldung mit OK bestätigen.

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Nach ein paar Augenblicken ist das Video in deinem YouTube-Kanal verfügbar. Ist noch eine Nachbearbeitung der YouTube-Videos gewünscht oder erforderlich, dann kannst du dies auch noch erledigen.

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Als E-Mail-Anhang direkt aus Google-Drive versenden

Viele ähnliche Tipps aus dem Web empfehlen immer noch das Einfügen der E-Mail-Adresse des Mobile Uploads per Rechtsklick über den Kontextmenü-Eintrag Freigabe der Video-Datei in Google Drive. Dies funktioniert seit einiger Zeit aber nicht mehr!

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Internet & Medien

Cloud-(Un)sicherheit: US-Behörden haben Zugriff auf sämtliche Cloud-Daten

Lange wurde es vermutet, jetzt ist es sogar amtlich: US-Behörden dürfen ungeniert auf sämtliche Daten in Clouds zugreifen. Und das bereits seit Jahren. Wer Daten zum Beispiel bei iCloud, Google Drive oder Dropbox gespeichert hat, muss damit rechnen, dass auch FBI, NSA, CIA und wie die US-Behörden alle heißen darauf Zugriff haben. Einzige Bedingung: Die Cloud-Server müssen in den USA stehen – was bei fast allen Cloud-Diensten der Fall ist.

Schnüffelerlaubnis nur für Nicht-US-Bürger

Der freie Zugriff auf die Cloud-Daten ist in den USA durch das Gesetz „Foreign Intelligence Surveillance Act„, kurz FISA geregelt. US-Behörden wie FBI, CIA oder NSA dürfen demnach ohne Einwilligung der Nutzer die Cloud-Daten durchforsten. Ausgenommen sind kurioserweise alle US-Bürger. Die Schnüffelerlaubnis gilt nur für Nicht-US-Bürger.

Die US-Behörden können damit bei jedem Cloud-Benutzer Data-Mining betreiben und Profile anlegen, das bis zum Jahr 2008 zurückreichen. Und das ohne Begründung oder richterlichen Beschluss. Die Cloud-Daten liegen offen wie Postkarten.

Datenschutz

Was man dagegen tun kann

Wehren kann man sich gegen die Durchsuchung nicht. Wer nicht möchte, dass US-Behörden in den eigenen Cloud-Daten herumschnüffeln, bleibt nur eins: der Rückzug aus Dropbox, Google Drive, SkyDrive und anderen Cloud-Diensten, deren Server in den USA stehen. Bei Cloud-Diensten mit Servern ausschließlich in Europa wie die TelekomCloud (MedienCenter) besteht die Schnüffelgefahr nicht. Ganz im Gegenteil: Der in Deutschland geltende Bußgeldrahmen im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurde bei einfachen Ordnungswidrigkeiten kürzlich auf bis zu 50.000 Euro erhöht; schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten wie die unbefugte Datensammlung werden mit bis zu 300.000 Euro geahndet.

Eine andere Lösung: Sie verwenden Clouds, die Daten per se verschlüsseln, etwa Wuala. Etwas aufwändiger aber ebenfalls sicher ist das eigene Verschlüsseln der Cloud-Daten, bevor sie in der Cloud gespeichert werden. Dropbox-Daten können Sie beispielsweise mit TrueCrypt oder Boxcryptor sicher verschlüsseln und damit vor den Augen der US-Behörden verbergen.

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Microsoft Office 2013: Dropbox und Google Drive als Speicherort ins Speichern-Dialogfenster einbauen

Office-Dateien können Sie nicht nur lokal auf dem eigenen Rechner, sondern auch in der Cloud speichern. Leider nur in der Microsoft-Cloud. In den Speichern-Dialogfenstern von Office 2013 haben Sie lediglich die Möglichkeit, die Datei in Microsofts Cloudsystem „SkyDrive“ zu speichern. Wer Office-Dateien lieber in die Dropbox oder bei Google Drive ablegen möchte, kann mit zwei simplen Skripten die „Speichern unter“ Speicherorte ergänzen.

Dropbox in Office 2013 einbauen

Um den eigenen Dropbox-Ordner als Speicherort in Office 2013 einzubauen, gehen Sie wie folgt vor:

1. Schließen Sie alle Office-Anwendungen.

2. Laden Sie von der Webseite

sumtips.com/2012/12/add-dropbox-as-a-cloud-storage-service-in-office-2013.html

das Script „dropbox_service_add.bat“ herunter, und führen Sie es aus.

google-drive-dropbox-als-speicherort-in-office-2013-einfuegen-einbauen-skript

3. Das Skript startet in einem schwarzen Terminalfenster. Hier drücken Sie eine beliebige Taste, um fortzufahren. Danach geben Sie den Pfad zu Ihrem Dropbox-Ordner ein und drücken [Return].

google-drive-dropbox-als-speicherort-in-office-2013-einfuegen-einbauen-skript-2

Am einfachsten geht’s, wenn Sie den Pfad kopieren und einfügen. Dazu starten Sie den Explorer und öffnen den Dropbox-Ordner, meist „C:Benutzer<Benutzername>Dropbox“. Dann klicken Sie in der Symbolleiste auf das Icon links neben der Pfadangabe, um den korrekten Pfad anzuzeigen. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Markierung und rufen den Befehl „Kopieren“ auf. Im Terminalfenster reicht dann ein Rechtsklick und der Aufruf des Befehls „Einfügen“, um den kopierten Pfad einzufügen.

google-drive-dropbox-als-speicherort-in-office-2013-einfuegen-einbauen-skript-3

4. Das Skript fügt anschließend die passenden Registrierschlüssel in die Registrierdatenbank ein, damit beim nächsten Aufruf des „Speichern unter“-Befehls in einer beliebigen Office-Anwendung auch Dropbox als Speicherort angeboten wird. Im Dialogfenster „Speichern unter“ müssen Sie mit „Ort hinzufügen“ nur noch den neuen Speicherort ergänzen.

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Google Drive in Office 2013 einbauen

Um auch Google Drive als Speicherort zu verwenden, verfahren Sie wie oben. Hier verwenden Sie in Schritt 1 allerdings das Skript „Gdrive_service_add.bat“ von der Webseite

sumtips.com/2012/12/add-google-drive-as-a-cloud-storage-service-in-office-2013.html

google-drive-dropbox-als-speicherort-in-office-2013-einfuegen-einbauen-skript-4

Auch hier wird durch die Eingabe oder das Kopieren und Einfügen des Google-Drive-Ordners Office so eingerichtet, dass alle Office-Anwendungen ab sofort Dateien direkt im Google-Drive-Ordner speichern können.