Kategorien
Google Internet & Medien

GMail Spamfilter-Whitelist: Adressen und Absender auf die Whitelist setzen und nie als Spam markieren

Ein E-Mail-Postfach ohne Spam? Gibt es nicht. Auch wenn der Spamfilter von Google Mail nahezu perfekt Spams rausfischt, rutschen auch bei GMail immer wieder mal lästige Spam- und Werbenachrichten durch – im Fachjargon false negatives genannt. Viel ärgerlicher ist der umgekehrte false positives-Fall; wenn eigentlich erwünschte E-Mails von Freunden, Bekannten, Kunden oder Geschäftspartnern als Spam eingestuft werden. Die eigentlich wichtige E-Mail verschwindet dann sang- und klanglos im Spam-Ordner. Damit das nicht passiert, sollte man sich für die wichtigsten E-Mail-Adressen eine sogenannte Whitelist anlegen. Das geht mit Gmail ganz einfach.

Whistelist in Gmail anlegen

Das Prinzip der Whitelist (Weißen Liste) ist simpel: Alle Mail-Adressen oder Domains, die in der Whitelist stehen, haben quasi VIP-Status und werden vom Spamfilter gar nicht erst untersucht, sondern direkt und ungeprüft in den Posteingang gelegt. Das Problem bei GMail: In den Mail-Einstellungen gibt es keine Whitelist-Funktion. Wer trotzdem eine Whitelist der VIP-Absender anlegen möchte, muss den Umweg über die Filter gehen.

Damit GMail bestimmte Mails niemals als Spam einstuft, gehen Sie wie folgt vor:

1. Im Posteingang klicken Sie rechts in der Suchleiste auf den nach unten weisenden Pfeil, um die Suchoptionen einzublenden.

google-mail-gmail-whiteliste-spamfilter-einrichten

2. Dann geben Sie in die Zeile Von die E-Mail-Adresse ein, die in die Whitelist aufgenommen werden soll. Sie können auch mehrere E-Mail-Adressen eingeben, indem Sie die Adressen mit dem senkrechten Strich | (Tastenkombination [Alt Gr][<]) voneinander trennen, zum Beispiel so:

adresse1@mirko.de|adresse2@mirko.de|adresse3@mirko.de

google-mail-gmail-whiteliste-spamfilter-einrichten-3

Statt einzelne Adressen anzugeben, lassen sich auch komplette Domains auf die Whitelist setzen, um ungeprüft alle Adressen einer Domain durchzulassen. Um beispielsweise alle E-Mail-Adressen, die auf @mirko.de enden auf die Whitelist zu setzen, geben Sie den Domainnamen inklusive @-Zeichen , zum Beispiel

@mirko.de

google-mail-gmail-whiteliste-spamfilter-einrichten-2

3. Zum Fortfahren klicken Sie unten rechts auf Filter mit diesen Suchkriterien erstellen. Auf der folgenden Seite kreuzen Sie die Option Nie als Spam einstufen an und klicken auf Filter erstellen.

google-mail-gmail-whiteliste-spamfilter-einrichten-4

Das war’s auch schon. Die betreffenden E-Mail-Adressen oder Domains werden ab sofort ohne Prüfung in den Posteingang gelegt und landen garantiert nicht mehr versehentlich im Spam-Ordner. Auch wenn der Spamfilter von Google Mail eigentlich recht zuverlässig arbeitet, empfehlen wir, für alle wichtigen Adressen die Whiteliste-Funktion zu aktivieren. Dazu gehören vor allem die Adressen oder Domains der Familie, von wichtigen Kunden, Geschäftspartnern, Vorgesetzten oder Mitarbeitern und guten Freunden.

GMail-Whitelist bearbeiten

Um einen Blick in die aktuelle Whiteliste zu werfen und Einträge zu bearbeiten oder zu löschen, klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und dann auf Einstellungen. Im Bereich Filter sind alle bisher eingerichteten Filter aufgelistet. Die Whiteliste-Einträge erkennen Sie an der Filterregel Ausführen: Nie als Spam markieren. Hier können Sie die Adressen und Domains nachträglich bearbeiten oder den Whitelist-Eintrag komplett löschen.

google-mail-gmail-whiteliste-spamfilter-einrichten-5

Kategorien
Google Internet & Medien

Gmail aufräumen: Große Mails und Anhänge finden und löschen

Im Google-Mail-Postfach hat man zwar mehrere Gigabyte Platz. Doch wer regelmäßig E-Mails mit dicken Anhängen erhält, hat auch hier schnell die Postfachgrenze erreicht. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man dann und wann im Postfach aufräumen und die dicksten Brocken rauswerfen. Über die Suchfunktionen lassen sich die größten Platzverschwender schnell herausfischen.

Google Mails nach Mailgröße durchsuchen

Den meisten Platz gewinnt man durch das Löschen großer Anhänge. Über das Suchfeld lassen sich große Mails beziehungsweise große Anhänge schnell aufspüren, und zwar so:

1. Oben ins Eingabefeld auf den kleinen Pfeil neben der Lupe klicken.

gmail-google-mail-grosse-mails-finden-nach-groesse

2. Im aufgeklappten Suchfenster ganz oben die Option Alle Nachrichten auswählen und dann unten im Feld Größe die gewünschte Minimalgröße eintragen, etwa größer als und 100 MB.

gmail-google-mail-grosse-mails-finden-nach-groesse-2

3. Nach dem Klick auf die Lupe listet Gmail alle Mails auf, die größer als die angegebene Mindestgröße sind. Zum Aufräumen muss man nur noch die zu löschenden Mails markieren und auf das Papierkorb-Icon klicken – und schon hat man auf einen Schlag mehrere GB freigemacht.

gmail-google-mail-grosse-mails-finden-nach-groesse-3

Übrigens: Statt über das Suchformular können Sie die Suche nach großen Anhängen auch per Suchbegriff starten. Dazu geben Sie oben ins Suchfeld das Stichwort larger: sowie die gewünschte Minimalgröße an. Dabei stehen K für Kilobyte und M für Megabyte, zum Beispiel:

larger:100K

larger:200M

larger:1000M

gmail-google-mail-grosse-mails-finden-nach-groesse-4

Kategorien
Google Internet & Medien

E-Mail über Google+ deaktivieren: Verhindern, dass jeder über das Google+-Profil E-Mails versenden kann

Google hat es mal wieder getan: Still und heimlich wurde eine neue Funktion aktiviert, die es in sich hat und kontrovers diskutiert wird. Darum geht’s: Ab sofort können Fremde über die Google+-Seite eine E-Mail an Sie schicken – ohne dass die- oder derjenige die E-Mail-Adresse kennt. Ärgerlich: Die neue Funktion, die bei Vielen bereits für eine E-Mail-Flut geführt hat, ist bei allen Gmail-Konten automatisch aktiviert. Wer wieder Ruhe haben und das Versenden von E-Mails per Google+ verhindern möchte, muss die Funktion in den Einstellungen manuell abschalten.

E-Mail-Flut über Google+ eindämmen

Haben Sie sich eventuell gewundert, warum Ihnen plötzlich wildfremde Leute E-Mails schicken? Das könnte an der neuen GMail- und Google+-Funktion liegen, die E-Mails auch ohne Kenntnis der E-Mail-Adresse an Sie verschickt. Um die neue Funktion abzuschalten und zu verhindern, dass jedermann ohne Kenntnis der E-Mail-Adresse Ihnen E-Mails über Google+ schicken kann, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Melden Sie sich in Ihrem GMail-Konto an.

2. Dann klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und wählen den Befehl „Einstellungen“.

google-mail-gmail-emails-ueber-google-plus-abschalten

3. Im unteren Bereich gibt es die neue Zeile „E-Mail über Google+“. Voreingestellt ist rechts neben dem Fehl „Wer darf mir über mein Google+ Profil E-Mails senden“ die Einstellung „Jeder auf Google+“. Das bedeutet, dass jeder, der Ihre Google+-Seite aufrufen kann, Ihnen darüber auch eine E-Mail an Ihr GMail-Konto schicken kann. Um das zu verhindern und die E-Mail-Lücke zu schließen, ändern Sie die Einstellung auf „Niemand“.

google-mail-gmail-emails-ueber-google-plus-abschalten-2

4. Ganz wichtig: Die Änderungen werden erst wirksam, wenn Sie ganz unten auf der Seite auf „Änderungen speichern“ klicken. Ab sofort kann niemand mehr ohne Kenntnis Ihrer E-Mail-Adressen Ihnen E-Mails über das eigene Google+ Profil verschicken.

Kategorien
Google Internet & Medien

Gmail: Bilder und Grafiken in Google Mail nicht mehr automatisch anzeigen lassen

Bis vor kurzem hat Google alle Bilder und Fotos in E-Mails erst einmal blockiert. Erst wenn man auf „Bilder unten anzeigen“ geklickt hat, wurden die eingebetteten Fotos und Grafiken sichtbar. Aus gutem Grund. Denn in Spam-Mails sind oft unsichtbare Mini-Grafiken eingebaut, über die der Spam-Versender prüfen kann, ob und zu welchem Zeitpunkt die Mail gelesen wurde. Mittlerweile hat Google das Bilder-Handling geändert. Alle Grafiken und Bilder in E-Mails werden jetzt automatisch angezeigt. Wer das nicht mehr möchte, kann die Automatik abschalten.

GMail-Grafiken nicht mehr automatisch anzeigen

Das automatische Anzeigen der Bilder ist auf dem ersten Blick recht praktisch. Allerdings nur bei schnellen Internetverbindungen. Ist die Internetverbindung langsam oder möchten Sie auf dem Smartphone oder Tablet weniger Batteriestrom verbrauchen, lohnt sich das Abschalten der Automatik. Die Nur-Text-Version ist schneller und verbraucht weniger Traffic. Wer Bilder sehen möchte, kann sie per Knopfdruck ja immer noch herunterladen.

Um wieder wie früher externe Bilder nicht automatisch, sondern erst per Klick anzuzeigen, wechseln Sie in Ihr Google-Mail-Konto und klicken oben rechts auf das Zahnrad und auf „Einstellungen“.

google-mail-grafiken-bilder-nicht-automatisch-anzeigen

Im Register „Allgemein“ wählen Sie anschließend in der Zeile „Bilder“ die Einstellung „Vor dem Anzeigen externer Bilder fragen“. Damit die Änderungen wirksam werden, blättern Sie ganz nach unten und klicken dort auf die Schaltfläche „Änderungen speichern“.

google-mail-grafiken-bilder-nicht-automatisch-anzeigen-2

Jetzt verhält sich Google Mail wieder wie früher: Sind in der E-Mail Bilder eingebettet, erscheinen statt der Grafiken nur leere Platzhalter. Erst nach einem Klick auf „Bilder unten anzeigen“ werden die Bilder nachgeladen. Das beschleunigt gerade bei langsamen Internetverbindungen die Arbeit mit dem Posteingang, da zuerst nur die schnelle Textversion der E-Mails angezeigt wird.

google-mail-grafiken-bilder-nicht-automatisch-anzeigen-3

Und was ist mit den Spam-Versendern?

Spam-Versender versuchen, durch extern verlinkte Bilder den E-Mail-Empfänger auszuspionieren. Das ist technisch ganz einfach: in die E-Mail wird eine unsichtbare Mini-Grafik eingebunden. Sobald die E-Mail geöffnet und Bilder angezeigt werden, werden alle Grafiken – darunter auch die Mini-Grafik – vom Server des Anbieters heruntergeladen. Anhand dieses Zeitstempels kann der Versender genau erkennen, wann Sie die E-Mail geöffnet haben.

Die gute Nachricht: Google hat dieser Ausspäh-Methode einen Riegel vorgesetzt. Alle Bilder in Google Mail werden nicht direkt vom Server des Versenders geladen, sondern durch einen Bild-Proxyserver von Google geschickt. Der Proxy-Server fungiert wie ein Zwischenspeicher. Da die Bilder vom Proxy-Zwischenspeicher geladen werden, kann der Versender nicht mehr herausfinden wer wann welche Mail geöffnet hat. Der Proxy-Server schützt vor folgenden Spähmethoden und Angriffsversuche: 

  • Absender können das Herunterladen Ihrer Bilder nicht nutzen, um Informationen wie Ihre IP-Adresse oder Ihren Standort zu ermitteln.
  • Absender können in Ihrem Browser keine Cookies setzen oder lesen.
  • Gmail prüft Ihre Bilder auf bekannte Viren oder Malware.
Kategorien
Google Internet & Medien

Gmail Aliase und das Pluszeichen: Google Mail für Einweg- und Wegwerfadressen nutzen

Mit der eigenen E-Mail-Adresse sollte man behutsam umgehen. Ansonsten hat man ruck, zuck sein Postfach voll mit Spam, Newslettern und anderen überflüssigem Schrott. Doch was tun, wenn man nur mal eben bei einem Gewinnspiel mitmachen oder sich für ein Forum anmelden möchte? Meist muss man bei Anmeldungen die E-Mail-Adresse nur zu einem Zweck angeben: damit der Anbieter eine Bestätigungsmail schicken kann, die Sie dann nur noch bestätigen müssen. Allerdings passiert es oft, dass der Anbieter die Adresse gleich weiterverkauft an die Werbeindustrie. Mit der Folge, dass das Postfach rasch vor Spam überquillt. Genau für solche Einmal-Einsätze bieten sich Wegwerf- und Einweg-Adressen an. Es geht aber auch ohne Extra-Anbieter. Wer ein Gmail-Konto besitzt, verfügt praktisch über unendlich viele Einweg-Adressen und kann Spammern damit ganz einfach ein Schnippchen schlagen. Das Zauberwort lautet „Aliase“.

Mit Aliasen unendlich viele Adressen erzeugen

Ein Beispiel: Sie haben bei Google Mail die Gmail-Adresse peter.muster@gmail.com. Das ist aber noch nicht alles. Ihnen gehören auch alle Adressen, die um ein Pluszeichen und eine beliebige Zeichenkette erweitert werden. Auch diese Adressen gehören Peter Muster und alle Mails dorthin wandern in sein Postfach

peter.muster+newsletter@gmail.com

peter.muster+newsletter-von-toller-webseite@gmail.com

peter.muster+irgendwas@gmail.com

peter.muster+mirdochegal@gmail.com

Wichtig ist nur das Pluszeichen hinter dem Namen; alles was dahinter kommt, spielt keine Rolle und kommt auf jeden Fall im Postfach von peter.muster@gmail.com an.

Aliase als Wegwerfadresse oder zum Filtern nutzen

Die Aliase bieten unendlich viele Möglichkeiten zur sinnvollen Nutzung. Zum Beispiel für Newsletter. Bei Newslettern könnten Sie sich zum Beispiel mit der Adresse

peter.muster+newsletter@gmail.com

anmelden. Über die Filterfunktion von Gmail lassen sich dann alle eingehenden Newsletter in einen eigenen Ordner schieben bzw. mit einem Label versehen und als gelesen markieren. Das eigentliche Postfach bleibt damit immer übersichtlich und sauber.

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung als Einweg-Wegwerfadresse, etwa für Gewinnspiel-Registrierungen. Dazu verwenden Sie bei der Anmeldung zum Beispiel die Adresse

peter.muster+trash@gmail.com

oder etwas unauffälliger, damit der Anbieter die Adresse nicht sofort als Wegwerfadresse erkennt

peter.muster+einmalig@gmail.com

In Google Mail richten Sie anschließend einen Filter ein, der die Einwegadressen sofort löscht. Das geht folgendermaßen:

1. Sobald die erste Mail an peter.muster+newsletter@gmail.com ankommt, öffnen Sie sie in Gmail.

2. Dann klicken Sie oben rechts auf „Mehr“ und wählen den Befehl „Ähnliche Nachrichten filtern“.

google-mail-gmail-aliase-wegwerfadresse-newsletter-registrierungen

3. Im nächsten Formular löschen Sie das Feld „Von“ und geben ins Feld „An“ Ihre persönliche Wegwerf-Adresse an, etwa peter.muster+einmalig@gmail.com. Es folgt ein Klick auf „Filter mit diesen Suchkriterien erstellen“.

google-mail-gmail-aliase-wegwerfadresse-newsletter-registrierungen-2

4. Im nächsten Formular legen Sie fest, was mit den E-Mail passieren soll, die an die Wegwerf-Adresse gehen. Am besten kreuzt man hier „Löschen“ an und lässt sie direkt in den Papierkorb wandern. Zur Not (falls man doch mal darauf zugreifen muss) kann man sie ja immer noch eine Zeit lang aus dem Papierkorb fischen. Bestätigen Sie die Auswahl der Filterkriterien mit „Filter erstellen“.

google-mail-gmail-aliase-wegwerfadresse-newsletter-registrierungen-3

Das war’s: ab sofort landen alle E-Mails an die Wegwerfadresse peter.muster+einmalig@gmail.com im Papierkorb. Für die erste Registrierungen müssen Sie also nach der Anmeldung einmal kurz in den Papierkorb schauen und dort zum Beispiel die Bestätigungsmail öffnen – danach haben Sie Ruhe; egal an wen die Adresse vom Anbieter verkauft wird und wer Ihnen dorthin Werbung und Spam schickt.

Möchten Sie die Filter anpassen oder wieder abschalten, klicken Sie auf das Zahnrad und dann auf „Einstellungen“ und „Filter“. Hier lassen sich alle eingerichteten Filter bearbeiten oder löschen.

google-mail-gmail-aliase-wegwerfadresse-newsletter-registrierungen-4

Kategorien
Chrome Firefox Google Opera

Google Mail: Die Anzahl ungelesener Nachrichten im Browser-Tab anzeigen

Im Posteingang von Google Mail werden alle ungelesenen Nachrichten in Fettschrift dargestellt. So erkennt man auf einen Blick ob neue E-Mails eingetroffen sind. Dafür muss man aber zum Browser-Tab des Gmail-Kontos wechseln. Wenn man auf eine bestimmte Nachricht wartet, muss man für die Posteingangs-Kontrolle immer wieder die aktuelle Webseite verlassen. Mit der experimentellen Funktion „Symbol mit „Ungelesen“-Zähler“ werden die Anzahl der neuen und ungelesenen Nachrichten im Browser-Tab angezeigt.

Mit dieser Funktion sehen Sie mit einem Blick auf den Tab ob eine neue E-Mail eingegangen ist.

Und so aktivieren Sie die Funktion:

Rufen Sie Ihr Google-Mail-Account auf, klicken Sie auf das Zahnradsymbol, und wählen Sie im Kontextmenü „Einstellungen“.

bild-1-einstellungen-zahnrad-symbol-aufrufen-experiment-funktion-tab-browser-ungelesen-anzahl-email-labs-nachricht

Danach suchen Sie in der Kategorie „Labs“ die Funktion „Symbol mit „Ungelesen“-Zähler“ und aktivieren diese. Am Anfang oder am Ende der Seite bestätigen Sie die Änderung mit der Schaltfläche „Änderungen speichern“.

bild-2-labs-google-mail-gmail-konto-ungelesen-email-tab-anzeige-lassen-zähler-experimentell-funktion

Ab sofort sehen Sie schon im Gmail-Browser-Tab ob und wieviel ungelesene E-Mails eingegangen sind.

bild-3-tab-browser-opera-firefox-chrome-google-gmail-anzeige-anzahl

Diese experimentelle Funktion ist aber nicht mit allen Browsern kompatibel. Unterstützt werden nur Opera, Firefox und Google Chrome, sowie auf dem „Chromium“ basierende Browser (z. B. Comodo Dragon).

Kategorien
Google Internet & Medien

Google Probleme: Im Google-Kontrollzentrum herausfinden ob und warum Google Mail, Drive und andere Dienste nicht funktionieren

Von Google ist man es eigentlich gewohnt, dass alle Dienste wie Mail, Drive oder Office reibungslos funktionieren. Das ist aber nicht immer so. Mitunter knirscht es im Google-Gebälk und einzelne Dienste wie Google Mail fallen aus. Wenn mal wieder einer der Google-Dienste nicht mehr funktioniert, können Sie ganz einfach herausfinden, ob es a) stimmt und b) woran es liegt.

Google down? Das Google-Kontrollzentrum verrät es

Google hat hierzu eine Art Kontrollzentrum eingerichtet. Unter der Adresse www.google.com/appsstatus gibt eine Statusseite, die den aktuellen „Gesundheitszustand“ der einzelnen Google-Dienste anzeigt, darunter:

  • Google Mail
  • Google Kalender
  • Google Talk
  • Google Drive
  • Google Documents
  • Google Spreadsheets
  • Google Drawing
  • Google Sites
  • Google Video for business
  • Google Groups
  • Admin control panel / API
  • Postini Services

Die Ampelfarben zeigen an, wie es derzeit um den jeweiligen Dienst steht. Bei Grün ist alles im grünen Bereich; Probleme sind orange oder rot (kompletter Ausfall) markiert. Die Kalenderansicht zeigt, wann es zu welchen Problemen gekommen ist.

Gab es ein Problem, zeigt ein Klick auf den orangefarbenen oder roten Button, wo der Hase im Pfeffer lag, wie lange das Problem anhielt und welche Lösung es gab – meist inklusive Link zu einer PDF-Datei mit ausführlichen technischen Details („Google Apps Incident Report“).

Kategorien
Google Internet & Medien

„Immersion“: Der Prism-Test für Ihr Google-Mail-Account

Wollten Sie auch schon einmal wissen, wie viele E-Mails Sie an wen versendet haben? Oder möchten Sie herausfinden ob diese Teilnehmer in Beziehung zueinander stehen? Mit einer Webanwendung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) können Sie sich recht einfach ein Kommunikationsprofil Ihres Gmail-Kontos anfertigen.

Nur aus Daten wie Empfänger, Absender, Datum und Uhrzeit erstellt die Web-App „Immersion“ Ihr Profil. Wenn Sie kein Gmail-Account besitzen, können Sie zumindest über den Button „Demo“ einen Eindruck von „Immersion“ erhalten.

Loggen Sie sich auf der Webseite von „Immersion“ mit Ihrem Gmail-Konto an…

bild-1-immersion-mit-login-google-mail-gmail-prism-check-test-profil

…und bestätigen Sie die Berechtigungen mit der Schaltfläche „Akzeptieren“.

bild-2-immersion-massachusetts-institute-technology-app-web-berechtigung-akzeptieren-bestätigen

Danach dauert es dann nur noch ein paar Augenblicke…

bild-3-wartezeit-analyse-collecting-check-metadaten-immersion-secure-login

…bis das Ergebnis grafisch dargestellt wird.

bild-4-auswertung-prism-nsa-check-verbindung-beziehung-verknüpft-webanwendung-app-konto-demo-gmail

Die Statistik kann oben rechts mit einem Klick auf den entsprechenden Link gespeichert oder verworfen werden. Ganz unten auf der Seite können die Verknüpfungen mit der Time-Line zeitlich eingegrenzt werden.