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Street View auf dem iPhone: Mit der aktuellen Google Earth-App Google Street View auch auf dem iPhone nutzen

Durch den Wechsel im Rahmen der iOS 6-Einführung der Standard Karten App auf dem iPhone von Google auf die Apple-eigene Karten-App, waren einige zuvor implementierten Funktionen nicht mehr verfügbar. So bietet die aktuelle Karten App keine mit Googles Street View vergleichbare Funktion mit ähnlich gutem 3D Bildmaterial. Auch die bisher für iOS verfügbare Google Earth-App hatte die Street View Funktion leider noch nicht implementiert. Doch mit der aktuell neu überarbeiteten Version von Google Earth, kehrt jetzt auch Street View auf das iPhone zurück. Folgendermaßen nutzen Sie die Street View Funktion auf Ihrem iPhone mithilfe von Google Earth.

Streetview auf dem Handy

Sollte Google Earth noch nicht auf ihrem iPhone installiert sein, öffnen Sie zunächst den Appstore, suchen Sie die App und installieren Sie diese auf Ihrem Gerät; oder verwenden Sie den Direktlink itunes.apple.com/de/app/google-earth/id293622097?mt=8. Falls Sie noch eine alte Version von Google Earth nutzen, öffnen Sie ebenfalls den Appstore und aktualisieren Sie die App über den Bereich „Updates“.

Starten Sie nun Google Earth, und wählen Sie einen gewünschten Ort aus. Möchten Sie Street View nutzen, ziehen Sie das kleine, orangene Männchen-Symbol in der oberen rechten Ecke auf den gewünschten Ausschnitt der Karte. Sollten Street View-Aufnahmen für diesen Bereich verfügbar sein, wird dies durch blaue Markierungen auf den entsprechenden Straßen kenntlich gemacht. Setzen Sie das orangene Männchen einfach auf einen blauen Straßenabschnitt und das Bild wechselt automatisch in den Street View Modus.

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Sie können sich per Doppel-Tab in der Straße fortbewegen und die Umgebung in absolut realistischer 3D Ansicht erkunden. Möchten Sie den Street View Modus wieder beenden, wählen Sie oben rechts den Button „Street View beenden“ und gelangen Sie so wieder in den normalen Google Earth Modus zurück. Sollten Sie das Street View Männchen auf einen Bereich gesetzt haben, für das kein Street View-Bildmaterial verfügbar ist, wechselt Google Earth in den Modus Bodenansicht.

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Google Mars: Mit Google Earth den roten Planeten erkunden

Das kostenlose Programm Google Earth zeigt Satelliten-, Luft- und Bodenaufnahmen und stellt sogar 3D-Aufnahmen von Gebäuden in hoher Auflösung dar. Sie haben schon viele traumhafte Inseln, die faszinierendsten Städte und Ihren eigenen Wohnort mit Google Earth erkundet? Dann wird es Zeit für einen Ausflug auf den roten Planeten. Der Mars ist leicht zu erforschen: mit Google Earth bequem vom heimischen PC.

Google auf dem Mars

Öffnen Sie das Programm und klicken Sie auf das Symbol für den Planeten in der oberen Leiste. Wählen Sie den „Mars“. Google braucht nun etwas Zeit, um die aktuellen Ebenen bereitzustellen. Die Darstellung des Planeten ähnelt im Gegensatz zur Darstellung der Erde noch sehr einem Flickenteppich. Das liegt daran, dass die Fotos nicht von Satelliten stammen, sondern von Raumsonden, die unterschiedliche Aufnahmesysteme besitzen und nicht in homogenen Bahnen den Mars umkreisen.

Wie bei der Erkundung der Erde lassen sich alle Ebenen ein- oder ausschalten. Die Suche nach bestimmten Orten oder Sehenswürdigkeiten ist ebenso vorhanden.

Als Einstieg empfehlen sich die Videos zur Einführung in die Geschichte des roten Planeten oder über die bisher unternommenen Erkundungen durch die verschiedenen Marssonden. Die Videos sind zwar in Englisch, aber sehr leicht verständlich. Klicken Sie dafür in der Ebenenliste auf „Guided Tours“ und wählen Sie „Introduction to Mars“ und „Mars Exploration.“

Der Layer „Live from Mars“ ist für Aktuelles vorgesehen: Hier finden Sie Bilder der Raumfahrzeuge, ihre Bahnen und andere Informationen von einigen der Satelliten und wissenschaftlichen Instrumenten, die den Mars umkreisen. Viele der Fotos liegen in sehr hoher Auflösung vor und verlangsamen gelegentlich die Software, doch es lohnt sich: manchmal sind Fotos zu sehen, die erst vor wenigen Stunden vom Mars zur Erde gefunkt wurden.

Gelegentlich finden Sie das Symbol für Marsmenschen. Auf einen Klick darauf erscheint ein Info-Fenster mit weiteren Erklärungen oder Links zu anderen Videos auf der Internetseite für Google Earth.

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Google

Google Earth: Die Schnüffelfunktion von Google Earth abschalten

Google weiß, wo Sie letzte Nacht waren. Denn bei der virtuellen Reise rund um den Globus fliegt Google mit. Standardmäßig übermittelt Google Earth im Hintergrund Daten über das Nutzungsverhalten. Wo Sie geklickt und welche Orte Sie sich angesehen haben. Offiziell möchte Google damit herausfinden, wie Google Earth genutzt wird, welche Funktionen besonders häufig und welche kaum benutzt werden. Was genau mit den Daten passiert, weiß allerdings niemand. Die gute Nachricht: die Schnüffelfunktion lässt sich abschalten.

Den Google-Earth-Spion deaktivieren

Die gesammelten Daten fließen in eine riesige Datenbank und sollen zur Verbesserung zukünftiger Programmversionen dienen. Google betont zwar, dass die Daten anonym gesammelt werden – aber wer weiß. Falls Ihnen die Sache nicht geheuer ist, lässt sich das Datensammeln folgendermaßen unterbinden:

1. Damit Google Ihre Klicks durch Google Earth nicht mehr protokolliert und an die Google-Server schickt, rufen Sie den Befehl „Tools | Optionen“ auf.

2. Wechseln Sie ins Register „Allgemein“.

3. Entfernen Sie das Häkchen bei „Nutzungsstatistiken an Google senden“, und schließen Sie das Fenster mit OK.

Das war’s. Google Earth sendet ab sofort keine Nutzungsdaten mehr an die Google-Zentrale.